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Die Berücksichtigung des Risikos bei Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren

Title: Die Berücksichtigung des Risikos bei Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren

Term Paper , 2003 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Frank Steffens (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Ziel dieser Arbeit ist es, die besondere Bedeutung des Risikos bei der Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren darzustellen. Zu diesem Ziel wird in Kapitel 2 zunächst das Ertragswertverfahren in seinen Grundzügen dargestellt. Ebenfalls in diesem Kapitel werden die im weiteren Verlauf der Arbeit genutzten Begriffe Zukunftserfolg und Kapitalisierungszinsfuß inhaltlich bestimmt. Die Risikoberücksichtigung kann dabei nach der Sicherheitsäquivalenz-Methode oder der Zinszuschlags-Methode erfolgen. Diese Methoden werden im Kapitel 3 einzeln dargestellt und kritisch betrachtet. Dabei wird im Rahmen der Zinszuschlagsmethode, insbesondere das Capital Asset Pricing Model näher erläutert. Im Kapitel 4 erfolgt eine Schlussbetrachtung, in der die wesentlichen Erkenntnisse dieser Arbeit dargestellt und bewertet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

2 GRUNDLAGEN DER UNTERNEHMENSBEWERTUNG

2.1 DAS ERTRAGSWERTVERFAHREN

2.2 DER ZUKUNFTSERFOLG

2.3 DER KAPITALISIERUNGSZINSFUß

3 DIE BERÜCKSICHTIGUNG DES RISIKOS NACH DEM ERTRAGSWERTVERFAHREN

3.1 DIE SICHERHEITSÄQUIVALENZMETHODE

3.1.1 Die Bestimmung des Risikoabschlages

3.1.2 Kritische Würdigung der Sicherheitsäquivalenzmethode

3.2 DIE ZINSZUSCHLAGSMETHODE

3.2.1 Der subjektive Risikozuschlag

3.2.1.1 Die Plausibilitätsprüfung des subjektiven Risikozuschlages

3.2.1.2 Kritische Würdigung des subjektiven Risikozuschlages

3.2.2 Das Capital Asset Pricing Model

3.2.2.1 Die Bedeutung des Betafaktors

3.2.2.2 Der Betafaktor und der Verschuldungsgrad

3.2.2.3 Bestimmung des Betafaktors aus historischen Aktienrendieten

3.2.2.4 Betafaktoren für nicht börsennotierte Investitionsanlagen

3.2.2.5 Sonstige Verfahren zur Bestimmung des Betafaktors

3.2.2.6 Kritische Würdigung des Capital Asset Pricing Model

4 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat das Ziel, die zentrale Bedeutung und Berücksichtigung von Risiken bei der Ermittlung des Unternehmenswertes unter Anwendung des Ertragswertverfahrens fundiert darzustellen und kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der Unternehmensbewertung und des Ertragswertverfahrens.
  • Differenzierung zwischen Unsicherheit und unternehmerischem Risiko.
  • Die Sicherheitsäquivalenzmethode als Verfahren zur Risikoanpassung.
  • Analyse der Zinszuschlagsmethode und ihrer praktischen Anwendung.
  • Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) zur Risikobestimmung.
  • Kritische Würdigung der verschiedenen Methoden der Risikoberücksichtigung.

Auszug aus dem Buch

3.2.2.6 Kritische Würdigung des Capital Asset Pricing Model

Die Anwendung des CAPM zur Bestimmung von Risikozuschlägen ist generell umstritten. Dieses liegt an mehreren Kritikpunkten, die eine Anwendung des CAPM in Frage stellen kann. Zum einen unterstellt dieses Model idealisierte Marktbedingungen, welche in der Realität nicht vorliegen. Es stellt aus folgenden Gründen ein eher theoretisches Verfahren dar:

Ein Aspekt ist in der mangelnden modellogischen Kompatibilität zwischen dem kapitalmarkttheoretischen Modell und den auf dem Kapitalwertkalkül basierenden Bewertungsverfahren zu sehen. Die Bewertung gemäss IDW ist als zukunftsorientiert zu betrachten. Das CAPM basiert auf Vergangenheitsdaten. Zudem ist das CAPM ein einperiodiges Modell; die Bewertung nach IDW hingegen basiert auf einer mehrperiodigen Betrachtung, nämlich der Detailplanungsphase und der Fortschreibungsphase (vgl. Krag/ Kasperzak 2000, 94- 95).

Die Eingangsdaten für eine Bewertung mit dem CAPM werden in der Regel dem Kapitalmarkt entnommen, d.h. es wird auf börsennotierte Investitionsanlagen zurückgegriffen. Die Hauptschwierigkeit in der Anwendung des CAPM liegt somit in der Ermittlung des Betafaktors. Für eine konsistente Vorgehensweise ist mit einem für die Zukunft gültigen Betafaktor zu rechnen. Den zuvor gemachten Darstellungen ist zu entnehmen, dass noch keine Methode existiert, um zukunftsorientierte Betafaktoren zuverlässig zu ermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG: Einleitung in die Relevanz der Unternehmensbewertung im Kontext von Transaktionen und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2 GRUNDLAGEN DER UNTERNEHMENSBEWERTUNG: Definition der methodischen Basis sowie der zentralen Begriffe wie Zukunftserfolg und Kapitalisierungszinsfuß.

3 DIE BERÜCKSICHTIGUNG DES RISIKOS NACH DEM ERTRAGSWERTVERFAHREN: Detaillierte Darstellung der Sicherheitsäquivalenz- und Zinszuschlagsmethode zur Risikointegration.

4 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Methoden unter Berücksichtigung ihrer praktischen Anwendbarkeit und theoretischen Fundierung.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Risikoberücksichtigung, Sicherheitsäquivalenzmethode, Zinszuschlagsmethode, Risikozuschlag, Capital Asset Pricing Model, CAPM, Betafaktor, systematisches Risiko, Investitionsentscheidung, Grenzpreis, Due Diligence, Risikonutzenfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Herausforderung, Risiken bei der Ermittlung des Unternehmenswertes mittels des Ertragswertverfahrens adäquat zu berücksichtigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die Trennung von Risiko und Unsicherheit sowie die Analyse verschiedener Verfahren zur Risikointegration in den Bewertungsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Risiken den Unternehmenswert beeinflussen und welche Ansätze existieren, um diese Unsicherheiten quantitativ in das Ertragswertverfahren zu überführen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine methodische Gegenüberstellung und kritische Analyse der Sicherheitsäquivalenzmethode und der Zinszuschlagsmethode (inklusive des Capital Asset Pricing Models) durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise der Risikoanpassung im Zähler oder Nenner der Wertermittlungsformel sowie die komplexen Bestimmungsverfahren für Risikoparameter wie den Betafaktor.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen das Ertragswertverfahren, der Kapitalisierungszinsfuß, das CAPM, der Betafaktor, das systematische Risiko sowie die Risikonutzenfunktion.

Welche Probleme bestehen bei der Anwendung des CAPM?

Die Arbeit kritisiert unter anderem die Annahme idealisierter Marktbedingungen, die ausschließliche Verwendung historischer Daten sowie die Schwierigkeit, zukunftsorientierte Betafaktoren verlässlich zu ermitteln.

Warum ist die Bestimmung des Sicherheitsäquivalents oft schwierig?

Die Bestimmung erfordert die Kenntnis der spezifischen Risikonutzenfunktion des Investors, die insbesondere bei mehreren beteiligten Investoren kaum konsistent zu ermitteln ist.

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Details

Title
Die Berücksichtigung des Risikos bei Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,7
Author
Frank Steffens (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V20046
ISBN (eBook)
9783638240437
ISBN (Book)
9783638813501
Language
German
Tags
Berücksichtigung Risikos Ermittlung Unternehmenswertes Ertragswertverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Steffens (Author), 2003, Die Berücksichtigung des Risikos bei Ermittlung des Unternehmenswertes nach dem Ertragswertverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20046
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