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Private Equity 2010

Chancen und Risiken

Titel: Private Equity 2010

Seminararbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Alexander Schaaf (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Die vor wenigen Monaten noch totgesagte Private-Equity-Branche steht vor dem Comeback.“ Der britische Finanzinvestor BC Partners will in Deutschland einen Fonds in Höhe von 5,8 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln. Dies wäre der größte Fonds nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008. Dieser Vorstoß zeigt, dass sich die Private Equity Gesellschaften wieder an ihre Geldgeber herantrauen.
Dieser Trend zeigt sich bereits in den Vereinigten Staaten von Amerika (United States of America, USA). Dort haben zwei Beteiligungsgesellschaften, Hellman & Friedman 8,8 Milliarden Dollar und Clayton, Dubilier & Rice 5 Milliarden Dollar, eingesammelt. Beide Private Equity Häuser wollten an und für sich aber mehr
Kapital akquirieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Private Equity

2.1 Kapitalkreislauf bei Private Equity

2.2 Phasen von Private Equity

3 Private Equity

3.1 Rückblick bis 2009

3.2 Aktuelle Situation der Private Equity Branche

3.3 Erwartungen der Private Equity Branche an 2010

3.4 Öffentliche Wahrnehmung der Private Equity Branche

4 Resümee

Praxisreflektion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die aktuelle Lage der Private-Equity-Branche im Jahr 2010 vor dem Hintergrund der vorangegangenen Finanzkrise. Dabei wird untersucht, wie sich die Branche nach dem Zusammenbruch des klassischen, fremdfinanzierten Geschäftsmodells (Leveraged-Buy-Out) neu positionieren muss, welche Chancen in der KMU-Finanzierung liegen und wie sich die öffentliche Wahrnehmung im Vergleich zur betrieblichen Realität darstellt.

  • Grundlagen und Kapitalkreislauf von Private Equity
  • Entwicklungsphasen und Investitionsmodelle
  • Auswirkungen der Finanzkrise auf das Kreditgeschäft
  • Veränderte Marktsituation und neue Investitionstrends
  • Öffentliche Wahrnehmung und "Heuschrecken-Debatte"
  • Praxisnahe Einordnung bei der Zurich Gruppe Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.2 Aktuelle Situation der Private Equity Branche

Die Private Equity Branche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Lag bei einer Übernahme vor der Finanzkrise der Faktor von operativem Gewinn zur Verschuldung im hohen einstelligen, teilweise auch im zweistelligen Bereich, werde dieser in näherer Zukunft nur noch beim Drei- bis Fünffachen liegen. Ebenso müssen die KBG, um Erfolg zu haben, auf absehbarer Zeit in der Lage sein, übernommene Unternehmen zu verbessern und nicht nur Finanztricks anzuwenden. Das Geschäftsmodell sollte sich wieder mehr in Richtung der Kernaufgabe von PE bewegen, und zwar als Partner für Innovationen und Unternehmer zu fungieren. Dazu gehört vor allem die Förderung und Finanzierung von Ideen und Technologien außerhalb der Börsen und die Beschleunigung von organischem Wachstum bei Mittelständlern.

Die Marktlage erzwingt ein Umdenken in der PE Branche. PE Gesellschaften, die einzig und alleine auf das Geschäftsmodell LBO gesetzt haben, blicken schwierigen Zeiten entgegen. Es fanden bereits Marktbereinigungen in diesem Branchensegment statt. Der Trend geht hin zu Übernahmen mit mehr Eigenkapital. Dies wird durch aktuelle Transaktionen bestätigt. Anfang des Jahres 2010 übernahm das Beteiligungshaus KKR den Aromahersteller Wild, bekannt durch „Capri Sonne“. Die Eigenkapitalquote lag bei annähernd 100%.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert das Comeback der Branche nach der Finanzkrise und illustriert anhand aktueller Investitionsbeispiele das gestiegene Vertrauen bei Investoren.

2 Definition von Private Equity: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Konzepte, den Kapitalkreislauf und die unterschiedlichen Phasen einer Private-Equity-Beteiligung.

3 Private Equity: Hier werden der historische Rückblick, die aktuelle Marktsituation, Erwartungen für das Jahr 2010 sowie die öffentliche Wahrnehmung der Branche detailliert analysiert.

4 Resümee: Das Resümee fasst den notwendigen Strukturwandel hin zum ursprünglichen Partnerschaftsmodell zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten unter veränderten Kreditbedingungen.

Praxisreflektion: Dieses Kapitel erläutert die Anlagestrategie der Zurich Gruppe Deutschland und analysiert deren Berührungspunkte mit Private-Equity-Investitionen.

Schlüsselwörter

Private Equity, Kapitalbeteiligungsgesellschaft, Finanzkrise, Leveraged-Buy-Out, Eigenkapital, Mittelstand, Investoren, Kreditklemme, Risikokapital, Venture Capital, KMU, Marktwandel, Renditeerwartungen, Finanzinvestoren, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem Status quo der Private-Equity-Branche im Jahr 2010, insbesondere mit den Folgen der Finanzkrise für das Geschäftsmodell der Beteiligungsgesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Kapitalkreislauf, die Auswirkungen der Kreditklemme, der Wandel von hochverschuldeten Übernahmen hin zu eigenkapitalstarken Investitionen sowie die öffentliche Wahrnehmung der Branche.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, die Chancen und Risiken für die Private-Equity-Branche nach dem Zusammenbruch des alten Geschäftsmodells aufzuzeigen und zu klären, wie sich die Branche als Finanzierungspartner für Unternehmen neu etablieren kann.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung aktueller Branchenberichte, Statistiken und öffentlicher Debatten sowie eine Reflexion der Investitionspraxis in der Versicherungswirtschaft.

Welche Kernthemen prägen den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine detaillierte Analyse der Marktsituation unter Berücksichtigung von Basel II und Bankkrediten sowie eine Reflexion zur öffentlichen Heuschrecken-Debatte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten charakterisieren?

Kernbegriffe sind Private Equity, Leveraged-Buy-Out (LBO), KMU-Finanzierung, Eigenkapitalquote, Marktwandel und Finanzinvestoren.

Wie unterscheidet sich das neue Geschäftsmodell laut Autor vom alten Modell?

Während vor der Krise Finanztricks und eine hohe Verschuldung (LBO) im Vordergrund standen, fordert der Autor eine Rückbesinnung auf die Kernaufgabe als Partner für Innovation und organisches Wachstum mit deutlich höheren Eigenkapitalquoten.

Welche spezifische Rolle spielt die Zurich Gruppe in der Praxisreflektion?

Die Zurich Gruppe dient als Beispiel für einen konservativen Investor, der zwar in Private Equity Fonds investiert, jedoch selbst kein aktiver Akteur im Sinne einer Beteiligungsgesellschaft ist.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Private Equity 2010
Untertitel
Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
2,3
Autor
Alexander Schaaf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V200305
ISBN (eBook)
9783656264538
ISBN (Buch)
9783656265122
Sprache
Deutsch
Schlagworte
private equity chancen risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Schaaf (Autor:in), 2010, Private Equity 2010, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200305
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Leseprobe aus  15  Seiten
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