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Kritische Bewertung der Anwendung und des Nutzens der Web 2.0 Technologie

Offene Soziale Netzwerke für virtuelle Teams

Title: Kritische Bewertung der Anwendung und des Nutzens der Web 2.0 Technologie

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 52 Pages

Autor:in: B.Sc. Martin Härtel (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In der modernen, schnelllebigen Arbeitswelt wird Zeit immer mehr zu einer wertvollen Ressource. Die Globalisierung und Vernetzung der Medien bringen es mit sich, dass Mitarbeiter in ein und derselben Abteilung arbeiten und sich trotzdem noch nie persönlich begegnet sind. In Anbetracht der steigenden geografischen Verflechtung international agierender Unternehmen wächst auch die Nachfrage nach virtuellen Formen der Zusammenarbeit, die eine Kommunikation über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg möglich machen. Egal ob zu Zwecken der Produktentwicklung, Kundenbetreuung, Strategieplanung oder zur Aufgabenbewältigung in Banken, Versicherungen oder Unternehmensberatungen. Virtuelle Arbeitsformen kommen mittlerweile funktions- und branchenübergreifend zum Einsatz. Doch wie sollen solche virtuellen Teams geführt werden? Welche Chancen bieten sich dadurch für ein Unternehmen und welche Herausforderungen sind ferner zu beachten? Wie kann eine erfolgreiche Kommunikation über weite Distanzen aussehen?
Heutzutage sind mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung mit dem Internet verbunden. 25 Prozent der deutschen Haushalte besitzen ein Smartphone und 50 Prozent der mobilen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken aktiv. Auch in der Unternehmenskommunikation wächst die Bedeutung sozialer Medien. Web-Angebote wie Twitter, Xing und Facebook haben im privaten Bereich bereits ihre Durchsetzungskraft unter Beweis gestellt. Doch lassen sich diese und ähnliche Tools gleichermaßen in Unternehmen einsetzen? Vor diesem Hintergrund stellt sich ferner die Frage, ob offene soziale Netzwerke auch für die Zusammenarbeit in virtuellen Teams geeignet sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Hintergründe und Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Vorgehensweise

2. Begriffe und Abgrenzungen

2.1. Virtuelle Teams

2.2. Social Media und Web 2.0

3. Kollaboration in einer virtuelle Arbeitsumgebung

3.1. Nutzenpotentiale durch die virtuelle Zusammenarbeit

3.2. Herausforderungen in virtuellen Teams

3.3. Führung auf Distanz – Kritische Erfolgsfaktoren

3.4. Anforderungen an die virtuellen Kommunikationsmedien

3.5. Medienunterteilung und –auswahl in virtuellen Teams

4. Nutzung von Social Media für die virtuelle Zusammenarbeit

4.1. Chancen und Risiken

4.2. Einsatzfelder von Social Media in virtuellen Teams

4.3. Tools für die virtuelle Zusammenarbeit

4.4. Beispiele für Social Media Plattformen und deren Funktionen

5. Online-Umfrage

5.1. Hypothesen

5.2. Eckdaten und Rücklaufquote

5.3. Auswertung

6. Kritische Bewertung von Social Media in virtuellen Teams

7. Zusammenfassung und kritische Rückschau

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung und den Nutzen von Web 2.0-Technologien sowie sozialen Medien für die kollaborative Zusammenarbeit in verteilten, virtuellen Teams. Im Fokus steht die kritische Analyse, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Werkzeuge betriebliche Anforderungen erfüllen können.

  • Grundlagen virtueller Teamarbeit und Web 2.0-Begrifflichkeiten
  • Kritische Erfolgsfaktoren für Führung und Kommunikation auf Distanz
  • Einsatzmöglichkeiten und Risiken sozialer Medien im Unternehmenskontext
  • Vergleich und Bewertung gängiger Collaboration-Tools (Google, Skype, Facebook, Xing)
  • Empirische Analyse des Nutzungsverhaltens von Mitarbeitern

Auszug aus dem Buch

3.3. Führung auf Distanz – Kritische Erfolgsfaktoren

Sowohl die Leitung eines verteilten Teams als auch die Mitgliedschaft in einem solchen erfordern besondere Kompetenzen bei allen Beteiligten. Für die Führungsperson sind Faktoren grundlegend, die auch bei der Führung lokaler Abteilungen von Bedeutung sind. Die Basis bilden Kenntnisse zum fachlichen Inhalt, zur Steuerung und Koordination von Arbeitsprozessen sowie die Gestaltung der Geschäftsbeziehungen zwischen den Beteiligten. Die besondere Herausforderung liegt in der Anwendung der genannten Fähigkeiten auf virtueller Ebene. Untersuchungen haben ergeben, dass es drei Dimensionen gibt, die sich verstärkt auf das Management verteilter Gruppen auswirken. Dabei handelt es sich einerseits um weiche Faktoren, wie das Vertrauensverhältnis zwischen Führendem und Geführten sowie die Förderung sozialer Vernetzung und andererseits um ein ergebnisorientiertes Denken seitens der Führungskraft. Darüber hinaus bedeutet aus der Entfernung führen auch, dass die Manager Autorität beweisen müssen, um klare Regeln und Ziele festzulegen.

„Das Managen von Unternehmen und das Führen von Mitarbeitern sind ohne ein Mindestmaß gegenseitigen Vertrauens undenkbar.“ Im Management wäre es utopisch davon auszugehen, alle Tätigkeiten seiner Mitarbeiter bis ins Detail zu kennen und zu verstehen. Daher ist es besonders wichtig, Vertrauen zwischen Entscheidungsträgern und Mitarbeitern zu entwickeln. In virtuellen Arbeitsumgebungen ist die Möglichkeit, Einblick in den Schaffensprozess der Angestellten zu nehmen noch um ein Vielfaches geringer als ohne räumliche Distanz. Vertrauen ist daher eine wichtige Grundvoraussetzung, um Teams mit geografischer Trennung führen zu können. Durch das Vertrauen wird unterstellt, dass die Beschäftigten leistungswillig und leistungsfähig sowie engagiert sind, zielorientiert arbeiten und bei aufkommenden Fragen selbstständig auf das Management zugehen, sodass Änderungen zeitnah angepasst werden können. Im Gegenzug dazu erwarten die Arbeitnehmer unter anderem Wertschätzung, Unterstützung und persönliche Rücksichtnahme.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der zunehmenden Bedeutung virtueller Teams durch Globalisierung und die Relevanz sozialer Medien im beruflichen Alltag.

2. Begriffe und Abgrenzungen: Definition zentraler Begrifflichkeiten wie virtuelle Teams, Social Media und Web 2.0 zur Schaffung einer gemeinsamen Basis.

3. Kollaboration in einer virtuelle Arbeitsumgebung: Analyse der Nutzenpotentiale, Herausforderungen, Führungsstile und Medienanforderungen in verteilten Arbeitskontexten.

4. Nutzung von Social Media für die virtuelle Zusammenarbeit: Untersuchung der Chancen, Risiken und spezifischen Einsatzfelder von sozialen Medien inklusive einer Vorstellung relevanter Tools.

5. Online-Umfrage: Präsentation einer empirischen Untersuchung zum Nutzungsverhalten von Mitarbeitern bezüglich sozialer Medien im privaten und beruflichen Kontext.

6. Kritische Bewertung von Social Media in virtuellen Teams: Synthese der Analyseergebnisse und kritische Reflexion der Praxistauglichkeit gängiger Anbieterlösungen.

7. Zusammenfassung und kritische Rückschau: Abschlussbetrachtung mit dem Fazit, dass soziale Medien für virtuelle Teams nur bedingt geeignet sind und hohe Anforderungen an Sicherheit und Kompatibilität stellen.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, Social Media, Web 2.0, Kollaboration, Führung auf Distanz, Kommunikation, Projektmanagement, Online-Umfrage, Vertrauen, Ergebnisorientierte Führung, Collaboration-Tools, Wissensmanagement, digitale Zusammenarbeit, Datensicherheit, Netzwerke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bewertet kritisch, inwieweit soziale Medien und Web 2.0-Technologien die virtuelle Zusammenarbeit in Unternehmen unterstützen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Führung auf Distanz, Anforderungen an virtuelle Kommunikationsmedien, Chancen und Risiken von Social Media sowie deren spezifische Einsatzfelder in Projekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Einsatzfelder sowie Nutzenpotentiale und Gefahren von Web 2.0-Technologien für virtuelle Teams herauszuarbeiten und eine kritische Bewertung ihrer Alltagstauglichkeit vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse führt der Autor eine eigene Online-Umfrage unter 11.000 Mitarbeitern einer Firma in Deutschland durch, um das tatsächliche Nutzungsverhalten zu validieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Kollaboration in virtuellen Umgebungen, der Auswahl geeigneter Medien, der Vorstellung verschiedener Plattformen (z.B. Google, Skype, Facebook) sowie der Auswertung der empirischen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie virtuelle Teams, soziale Medien, Kollaboration, Führung auf Distanz und Datensicherheit geprägt.

Warum ist Vertrauen für virtuelle Teams so entscheidend?

Da Führungskräfte in virtuellen Umgebungen den Schaffensprozess kaum direkt beobachten können, bildet Vertrauen die Voraussetzung für eigenverantwortliches und zielorientiertes Handeln der Mitarbeiter.

Welcher Anbieter bietet laut Analyse das breiteste Portfolio?

Die Analyse ergibt, dass Google mit Diensten wie Google Drive, Docs, Groups und Kalender das breiteste Spektrum an Applikationen für die virtuelle Zusammenarbeit abdeckt.

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Details

Title
Kritische Bewertung der Anwendung und des Nutzens der Web 2.0 Technologie
Subtitle
Offene Soziale Netzwerke für virtuelle Teams
College
European School of Business Reutlingen
Author
B.Sc. Martin Härtel (Author)
Publication Year
2012
Pages
52
Catalog Number
V200006
ISBN (eBook)
9783656264057
ISBN (Book)
9783656264149
Language
German
Tags
Facebook Twitter Xing Soziale Netzwerke Web 2.0 Kritik Bewertung Virtuelle Teams virtuell Team verteilt Skype Social Media Chancen Risiken Herausforderungen Potential Zusammenarbeit Tools Plattformen Anforderung Nutzungsverhalten Medien Internet Kooperation Virtualisierung Online Mitarbeiter Nutzenpotentiale räumlich Trennung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Martin Härtel (Author), 2012, Kritische Bewertung der Anwendung und des Nutzens der Web 2.0 Technologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200006
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