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Kann das Interview als valide Forschungsmethode in der Kommunikationswissenschaft gelten?

Titel: Kann das Interview als valide Forschungsmethode in der Kommunikationswissenschaft gelten?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sonia Robak (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Methoden und Forschungslogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

TABELLENVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 QUALITATIVES VS. QUANTITATIVES INTERVIEW
2.2 INTERVIEWSITUATION
2.3 PROBLEME UND EINSCHRÄNKUNGEN DES INTERVIEWS ALS FORSCHUNGSMETHODE
2.4 DIE TRIANGULATION- DIE SUCHE NACH ERGÄNZENDEN METHODEN

3. PRAXISBEZUG

4. FAZIT

LITERATURHINWEISE
TABELLENANHANG
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 QUALITATIVES VS. QUANTITATIVES INTERVIEW

2.2 INTERVIEWSITUATION

2.3 PROBLEME UND EINSCHRÄNKUNGEN DES INTERVIEWS ALS FORSCHUNGSMETHODE

2.4 DIE TRIANGULATION- DIE SUCHE NACH ERGÄNZENDEN METHODEN

3. PRAXISBEZUG

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Validität des Interviews als Forschungsmethode innerhalb der Kommunikationswissenschaft. Dabei liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung der Methode sowie der kritischen Analyse ihrer praktischen Anwendung in verschiedenen Studien, um Möglichkeiten und Grenzen des Erhebungsverfahrens aufzuzeigen.

  • Theoretische Abgrenzung von qualitativen und quantitativen Interviewformen
  • Analyse der Interviewsituation und potenzieller Verzerrungsfaktoren
  • Bedeutung der Triangulation zur Validitätssteigerung in der Forschung
  • Empirische Fallstudien zur kritischen Reflexion der Methodenwahl

Auszug aus dem Buch

2. Theoretische Grundlagen

Das Interview ist eines der meistgenutzten Forschungsanlagen in der Sozialforschung (vgl. Mey/Mruck 2010: 421). Auch in der qualitativen Forschung werden die meisten Daten in Form von Interviews gewonnen (Vgl. Aufenanger 2011: 97, Kromrey 2009: 336). Mittlerweile existiert im deutschsprachigen Raum eine erhebliche Zahl an Interviewvarianten, die sich unter Einbezug einer internationalen Perspektive noch erweitern lassen. In der traditionellen Sozialforschung wird das Interview sowohl als mündliche als auch schriftliche Erhebungsmethode kategorisiert (vgl. Kromrey 2009: 336). In der qualitativen Sozialforschung werden mündliche Befragungsformen jedoch bevorzugt (Vgl. Lamnek 1993: 35). „Häufig werden Interviewdaten auch als <<verbale Daten>> bezeichnet, um die Textkategorie, die für den Analyseprozess Verwendung finden soll, deutlich zu machen“ (Aufenanger 2011: 97).

Historisch betrachtet hat das Interview in der Medienforschung eine besondere Stellung. Bereits im 19. Jahrhundert wurde es in familiensoziologischen Studien eingesetzt und im 20. Jahrhundert mit dem Aufkommen von elektronischen Medien, vor allem zur Erfassung von Rezeptionsstudien, angewendet. Zu Beginn der Fernsehforschung in Deutschland setzte sich das standardisierte Interview und die Fragebogenmethode durch. Später, in der Rezeptionsforschung, fand das qualitative Interview seinen Anklang (Vgl. Aufenanger 2011: 99, Lamnek 1993: 35f.).

Interview wird als Forschungsinstrument verstanden, spezieller als “[...] ein planmäßiges Vorgehen mit wissenschaftlicher Zielsetzung, bei dem die Versuchsperson durch eine Reihe gezielter Stimuli zu verbalen Informationen veranlasst werden soll“ (Scheuch 1967: 70 zit. nach Lamnek 1993: 36). Diese Definition soll als Einstieg genügen, da eine genauere Beleuchtung des Interviews als Forschungsmethode in weiteren Teilen der vorliegenden Arbeit folgt. Anzumerken ist, dass das Interview als Erhebungsmethode keine negativen Folgen für die Befragten Versuchspersonen haben darf (Vgl. Kromrey 2009: 340). Der Prozess der Befragung soll auf Erkenntnisgewinnung und die Analysen auf repräsentative oder typisierende Verallgemeinerungen abzielen (Vgl. Aufenanger 2011: 97ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz des Interviews als zentrales Erhebungsverfahren und Formulierung der Forschungsfrage nach der Validität dieser Methode in der Kommunikationswissenschaft.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Detaillierte Darstellung der Interviewarten, der Besonderheiten der Interviewsituation, methodischer Einschränkungen sowie des Konzepts der Triangulation.

3. PRAXISBEZUG: Exemplarische Analyse ausgewählter Studien, die die theoretischen Erkenntnisse zur Methodenwahl und den Nutzen der Triangulation in der Forschungspraxis demonstrieren.

4. FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion darüber, dass das Interview zwar unverzichtbar, aber aufgrund situativer Einflussfaktoren nicht unkritisch einzusetzen ist.

Schlüsselwörter

Interview, Qualitative Sozialforschung, Quantitative Forschung, Kommunikationswissenschaft, Triangulation, Forschungsmethode, Datenerhebung, Validität, Reliabilität, Medienforschung, Interviewereffekte, Sozialforschung, Leitfadeninterview, Standardisierung, Rezeptionsstudien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Untersuchung des Interviews als valides Forschungsinstrument innerhalb der Kommunikationswissenschaft und diskutiert dessen Potenziale und Grenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Unterscheidung von qualitativen und quantitativen Interviewformen, die Dynamik der Interviewsituation sowie die methodische Absicherung durch Triangulation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, zu klären, ob sich das Interview als valide Forschungsmethode in der Kommunikationswissenschaft etablieren kann und welche Faktoren bei der Konzeption und Durchführung beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Untersuchung herangezogen?

Neben einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur wird eine Analyse existierender kommunikationswissenschaftlicher Studien durchgeführt, um die Anwendungspraxis zu bewerten.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Begriffe, Merkmale, Probleme) und einen Praxisteil, in dem Studien auf ihre jeweilige Forschungsanlage hin untersucht werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Triangulation, Validitätssteigerung, qualitative Methodik, Interviewereffekte und die kritische Distanz zur Standardisierung.

Warum ist die Triangulation laut der Autorin so bedeutsam für die Forschung?

Die Autorin argumentiert, dass Interviewdaten allein oft nicht ausreichen, da sie durch die subjektive Interpretation der Befragten verzerrt sein können; Triangulation hilft dabei, diese Validitätsprobleme zu kompensieren.

Welche Rolle spielt die Ausbildung des Interviewers?

Die Autorin betont, dass die Kompetenz und Neutralität des Interviewers essentiell sind, um Reaktivität zu minimieren und Verzerrungen durch das eigene Verhalten oder eine unangenehme Befragungsatmosphäre zu verhindern.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz des Interviews bei Jugendlichen?

Anhand der diskutierten Studien zeigt die Autorin, dass Gruppendiskussionen bei dieser Zielgruppe oft besser geeignet sein können als Einzelinterviews, da sie ein freieres Antwortverhalten begünstigen können.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kann das Interview als valide Forschungsmethode in der Kommunikationswissenschaft gelten?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Kommunikationswissenschaften )
Veranstaltung
Methoden zur Erforschung gesellschaftlicher und psychologischer Phänomene
Note
1,7
Autor
Sonia Robak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V200979
ISBN (eBook)
9783656269885
ISBN (Buch)
9783656271550
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interview Forschunngsmethoden validität valide Triangulation Qualitativ quantitativ
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sonia Robak (Autor:in), 2012, Kann das Interview als valide Forschungsmethode in der Kommunikationswissenschaft gelten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200979
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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