Bisher herrscht allgemein die Auffassung, daß die meisten führenden Nobilitätsfamilien während der iulisch-claudischen Dynastie ausgestorben sind und auch die wenigen, die diese Epoche überlebten, bald darauf von der Bildfläche verschwanden.
Dabei wird aber übersehen, daß dies nur für den Mannesstamm gilt. In weiblicher Linie gab es auch später noch viele Deszendenten der alten Adelsfamilien.
Neu aufsteigende Geschlechter knüpften familiäre Bindungen zu ihnen an und erbten damit auch deren Tradition. So ist noch während der Spätantike von Nachkommen von bedeutenden Persönlichkeiten der Republik die Rede. Dabei muß selbstverständlich eingewendet werden, daß sehr viele Neuaufsteiger sich gefälschte Stammbäume zulegten und daß es heute meist nahezu unmöglich herauszufinden ist, ob die behauptete Deszendenz im konkreten Einzelfall zutrifft oder nicht. Die biologische Kontinuität der adeligen Führungsschicht ist auf jeden Fall größer als bislang angenommen. Manche Behauptung, die auf dem ersten Blick abwegig erscheint, läßt sich verifizieren oder doch zumindest aufhellen.
Dies wurde in der Magisterarbeit des Althistorikers Dr. Ralf G. Jahn „Die Deszendenz des Augustus. Genealogische Untersuchungen zur Principatsgeschichte“ (Philosophische Fakultät Bonn 1993) an der Nachkommenschaft des Kaisers Augustus aufgezeigt. Diese ist auch die Grundlage für dieses Werk, das mit über 100 Stamm- und Ahnentafeln angereichert wurde.
Inhaltsverzeichnis
Einführung in die Thematik
BEMERKUNGEN ZUR GENEALOGIE DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Einleitung
Gens
Die Patrizier
Die Nobilität
Der Senatorenstand
Der Senatorenstand während des Königtums und der Republik
Der Senatorenstand im Principat
Der Senatorenstand im Dominat
Der galloromanische Senatorenadel
Vom Senatorenstand des Frankenreiches zum Hochadel des Mittelalters
Der Senatorenstand im Frankenreich
Vom comes zum Grafen, vom dux zum Herzog
Die Edelfreien
“nobiles” und “nobilis” im Mittelalter
Der Senatorenstand in Italien
Der Senatorenstand im Oströmischen Reich
Die neue byzantinische Aristokratie – der Themenadel
Titel und Rangklassen
Familiennamen
Beamten- und Militäradel
Die Kantakuzenoi
Die antiken Stände
Die lateinische Verwandtschaftsterminologie und Aspekte des gesetzlichen Erbrechtes
Die imagines maiorum
Das genealogische stemma
Quellen zur Familiengeschichte
Bedeutende Familien
Die Aemilier
Die Claudier
Die Cornelier
Die Fabier
Die Valerier
Die Domitier
Mehrnamigkeit
Adelige Abkömmlinge in der Spätantike
Fälschungen
Der Principat
Die Iulisch-Claudische Dynastie
Verwandte des Augustus als Vizekaiser
Verwandte der domus principis als Proconsules von Africa oder Asia
DIE VORFAHREN DES AUGUSTUS
AUGUSTUS UND SEINE NACHKOMMEN
I. 1. AUGUSTUS
Die Heiratspolitik des Augustus
Die Frauen der Dynastie und die Politik
II.FILIA AUGUSTI
II.1.IULIA
III.NEPTES AUGUSTI
III.1.C. CAESAR
III.2.(VIPSANIA) IULIA
III.3.L. CAESAR
III.4.(VIPSANIA) AGRIPPINA maior
III.5.AGRIPPA POSTUMUS
III.6.(CLAUDIUS)
IV.PRONEPTES AUGUSTI
IV.1.AEMILIA LEPIDA
IV.2.(AEMILIUS)
IV.3.NERO IULIUS CAESAR
IV.4.DRUSUS IULIUS CAESAR
IV.5.TIBERIUS (IULIUS) CAESAR
IV.6.(IULIUS)
IV.7.C. (IULIUS) CAESAR
IV.8.CALIGULA
IV.9.IULIA AGRIPPINA
IV.10.IULIA DRUSILLA
IV.11.IULIA LIVILLA (Livia Iulia)
V.ABNEPTES AUGUSTI
V.1.M. IUNIUS SILANUS
V.2.D. IUNIUS SILANUS TORQUATUS
V.3.L. IUNIUS SILANUS TORQUATUS
V.4.IUNIA LEPIDA
V.5.IUNIA CALVINA
V.6.IULIA DRUSILLA
V.7.NERO
VI.ATNEPTES AUGUSTI
VI.1.L. IUNIUS SILANUS TORQUATUS
VI.2.(CASSIA ?) LONGINA
VI.3.CLAUDIA (AUGUSTA)
VII.TRINEPTES AUGUSTI
VII.1.(DOMITIA)
VII.2.DOMITIA LONGINA
Die gens Flavia
Der flavische Königstitel
VIII.NACHKOMMEN im 7. GLIED
VIII.1.(PLAUTIA)
VIII.2.L. (FUNDANIUS) LAMIA AELIANUS
VIII.3.(T. FLAVIUS CAESAR)
IX.NACHKOMMEN im 8. GLIED
IX.1.L. CEIONIUS COMMODUS
IX.2.M. CEIONIUS SILVANUS
IX.3.AVIDIA PLAUTIA
IX.4.M. VETTULENUS CIVICA BARBARUS
IX.5.(FUNDANIA)
IX.6.(Ti.?) PLAUTIUS (AELIUS LA)MIA SILVANUS ( AELIANUS?)
X.NACHKOMMEN im 9. GLIED
X.1.CEIONIA FABIA
X.2.L. CEIONIUS COMMODUS (VERUS)
X.3.CEIONIA PLAUTIA
X.4.L. (TITIUS) PLAUTIUS AQUILINUS
X.5.PLAUTIUS QUINTILLUS
X.6.VE(T)TULENA POLLA
X.7.M. ANNIUS M.f. Gal. LIBO
X.8.ANNIA FUNDANIA FAUSTINA
X.9.(FUNDANIA) FAUSTINA
XI.NACHKOMMEN im 10. GLIED
XI.1.M. PEDUC(A)EUS PLAUTIUS QUINTILLUS
XI.2.(AURELIA)
XI.3.Q. SERVILIUS Q.f.Hor.PUDENS
XI.4.M. ANNIUS SABINUS LIBO
XI.5.VITRASIA FAUSTINA
XI.6.T. FUNDANIUS VITRASIUS POLLIO
XI.7.M’. ACILIUS GLABRIO
XI.8.M. ACILIUS VIBIUS FAUSTINUS
XI.9.(ACILIA) FAUSTINA
XI.10.(?PRIS)CILLA ACILIANA
XII.NACHKOMMEN im 11. GLIED
XII.1.(PLAUTIUS) QUINTILLUS
XII.2.PLAUTIA SERVILLA
XII.3.(CLAUDIUS) POMPEIANUS
XII.4.M. ANNIUS FLAVIUS LIBO
XII.5.ACILIUS GLABRIO
XII.6.M. ACILIUS FAUSTINUS
XII.7.ACILIA FRESTANA
XIII.NACHKOMMEN im 12. GLIED
XIII.1.(HEDIUS LOLLIANUS) TERENTIUS GENTIANUS
XIII.2.(HEDIUS LOLLIANUS GENTIANUS ?)
XIII.3.Q. (HEDIUS) LOLLIANUS GENTIANUS PLAUTIUS AVITUS
XIII.4.(HEDIA) TERENTIA FLAVOLA
XIII.5.L. Ti. CLAUDIUS AURELIUS QUINTIANUS
XIII.6.M. ACILIUS GLABRIO
XIII.7.ACILIA MANLIOLA
XIII.8.CL(AUDIUS) ACILIUS CLEOBOLUS
XIV.NACHKOMMEN im 13. GLIED
XIV.1.(HEDIUS) LOLLIANUS GENTIANUS
XIV.2.(HEDIA) LOLLIANA PLAUTIA SESTIA SERVILIA
XIV.3.ACILIUS GLABRIO
XIV.4.ACILIA GAVINIA FRESTANA
XIV.5.ACILIUS CLEOBOLUS
XV.NACHKOMMEN im 14. GLIED
XV.1.Q. (HEDIUS LOLLIANUS) TERENTIUS RUFUS
XVI.NACHKOMMEN im 15. GLIED
XVI.1.(HEDIA) TERENTIA RUFILLA
XVI.2.ACILIUS GLABRIO SIBIDIUS SPEDIUS
XVII.NACHKOMMEN im 16. GLIED
XVII.1.ANICIUS ACILIUS GLABRIO FAUSTUS
Die NACHKOMMEN des AUGUSTUS
Sonstige mutmaßliche Deszendenten des Augustus:
ACILIUS GLABRIO
Angebliche Abstammung
Fabia Orestilla
Juristischer Nachfahre des Augustus
Nachfahrenliste
Die Könige des Bosporanischen Reiches – Nachfahren des M. Antonius
Die letzten Könige von Pontos und die Nachkommen des Triumvirn M. Antonius
Die Könige des Bosporanischen Reiches – die Tiberii Iulii
Die Anicii – genealogische Kontinuität von der Republik bis zum Frühmittelalter
Direkte biologische Herkunft des europäischen Adels aus dem Altertum?
Die dynastische Kontinuität zwischen Spätantike und Frühmittelalter
Ahnentafel Karls des Großen
Zusammenfassung
Anhang
Die Calpurnii Pisoni – eine Art Alternativdynastie
Die Pomponii Bassi
Unnatürliche Todesarten sind bei den Deszendenten des Augustus und ihren Ehepartnern
Heiraten der iulisch-claudischen Dynastie:
Bestattungen im MAUSOLEUM AUGUSTI
Ahnentafeln der Kaiser Galba, Otho und Vitellius
Kaiser Galba
Kaiser Otho
Kaiser Vitellius
Stammtafeln
Acilii Glabriones
Aelii Lamiae
Aelii Tuberones
Aemilii Lepidi
Aemilii Paulii, Fabii Maximi, Livii Drusi
Aemilii Scauri
Anicii
Anicii (kognatisch)
Annii Galli
Annii Libones
Annii Lusci
Anii Veri
Antonii
Appuleii
Arruntii
Asinii
Atilii Braduae
Aurelii Cottae
Aurelii Fulvi
Caecilii Metelli
Caesonii
Calpurnii Bibuli
Calpurnii Pisones
Calvisii Rusones
Cassii Longini
Claudii Marcelli
Claudii Nerones
Claudii Pulchri
Claudii Pompeiani
Claudii Severi
Cocceii Nervae
Cornelii Cinnae
Cornelii Dolabellae
Cornelii Lentuli
Cornelii Scipiones I
Cornelii Scipiones II
Cornelii Scipiones III
Cornelii Sullae
Domitii Ahenobarbi
Domitii Corbulones
Eggii
Fabii
Fabii Buteones
Flavii
Fulvii Flacci
Furii Camilli
Hedii Lolliani
Hortensii
Iulii Caesares
Iunii Bruti I
Iunii Bruti II
Licinii Crassi
Licinii Luculli
Licinii Murenae
Livii
Lollii
Lutatii Catuli
Manilii
Marcii Bareae
Marcii Philippi
Marcii Reges
Marii
Memmii
Mucii Scaevolae
Munatii
Nonii
Octavii
Octavii Laenates
Papirii Masones
Petronii
Plautii
Pompeii
Pompeii Rufi
Pomponii Bassi
Porcii Catones
Postumii Albini
Quinctilii
Rubellii
Rutilii
Salvii Othones
Scribonii Libones
Sempronii
Sentii
Sergii
Servilii
Statilii
Sulpicii Galbae
Tulii Cicerones
Umidii Quadrati
Valerii
Vinicii
Vipsanii
Vitellii
Volusii Saturnini
Lateinische Verwandtschaftsbezeichnungen
Direkte Vorfahren und Nachkommen
Erste Kollaterallinie
Zweite Kollaterallinie
Dritte Kollaraterallinie
Vierte Kollaterallinie
Fünfte Kollateralline
Verschwägerungen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die genealogische Kontinuität des römischen Adels von der Republik bis in das Frühmittelalter am Beispiel der Nachkommenschaft des Augustus, um die Frage zu klären, ob eine biologische Verbindung zwischen der antiken Elite und dem mittelalterlichen Adel besteht.
- Analyse der Begriffe Nobilität und Senatorenstand in Antike und Mittelalter
- Untersuchung der römischen Heiratspolitik und genealogischen Konstruktionen
- Dokumentation der gesicherten und mutmaßlichen Nachfahren des Augustus
- Diskussion der biologischen Kontinuität zwischen Antike und Mittelalter
- Zusammenstellung zahlreicher Stammtafeln als prosopographisches Arbeitsinstrument
Auszug aus dem Buch
Die Frage einer biologischen, d.h. genealogischen Kontinuität zwischen Republik und Spätantike / Frühmittelalter ist bislang immer noch ein Desiderat der Forschung.
Wenigstens die Familie der ACILII und die mit ihr verbundenen ANICII lassen sich bis in republikanische Zeit zurückzuverfolgen, bei anderen Adelsfamilien war es zwar üblich, republilanische Herkunft zu beanspruchen, aber es gibt keine antiken Belege dafür, daß es auch tatsächlich möglich war, solche Stammbäume konkret zu rekonstruieren.
Dies ist auch nicht möglich, soweit man sich auf die direkten männlichen Vorfahren und Nachkommen beschränkt. So ist man im Grunde darauf angewiesen, die genealogische Verbindung zwischen Adeligen der Republik und der Spätantike von Generation zu Generation anhand der Ergebnisse der prosopographischen Forschung nachzuvollziehen.
Am Beispiel der (kognatischen) Deszendenz des Augustus soll hier der Versuch unternommen werden, eine genealogische Kontinuität zwischen Republik und Spätantike / Frühmittelalter aufzuzeigen.
Vorliegendes Werk ist die aktualisierte Verbesserung und Ergänzung meiner Magisterarbeit über die Deszendenz des Augustus. Genealogische Untersuchungen zur Principatsgeschichte (1993).
Gegenstand dieser Arbeit ist die Auflistung der gesicherten und mutmaßlichen Nachkommenschaft des Augustus.
Unter Deszendenten werden hier die biologischen, nicht die juristischen (d.h. adoptierten) Nachkommen verstanden. Es muß hierbei berücksichtigt werden, daß auf Inschriften und in der PIR die juristischen Verwandtschaftsbeziehungen angegeben werden. Der auf dem ersten Blick scheinbare Widerspruch ist folglich gar keiner! Alle genealogisch wichtigen Daten und Fakten werden – soweit ermittelbar – genannt. Dabei muß ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß Genealogie und Prosopographie zwar verwandte Themenbereiche, aber nicht miteinander identisch sind, d.h. es werden nicht alle Angaben, die für einen Prosopographen interessant sind, wiedergegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung in die Thematik: Der Autor führt in das Konzept des Adels in der Antike ein und betont die Bedeutung der Sozialgeschichte und Prosopographie für die Erforschung führender Familien.
BEMERKUNGEN ZUR GENEALOGIE DER RÖMISCHEN KAISERZEIT: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Tradition, Ahnenkult und genealogischen Konstruktionen in der römischen Gesellschaft.
AUGUSTUS UND SEINE NACHKOMMEN: Dies ist der Hauptteil des Buches, der detailliert die Abstammungsreihen der Nachkommen des Augustus über viele Generationen hinweg auflistet.
Die Könige des Bosporanischen Reiches – Nachfahren des M. Antonius: Hier wird die genealogische Verbindung zwischen dem Triumvirn Markus Antonius und den Königen des bosporanischen Reiches untersucht.
Die Anicii – genealogische Kontinuität von der Republik bis zum Frühmittelalter: Das Kapitel analysiert die Sonderrolle der Familie der Anicier als Bindeglied zwischen antiker und mittelalterlicher Aristokratie.
Direkte biologische Herkunft des europäischen Adels aus dem Altertum?: Es wird kritisch diskutiert, inwieweit eine biologische Kontinuität zwischen antiken Eliten und dem europäischen Adel des Mittelalters tatsächlich nachweisbar ist.
Anhang: Der Anhang enthält vertiefende Analysen zu spezifischen Adelsgeschlechtern wie den Calpurnii Pisoni sowie diverse Stammtafeln und Verwandtschaftsbezeichnungen.
Schlüsselwörter
Genealogie, Augustus, Deszendenz, Nobilität, Senatorenstand, Anicier, Prosopographie, Antike, Frühmittelalter, Stammtafeln, Aristokratie, Römische Kaiserzeit, Ahnentafel, Biologische Kontinuität, Dynastie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der genealogischen Verbindung zwischen den führenden Adelsfamilien der römischen Republik/Kaiserzeit und der Aristokratie des Frühmittelalters, wobei die Nachkommenschaft des Augustus als zentrales Beispiel dient.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung des Adels im Altertum, die römische Heiratspolitik, die Methoden der antiken Genealogie sowie der Versuch, biologische Kontinuitätslinien bis ins Frühmittelalter nachzuweisen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, gesicherte und mutmaßliche Nachkommen des Augustus zu dokumentieren und durch prosopographische Analysen aufzuzeigen, dass die biologische Kontinuität adeliger Führungsschichten größer ist als oft angenommen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich primär auf die prosopographische Methode, also die Analyse von Personendaten, Inschriften, antiken Quellen und die Erstellung detaillierter Stamm- und Ahnentafeln.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der chronologischen Auflistung der Nachkommen des Augustus über zahlreiche Generationen sowie der Untersuchung spezifischer Adelsdynastien, die mit dem Kaiserhaus verbunden waren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Genealogie, Augustus, Nobilität, Anicier, Prosopographie und dynastische Kontinuität.
Wie geht der Autor mit der Unsicherheit bei antiken Stammbäumen um?
Der Autor weist darauf hin, dass Stammtafeln naturgemäß einen Unsicherheitsfaktor beinhalten, der jedoch durch die kritische Auswertung prosopographischer Quellen auf ein vertretbares Maß reduziert wurde.
Welche Rolle spielten Frauen in der Weitergabe der dynastischen Linie?
Da männliche Linien oft ausstarben, spielten Frauen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung dynastischer Ansprüche, indem sie Traditionen in neue Familien einbrachten und als Bindeglied zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern fungierten.
- Arbeit zitieren
- Dr. Ralf G. Jahn (Autor:in), 2012, Römische Stammtafeln. Untersuchungen zur genealogischen Kontinuität des Adels zwischen römischer Republik und Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199146