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Mathematische Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule

Titel: Mathematische Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule

Hausarbeit , 2012 , 25 Seiten

Autor:in: Jutta Otterbein (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Ausarbeitung sind die mathematischen Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule. Dazu wird vorab in Abschnitt 2 die Berufsschule definiert sowie das Wesen der Berufsschule erläutert. Um die Begrifflichkeiten zu komplettieren und zur Verdeutlichung des mathematischen Kompetenzbegriffs, werden ferner in Abschnitt 3 auf die unterschiedlichen mathematischen Kompetenzen, die das Grundgerüst der mathematischen Bildungsstandards und den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden, eingegangen. Der darauffolgende Abschnitt 4 beschäftigt sich mit mathematischen Kompetenzen, die seitens der Betriebe sowie der beruflichen Ausbildung per se vorausgesetzt werden, um diese erfolgreich zu absolvieren und auf dem Arbeitsmarkt Bestand zu haben. Dabei wird zwischen den allgemein, den in den gewerblich-technischen sowie in den kaufmännischen Berufen geforderten mathematischen Kompetenzen differenziert. Darauf aufbauend wird in Abschnitt 5 der Übergang von der Sekundarstufe in eine berufliche Ausbildung thematisiert. Hierbei werden die Komplexität von Übergangsmaßnahmen und deren negative Auswirkungen geschildert. In Abschnitt 6 die Förderung mathematischer Kompetenzen in der Berufsschule ihre Zuwendung. Im Mittelpunkt stehen dabei der kompetenzorientierte Berufsschul- und Mathematikunterricht mit Untermauerung von Beispielen sowie die Verknüpfung beider Unterrichte. Abschließend bildet Abschnitt 7 den Kern dieser Arbeit. Hier wird anhand von exemplarischen kaufmännischen Aufgabenstellungen analysiert, welche mathematischen Kompetenzen damit vermittelt und gefördert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zum Begriff der Berufsschule

3 Zum Begriff der mathematischen Kompetenzen

3.1 K1 Mathematisch argumentieren

3.2 K2 Probleme mathematisch lösen

3.3 K3 Mathematisch modellieren

3.4 K4 Mathematische Darstellungen verwenden

3.5 K5 Mit Mathematik symbolisch, formal und technisch umgehen

3.6 K6 Mathematisch kommunizieren

4 Vorausgesetzte Kompetenzen

4.1 Betriebliche Bewerbungsverfahren

4.2 Mathematische Kompetenzen im Überblick

5 Übergang der Sekundarstufe in eine berufliche Ausbildung als Herausforderung

6 Förderung mathematischer Kompetenzen in der Berufsschule

6.1 Kompetenzorientierter Berufsschulunterricht

6.2 Kompetenzorientierter Mathematikunterricht

6.3 Verknüpfung beruflicher Handlungskompetenz mit mathematischen Kompetenzen

7 Ausgewählte Beispiele im kaufmännischen Berufsschulbereich mit Analyse der mathematischen Kompetenzen

7.1 Personalwirtschaft

7.2 Materialwirtschaft

7.3 Absatzwirtschaft

7.4 Betriebliche Leistungserstellung

8 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung mathematischer Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule, identifiziert Defizite im Übergang von der Sekundarstufe und zeigt Ansätze für einen ganzheitlichen, kompetenzorientierten Unterricht auf, um berufliche Handlungskompetenz nachhaltig zu fördern.

  • Definition und Systematik mathematischer Kompetenzen gemäß Bildungsstandards
  • Anforderungen an mathematische Vorkenntnisse im betrieblichen Kontext
  • Herausforderungen des Übergangs von der Sekundarstufe in die Berufsausbildung
  • Methoden zur Förderung mathematischer Kompetenzen (z.B. Stationenlernen, Projektunterricht)
  • Analyse praxisnaher kaufmännischer Aufgabenstellungen zur Kompetenzförderung

Auszug aus dem Buch

3.2 K2 Probleme mathematisch lösen

„Mathematisches Problemlösen im Sinne der KMK-Bildungsstandards findet statt, sobald in einer Situation nicht unmittelbar ein Lösungsverfahren angewendet werden kann, sondern ein Lösungsweg entwickelt oder ausgewählt werden muss. Dafür verwenden die Lernenden heuristische Hilfsmittel und Strategien wie das systematische Probieren, das Einzeichnen von Hilfslinien, das Auswählen von Hilfsgrößen, das Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten sowie Hilfsmittel und Darstellungsformen. Ein wesentlicher Bestandteil des Problemlösens ist die Reflexion von Lösungswegen und von verwendeten Strategien.“

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieser Bereich durch das Anwenden geeigneter Lösungsstrategien auf gewisse Problemstellungen gekennzeichnet ist. Dabei sollen die Lernenden heuristische Hilfsmittel bzw. Prinzipien verwenden, wie z.B.:

Analogieprinzip (Wurden ähnliche Probleme behandelt?)

Rückwärtsarbeiten (Was wird für das Gesuchte gebraucht?)

Systematisches Probieren

Veranschaulichung durch eine mathematische Figur, Tabelle, Skizze

Vorwärtsarbeiten (Was folgt aus den gegebenen Daten?)

Zerlegungsprinzip (Welche Teilprobleme gibt es?)

Bei dieser Kompetenz geht es aber auch darum, das Ergebnis plausibel zu überprüfen und die Lösungswege zu reflektieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema und Erläuterung des strukturellen Aufbaus der Ausarbeitung.

2 Zum Begriff der Berufsschule: Definition des Begriffs Berufsschule im Kontext des dualen Systems in Deutschland.

3 Zum Begriff der mathematischen Kompetenzen: Detaillierte Darstellung der sechs mathematischen Kernkompetenzen nach den Bildungsstandards.

4 Vorausgesetzte Kompetenzen: Analyse der von Betrieben erwarteten mathematischen Vorkenntnisse sowie deren Diskrepanz zu Eignungstests.

5 Übergang der Sekundarstufe in eine berufliche Ausbildung als Herausforderung: Erörterung der Problematik beim Übergang für Lernende mit geringen mathematischen Voraussetzungen.

6 Förderung mathematischer Kompetenzen in der Berufsschule: Vorstellung von Unterrichtskonzepten wie Stationenlernen und Projektunterricht zur Kompetenzförderung.

7 Ausgewählte Beispiele im kaufmännischen Berufsschulbereich mit Analyse der mathematischen Kompetenzen: Exemplarische Analyse kaufmännischer Aufgabenstellungen in Bezug auf die Förderung mathematischer Kernkompetenzen.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Situation und Appell zur ganzheitlichen Kompetenzförderung.

Schlüsselwörter

Mathematikdidaktik, Berufsschule, Mathematische Kompetenzen, Handlungskompetenz, Duales System, Modellierungskreislauf, Fachkompetenz, Lernfeldorientierung, Bildungsstandards, Stationenlernen, Projektunterricht, Kaufmännische Ausbildung, Problemlösen, Argumentieren, Kompetenzförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die mathematischen Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule und wie diese gezielt gefördert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition mathematischer Kompetenzen, dem Übergang von der Schule in den Beruf, sowie der Umsetzung von kompetenzorientiertem Unterricht in der kaufmännischen Ausbildung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, die unzureichende Kompetenzvermittlung zu kritisieren und durch praxisnahe Beispiele aufzuzeigen, wie mathematische Kompetenzen im beruflichen Unterricht integriert und gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der didaktischen Analyse praxisnaher, kaufmännischer Aufgabenbeispiele unter Anwendung des mathematischen Kompetenzmodells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung mathematischer Kompetenzen, die Anforderungen der betrieblichen Praxis, die Herausforderungen des Übergangs sowie die methodische Gestaltung des Mathematik- und Berufsschulunterrichts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Mathematikdidaktik, Berufsschule, mathematische Kompetenzen, Handlungskompetenz und Lernfeldorientierung sind zentrale Begriffe.

Warum ist der Übergang von der Sekundarstufe zur Berufsschule problematisch?

Viele Lernende bringen mathematische Defizite mit, die in Eignungstests oft zu Selektion führen und in der beruflichen Praxis zusätzliche, meist kurzfristige Fördermaßnahmen erforderlich machen.

Wie soll mathematische Kompetenz laut Autorin im Unterricht gefördert werden?

Durch einen ganzheitlichen, handlungsorientierten Unterricht (z.B. Stationenlernen, Projektunterricht), der mathematische Inhalte direkt in berufsbezogene Lernfelder einbettet.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mathematische Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule
Hochschule
Universität Kassel  (Institut für Mathematik)
Veranstaltung
Einführung in die Mathematikdidaktik
Autor
Jutta Otterbein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V199312
ISBN (eBook)
9783656257868
ISBN (Buch)
9783656258957
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mathematikdidaktik Mathematikunterricht Mathematische Kompetenzen Berufsschule Berufliche Handlungskompetenz kompetenzorientiert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jutta Otterbein (Autor:in), 2012, Mathematische Kompetenzen von Lernenden in der Berufsschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199312
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Leseprobe aus  25  Seiten
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