Zielgruppensegmentierung im Marketing – Ziele, Konzept und Umsetzung


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2012
14 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Gang der Untersuchung

2. Theoretische Grundlagen der Personalbeurteilung
2.1 Marktsegmentierung
2.2 Umsetzungen der Segmentierung
2.3 Ziele der Marktsegmentierung

3. Segmentierungskriterien und Konzepte
3.1 Geographische Marktsegmentierung
3.2 Soziodemographische Marktsegmentierung
3.3 Psychographische Segmentierung
3.4 Verhaltensorientierte Segmentierung
3.5 Sonderformen im B2C Bereich

4. Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Die aktuellen sich rasch ändernden Rahmenbedingungen auf dem Absatzmarkt, stellen komplexe Anforderungen an die beteiligten Unternehmen. Eine Vielzahl der Märkte ist geprägt durch intensiven Wettbewerb und hohen Konkurrenzdruck. Eine steigende Innovationsdynamik, Veränderungen des Konsumentenverhaltens, die zügige Fortschreitung der IT Technologie, sowie die Globalisierung der Märkte, verlangen von den Unternehmen rasche, aber dennoch präzise durchdachte Reaktionen.[1]

Diese Entwicklung der Märkte lässt sich besonders stark ab 1950 beobachten. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg war die Nachfrage nach Gütern größer als das Angebot. Die Anbieter der Ware hatten eine dominierende Rolle. Es handelte sich um einen typischen Verkäufermarkt.[2]

Mitte der 60er änderte sich das. Es kam zum Wandel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt, d.h. das Angebot war größer als die Nachfrage. Die Käufer hatten plötzlich die Wahl bei wem sie die Ware kaufen und welche Ware sie kaufen. Eine konsequente Kunden- und Marktorientierung war fortan Grundvoraussetzung für die weitere Unternehmensexistenz. In dieser Phase wurde die Notwendigkeit des Marketings erkannt.[3]

Die 1970er Jahre wurden als Phase der Marktorientierung bezeichnet. Kennzeichnend dafür war die gezielte Bearbeitung des Marktes mit Marketinginstrumenten um die spezifischen Kundenbedürfnisse zu befriedigen.[4]

Die 1980er Jahre galten als Phase der Wettbewerbsorientierung. Durch die Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Produkte, verloren die einzelnen Produkte ihre individuelle Erkennbarkeit. Um dem entgegen zu wirken, galt es strategische Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz aufzubauen.[5]

Seit dem Jahre 2000 befinden wir uns in der Phase der Netzwerkorientierung. Diese entwickelte sich maßgeblich durch das Internet und der damit einhergehenden Vernetzung der Unternehmen untereinander und mit dem Kunden. Charakteristisch für diese Phase sind die Globalisierung und die hohe Wettbewerbsdynamik.[6]

Diese Herausforderungen des Marktes, sollen mit Hilfe des Marketings bewältigt werden.

„Marketing ist eine unternehmerische Denkhaltung. Sie konkretisiert sich in Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher internen und externen Unternehmensaktivitäten, die durch Ausrichtung der Unternehmensleistungen am Kundennutzen im Sinne einer konsequenten Kundenorientierung darauf abzielen, absatzmarktorientierte Unternehmensziele zu erreichen.“[7]

Grundvoraussetzung für ein seriöses Marketing ist eine sorgfältige Kundenanalyse. Denn jedes Unternehmen muss wissen, welche Kunden bedient werden sollen und auch auf welche Weise. Dafür wird der Markt in einzelne Segmente unterteilt. Das Unternehmen sucht sich die vielversprechendsten heraus und konzentriert sich auf sie. Aufgabe ist es fortan diese Segmente zu bedienen und zufrieden zu stellen.[8]

Diese Aufteilung erfolgt mit Hilfe der Zielgruppensegmentierung, die in der Literatur synonym auch als Marktsegmentierung bezeichnet wird.

[...]


[1] Vgl. Hermanns, Arnold/ Kiendl, Stephanie C./ von Overloop, Pascal C.: Marketing, München 2007, S. 3

[2] Vgl. Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 5

[3] Vgl. Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 6

[4] Vgl. Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 6

[5] Vgl. Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 6

[6] Vgl. Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 7

[7] Aus Bächle, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, o. O. 2009, S. 65

[8] Vgl. Kotler, Philip/ Armstrong, Gary/ Wong, Veronica/ Saunders, John: Grundlagen des Marketing, München 2011, S. 188 ff.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Zielgruppensegmentierung im Marketing – Ziele, Konzept und Umsetzung
Hochschule
AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg)
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V199242
ISBN (eBook)
9783656257424
ISBN (Buch)
9783656257141
Dateigröße
435 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geographische Marktsegmentierung, Soziodemographische Marktsegmentierung, Psychographische Segmentierung, Verhaltensorientierte Segmentierung, Sonderformen im B2C Bereich, Sinus-Milieu-Ansatz, Marktsegmentierung
Arbeit zitieren
Reiner Prüß (Autor), 2012, Zielgruppensegmentierung im Marketing – Ziele, Konzept und Umsetzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199242

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