Werbung im Android OS


Seminararbeit, 2011
22 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen
2.1 Android
2.2 App
2.3 Smartphone
2.4 Werbung

3 Grundlagen
3.1 Google
3.1.1 Finanzierung
3.1.2 Motivation
3.2 Open Handset Alliance
3.3 Android OS
3.3.1 Historie
3.3.2 Aktuell
3.4 AdMob

4 Praxis
4.1 Einbinden der Werbung in Apps
4.2 Umgehen der Werbung in Apps
4.3 Betrug über Werbung in Apps

5 Resümee

Literaturverzeichnis

Monographien

Zeitungsartikel

Internetseiten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Android Releases

Abbildung 2: Verteilung der Android-Versionen

Abbildung 3: Marktverteilung der Betriebssysteme

Abbildung 4: Screenshot App-Details

Abbildung 5: App mit und ohne Werbung

Abbildung 6: Ablauf beim Betrug

1 Einleitung

In dieser Seminararbeit wird das Thema Werbung im mobilen Betriebssystem Android beschrieben. Dazu gibt der Autor einen allgemeinen Überblick zu Android, der Firma Google sowie dem Konsortium Open Handset Alliance, welches hinter dem Betriebssystem Android steht. Aufgrund der Aktualität des Themas, das Betriebssystem Android wurde vor 2 Jahren auf den Markt gebracht, basieren die meisten Aussagen in dieser Seminararbeit auf Quellen aus dem Internet. Der Autor hat, soweit wie möglich, die Thesen in den Quellen bis zum Ursprung recherchiert.

Der Aufbau der Seminararbeit ergibt sich wie folgt. Als erstes werden einige Begriffe definiert. Danach folgen Grundlagen, die für den allgemeinen Hintergrund zu Android wichtig sind. Es wird in wenigen Worten das Geschäftsmodell von Google erläutert und wer das Konsortium hinter Android ist. Die Historie von Android wird kurz dargestellt und es wird beschrieben, wie Werbung auf mobilen Geräten mit Android funktioniert. Im Praktischen Teil wird aufgezeigt, wie Anzeigen in eine App eingebunden werden. Ebenso wird erklärt, wie die Werbung in Apps umgangen werden kann. Danach wird aufgezeigt, dass über die Werbeanzeigen in Apps auch Betrug stattfinden kann. Als letztes erfolgt ein Resümee über diese Seminararbeit.

In dieser Seminararbeit werden die Mitbewerber von Android bzw. Google und der Open Handset Alliance nicht beleuchtet. Zum Zweck der Verdeutlichung werden die Mitbewerber zum Teil aber erwähnt. Die Feinheiten des Marketings werden ebenfalls nicht dargestellt. Des Weiteren beschränkt sich der Autor auf den Werbungs-Anbieter AdMob, der zum Konzern Google gehört. Das Vorgehen und Einbinden von Werbung in eine App wird beispielhaft an AdMob beschrieben.

2 Definitionen

2.1 Android

Android ist ein Betriebssystem, engl. Operating System (OS), für mobile Endgeräte, hauptsächlich Smartphones. Es basiert auf dem offenen Linux Kernel. Der Kernel ist das zentrale Element eines jeden Betriebssystems. Er vereinigt alle zentralen Funktionen des Systems in sich und ist die Basis für alle höheren Abstraktionsebenen.[1]

Im Gegensatz zum iOS der Firma Apple, welches das OS für das iPhone darstellt, ist Android Open Source. Dies bedeutet, dass der Quellcode des Android OS der Allgemeinheit frei zur Verfügung steht. Hersteller von Mobilfunkgeräten bzw. deren Entwickler können somit das Android OS modifizieren und an ihre jeweiligen Geräte anpassen.[2]

2.2 App

Als App (Application) werden im Allgemeinen Anwendungsprogramme bezeichnet. Im Speziellen wird der Begriff App aber meist für Anwendungsprogramme auf Smartphones verwendet. Diese Anwendungen dienen i. d. R. einem bestimmten Zweck, so dass sie einen geringeren Funktionsumfang besitzen, als klassische Anwendungsprogramme.[3]

2.3 Smartphone

Smartphones sind Multifunktionsgeräte. Sie bilden eine Synthese aus einem mobilen Telefon und einem persönlichen digitalen Assistenten, engl. Personal Digital Assistant (PDA). Smartphones verwalten nicht nur den Kalender, Adressen oder Aufgaben, sie bieten auch Möglichkeiten einer Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Die Funktionen lassen sich mit zusätzlichen Programmen erweitern, sogenannten Apps. Diese Funktionen unterscheiden sie von Mobilfunktelefonen, die diese Eigenschaften nicht besitzen. Ein weiterer Unterschied ist, dass im Gegensatz zu einem Mobilfunktelefon ein Smartphone über ein eigenes OS verfügt.[4]

2.4 Werbung

Im betriebswirtschaftlichen Sinne ist Werbung eine von mehreren Funktionen der Kommunikationspolitik im Marketing-Mix. Der Marketing-Mix besteht aus 4 Säulen, dem Produkt, dem Preis, dem Ort und der Kommunikation. Werbung, auch Online-Werbung, ist das auffälligste und bedeutendste Instrument im Marketing-Mix, bei dem alle 4 Säulen berücksichtigt werden müssen. Sie dient der gezielten Beeinflussung des Menschen. Die Hauptaufgabe ist der Transport von Werbebotschaften an die Zielgruppen mit Hilfe von geeigneten Werbemitteln. Der Zweck ist es, ein bestimmtes Ergebnis bei dem Klientel zu erreichen, i. d. R. der Kauf eines bestimmten Produktes. In der Wirtschaftskommunikation ist mit Werbung die Adressierung von Absatzmärkten gemeint.[5]

Werbung, die dazu dient einen guten Ruf in der Öffentlichkeit zu erreichen, wird als Public Relations (Imagepflege) bezeichnet. Dort dient sie ebenfalls der Absatzförderung bzw. auch der Absatzsicherung.[6]

3 Grundlagen

3.1 Google

Google wurde 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Der Name Google ist von dem mathematischen Fachbegriff „googol“ abgeleitet, der die Zahl 1 gefolgt von 100 Nullen beschreibt. Das Unternehmensziel „… von Google besteht darin, die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen.“[7]

Google hatte im Jahr 2008 einen Umsatz von 21,8 Milliarden Dollar. 97 Prozent davon kamen aus dem Geschäft mit Anzeigenwerbung. Diese Anzeigen hatte Google praktisch neu erfunden. Neben den Suchergebnissen werden kleine Textanzeigen angezeigt, die zum Suchbegriff passen. Diese Innovation erwies sich auch für die Nutzer von Vorteil. Die standardmäßige Werbung im Internet war bis dahin eher blinkende Banner, sowie extra Werbefenster.[8]

3.1.1 Finanzierung

Google bietet seine Dienstleistungen kostenlos allen Nutzern im Internet an. Die Finanzierung erfolgt über Einblendung von Werbung. Bei der Suchmaschine passt die Werbung zum jeweiligen Suchbegriff. Diese Anzeigen kann jedes Unternehmen mit Hilfe des Produktes AdWords von Google selbst schalten. Für die werbenden Unternehmen hat dieses Vorgehen den Vorteil, dass die Anzeigen erst beim passenden Suchbegriff eingeblendet werden. Dies geschieht sogar kostenlos. Gebühren an Google werden erst fällig, sobald der Nutzer auf die Werbung klickt und auf die Webseite, auf die die Werbung verlinkt, weitergeleitet wird. Die Preise reichen von ein paar Cent bis hin zu einigen Dollar per Klick bei gefragten Suchbegriffen.[9]

Ein weiteres Produkt mit dem Google sich finanziert ist AdSense. Hierbei kann jeder Webseiten-Betreiber themenrelevante Anzeigen von Google auf seiner Webseite einbinden. Er erhält einen Teil der dadurch generierten Werbeeinnahmen. Für die Unternehmen, die mit AdWords Anzeigen schalten bedeutet dies, dass ihre Anzeigen nicht nur auf der Webseite von Google angezeigt werden, sondern auch auf weiteren Webseiten.[10]

3.1.2 Motivation

Google will neue Geschäftsfelder erschließen. Da immer mehr Menschen auch mobil auf das Internet zugreifen, will sich Google auch abseits vom Personal Computer (PC) unentbehrlich machen. Zum einen weis Google somit immer, wo der Nutzer sich aufhält. Zum anderen kann er ihm passende lokale Werbung direkt aufs mobile Endgerät schicken.[11]

Mittlerweile verdient Google ca. 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr mit der Werbung auf Smartphones. Dabei spielen speziell die Geräte mit Android eine große Rolle. Auf diesen Geräten wird die Google-Suche 30 mal so oft genutzt als auf mobilen Endgeräten mit anderen Betriebssystemen. Der Chief Executive Officer (CEO) von Google, Eric Schmidt, erwartet in Zukunft, dass das mobile Geschäftsfeld mehr Gewinn bringt, als die heute führende Nutzung des Internet vom PC aus.[12]

3.2 Open Handset Alliance

Die Open Handset Alliance (OHA) wurde am 05. November 2007 gegründet und ist ein Konsortium von mittlerweile 78 Firmen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren. Es sind nicht nur Netzbetreiber, Gerätehersteller und Software-Firmen Mitglied, sondern auch Marketing-Unternehmen und Unternehmen aus der Halbleiterindustrie. Das Ziel der OHA ist die Schaffung von offenen Standards für mobile Endgeräte.[13]

3.3 Android OS

3.3.1 Historie

Im Juli 2005 kaufte Google das kleine Start-up-Unternehmen Android, welches 22 Monate zuvor in Palo Alto, Kalifornien, USA gegründet wurde. Von dem Unternehmen war bis dahin nur bekannt, dass es Software für Mobiltelefone machte.[14]

Als am 05. November 2007 Google mit 33 weiteren Firmen die OHA gründete, gaben sie gleichzeitig ihr erstes Produkt bekannt; Android, ein Betriebssystem für mobile Endgeräte.[15]

Offiziell verfügbar als Open Source ist Android seit dem 21. Oktober 2008. Die Abbildung 1 zeigt alle Releases inkl. des Veröffentlichungsdatums. Das erste Gerät für den Endkunden, das HTC Dream, auch als T-Mobile G1 vermarktet, kam am 22. Oktober 2008, in den USA auf den Markt.[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Android Releases[17]

3.3.2 Aktuell

Google veröffentlicht in regelmäßigen Abständen die aktuelle Verteilung der Android-Versionen. Hierfür wird innerhalb eines Zeitraumes von 14 Tagen die Android-Version der Endgeräte ausgelesen, die auf den Google Market zugreifen, um dort Apps runterzuladen. In der Messung, die am 01. Dezember 2010 endete und somit die letzten beiden Novemberwochen umfasste, haben die beiden ältere Versionen 1.5 und 1.6 aus 2009 je einen Anteil von 6,3% und 10,6%. Die Aktuelle Version 2.2 hat einen Anteil von 43,4%. Die Vorgängerversion 2.1 hat einen Anteil von 39,6%. Die restlichen 0,1% werden nicht separat gelistet. Abbildung 2 zeigt die Verteilung nochmals grafisch.[18]

[...]


[1] Vgl. Tech Terms Computer Dictionary (o. J.): Android, o. S.; Ulmann (2009), S. 233

[2] Vgl. Tech Terms Computer Dictionary (o. J.): Android, o. S.

[3] Vgl. Gründerszene (o. J.): App, o. S.

[4] Vgl. ITWissen (o. J.): Smartphones, o. S.; Smartphone Welt (o. J.): Was ist ein Smartphone, o. S.

[5] Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (o. J.): Werbung, o. S.; Wikipedia (o. J.): Werbung, o. S.; Rupp (2010), S. 19

[6] Vgl. Werbung (o. J.): Werbung, o. S.

[7] Vgl. Google (2010), Unternehmensprofil, o. S.; Rupp (2010), S. 14

[8] Vgl. Bredow, R., Dworschak, M., Müller, M. U., Rosenbach, M. (2010), S. 61

[9] Vgl. Rupp (2010), S. 17, S. 20

[10] Vgl. Bredow, R., Dworschak, M., Müller, M. U., Rosenbach, M. (2010), S. 61; Rupp (2010), S. 17

[11] Vgl. Bredow, R., Dworschak, M., Müller, M. U., Rosenbach, M. (2010), S. 59

[12] Vgl. Bredow, R., Dworschak, M., Müller, M. U., Rosenbach, M. (2010), S. 63; Röttgers, J. (2010), o. S.

[13] Vgl. Briegleb, V. (2007), o. S.; O. V. (o. J.): FAQ, in Open Handset Alliance, o. S.

[14] Vgl. Elgin, B. (2005), o. S.; O. V. (o. J.) Android (operating system), in Wikipedia, o. S.

[15] Vgl. Open Handset Alliance (o. J.): Industry Leaders Announce Open Platform for Mobile Devices, o. S.

[16] Vgl. Wikipedia (o. J.): Android (Betriebssystem), o. S.

[17] Eigene Darstellung in Anlehnung an: Wikipedia (o. J.): Android (Betriebssystem), o. S.

[18] Vgl. Android Developers (2010), o. S.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Werbung im Android OS
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V200301
ISBN (eBook)
9783656264637
ISBN (Buch)
9783656265207
Dateigröße
649 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
werbung, android
Arbeit zitieren
Alexander Schaaf (Autor), 2011, Werbung im Android OS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200301

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