Kreatives Schreiben: Elf kreative Textproduktionen


Essay, 2012

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Krieg

Logbuch

Panik

<ohne worte>

Gottkomplex – Training

Anti – Wien – Tirade

Erkenntnis

Weltuntergang 2012, Area 51 & Neujahresvorsätze

Utopia

E. – Prüfung

Bei Nacht

Vorwort

Als ich zum ersten Mal hörte, was von mir und meinen Kollegen verlangt wurde, stockte mir der Atem. Auch wenn ich immer gerne beschäftigt bin und viel zu tun habe, so hat man doch irgendwann mehr auf seiner To-Do-Liste als Zeit, die einem zur Verfügung steht. Doch was auf dem Studienplan steht ist für den Studenten Gesetz und so war für dieses Semester jede Woche ein Text fällig und noch ein paar Zusatztexte.

Trotz einer längeren Schreibblockade, machte ich die Erfahrung, dass Inspiration nicht von alleine kommt. Gerade das Lesen von anderen Texten, sei es ein Buch oder der Text eines Kollegen, es hilft die eigenen Gedanken zu ordnen und zu Papier zu bringen. Auch jede noch so kleine Beobachtung, in der Straßenbahn oder während dem Einkaufen, verschafft einem eine gute Grundlage für einen neuen Text.

Diese Erkenntnis trifft einen meist erst, wenn das Semester fast vorbei ist, daher schicke ich ein bisschen Inspiration hinaus in die Welt.

Diese Publikation enthält die besten Texte, die während dieses Semesters von mir produziert wurden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Herrn Mag. Dr. Sorin Gadeanu für seine ständigen aber doch aufbauenden Motivationsreden sowie bei Herrn Mag. Michael Rohrwasser, der selbst die wandelnde Inspiration zu sein scheint, bedanken.

Die nachfolgenden Texte sind während der Übung „Schreiben“, am Institut für Germanistik, an der Universität Wien, im Wintersemester 2011/2012 von mir verfasst worden und somit mein geistiges Eigentum.

Daniela Ammann

Wien, August 2012

Krieg

Wenn man auf der Universität Wien in eine Übung will, braucht man vor allem eines: Ausdauer. Ins besondere wenn man auf der Warteliste steht.

„Immer das Ziel im Auge behalten“, dachte ich mir, als der Professor anfing, die Namensliste durchzugehen, „immerhin willst du den ersten Abschnitt endlich abschließen.“ Buddha sei Dank, dass ich in die Übung Schreiben hineingekommen bin.

Allerdings kommt mir das Studium wie ein Krieg vor. Man muss mit etlichen Schreibutensilien und Literatur bewaffnet, täglich zur Universität stapfen und vor allem bei den Vorlesungen die Ellbogen ausfahren um nicht auf dem Boden sitzen zu müssen. Dann wird auch noch unaufhörlich nach der Strategie gelebt, dass man sich ständig zuerst in den Hörsaal reindrängt, anstatt die Leute erst einmal rausgehen zu lassen. Natürlich muss ich mich auch dazuzählen, sonst sitzt man wie gesagt auf dem Boden. Da muss ich mich wirklich loben … „Die Kunst des Krieges“ zu lesen, war sicher nicht von Nachteil. Mit der richtigen Strategie, Taktik und Ressourcen sowie Geduld und Ausdauer auf dem „Schlachtfeld“, kommt man im Studium wirklich weiter und es prägt einen für sein weiteres Leben. Auch wenn man auf der Universität von „Feinden“, sprich Konkurrenz, umzingelt ist, so kämpft man sich jeden Tag weiter. Gerade im Lehramt, wo die Konkurrenz sehr groß ist. Obwohl sehr viele vor allem Deutsch und Geschichte als Lehramt studieren, werde ich niemals aufgeben, mein Ziel zu erreichen. und so kämpfe ich weiter, Tag für Tag.

Meine Gedanken schweifen schon wieder ab, ich sollte doch besser zuhören, was der Professor erzählt. Wenig scheint er nicht gerade von uns zu verlangen, aber das soll mir recht sein. Wenn ich nicht viel zu tun habe, langweile ich mich sehr schnell. Ich bin nun mal bekennender Workaholic.

Obwohl ich eigentlich ohnehin voll ausgelastet bin. Wie schön wäre ein Leben ohne solch kleine Ärgernisse, wie ich sie momentan erdulden muss? Das kommt davon, wenn man in einem Studentenheim wohnt und sich noch dazu in demselben engagiert. Es ist eine Schande, wie sich manche Leute dort aufführen. Ich dachte, ich übernehme den Posten der Heimvertreterin und was bin ich eigentlich? – Eine Kindergärtnerin, die tagein-tagaus die lächerlichsten Probleme und sinnlosesten Streitigkeiten aus der Welt schaffen soll. Ich dachte, wir sind erwachsen und reif genug um auf eigenen Füßen zu stehen, zumindest in der sicheren Umgebung eines Studentenwohnheimes – welch Irrglaube!

Allerdings lässt sich ein roter Faden erkennen: Ich neige dazu mir immer zu viel aufzuladen. Immer beschäftigt, immer lernen, keine Freizeit … dies ist wohl mein Los. Egal.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Kreatives Schreiben: Elf kreative Textproduktionen
Hochschule
Universität Wien  (Germanistik)
Veranstaltung
Übung Schreiben
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V199693
ISBN (eBook)
9783656260905
ISBN (Buch)
9783656262473
Dateigröße
688 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kreatives, schreiben, textproduktionen
Arbeit zitieren
Daniela Ammann (Autor), 2012, Kreatives Schreiben: Elf kreative Textproduktionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199693

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