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Die "innere Bühne" - Ein imaginatives Verfahren im Coaching

Titel: Die "innere Bühne" - Ein imaginatives Verfahren im Coaching

Examensarbeit , 2010 , 55 Seiten

Autor:in: Christine Nissen (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unter Coaching versteht man eine individuelle Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen. Es ist eine lösungs- und ergebnisorientierte Beratung, welche die Selbstreflexion fördert und die Wahrnehmungsfähigkeit schärft. Im Coaching werden keine Lösungen vorgegeben, sondern es hilft bei der Klärung der zum Problem führenden Prozesse. Der Coach nimmt dem Coachee weder die Arbeit noch die Verantwortung ab, aber er begleitet und unterstützt den Coachee. Im Idealfall verhilft Coaching ein Problem und deren Ursachen zu erkennen, klare Ziele zu definieren und einen Zeitraum
festzulegen, in dem diese Ziele umgesetzt werden können.
In der Coachingpraxis finden sehr viele unterschiedliche Coaching-Tools
Anwendung. Es sind die „Werkzeuge“ mit denen ein Coach mit seinem
Coachee arbeitet. Die Arbeit mit der „inneren Bühne“ ist eines dieser
„Werkzeuge“, welches zum Coach selbst, zum Coachee und zum Thema,
bzw. zur Aufgabenstellung passen sollte.
Ziel dieser Arbeit ist es, das methodische Vorgehen dieses Tool vorzustellen. Ebenso wird erläutert, wie Ressourcen erarbeitet und wie Ziele mit diesem Tool entwickelt und gestärkt werden. Des weiteren wird auch noch auf die Wirkung und Grenzen dieses „Werkzeugs“ hingewiesen. Diesem vorangestellt ist NLP als hauptsächlicher Methodenhintergrund der „inneren Bühne“, wobei vor allem auf unsere Repräsentationssysteme und die Submodalitäten eingegangen wird.
Um einen Brückenschlag zur aktuellen Forschung zu geben, wird in dieser Arbeit auch auf das mentale Training aus dem Sportbereich eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die „innere Bühne“ als imaginatives Verfahren

2.1 NLP

2.2 Repräsentationssysteme

2.2.1 Den eigenen Wahrnehmungstyp erkennen

2.3 Submodalitäten

2.3.1 Eigenes Erleben der Submodalitäten

2.3.2 Submodalitäten beim Coachee wahrnehmen

2.4 Zusammenfassung

3. Voraussetzungen um mit diesem Tool zu arbeiten

3.1 Voraussetzungen für den Coach

3.1.1 Fachwissen

3.1.2 Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften

3.1.3 Soziale und interkulturelle Kompetenzen

3.1.4 Methodenkompetenzen

3.1.5 Erfahrungswissen und Lernbereitschaft

3.1.6 Anerkennung als fachliche Autorität und Vertrauen

3.1.7 Besonderheit

3.2 Voraussetzung für den Coachee

3.2.1 Besonderheit

3.3 Zusammenfassung

4. Methodisches Vorgehen

4.1 Vorbereitung

4.2 Bühnenbau

4.2.1 Einrichtung der Bühne

4.2.2 Beschreibung der Bühne

4.2.3 Resonanz des Problembühnenbilds

4.2.4 Umbau der Bühne

4.2.5 Resonanz des umgebauten Bühnenbildes

4.2.7 Zukunft

4.3 Perspektivwechsel

4.3.1 Ich-assoziert

4.3.2 Du-assoziiert

4.3.3 Ich-dissoziiert

4.3.4 Metaebene

4.4 Die gute Fee

4.5 Submodalitätenveränderung

4.5.1 Zukunft – Zielbühnenbild

4.6 Ressourcen

4.7 Ziele entwickeln und stärken

4.8 Zusammenfassung

5. Vergleich der „innere Bühne“ mit dem mentalen Training aus dem Sportbereich und die Bedeutung der Spiegelneuronen

5.1 Mentales Training aus dem Sportbereich

5.2 Spiegelneuronen

5.3 Zusammenfassung

6. Wirkung - Effizienz – Grenzen von Coaching-Tools

6.1 Wirkung auf organisatorischer Ebene

6.2 Wirkung auf personeller Ebene

6.3 Effizienz

6.4 Deutro Lernen

6.5 Messinstrumente

6.6 Grenzen

6.7 Zusammenfassung

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der theoretischen und methodischen Vorstellung des Coaching-Werkzeugs „innere Bühne“. Es soll aufgezeigt werden, wie durch imaginative Verfahren und Techniken aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) Perspektivwechsel induziert, Ressourcen aktiviert und Lösungswege für den Coachee erarbeitet werden können.

  • Grundlagen des NLP und Bedeutung von Repräsentationssystemen sowie Submodalitäten im Coaching.
  • Anforderungsprofile und Voraussetzungen für Coach und Coachee bei der Anwendung imaginativer Methoden.
  • Methodisches Vorgehen: Vom Bühnenbau und der Zielentwicklung bis hin zum gezielten Perspektivwechsel.
  • Vergleich der „inneren Bühne“ mit mentalem Training im Sport und Einbezug neurobiologischer Erkenntnisse (Spiegelneuronen).
  • Reflektion über Wirkfaktoren, Effizienz und Grenzen von Coaching-Tools in der Praxis.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Einrichtung der Bühne

Jetzt geht es darum die „innere Bühne“ und das zu behandelnde Thema einzurichten. Der Coachee wird gebeten alle Elemente, die bei seinem zu bearbeitenden Thema eine Rolle spielen auf der Bühne anzuordnen. Alle am Thema beteiligten Personen sollen auf der Bühne ihren Platz finden. Aber auch Gegenstände, die eventuell eine Rolle spielen, wie z.B. Computer oder ein Schreibtisch sollten aufgestellt werden. Die Einrichtung der Bühne sollte ganz intuitiv und rasch vorgenommen werden. Der Coachee braucht die Wahl seiner Einrichtungselemente nicht begründen und es wird zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht vertiefend darauf eingegangen. Die Systemelemente könnten durch reale Personen repräsentiert werden, wie z.B. Familienmitglieder, Freunde, Bekannte oder Kollegen. Es könnten aber ebenso Fantasiefiguren gewählt werden, wie Hexen die symbolisch für das Improvisationstalent oder die Eule die für Weisheit steht. Denkbar sind aber auch reine Symbole wie ein Haus, welches für Zufriedenheit im familiären Umfeld oder Geld, welches für Kariere steht. Der Coachee hat bei der Einrichtung seiner Bühne absolut frei Wahl. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass wirklich alle Elemente, die an der Problemsituation beteiligt sind auf der Bühne ihren Platz finden. Der Coach könnte den Arbeitsauftrag folgendermaßen formulieren:

„Bitte richte nun deine Bühne ein und stelle das Problem dar. Denke daran, dass alle Personen, die am Problem beteiligt sind ihren Platz auf der Bühne finden. Achte auf die Anordnung der einzelnen Elemente. Bitte stelle alles, was in Bezug auf dein Problemthema eine Rolle spielt auf deiner inneren Bühne dar. Achte darauf, dass nichts vergessen wird.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Coaching ein und erläutert die Relevanz der „inneren Bühne“ als imaginatives Werkzeug zur Lösungsfindung.

2. Die „innere Bühne“ als imaginatives Verfahren: Hier werden die methodischen Hintergründe des NLP beleuchtet, wobei der Fokus auf Repräsentationssystemen und der Bedeutung von Submodalitäten liegt.

3. Voraussetzungen um mit diesem Tool zu arbeiten: Dieses Kapitel definiert die notwendigen Kompetenzen des Coaches sowie die erforderliche Veränderungsbereitschaft und Selbstverantwortung auf Seiten des Coachees.

4. Methodisches Vorgehen: Hier wird der praktische Ablauf der Arbeit mit der „inneren Bühne“ detailliert beschrieben, einschließlich Bühnenbau, Perspektivwechsel und der Arbeit mit Zielen.

5. Vergleich der „innere Bühne“ mit dem mentalen Training aus dem Sportbereich und die Bedeutung der Spiegelneuronen: Das Kapitel setzt die Methode in Bezug zum sportlichen Mentaltraining und untermauert die Wirksamkeit durch neurobiologische Konzepte wie Spiegelneuronen.

6. Wirkung - Effizienz – Grenzen von Coaching-Tools: Hier erfolgt eine kritische Reflektion über die Wirkungsweisen von Coaching, mögliche Messinstrumente sowie die ethischen Grenzen und notwendigen Rahmenbedingungen.

7. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse, die die „innere Bühne“ als ein mächtiges, aber sensibel einzusetzendes Werkzeug zur Selbstreflexion bestätigen.

Schlüsselwörter

Innere Bühne, Coaching, NLP, Imagination, Submodalitäten, Repräsentationssysteme, Mentales Training, Selbstreflexion, Ressourcenaktivierung, Spiegelneuronen, Perspektivwechsel, Zielentwicklung, Coaching-Tool, Veränderungsprozesse, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Coaching-Tool „innere Bühne“, ein Verfahren, das auf NLP-Grundlagen basiert, um Ratsuchenden dabei zu helfen, Probleme imaginativ darzustellen und neue Lösungswege zu finden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die NLP-Methodik, die Voraussetzungen für Coach und Coachee, der methodische Prozess des Bühnenbaus sowie die wissenschaftliche Einordnung durch Mentaltraining und Neurobiologie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die fundierte Vorstellung des methodischen Vorgehens bei der Arbeit mit der „inneren Bühne“ und die Erläuterung, wie diese Methode zur Förderung von Ressourcen und zur Zielerreichung genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch NLP-Konzepte, ergänzt durch vergleichende Studien aus dem sportlichen Mentaltraining und neurobiologische Erkenntnisse über Spiegelneuronen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Anleitung zur Anwendung des Tools, die Klärung der notwendigen Voraussetzungen der Akteure sowie die Analyse der Wirkung, Effizienz und Grenzen von Coaching-Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „innere Bühne“, NLP, Imagination, Selbstreflexion, Ressourcenaktivierung und Perspektivwechsel charakterisiert.

Welche Rolle spielen die Submodalitäten im Coaching-Prozess?

Submodalitäten sind die untergeordneten Eigenschaften von Wahrnehmungssystemen. Ihre bewusste Veränderung ermöglicht es dem Coachee, die emotionale Intensität eines Problems zu beeinflussen oder Ressourcen zu stärken.

Warum ist die „gute Fee“ eine wichtige Technik?

Die „gute Fee“ dient als imaginative Unterstützung, um den Coachee dissoziiert auf sein Problem blicken zu lassen und fehlende Fähigkeiten oder Ressourcen symbolisch zu ergänzen, was den Lösungsfokus schärft.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die "innere Bühne" - Ein imaginatives Verfahren im Coaching
Hochschule
Universität Bielefeld  (Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung)
Autor
Christine Nissen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
55
Katalognummer
V199171
ISBN (eBook)
9783656259688
ISBN (Buch)
9783656260257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Coaching Imagination
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Nissen (Autor:in), 2010, Die "innere Bühne" - Ein imaginatives Verfahren im Coaching, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199171
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Leseprobe aus  55  Seiten
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