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Umsetzung der Erzählstrategien und narrativen Muster des Romans „Knallhart“ von Gregor Tessnow in der Verfilmung von Detlev Buck

Title: Umsetzung der Erzählstrategien und narrativen Muster  des Romans „Knallhart“ von Gregor Tessnow  in der Verfilmung von Detlev Buck

Seminar Paper , 2010 , 45 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexandra Streitfelder (Author)

Communications - Movies and Television
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In der Analyse wird versucht, die speziellen filmischen Mittel und ihre Verwendung darzulegen um der Verbindung von Film und Roman nachzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Möglichkeiten der Umsetzung fiktionaler Literatur

2.1.1 Aneignung von literarischen Rohstoffen

2.1.2 Illustration

2.1.3 Interpretation

2.1.4 Dokumentation

2.2 Dimensionen in Buch und Film

2.2.1 Narration und Dramaturgie

2.2.2 Erzählsituation

2.2.3 Figuren

2.2.4 Stilmittel

3 Beschreibung der Methoden: Qualitative Inhaltsanalyse

4 Umsetzung der Kategorien in Roman und Verfilmung

4.1 Dramaturgie und Strukturierung Roman

4.2 Dramaturgie und Strukturierung Film

4.3 Erzähler und Erzählsituation Roman

4.4 Erzähler und Erzählsituation Film

4.5 Figur Michael Roman

4.6 Figur Michael Film

4.7 Leitmotiv Roman

4.8 Leitmotiv Film

4.9 Raum im Roman

4.10 Raum im Film

4.11 Intermediale Bezüge im Roman

4.12 Intermediale Bezüge im Film

4.13 Zeit im Roman

4.14 Zeit im Film

5 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Resümee

7 Quellen

7.1 Literatur

7.2 Text

7.3 Film

8 Anhang

8.1 Handlungsprotokoll des Romans „Knallhart“

8.2 Sequenzprotokoll des Films „Knallhart“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, auf welche Weise die Erzählstrategien und narrativen Muster von Gregor Tessnows Roman „Knallhart“ in der gleichnamigen Verfilmung von Detlev Buck mithilfe spezifischer filmtechnischer und filmästhetischer Mittel transformiert und umgesetzt werden.

  • Vergleich der Erzählsituationen (Ich-Erzähler vs. filmische Perspektivierung)
  • Analyse der Figurenkonstellation und Entwicklung (Michael Polischka)
  • Untersuchung von Raum- und Zeitgestaltung als narrative Mittel
  • Rolle intermedialer Bezüge und Leitmotive (z. B. Schuhe)
  • Bewertung der Literaturadaption unter medienwissenschaftlichen Aspekten

Auszug aus dem Buch

2 Theoretische Grundlagen

Bei der Verfilmung von Literatur handelt es sich sowohl um eine Interpretation der literarischen Vorlage, als auch um die Übersetzung in ein anderes Medium. (vgl. Neuhaus 2009: 100) Literaturverfilmung kann aber auch als Produkt an und für sich gesehen werden und somit dem Genre zugeordnet werden. (vgl. Faulstich 2008: 60)

Beim Übergang eines literarischen Werkes in einen Film muss ein Prozess der Transformation stattfinden, da sich Literatur und Film durch ihre Zeichensysteme unterscheiden. Schneider hat den Begriff der Transformation erstmals eingeführt.

Transformation soll heißen, dass nicht nur die Inhaltsebene ins Bild übertragen wird, dass vielmehr die Form-Inhalts-Beziehung der Vorlage, ihr Zeichen- und Textsystem, ihr Sinn und ihre spezifische Wirkungsweise erfasst werden und dass im anderen Medium, in der anderen Kunstart und der anderen Gattung aus einem anderen Zeichenmaterial ein neues, aber möglichst analoges Werk entsteht. Diese Analogie erfordert nicht, dass der Dialog wörtlich genommen wird, im Gegenteil: Sie kann erfordern, dass er geändert wird, um gerade dadurch im Kontext des Films eine analoge Funktion auszuüben. (Schneider 1981: 37)

Bei einem Vergleich von Literatur und Film spielt diese Definition seitdem eine wichtige Rolle.

Es darf also bei der Untersuchung von Literatur und Film nicht darum gehen, den Film am Ausgangstext und dessen werkgetreuer Umsetzung zu messen. Dies führt zu einer Abwertung des Films, der somit nicht mehr als eigenständiges künstlerisches Medium gesehen wird. Es geht darum, die Veränderungen der jeweiligen differenten und eigenständigen Zeichensysteme hervorzuheben. (vgl. Drexler 1999: 111)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Umsetzung narrativer Muster von Tessnows Roman in Bucks Verfilmung sowie Darlegung der medienwissenschaftlichen Relevanz.

2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Konzepte von Transformation und Literaturadaption, ergänzt durch film- und literaturwissenschaftliche Definitionen zu Narration, Erzählsituation, Figuren und Stilmitteln.

3 Beschreibung der Methoden: Qualitative Inhaltsanalyse: Detaillierte Erläuterung des hermeneutischen Verfahrens und der Kategorienbildung, die zur Analyse der Verbindung von Literatur und Film herangezogen werden.

4 Umsetzung der Kategorien in Roman und Verfilmung: Praktische Analyse der zentralen Aspekte (Dramaturgie, Erzählsituation, Figur, Leitmotiv, Raum, Intermedialität, Zeit) im direkten Vergleich beider Werke.

5 Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der Erkenntnisse über die gelungene Transformation der narrativen Muster durch den Regisseur unter Verwendung spezifischer Filmästhetik.

6 Resümee: Reflexion über die Möglichkeiten der Adaption und die Eigenständigkeit des Films als Kunstwerk gegenüber der literarischen Vorlage.

7 Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur, Texte und des analysierten Films.

8 Anhang: Detaillierte Protokolle der Handlung des Romans sowie der Sequenzen des Films zur wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit.

Schlüsselwörter

Literaturverfilmung, Knallhart, Gregor Tessnow, Detlev Buck, Transformation, Narration, Dramaturgie, Erzählsituation, Filmästhetik, Qualitative Inhaltsanalyse, Identifikation, Raumgestaltung, Leitmotiv, Intermedialität, Medienvergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die filmische Umsetzung des Romans „Knallhart“ von Gregor Tessnow durch den Regisseur Detlev Buck.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Transformation von Literatur in den Film, die Erzählstrategien, die Figurenzeichnung sowie die filmische Gestaltung von Raum, Zeit und Leitmotiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Erzählstrategien und narrativen Muster des Romans durch filmtechnische und filmästhetische Mittel umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert primär auf der qualitativen Inhaltsanalyse, ergänzt durch hermeneutische Ansätze zur Interpretation der Sinnstrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung und eine detaillierte vergleichende Analyse der Kategorien wie Dramaturgie, Erzählsituation, Figur Michael, Leitmotive, Raum, Intermedialität und Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Literaturverfilmung, Transformation, Narration, Erzählsituation, Filmästhetik und die Analyse von Medienstrukturen.

Warum spielt die Figur Michael eine so große Rolle in der Analyse?

Michael fungiert als Identifikationsfigur und Bindeglied zwischen beiden Werken, deren Entwicklung vom Opfer zum Täter den dramaturgischen Bogen der Geschichte bestimmt.

Welche Rolle spielt das Leitmotiv der Schuhe?

Das Leitmotiv der Schuhe ist in beiden Werken ein zentrales Symbol für Michaels inneren Zustand, sein Selbstbewusstsein und seine jeweilige Position in der sozialen Hierarchie Neuköllns.

Wie unterscheidet sich die Raumgestaltung zwischen Buch und Film?

Während der Roman den Raum durch deskriptive Sprache entfaltet, nutzt der Film die Kamera und visuelle Mittel, um die beklemmende Enge und soziale Tristesse des Bezirks Neukölln physisch erfahrbar zu machen.

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Details

Title
Umsetzung der Erzählstrategien und narrativen Muster des Romans „Knallhart“ von Gregor Tessnow in der Verfilmung von Detlev Buck
College
University of Salzburg  (Kommunikationswissenschaft)
Grade
2,0
Author
Alexandra Streitfelder (Author)
Publication Year
2010
Pages
45
Catalog Number
V200192
ISBN (eBook)
9783656267171
ISBN (Book)
9783656267836
Language
German
Tags
Literaturverfilmung Roman knallhart detlev buck erzählstrategie narrative muster gregor tessnow
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Streitfelder (Author), 2010, Umsetzung der Erzählstrategien und narrativen Muster des Romans „Knallhart“ von Gregor Tessnow in der Verfilmung von Detlev Buck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200192
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