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Ludwig IX. - ein guter König?

Zu den Herrschereigenschaften Ludwigs in Joinvilles "La Vie"

Title: Ludwig IX. - ein guter König?

Essay , 2012 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Caroline Helfrich (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Ludwig IX. – in den Augen seines Biografen Jean de Joinville ein idealer Herrscher und Mann des 13. Jahrhunderts. Doch gibt es neben all diesem Lob auch Kritik seitens Joinville?
Ist der König auch nur ein Mensch, mit Lastern und Schwächen? Wie ließen sich aber solche Eigenschaften mit einem legitimen und später sogar heilig gesprochenen Herrscher vereinbaren? War Ludwig IX. tatsächlich ein guter König?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zur Person Jean de Joinville

1.2. Zum Werk La Vie

1.3. Herrscherlegitimation im Mittelalter

2. Ludwigs Eigenschaften

3. Schlussbetrachtung

4. Literaturverzeichnis

4.1. Quellen

4.2. Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand des Werkes "La Vie" von Jean de Joinville, inwieweit die Darstellung negativer Charaktereigenschaften des französischen Königs Ludwig IX. dessen Herrschaftslegitimation beeinflusst oder ob diese Eigenschaften im Kontext mittelalterlicher Herrschaftsideale umgedeutet wurden. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob Ludwig IX. in den Augen seines Biografen tatsächlich als idealer Herrscher erscheint, obwohl auch kritische menschliche Schwächen in der Darstellung offenbart werden.

  • Analyse der Beziehung zwischen Jean de Joinville und Ludwig IX.
  • Untersuchung von Herrschaftslegitimation im Mittelalter
  • Evaluation von Ludwigs Handlungen und Eigenschaften im Werk "La Vie"
  • Diskussion über die Ambivalenz zwischen menschlichen Fehlern und königlichen Tugenden
  • Deutungsansätze zur narrativen Konstruktion eines idealen Königsbildes

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ludwig IX. – in den Augen seines Biografen Jean de Joinville ein idealer Herrscher und Mann des 13. Jahrhunderts. Doch gibt es neben all diesem Lob auch Kritik seitens Joinville? Ist der König auch nur ein Mensch, mit Lastern und Schwächen? Wie ließen sich aber solche Eigenschaften mit einem legitimen und später sogar heilig gesprochenen Herrscher vereinbaren? War Ludwig IX. tatsächlich ein guter König?

Das Werk La Vie – Le témoignage de Jehan, seigneur de Joiville1 von Jean de Joinville bietet eine einzigartige Grundlage, die Person Ludwigs IX. oder auch Saint Louis genannt, in seinen Eigenschaften in Bezug auf die Herrschaftslegitimation genauer zu betrachten. Die unmittelbare Nähe des Autors zum König scheint selbst für einen Biografen ungewöhnlich. Daraus ergibt sich für ihn, und schließlich auch für den Leser, eine gute Möglichkeit, Ludwig IX. aus einem ganz intimen Blickwinkel zu betrachten. An dieser Stelle soll kurz darauf verwiesen werden, dass der Umstand der Freundschaft Joinvilles zu Ludwig in der Quellenkritik sicherlich besonders berücksichtigt werden muss. Die Klärung der Fragen nach der Glaubwürdigkeit oder der Objektivität Joinvilles stellen jedoch keine zentrale Intention dieses Aufsatzes dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Forschungsfrage nach der Legitimation Ludwigs IX. und führt in die Bedeutung des Werkes "La Vie" sowie die historische Relevanz von Jean de Joinville ein.

1.1. Zur Person Jean de Joinville: Hier werden die biografischen Hintergründe des Autors beleuchtet, insbesondere seine enge persönliche Verbindung zu Ludwig IX. als Vertrauter und Seneschall.

1.2. Zum Werk La Vie: Dieser Abschnitt beschreibt Aufbau, Intention und den ungewöhnlichen Stil des Werkes "La Vie" als biografische und chronikalische Quelle.

1.3. Herrscherlegitimation im Mittelalter: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen mittelalterlicher Herrschaft, insbesondere die Rolle Gottes (dei gratia) und die christliche Herrscherethik.

2. Ludwigs Eigenschaften: Diese Sektion analysiert konkrete, teilweise negative Verhaltensweisen Ludwigs IX. in Joinvilles Werk und diskutiert deren Bedeutung im Kontext der königlichen Legitimität.

3. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Darstellung Ludwigs trotz der Erwähnung menschlicher Schwächen insgesamt als Idealisierung eines legitimen Herrschers zu verstehen ist.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

4.1. Quellen: Spezifische Aufzählung der herangezogenen historischen Quellentexte.

4.2. Sekundärliteratur: Verzeichnis der wissenschaftlichen Fachliteratur zur historischen Einordnung.

Schlüsselwörter

Ludwig IX., Jean de Joinville, La Vie, Mittelalter, Herrschaftslegitimation, Saint Louis, Kreuzzug, Herrscherethik, Biografik, Gerechtigkeit, christliches Weltbild, Gottesgnadentum, historische Analyse, Herrschertugenden, Quellenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Bild des französischen Königs Ludwig IX. in der Biografie "La Vie" des Autors Jean de Joinville unter dem Aspekt der mittelalterlichen Herrschaftslegitimation.

Welche zentralen Themenfelder werden in dem Dokument behandelt?

Zentrale Themen sind die Person des Autors Jean de Joinville, die Bedeutung und Eigenart seines Werkes, die Konzepte mittelalterlicher Herrschaft und die konkrete Auslegung von Ludwigs Charaktereigenschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie Joinville sowohl positive als auch negative Eigenschaften Ludwigs IX. darstellt und ob diese trotz menschlicher Fehler zur Legitimation des Königs beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse des Textes "La Vie", ergänzt durch aktuelle historische Forschung zur mittelalterlichen Herrschersakralität.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Untersuchung spezifischer Textstellen in "La Vie", in denen Ludwig IX. mit Lastern oder menschlichen Schwächen konfrontiert wird.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie "Herrschaftslegitimation", "Joinville", "Ludwig IX." und "mittelalterliche Tugendlehre" bestimmt.

Wie bewertet der Autor das Verhalten des Königs bei persönlichen Verlusten?

Joinville kritisiert das Übermaß an Trauer des Königs nach dem Tod seiner Mutter, da er dies als eine für einen Herrscher unstandesgemäße Schwäche gegenüber äußeren Feinden betrachtet.

Kann das cholerische Verhalten des Königs als legitime Eigenschaft interpretiert werden?

Ja, laut der Analyse kann der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn des Königs solche impulsiven Ausbrüche, etwa beim Glücksspiel, als Ausdruck eines "gerechten Zorns" in den Dienst der göttlichen Ordnung stellen.

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Details

Title
Ludwig IX. - ein guter König?
Subtitle
Zu den Herrschereigenschaften Ludwigs in Joinvilles "La Vie"
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Caroline Helfrich (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V198950
ISBN (eBook)
9783656260622
ISBN (Book)
9783656261636
Language
German
Tags
ludwig könig herrschereigenschaften ludwigs joinvilles
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Helfrich (Author), 2012, Ludwig IX. - ein guter König?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/198950
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