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Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation

Title: Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation

Term Paper , 2012 , 34 Pages , Grade: 0,5

Autor:in: Anna Bayer (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Eine Erkenntnis der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) sagt aus, dass „[r]und ein Drittel aller Rehabilitationsverfahren […] den muskuloskelettalen Bereich [betrifft]. Hier vollzieht sich ein Wandel von […] eher passiven Behandlungsverfahren zu aktivitäts- und verhaltensorientierten Konzepten“ (MAINTEUFFEL, 2012 aus Dt. Ärzteblatt Ausgabe 109, S.19).
Im folgenden Diagnosebild werden die Hauptgelenke, v.a. das Schultergelenk näher betrachtet. Als eines der flexibelsten Gelenke lässt es Bewegungen in allen Richtungen zu. Seine Stabilität erhält das Kugelgelenk vorwiegend über die gelenkumgebende Muskulatur, was gleichzeitig eine erhöhte Anfälligkeit für Störungen und Verletzungen mit sich bringt (vgl. BINGLER, 2012 aus Orthopress Ausgabe 1/2012). Allgemein treten Verletzungen nicht so häufig aufgrund verschleißbedingter Erkrankungen am Gelenkknorpel auf, wie es z. B. im Knie oder in der Hüfte vorkommt. Nachfolgend wird für ein Beschwerdebild der Schulter ein rehabilitatives Training konzipiert. Die betroffene Person ist ein 23-jähriger Automobilverkäufer. Bei einer Körpergröße von 1,83 m wiegt Herr B. 85 kg.
Was die Belastungsgrößen angeht, verfügt er über Zeit und Motivation 2x pro Woche für ca. 1 ½ Std. trainieren zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 DIAGNOSE / ANAMNESE

1.1 Allgemeine Personendaten

1.2 Spezifische Anamnesedaten

1.3 Funktionsdiagnostik

1.3.1 Durchführungsmodalitäten für jedes der genannten Gelenke

1.3.2 Die Richtwerte für eine normale Gelenkbeweglichkeit im Vergleich zu den Testergebnissen für Herrn B. inklusive deren Bewertung

1.4 Bewertung der Diagnosedaten

2 ZIELSETZUNG / PROGNOSE

3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS

4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS

5 LITERATURRECHERCHE

5.1 Vergleich der Wirksamkeit von überwachtem Training und Cyriax Physiotherapie bei Patienten mit Tennisarm

5.2 Tennisarm: Vergleich der Therapiemethoden für Tennis- ellenbogen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines strukturierten rehabilitativen Trainingskonzepts für einen Patienten nach einer Schulterluxation sowie die wissenschaftliche Fundierung von Behandlungsmethoden bei Epicondylitis lateralis (Tennisarm). Dabei wird untersucht, wie durch gezielte, phasenbasierte Trainingsplanung eine Rückkehr zur vollen Belastbarkeit und Stabilität erreicht werden kann.

  • Diagnostik und Anamnese von muskuloskelettalen Verletzungen
  • Methoden der Funktionsdiagnostik mittels Neutral-Null-Methode
  • Lang- und mittelfristige Trainingsplanung zur Tertiärprävention
  • Evidenzbasierter Vergleich von Therapiemethoden bei Tennisellenbogen

Auszug aus dem Buch

1 Diagnose / Anamnese

Eine Erkenntnis der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) sagt aus, dass „[r]und ein Drittel aller Rehabilitationsverfahren […] den muskuloskelettalen Bereich [betrifft]. Hier vollzieht sich ein Wandel von […] eher passiven Behandlungsverfahren zu aktivitäts- und verhaltensorientierten Konzepten“ (MAINTEUFFEL, 2012 aus Dt. Ärzteblatt Ausgabe 109, S.19).

Im folgenden Diagnosebild werden die Hauptgelenke, v.a. das Schultergelenk näher betrachtet. Als eines der flexibelsten Gelenke lässt es Bewegungen in allen Richtungen zu. Seine Stabilität erhält das Kugelgelenk vorwiegend über die gelenkumgebende Muskulatur, was gleichzeitig eine erhöhte Anfälligkeit für Störungen und Verletzungen mit sich bringt (vgl. BINGLER, 2012 aus Orthopress Ausgabe 1/2012). Allgemein treten Verletzungen nicht so häufig aufgrund verschleißbedingter Erkrankungen am Gelenkknorpel auf, wie es z. B. im Knie oder in der Hüfte vorkommt. Nachfolgend wird für ein Beschwerdebild der Schulter ein rehabilitatives Training konzipiert. Die betroffene Person ist ein 23-jähriger Automobilverkäufer. Bei einer Körpergröße von 1,83 m wiegt Herr B. 85 kg. Was die Belastungsgrößen angeht, verfügt er über Zeit und Motivation 2x pro Woche für ca. 1 ½ Std. trainieren zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 DIAGNOSE / ANAMNESE: Dieses Kapitel erläutert die Anamnese eines 23-jährigen Patienten mit Schulterluxation und führt eine umfassende Funktionsdiagnostik der betroffenen Gelenksysteme durch.

2 ZIELSETZUNG / PROGNOSE: Hier werden die konkreten Trainingsziele zur Wiederherstellung der Belastbarkeit, Beweglichkeit und Muskulatur des Patienten für den Fitness- und Gesundheitsmarkt definiert.

3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Es wird ein langfristiger, zyklischer Aufbauplan vorgestellt, der auf einer systematischen Be- und Entlastungsregulation für die verschiedenen Rehabilitationsphasen basiert.

4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieser Abschnitt fokussiert sich detailliert auf das Kraftausdauertraining als mittelfristige Phase, inklusive Übungsauswahl und kontraindizierter Bewegungen.

5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden klinische Studien analysiert, um die Wirksamkeit von überwachtem Training versus Physiotherapie bei Patienten mit Tennisellenbogen zu vergleichen.

Schlüsselwörter

Schulterluxation, Bankart-Läsion, Rehabilitation, Trainingsplanung, Funktionsdiagnostik, Neutral-Null-Methode, Muskelausdauer, Hypertrophie, Tertiärprävention, Epicondylitis, Tennisarm, Cyriax, neuromuskuläres Training, Belastungssteuerung, Beweglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines rehabilitativen Trainingskonzepts für einen Patienten nach einer operierten Schulterluxation und einer begleitenden Literaturrecherche zu Therapiemöglichkeiten bei Epicondylitis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die physiotherapeutische Befunderhebung, die langfristige Trainingsplanung (Makro- und Mesozyklen) sowie die wissenschaftliche Evaluation verschiedener Behandlungsansätze im Sportbereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Individualisierung eines Trainingsplans zur Tertiärprävention, um dem Patienten eine Rückkehr zur sportlichen und alltäglichen Belastbarkeit bei gleichzeitiger Schmerzreduktion zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Neutral-Null-Methode zur Funktionsdiagnostik und greift zur Trainingssteuerung auf die Borg-Skala (RPE) zurück, ergänzt durch die Analyse klinischer Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Anamnese, die Festlegung von Prognosen und Zielen sowie die konkrete Ausgestaltung des langfristigen Makrozyklus und eines spezifischen Mesozyklus (Kraftausdauer).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Schulterluxation, Rehabilitation, Trainingsplanung, Epicondylitis und Funktionsdiagnostik definieren.

Warum ist das Krafttraining für den Patienten B. so spezifisch aufgebaut?

Aufgrund der Bankart-Läsion müssen bestimmte Bewegungen (z.B. hinter die Körpermittellinie) vermieden werden, um eine Reluxation zu verhindern, während gleichzeitig die Stützmuskulatur progressiv aufgebaut wird.

Was unterscheidet das überwachtere Training von der Cyriax Physiotherapie?

Die Studien ergaben, dass ein betreutes Training mit Fokus auf exzentrischer Kräftigung und Dehnung bei Tennisarm zu signifikant besseren Ergebnissen führte als die alleinige Cyriax-Therapie.

Welche Rolle spielt die Schmerzskala in der Planung?

Die Schmerzskala dient als essenzielles Instrument für den Trainer, um subjektive Belastungsgrenzen des Patienten zu dokumentieren und die Intensität individuell und sicher zu steuern.

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Details

Title
Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
0,5
Author
Anna Bayer (Author)
Publication Year
2012
Pages
34
Catalog Number
V200411
ISBN (eBook)
9783656290162
ISBN (Book)
9783656290605
Language
German
Tags
Reha Trainingsplan Schulterluxation Rehabilitation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Bayer (Author), 2012, Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200411
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