In der modernen, schnelllebigen Arbeitswelt wird Zeit immer mehr zu einer wertvollen Ressource. Die Globalisierung und Vernetzung der Medien bringen es mit sich, dass Mitarbeiter in ein und derselben Abteilung arbeiten und sich trotzdem noch nie persönlich begegnet sind. In Anbetracht der steigenden geografischen Verflechtung international agierender Unternehmen wächst auch die Nachfrage nach virtuellen Formen der Zusammenarbeit, die eine Kommunikation über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg möglich machen. Egal ob zu Zwecken der Produktentwicklung, Kundenbetreuung, Strategieplanung oder zur Aufgabenbewältigung in Banken, Versicherungen oder Unternehmensberatungen. Virtuelle Arbeitsformen kommen mittlerweile funktions- und branchenübergreifend zum Einsatz. Doch wie sollen solche virtuellen Teams geführt werden? Welche Chancen bieten sich dadurch für ein Unternehmen und welche Herausforderungen sind ferner zu beachten? Wie kann eine erfolgreiche Kommunikation über weite Distanzen aussehen?
Heutzutage sind mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung mit dem Internet verbunden. 25 Prozent der deutschen Haushalte besitzen ein Smartphone und 50 Prozent der mobilen Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken aktiv. Auch in der Unternehmenskommunikation wächst die Bedeutung sozialer Medien. Web-Angebote wie Twitter, Xing und Facebook haben im privaten Bereich bereits ihre Durchsetzungskraft unter Beweis gestellt. Doch lassen sich diese und ähnliche Tools gleichermaßen in Unternehmen einsetzen? Vor diesem Hintergrund stellt sich ferner die Frage, ob offene soziale Netzwerke auch für die Zusammenarbeit in virtuellen Teams geeignet sind.
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Hintergründe und Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
2. Begriffe und Abgrenzungen
2.1. Virtuelle Teams
2.2. Social Media und Web 2.0
3. Kollaboration in einer virtuelle Arbeitsumgebung
3.1. Nutzenpotentiale durch die virtuelle Zusammenarbeit
3.2. Herausforderungen in virtuellen Teams
3.3. Führung auf Distanz - Kritische Erfolgsfaktoren
3.4. Anforderungen an die virtuellen Kommunikationsmedien
3.5. Medienunterteilung und -auswahl in virtuellen Teams
4. Nutzung von Social Media für die virtuelle Zusammenarbeit
4.1. Chancen und Risiken
4.2. Einsatzfelder von Social Media in virtuellen Teams
4.3. Tools für die virtuelle Zusammenarbeit
4.4. Beispiele für Social Media Plattformen und deren Funktionen
5. Online-Umfrage
5.1. Hypothesen
5.2. Eckdaten und Rücklaufquote
5.3. Auswertung
6. Kritische Bewertung von Social Media in virtuellen Teams
7. Zusammenfassung und kritische Rückschau
Anhang mit Anlagenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Elektronische Quellen
Häufig gestellte Fragen
Welche Vorteile bietet die virtuelle Zusammenarbeit für Unternehmen?
Virtuelle Zusammenarbeit ermöglicht die Vernetzung über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg, spart Reisekosten, fördert die globale Produktentwicklung und erlaubt den Zugriff auf weltweite Expertenpools.
Was sind die größten Herausforderungen in virtuellen Teams?
Zu den Hürden zählen fehlende nonverbale Kommunikation, Zeitzonenunterschiede, kulturelle Missverständnisse sowie die Schwierigkeit, Vertrauen und ein Wir-Gefühl auf Distanz aufzubauen.
Wie unterscheidet sich Führung auf Distanz von klassischer Führung?
Führung auf Distanz (E-Leadership) erfordert eine stärkere Ergebnisorientierung statt Präsenzkontrolle, eine exzellente Kommunikationskompetenz und den gezielten Einsatz von Web 2.0 Technologien zur Koordination.
Sind soziale Netzwerke wie Facebook für die Unternehmenszusammenarbeit geeignet?
Offene Netzwerke bergen Risiken bezüglich Datenschutz und Datensicherheit. Unternehmen nutzen daher oft interne Social-Media-Plattformen (Enterprise Social Networks), die ähnliche Funktionen in einem geschützten Rahmen bieten.
Welche Web 2.0 Tools unterstützen virtuelle Teams am besten?
Geeignete Tools sind Wikis für Wissensmanagement, Instant Messaging für schnellen Austausch, Videokonferenzsysteme für persönliche Meetings und Projektmanagement-Software zur Aufgabenverfolgung.
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- B.Sc. Martin Härtel (Author), 2012, Kritische Bewertung der Anwendung und des Nutzens der Web 2.0 Technologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200006