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Möglichkeiten und Grenzen der Erweiterung einer Schulhomepage durch Schülerbeiträge am Beispiel einer Schulhomepage

Title: Möglichkeiten und Grenzen der Erweiterung einer Schulhomepage durch Schülerbeiträge am Beispiel einer Schulhomepage

Examination Thesis , 2009 , 37 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marlena Börger (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Der mediale Wandel und das Internet haben längst die Grundschulkinder erreicht. Heutzutage kommen diese ganz selbstverständlich mit Computern und dem Internet in Kontakt, wobei die Nutzung eher Zuhause als in der Schule stattfindet. Doch gerade die Schule bietet den Schülern die Möglichkeit Medienkompetenz zu erlangen. Das führt dazu, dass die modernen Medien unverzichtbarer Bestandteil der Bildung sein sollten. Neben dem Konsum von Medien spielt auch die Mediengestaltung beim Erwerb von Medienkompetenz eine große Rolle. Das Erstellen einer Kinderseite für die Schulhomepage bietet den Schülern verschiedene Möglichkeiten ihre Medienkompetenz auszubauen. Denn die Schule kann Schüler motivieren, eigene mediale Produkte selbstständig herzustellen, sodass sie auf diese Weise gestalterische und kreative Fähigkeiten erwerben können. Doch wie kann man neben dem alltäglichen Unterricht, und dazu noch als technischer Laie, Kinder an das Schreiben von Texten für das Internet und eine Schulhomepage heranführen? Wie kann die Erstellung der Kinderseite durchgeführt werden, sodass die Medienkompetenz dabei gefördert wird und die Schüler auf eine durch Medien geprägte Lebenswirklichkeit vorbereitet werden?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtfertigung und Begründung zur Wahl des Themas

2.1. Persönliche Begründung zur Wahl des Themas

2.2. Didaktische Legitimation durch Richtlinien und Lehrpläne

3. Theoretischer Hintergrund

3.1. Medienerziehung und -kompetenz

3.2. Der Homepagegenerator „Primolo“

4. Rahmenbedingungen an der Schule

4.1. Medienkonzept

4.2. Technische Ausstattung

4.3. Bisherige Internetpräsenz

4.4. Schulische Arbeitsgemeinschaft als Arbeitsform

4.5. Zusammensetzung und Vorkenntnisse der Lerngruppe

5. Planung und Entwicklung der Arbeit in der AG

5.1. Einrichtung der AG

5.2. Vorwissen aktivieren und Vermittlung von Grundlagenwissen

5.3. Auseinandersetzung mit Kinderseiten von Schulhomepages und Kennenlernen des Homepagegenerators „Primolo“

5.4. Einteilung der Web-Teams

5.5. Planung der Inhalte und Themen der Schülerbeiträge für die Kinderseite

5.6. Kompetenzerwerb der Textgestaltung und -verarbeitung

5.7. Überarbeiten von Texten

5.8. Interviews und Bilder

5.9. Entwicklung des Layouts der Kinderseite

6. Lernziele von Schülern und Lehrer

7. Darstellung der Lehrerfunktionen

8. Evaluation

9. Reflexion

10. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten und Grenzen der Erweiterung einer bestehenden Schulhomepage durch Schülerbeiträge an einer Grundschule zu untersuchen. Im Zentrum steht die Frage, wie Grundschüler im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Medienkompetenz erwerben können, indem sie selbstständig Inhalte für eine Kinderseite planen, gestalten und online veröffentlichen.

  • Medienerziehung und Entwicklung von Medienkompetenz in der Grundschule
  • Einsatz des Homepagegenerators „Primolo“ zur barrierefreien Web-Gestaltung
  • Praktische Erarbeitung von Schulwebinhalten durch Schüler-Arbeitsgruppen
  • Methoden der Textverarbeitung, Bildbearbeitung und redaktionellen Arbeit
  • Lehrerrollen bei der Begleitung kooperativer Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

3.1. Medienerziehung und -kompetenz

Heutzutage leben wir in einer durch Medien geprägten Welt und nutzen diese tagtäglich. Eine solche Vielfalt verlangt nach einer Medienerziehung, die die Kinder auf diese Lebenswirklichkeit vorbereitet. Als Medienerziehung wird die Unterstützung von Lern-, Entwicklungs- und Erziehungsprozessen bezeichnet, die unmittelbar auf die Auseinandersetzung mit Medien, ihrer Nutzung und Gestaltung gerichtet sind. Laut Werner Sachs umfasst die Medienerziehung mit Handling, Medienliteralität, -kunde, -gestaltung,-analyse und -kritik, medienpolitisches Engagement, kompensierende Medienarbeit und medienpädagogische Elternarbeit eine Vielzahl von Aufgabenfeldern. Dieter Baacke nennt diese Bereiche Medienkritik, -kunde, -nutzung und -gestaltung.

Bevor ich auf die Möglichkeiten der Medienerziehung der AG eingehe, erscheint es mir sinnvoll auch den Begriff Medienkompetenz aufzugreifen. Medienkompetenz wird nuanciert, als die Fähigkeit des Subjekts verstanden, mit Medien „sinnvoll“ umzugehen. Das heißt das Individuum soll die Medien rezipieren, verstehen, analysieren, genießen und aktiv für selbstbestimmte Interessen und Ziele nutzen. „Dass Medienkompetenz in unserer Gesellschaft eine herausragende Bedeutung zukommt, ist unstrittig, ebenso, dass auch schon jüngere Kinder ihrer bedürfen.“ Aufgrund verschiedener sozialer Hintergründe und Möglichkeiten ist es u.a. die Schule, die Kinder bei der praktischen Arbeit zur Entwicklung der Medienkompetenz unterstützen muss. Die Grundschule soll für Chancengleichheit sorgen und ist ein Ort, an dem die Förderung und Entfaltung der Medienkompetenz im Sinne eines konstruktiven und zugleich kritischen Umgangs mit Medien im Mittelpunkt stehen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die mediale Lebenswelt von Grundschulkindern und die Relevanz der Medienkompetenz durch die aktive Mitgestaltung einer Schulhomepage.

2. Rechtfertigung und Begründung zur Wahl des Themas: Darlegung der persönlichen Motivation sowie die didaktische Verankerung des Vorhabens in den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule.

3. Theoretischer Hintergrund: Definition zentraler Begriffe wie Medienerziehung und Medienkompetenz sowie Vorstellung des Homepagegenerators „Primolo“ als technisches Hilfsmittel.

4. Rahmenbedingungen an der Schule: Analyse der schulinternen Voraussetzungen, wie Medienkonzept, technische Ausstattung, Internetpräsenz und die Zusammensetzung der Lerngruppe.

5. Planung und Entwicklung der Arbeit in der AG: Detaillierte Darstellung der Arbeitsschritte der AG, von der Einrichtung und dem Vorwissen bis zur technischen Umsetzung der Kinderseiten-Layouts.

6. Lernziele von Schülern und Lehrer: Gegenüberstellung der angestrebten Lernziele für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft.

7. Darstellung der Lehrerfunktionen: Reflexion der verschiedenen Rollen der Lehrkraft als Organisator, Vermittler und Berater im pädagogischen Kontext.

8. Evaluation: Erste Bewertung der durchgeführten Projektarbeit durch Feedbackmethoden der Schülerinnen und Schüler.

9. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit den Erfahrungen aus dem Projekt sowie den Herausforderungen der Komplexität.

10. Ausblick: Überlegungen zur Fortführung der AG und weiteren Möglichkeiten der medienpädagogischen Arbeit nach Ende der Projektlaufzeit.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienerziehung, Grundschule, Schulhomepage, Primolo, Arbeitsgemeinschaft, Web-Teams, Textgestaltung, Internet, digitale Bildung, Partizipation, schulisches Medienkonzept, Lernziele, Redaktionsarbeit, Schülerbeiträge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser schriftlichen Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen, eine bestehende Schulhomepage durch aktive Schülerbeiträge zu erweitern, um so deren Medienkompetenz im Grundschulalter zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die Medienerziehung, die praktische Erarbeitung von Web-Inhalten durch Kinder, die Anwendung des Homepagegenerators „Primolo“ sowie die pädagogische Begleitung dieser Prozesse durch die Lehrkraft.

Was ist das primäre Ziel des Projekts?

Das primäre Ziel ist es, Kindern eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihres Schulumfeldes im Internet zu geben und sie dabei vom passiven Medienkonsumenten zum gestaltenden Produzenten zu führen.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Es wurde eine schulische Arbeitsgemeinschaft (AG) gegründet, in der die Kinder in Web-Teams arbeitend, schrittweise die Anforderungen an eine kinderfreundliche und rechtssichere Webseite erlernt und umgesetzt haben.

Was umfasst der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erläuterung der schulischen Rahmenbedingungen sowie eine detaillierte Prozessbeschreibung der AG-Arbeit, von der Themenplanung über die Textverarbeitung bis zur technischen Veröffentlichung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Partizipation, Primolo, kooperatives Lernen und Schulentwicklung charakterisieren.

Wie wurde die Datensicherheit und der Datenschutz berücksichtigt?

Die Autorin hebt hervor, dass die Veröffentlichung von Fotos und persönlichen Daten der Kinder nur nach expliziter schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern erfolgte und die Arbeit stets unter Einhaltung des Datenschutzes stattfand.

Welche Rolle nimmt die Lehrkraft während der AG-Stunden ein?

Die Lehrkraft agiert als Lernbegleiter und Berater, der strukturelle Rahmenbedingungen schafft, kooperative Arbeitsprozesse moderiert und bei technischen Herausforderungen unterstützend zur Seite steht.

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Details

Title
Möglichkeiten und Grenzen der Erweiterung einer Schulhomepage durch Schülerbeiträge am Beispiel einer Schulhomepage
Grade
1,7
Author
Marlena Börger (Author)
Publication Year
2009
Pages
37
Catalog Number
V200941
ISBN (eBook)
9783656290087
Language
German
Tags
möglichkeiten grenzen erweiterung schulhomepage schülerbeiträge beispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marlena Börger (Author), 2009, Möglichkeiten und Grenzen der Erweiterung einer Schulhomepage durch Schülerbeiträge am Beispiel einer Schulhomepage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200941
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