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Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser

Title: Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 13 Pages , Grade: ++ (von - - - bis +++)

Autor:in: Dipl.-Ing. (FH) Daniel Diers (Author)

Physics - General
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Aufgabenstellung:

Die Verdampfungswärme von Wasser soll durch die Messung des Druckes und der Siedetemperatur des Wassers in einem geschlossenen Behälter (Dampfdrucktopf, Papinscher Topf) bei Drücken oberhalb des Umgebungsdruckes bestimmt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Versuchsaufbau und Versuchsbeschreibung

2. Grundlagen

2.2 Siedetemperatur und Verdampfungswärme

2.3 Boltzmann – Faktor

2.4 Maxwell-Boltzmannverteilung

3. Berechnung

3.1 Tabelle der Messwerte

3.2 Dampfdruckkurve des Wassers

3.3 Diagramm ln(p) über 1/T

3.4 Fehlerbetrachtungen

4. Fehlerdiskussion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifische molare Verdampfungswärme von Wasser experimentell zu bestimmen, indem der Zusammenhang zwischen dem Sättigungsdampfdruck und der Siedetemperatur in einem geschlossenen System untersucht wird.

  • Methodik der experimentellen Messwerterfassung mittels Dampfdrucktopf
  • Theoretische Grundlagen zur Siedetemperatur und Verdampfungsenthalpie
  • Anwendung statistischer Modelle wie des Boltzmann-Faktors und der Maxwell-Boltzmann-Verteilung
  • Graphische Auswertung der Dampfdruckkurve und Bestimmung der molaren Verdampfungswärme
  • Kritische Analyse der Messgenauigkeit und Fehlerdiskussion

Auszug aus dem Buch

Siedetemperatur und Verdampfungswärme

Der Sättingungsdruck eines Stoffes ist ein wichtiges Merkmal für seine Phasenübergänge, so z.B. für den vom flüssigen zum gasförmigen Zustand. Ist der Sättigungsdampfdruck gleich dem in der Flüssigkeit herrschenden statischen Druck, der sich aus dem auf der Flüssigkeit lastenden (z.B. Luft-) Druck und dem Schweredruck zusammensetzt, so findet der Übergang flüssig – dampfförmig nicht nur an der Oberfläche statt, sondern überall in der Flüssigkeit: Die Flüssigkeit siedet. Daher ist die Siedetemperatur druckabhängig.

Eine Flüssigkeit siedet, wenn der Gesamtdruck in ihr gleich ihrem Sättigungsdampfdruck für die betreffende Temperatur ist. Bei dem äußeren Druck 1,01 bar und vernachlässigbaren sonstigen Drücken ergibt sich so die normale Siedetemperatur oder der Siedepunkt.

Führt man einer Flüssigkeit Wärme zu, so nimmt die Temperatur nur bis zu einem für die Flüssigkeit bei gegeben Druck typischen Wert zu. Bei weiterer Wärmezufuhr treten deutlich sichtbare Gasblasen an der Oberfläche und im Innern der Flüssigkeit auf. Die Flüssigkeit geht ohne weitere Temperaturerhöhung in den gasförmigen Zustand über. Umgekehrt bildet sich bei Abkühlung eines Gases bei der gleichen konstanten Temperatur die Flüssigkeit zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Versuchsaufbau und Versuchsbeschreibung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Durchführung des Experiments unter Verwendung eines Papinschen Topfes zur Messung von Druck und Siedetemperatur.

2. Grundlagen: Hier werden die physikalischen Zusammenhänge von Phasenübergängen, die Bedeutung des Boltzmann-Faktors sowie die Maxwell-Boltzmann-Verteilung dargelegt.

3. Berechnung: Dieses Kapitel widmet sich der tabellarischen Aufbereitung der Messwerte, der Erstellung der Dampfdruckkurve sowie der Berechnung der Verdampfungswärme durch lineare Regression.

4. Fehlerdiskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, wobei insbesondere Ableseungenauigkeiten und mögliche Apparaturfehler identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Verdampfungswärme, Wasser, Sättigungsdampfdruck, Siedetemperatur, Boltzmann-Faktor, Maxwell-Boltzmann-Verteilung, Papinscher Topf, Phasenübergang, Dampfdruckkurve, molare Enthalpie, statistische Physik, Messfehler, Druckausgleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die experimentelle Bestimmung der molaren Verdampfungswärme von Wasser durch die Messung der Druckabhängigkeit des Siedepunktes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Thermodynamik von Phasenübergängen, die statistische Mechanik und die experimentelle Datenanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Berechnung der Verdampfungsenthalpie von Wasser basierend auf gemessenen Werten des Sättigungsdampfdrucks in einem geschlossenen Behälter.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine experimentelle Messreihe durchgeführt, die Daten mittels einer Dampfdruckkurve graphisch auswertet und die Verdampfungswärme rechnerisch bestimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den physikalischen Grundlagen, der detaillierten Beschreibung der Apparatur, der Datenerhebung und der anschließenden mathematischen Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Verdampfungswärme, Sättigungsdampfdruck, Boltzmann-Faktor, Maxwell-Boltzmann-Verteilung und Dampfdruckkurve sind zentrale Begriffe.

Warum wird für die Bestimmung der Verdampfungswärme die Funktion ln(p) über 1/T aufgetragen?

Dieser Auftragung entspricht der Clausius-Clapeyron-Gleichung, bei der die Steigung der Geraden direkt proportional zur molaren Verdampfungswärme ist.

Welchen Einfluss hat der Ablesefehler auf das Endergebnis?

Da Druck und Temperatur gleichzeitig erfasst werden mussten, stellt die Ungenauigkeit bei der Zuordnung dieser Werte die größte Fehlerquelle für die Abweichung vom Literaturwert dar.

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Details

Title
Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Meschede
Grade
++ (von - - - bis +++)
Author
Dipl.-Ing. (FH) Daniel Diers (Author)
Publication Year
2002
Pages
13
Catalog Number
V20076
ISBN (eBook)
9783638240666
Language
German
Tags
Bestimmung Verdampfungswärme Wasser
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. (FH) Daniel Diers (Author), 2002, Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20076
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