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Der systemtheoretische Ansatz und der Kontingenzansatz

Titel: Der systemtheoretische Ansatz und der Kontingenzansatz

Seminararbeit , 2012 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Torsten Kopf (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zahlreiche theoretische Ansätze und Theorien beschäftigen sich mit der Unternehmung und deren einzelnen Funktionsbereichen als Untersuchungsgegenstand. In der Literatur werden jene zumeist in drei Basiskonzepte unterteilt: das ökonomische, das sozialwissenschaftliche und in das, welches die Betriebswirtschaftslehre als Führungslehre versteht.

In vorliegender Arbeit sollen zwei Theorien des letztgenannten Konzepts vorgestellt und auf ihre Bedeutung für das praktische Personalmanagement untersucht werden. Hierbei handelt es sich zum einen um den systemtheoretischen Ansatz, wie er federführend von Hans Ulrich an der Hochschule St. Gallen formuliert worden ist, und um den Kontingenzansatz, auch bekannt als situativer Ansatz. Beide Theorien nehmen für sich in Anspruch konkrete Hilfestellungen für die praktische Unternehmensführung zu bieten. Doch können sie diesem auch gerecht werden? Und wie kann man deren Aussagekraft hinsichtlich des Personalmanagements bewertet?

Diese Fragen sollen auf den folgenden Seiten beantwortet werden. Zu diesem Zweck erfolgt eine getrennte Betrachtung der beiden Ansätze. Zuvorderst werden deren Grundzüge vorgestellt, bevor eine kritische Würdigung ihrer Aussagekraft und eine Einschätzung über deren Bedeutung für das praktische Personalmanagement erfolgen. Abschließend werden die wichtigsten Aussagen der Arbeit zusammengefasst und in kurzer Form dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der systemtheoretische Ansatz

2.1 Allgemeine Systemtheorie und Kybernetik als Grundlage des systemtheoretischen Ansatzes

2.2 Grundzüge des systemtheoretischen Ansatzes

2.2.1 Die Unternehmung als System

2.2.2 Der Mensch im System Unternehmung

2.3 Bedeutung des systemtheoretischen Ansatzes für das praktische Personalmanagement

3. Der Kontingenzansatz

3.1 Grundzüge des Kontingenzansatzes

3.2 Bedeutung des Kontingenzansatzes für das praktische Personalmanagement

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den systemtheoretischen Ansatz sowie den Kontingenzansatz vorzustellen und deren jeweilige Bedeutung für das praktische Personalmanagement kritisch zu hinterfragen und zu bewerten.

  • Grundlagen der Systemtheorie und Kybernetik
  • Die Unternehmung als komplexes soziales System
  • Methodik des Kontingenzansatzes zur situativen Anpassung
  • Kritische Würdigung der Anwendbarkeit im Personalmanagement
  • Vergleich der theoretischen Ansätze hinsichtlich ihrer Handlungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Unternehmung als System

Der systemtheoretische Ansatz versteht die Unternehmung als ein von Menschen geschaffenes, in die Gesellschaft eingegliedertes System, welches den Zweck hat menschliche Ziele zu erfüllen. Seine Offenheit, sprich die Interaktionsfähigkeit mit Elementen und Systemen außerhalb der eigenen Grenzen, verlangt zum vollständigen Verständnis einer Unternehmung die Einbeziehung der Umwelt in die ganzheitliche Betrachtung (vgl. ULRICH, 1995, S. 173). Im Inneren äußerst komplex und oftmals nicht komplett überschaubar unterliegt das System stetigen Veränderungsprozessen. Als sozio-technisches System bestehen die Elemente einer Unternehmung sowohl aus Menschen als auch aus Sachmitteln, welche im Sinne der betrieblichen Leistungserstellung zielorientiert zusammenwirken (vgl. KIRSCHTEN, 2008, S. 16). Zwischen ihnen bestehen relativ dauerhafte Beziehungen. Diese können das Resultat bewusster (= formale Organisationsstruktur) oder ungewollt gebildeter Gestaltungsmaßnahmen (= informale Informationsstruktur) sein. Ziel der Unternehmung ist es durch Umwandlungsprozesse aus einem Input einen Output zu generieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die drei Basiskonzepte der Betriebswirtschaftslehre ein und erläutert das Ziel der Arbeit, den systemtheoretischen und den Kontingenzansatz hinsichtlich ihrer Relevanz für das Personalmanagement zu untersuchen.

2. Der systemtheoretische Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die Herleitung des Ansatzes aus der Systemtheorie und Kybernetik sowie die Definition der Unternehmung als soziales, offenes System.

2.1 Allgemeine Systemtheorie und Kybernetik als Grundlage des systemtheoretischen Ansatzes: Hier werden die wissenschaftlichen Fundamente beleuchtet, insbesondere die Rolle der Metawissenschaft sowie die Lenkungsmechanismen durch kybernetische Regelkreise.

2.2 Grundzüge des systemtheoretischen Ansatzes: Das Kapitel beschreibt die zentralen Merkmale des St. Gallener Konzepts, welches als anwendungsorientierte Führungslehre die Unternehmung ganzheitlich begreift.

2.2.1 Die Unternehmung als System: Der Fokus liegt auf der Interaktionsfähigkeit des Unternehmens mit seiner Umwelt und der Strukturierung als sozio-technisches System.

2.2.2 Der Mensch im System Unternehmung: Hier wird die zentrale Rolle des Menschen als konstitutives Element für soziale Systeme im Unternehmen herausgearbeitet.

2.3 Bedeutung des systemtheoretischen Ansatzes für das praktische Personalmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Stärken bei der Beschreibung komplexer Systeme sowie die Kritik am hohen Abstraktionsgrad und der mangelnden Prognosefähigkeit.

3. Der Kontingenzansatz: Das Kapitel führt den Kontingenzansatz als situative Alternative ein, die als Reaktion auf die Allgemeinheit des systemtheoretischen Modells entstand.

3.1 Grundzüge des Kontingenzansatzes: Es wird dargelegt, wie der situative Ansatz durch die Identifikation von Umweltbedingungen versucht, jeweils optimale Handlungsalternativen zu wählen.

3.2 Bedeutung des Kontingenzansatzes für das praktische Personalmanagement: Die Diskussion beleuchtet den Einfluss auf die Führungsforschung und die Kritik an einer zu starken reaktiven Anpassung.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer vergleichenden Gegenüberstellung beider Ansätze und deren jeweiliger Eignung für das moderne Personalmanagement.

Schlüsselwörter

Systemtheorie, Kontingenzansatz, Personalmanagement, Kybernetik, Situativer Ansatz, Unternehmensführung, Systemgrenze, Sozio-technisches System, Managementlehre, Handlungsempfehlungen, Personalführung, Organisationsstruktur, Umweltbedingungen, Führungskräfte, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Ansätzen des Personalmanagements, konkret mit dem systemtheoretischen Ansatz und dem Kontingenzansatz.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Systemtheorie, die Kybernetik, das situative Management sowie die praktische Anwendung und Kritik dieser Modelle im Personalbereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Aussagekraft beider Theorien zu bewerten und zu prüfen, ob sie konkrete Hilfestellungen für die praktische Unternehmensführung bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete Literaturanalyse, die zentrale Konzepte der Betriebswirtschaftslehre gegenüberstellt und kritisch würdigt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Grundzüge beider Ansätze, deren Bedeutung für das praktische Personalmanagement sowie die jeweilige wissenschaftliche Kritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Systemtheorie, Kontingenzansatz, Führung, Situationsanalyse und Personalmanagement geprägt.

Wie unterscheidet sich der Kontingenzansatz vom systemtheoretischen Ansatz?

Während der systemtheoretische Ansatz nach allgemeinen, ganzheitlichen Gesetzmäßigkeiten sucht, betont der Kontingenzansatz die Abhängigkeit von spezifischen Situationen und sucht nach individuell passenden Handlungsempfehlungen.

Warum wird der systemtheoretische Ansatz oft als zu abstrakt kritisiert?

Kritiker bemängeln, dass der hohe Formalisierungsgrad des Ansatzes die Vorhersage konkreter Systemzustände erschwert und somit die praktische Anwendbarkeit begrenzt.

Welche Rolle spielt die Umwelt nach dem Kontingenzansatz?

Die Umwelt wird als entscheidende Einflussgröße betrachtet, an die sich das Management anpassen muss, um eine hohe Kongruenz zwischen Situation, Struktur und Verhalten zu erreichen.

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Details

Titel
Der systemtheoretische Ansatz und der Kontingenzansatz
Hochschule
AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg)
Note
1,3
Autor
Torsten Kopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V201084
ISBN (eBook)
9783656279044
ISBN (Buch)
9783656280590
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ansatz kontingenzansatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torsten Kopf (Autor:in), 2012, Der systemtheoretische Ansatz und der Kontingenzansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201084
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