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Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit

Titel: Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit

Diplomarbeit , 2012 , 159 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maren Weber (Autor:in)

Sport - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Präventive und regenerative Trainingseinheiten im Fußball finden meist nur im Profibereich statt. Dabei sollten umfassende Trainingsprogramme nicht nur für Leistungssportler und Nationalspieler gestaltet werden. Eine grundlegende Förderung in den Bereichen Prävention und Regeneration würde bereits schon im Nachwuchsbereich sinnvoll sein.

Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Persönlichkeit gehören zu den elementaren Voraussetzungen für sportlichen Erfolg. Der Zwang zur Leistungsoptimierung in Verbindung mit Leistungsdruck führt oftmals zu einem negativen Wohlbefinden und erhöht das Verletzungsrisiko, sowohl im Training als auch im Wettkampf. „Fußballer sind immer wieder Opfer von Trainingsmethoden“, so der DFB-Referent Anrich. Dabei steht die körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen im engen Zusammenhang mit der Gesundheit. Aus diesem Grund liegt das Anliegen der Studie, „Yoga im Fußball als präventive und regenerative Trainingseinheit“ in der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Befindlichkeit einer Jugend-Fußballmannschaft.

Zielführend waren dabei die Wirkungseffekte eines achtwöchigen Yoga-Programms zu erfassen. An dem Projekt nahmen 64 Fußballer aus drei C-Jugendmannschaften der Spielvereinigung Unterhaching teil. Alle Versuchsteilnehmer waren zwischen 14 und 15 Jahre alt. Den Yoga-Kurs absolvierten 22 Spieler aus der C3-Mannschaft, die auch die Untersuchungsgruppe bildete. Die restlichen 44 Probanden aus den anderen zwei Mannschaften fungierten als Kontrollgruppe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 ABSTRACT

2 EINLEITUNG

2.1 Einführung in das Thema

2.2 Aufbau und Ziel der Studie

2.3 Wissenschaftliche Relevanz und Forschungsstand

3 THEORETISCHER HINTERGRUND

3.1 Die Yogawissenschaft

3.1.1 Was ist Yoga?

3.1.2 Historischer Überblick und Einordnung

3.2 Die Körperübungen (Asana)

3.2.1 Grundprinzipien

3.2.2 Ausführungsprinzipien

3.2.3 Wirkungsebenen der Asanas

3.3 Die Atemübungen (Pranayama)

3.3.1 Grundprinzipien – und Ausführungsprinzipien

3.3.2 Wirkungsebenen

3.4 Die yogische Ernährung

3.5 Die sportliche Leistungsfähigkeit eines Fußballers

3.5.1 Die physiologische Leistungskomponente

3.5.1.1 Ausdauer

3.5.1.2 Kraft

3.5.1.3 Schnelligkeit

3.5.1.4 Beweglichkeit

3.5.1.5 Koordination

3.5.2 Die kognitive Leistungskomponente

3.5.2.1 Psychische Fähigkeiten

3.5.2.2 Psychosoziale Fähigkeiten

3.6 Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit

3.6.1 Inhalt einer Yoga-Trainingseinheit

3.6.1.1 Der Sonnengruß (Surya Namaskar)

3.6.1.2 Ausgewählte Asanas

3.6.1.3 Die Zwerchfellatmung

3.7 Fragestellungen und Zielsetzung der Untersuchung

4 METHODIK

4.1 Methodenauswahl: Das Experiment

4.2 Untersuchungsgruppe

4.3 Versuchsplan

4.4 Messinstrumente und Messgrößen

4.4.1 Sportwissenschaftliche Testbatterie

4.4.2 Fragebögen zur Befindlichkeitserfassung

4.4.2.1 Eigenzustand (EZ)

4.4.2.2 Wahrgenommene körperliche Verfassung (WVK)

4.4.2.3 Abschlussfragebogen

4.5 Versuchsablauf

4.5.1 Voruntersuchung

4.5.2 Konzeption des achtwöchigen Yoga-Programms

4.5.2.1 Anfangsentspannung

4.5.2.2 Aufwärmphase

4.5.2.3 Kräftigungs- und Mobilisationsphase

4.5.2.4 Asana-Übungsreihe

4.5.2.5 Endentspannung

4.5.2.6 Kursstruktur

4.5.3 Nachuntersuchung

4.6 Statistische Datenauswertung

4.6.1 Auswertung der sportwissenschaftlichen Testbatterie

4.6.2 Auswertung der Fragebögen

5 ERGEBNISSE

5.1 Ergebnisse der sportwissenschaftlichen Testbatterie

5.1.1 Crunch-Test

5.1.2 Standweitsprung-Test

5.1.3 Sit-and-Reach-Test

5.1.4 Squat-Jump-Test

5.1.5 Match-Test

5.1.6 Tapping-Test

5.2 Ergebnisse der Fragebögen

5.2.1 Eigenzustand

5.2.1.1 Dimension Stimmungslage

5.2.1.2 Dimension soziale Anerkennung

5.2.1.3 Dimension Selbstsicherheit

5.2.1.4 Dimension Kontaktbereitschaft

5.2.1.5 Dimension Anstrengungsbereitschaft

5.2.1.6 Dimension innere Ruhe

5.2.1.7 Dimension Erholtheit

5.2.1.8 Ausgeruhtheit

5.2.2 Wahrgenommene körperliche Verfassung

5.2.2.1 Dimension Aktiviertheit

5.2.2.2 Dimension Trainiertheit

5.2.2.3 Dimension Beweglichkeit

5.2.2.4 Dimension Gesundheit

5.2.3 Korrelationen Eigenzustand

5.2.3.1 Korrelation Dimension Stimmungslage

5.2.3.2 Korrelation Dimension soziale Anerkennung

5.2.3.3 Korrelation Dimension Selbstsicherheit

5.2.3.4 Korrelation Dimension Kontaktbereitschaft

5.2.3.5 Korrelation Dimension Anstrengunsbereitschaft

5.2.3.6 Dimension innere Ruhe

5.2.3.7 Korrelation Dimension Erholtheit

5.2.3.8 Korrelation Dimension Ausgerutheit

5.2.4 Korrelation WKV

5.2.4.1 Korrelation Dimension Aktiviertheit

5.2.4.2 Korrelation Dimension Trainiertheit

5.2.4.3 Korrelation Dimension Beweglichkeit

5.2.4.4 Korrelation Dimension Gesundheit

5.2.5 Abschlussfragebogen

6 DISSKUSION

6.1 Diskussion der Fragestellungen

6.2 Methodenkritik

6.2.1 Störvariablen und Testgütekriterien

6.2.2 Kritik an der Durchführung des Yoga-Programms

6.2.3 Teilnahmebereitschaft der Versuchspersonen

7 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Wirkungseffekte eines achtwöchigen Yoga-Kurses auf die physische Leistungsfähigkeit und die subjektive Befindlichkeit von Jugend-Fußballern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, inwieweit Yoga als präventive und regenerative Trainingseinheit in den Fußballalltag integriert werden kann und welche physiologischen sowie psychologischen Veränderungen sich bei den Probanden nachweisen lassen.

  • Wirkung von Yoga-Programmen auf fußballspezifische Leistungskomponenten (Kraft, Beweglichkeit, Koordination)
  • Prävention von Verletzungen und Ausgleich muskulärer Dysbalancen durch Hatha-Yoga
  • Einfluss von Asanas und Zwerchfellatmung auf Erholungsfähigkeit und Wohlbefinden
  • Empirische Überprüfung von Befindlichkeitsveränderungen mittels standardisierter Fragebögen
  • Integration von Yoga-Training in den Trainingsalltag einer C-Jugend-Fußballmannschaft

Auszug aus dem Buch

3.6.1.3 Die Zwerchfellatmung

Die Zwerchfellatmung (Diagphragmalatmung) oder auch Bauchatmung (Abdominalatmung) genannt, ist die natürlichste und tiefste Atemweise ab der Geburt eines Menschenlebens (vgl. TRÖKES 2007). Das Zwerchfell (lat. Diaphragma) ist der wichtigste Atemmuskel, der bei richtiger Ausführung der Atmung 80% des Atemvolumens ausmacht (MORSCHITZKY 2009). Es besteht aus einer kuppelförmigen Muskel-Sehnen-Platte, welche den Brustkorb und den Bauchraum voneinander trennt.

Das Atemprinzip der Zwerchfellatmung beruht auf einer Anspannung (Abflachung) des Zwerchfells beim Einatmen, wodurch die Lunge sich ausdehnt und das untere Drittel der Lunge durchlüftet werden kann, und einer Entspannung (Krümmung) beim Ausatmen, wodurch die Lunge zusammengepresst wird (ebd.). Die Inspiration erfolgt durch die Kontraktion des Zwerchfells, so dass der Unterdruck in der Pleurahöhle (auch Pleuraspalt genannt, lat. Cavitas pleuralis) erhöht wird. Infolge dieses Unterdrucks dehnt sich die Lunge aus und die Luft kann ganz natürlich einströmen.

Die Lunge kann somit bei der Inspiration weiter nach unten ausgedehnt werden und die Kapazität der Luftaufnahme wird erhöht. Im untersten Drittel ist aufgrund der Schwerkraft auch das meiste Blut zur Sauerstoffaufnahme (ebd.). Angesichts der Eigenelastizität der Lunge erfolgt die Exspiration passiv. Die Vorteile der Zwerchfellatmung lassen sich in der Stimulation und Massage der Eingeweide begründen, die die Verdauungsförderung unterstützen. Außerdem kommt es zu einer Erleichterung der Herztätigkeit und des Blutkreislaufes (vgl. DEUTZMANN 2002). Zielführend für das Yogaprogramm ist die Zwerchfellatmung mit den Asanas zu verbinden. Durch eine vertiefte Atmung soll die allgemeine Befindlichkeit in den Körperübungen gesteigert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ABSTRACT: Diese Zusammenfassung umreißt die Studie über Yoga als präventives und regeneratives Training für Jugend-Fußballer und zeigt signifikante Leistungsverbesserungen auf.

2 EINLEITUNG: Es wird die Relevanz von Yoga im modernen Fußball zur Steigerung von Beweglichkeit und Wohlbefinden erläutert sowie die Zielsetzung der Arbeit dargelegt.

3 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieser Abschnitt bietet einen fundierten Einblick in die Geschichte und Wirkungsweisen des Hatha-Yoga sowie in die konditionellen Leistungsvoraussetzungen von Fußballern.

4 METHODIK: Hier werden das experimentelle Studiendesign, die Testverfahren der sportwissenschaftlichen Testbatterie und die verwendeten Fragebögen zur Erfassung der Befindlichkeit beschrieben.

5 ERGEBNISSE: Die erhobenen Daten werden deskriptiv und inferenzstatistisch ausgewertet, wobei insbesondere signifikante Leistungssteigerungen bei Kraft und Beweglichkeit präsentiert werden.

6 DISSKUSION: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, wobei vor allem die erzielten Trainingseffekte im Vergleich zur Kontrollgruppe sowie methodische Einschränkungen diskutiert werden.

7 FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer Empfehlung, Yoga-Programme aufgrund der positiven regenerativen und präventiven Effekte verstärkt in den Fußball-Trainingsalltag zu integrieren.

Schlüsselwörter

Yoga im Fußball, Hatha-Yoga, Asanas, Pranayama, Sportwissenschaft, Leistungsfähigkeit, Verletzungsprophylaxe, Regeneration, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Jugendfußball, Befindlichkeit, Trainingslehre, Körperwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Yoga als ergänzende, präventive und regenerative Trainingseinheit im Fußball-Alltag von Jugendlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die sportwissenschaftlichen Grundlagen der Leistungsfähigkeit, die theoretischen Aspekte des Hatha-Yoga sowie deren praktische Anwendung im Jugendtraining.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, empirisch zu belegen, ob ein achtwöchiges Yoga-Programm positive Auswirkungen auf physische Komponenten wie Kraft und Beweglichkeit sowie auf die psychische Befindlichkeit von Fußballern hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin verwendet ein quasi-experimentelles Design mit einer Untersuchungsgruppe und einer Kontrollgruppe, nutzt standardisierte sportwissenschaftliche Tests sowie psychologische Fragebögen (EZ und WKV).

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil wird das achtwöchige Yoga-Programm im Detail vorgestellt, einschließlich der spezifischen Asana-Reihen, der Zwerchfellatmung und der methodischen Durchführung.

Welche Keywords charakterisieren die Untersuchung am besten?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Yoga im Fußball, Verletzungsprophylaxe, Regeneration, Kraftausdauer, Beweglichkeit und sportwissenschaftliche Testbatterie.

Wird die physische Leistungsfähigkeit durch Yoga tatsächlich verbessert?

Ja, die Studie konnte bei den Komponenten Kraft und Beweglichkeit signifikante Verbesserungen zwischen dem Vor- und Nachtest in der Untersuchungsgruppe feststellen.

Wie beurteilten die teilnehmenden Fußballer das Programm?

Die Resonanz war überwiegend positiv; die Teilnehmer empfanden das Programm als angenehm und berichteten von einer subjektiv gesteigerten Beweglichkeit und Kraft nach dem Kurs.

Welche Rolle spielt die Zwerchfellatmung in diesem Programm?

Die Zwerchfellatmung ist ein zentraler Bestandteil, da sie zur Stimulation innerer Organe beiträgt, die Herztätigkeit entlastet und die allgemeine Entspannung in den Übungseinheiten fördert.

Ende der Leseprobe aus 159 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit
Hochschule
Technische Universität München  (Sport- und Gesundheitswissenschaften)
Note
1,3
Autor
Maren Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
159
Katalognummer
V200891
ISBN (eBook)
9783668136298
ISBN (Buch)
9783668136304
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fußball Sport Beweglichkeit Kraft Ausdauer Schnelligkeit Wohlbefinden Experiment Gesundheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maren Weber (Autor:in), 2012, Yoga im Fußball als regenerative und präventive Trainingseinheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200891
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Leseprobe aus  159  Seiten
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