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Die Auferstehung des dunklen Lords

Mediale Gewaltdarstellung in „Harry Potter und der Feuerkelch“

Title: Die Auferstehung des dunklen Lords

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andrea Harings (Author)

Communications - Movies and Television
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„Es geht um Terror und Gewalt, um ein Gemeinwesen, dass sich gegen Spionage von innen und Angriffe von außen wehren muss […]“ (www.spiegel.de, abgerufen am 22. November 2008).
Diesem Zitat des Spiegel Redakteurs Daniel Haas werden viele Harry Potter Fans zustimmen, denn der vierte Film der Harry Potter Reihe unterscheidet sich erheblich von seinen Vorgängern. Der schwarze Magier Voldemort gilt in der Zauberwelt um den Waisenjungen Harry Potter als die Personifizierung des Bösen schlechthin. Während es Harry in den ersten drei Teilen gelang, Voldemort an seiner endgültigen Rückkehr zu hindern, endet der vierte Teil mit der Auferstehung des dunklen Lord, der seine volle Kraft und einen eigenen Körper zurück bekommt. Doch obwohl ihm die Rückkehr erst gegen Ende des Films gelingt, zieht sich seine Anwesenheit wie ein roter Faden durch die Geschichte. Schon die erste Szene lässt erahnen, dass dieser Film anders ablaufen wird als seine Vorgänger – was sich im Verlauf des Films bestätigt.
Zu diesem Ergebnis kam auch die FSK bei ihrer Entscheidung: „‘Harry Potter und der Feuerkelch‘ Freigegeben ab 12 Jahren“ (www.spio.de, abgerufen am 22. November 2008). Die ersten drei Teile sind ab sechs Jahren freigegeben. Grund für diese nun anders lautende Entscheidung waren die „bedrohlichen, actiongeladenen und horrorähnlich inszenierten Szenen“ (ebd.), die dem Ausschuss nach von Kindern unter 12 Jahren nicht eindeutig als fiktional erkannt werden können (ebd.).
Die folgende Seminararbeit beschäftigt sich exemplarisch mit drei Gewaltszenen aus diesem Film. Ich möchte klären, wodurch Voldemort auch schon vor seiner Auferstehung so angsteinflößend wirkt. Zunächst kläre ich den Begriff „Gewalt“, was genau damit gemeint ist und welche Arten von Gewalt es gibt. In einer anschließenden Filmanalyse untersuche ich drei Szenen auf die mediale Darstellung der Gewalt. Darin möchte ich untersuchen, welche filmischen Mittel eingesetzt werden, um die Gewalt medial darzustellen und wie es gelingt, Voldemort und Gewalt so furchterregend darzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gewalt

2.1 Gewaltbegriff

2.2 Mediale Gewaltdarstellung

2.3 Arten von Gewalt

3 „Harry Potter und der Feuerkelch“ – Filmanalyse

4 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch drei Gewaltszenen aus dem Film „Harry Potter und der Feuerkelch“. Ziel ist es, die filmischen Gestaltungsmittel zu analysieren, die eingesetzt werden, um Gewalt darzustellen und eine besonders bedrohliche sowie furchterregende Atmosphäre rund um die Figur Lord Voldemort zu erzeugen, noch bevor dieser physisch in Erscheinung tritt.

  • Analyse der medialen Gewaltdarstellung im Spielfilm
  • Untersuchung filmischer Mittel wie Einstellungsgrößen, Licht und Musik
  • Beleuchtung der Rolle der Perspektive bei der Identifikation mit Opfern
  • Erforschung der psychologischen Wirkung von Fiktion und Inszenierung

Auszug aus dem Buch

3 „Harry Potter und der Feuerkelch“ – Filmanalyse

Der Film „Harry Potter und der Feuerkelch“, im Folgenden als H.P. bezeichnet, handelt von Harrys viertem Jahr in der Zauberschule Hogwarts. Im Laufe des Schuljahres nimmt er, neben drei weiteren Schülern, an einem internationalen Turnier teil. Er kämpft gegen Drachen, irrt durch ein Labyrinth und steht am Ende Lord Voldemort gegenüber. Dieser Film ist der vierte Band der Harry Potter Reihe und wie schon die Romanvorlage setzt auch der Film ein bestimmtes Vorwissen über die Figuren und Handlungen der ersten Teile voraus. In der folgenden Analyse wird dieses Vorwissen ebenfalls vorausgesetzt.

Der Film beginnt mit einem Traum von Harry, in dem Voldemort einen Mann tötet. Im weiteren Verlauf des Films hat Harry noch weitere Träume, die einen Einblick in Voldemorts Gedanken und Handlungen geben. Stellvertretend für diese Träume wird die erste Szene analysiert.

Noch bevor der Titel gezeigt wird, sieht der Zuschauer eine Detailaufnahme von steinernen Totenköpfen mit anschließendem Kameraschwenk nach unten (vgl. H.P., 0:00:22). Zunächst weiß man weder, wo man sich befindet, noch worum es sich dabei handelt, erst durch nachfolgende Einstellungen wird der Zusammenhang klar (vgl. Gast 1993, 23). Die Kamera folgt einer großen Schlange mit einer Verfolgungsfahrt auf Höhe der Schlange. Anschließend schwenkt sie nach oben, und der Zuschauer erkennt ein steinernes Skelett, bevor der Titel erscheint und heran gezoomt wird (vgl. H.P. 0:00:53).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Besonderheit des vierten Harry-Potter-Films hinsichtlich seiner bedrohlichen Inszenierung.

2 Gewalt: Dieses Kapitel definiert den Gewaltbegriff, unterscheidet zwischen personaler und struktureller Gewalt und erläutert die Besonderheiten der medialen Gewaltdarstellung.

3 „Harry Potter und der Feuerkelch“ – Filmanalyse: In diesem Kapitel werden drei ausgewählte Szenen analysiert, wobei der Fokus auf den filmischen Mitteln zur Darstellung von Bedrohung und Gewalt liegt.

4 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass die opferorientierte Perspektive im Film eine starke emotionale Anteilnahme erzeugt und die Bedrohlichkeit durch gezielte Inszenierung verstärkt wird.

Schlüsselwörter

Harry Potter, Gewalt, Filmanalyse, Voldemort, Mediale Gewaltdarstellung, Inszenierung, Filmgestaltung, Perspektive, Psychologische Wirkung, Identifikation, Bedrohung, Spielfilm, Kameraeinstellung, Lichtgestaltung, Spezialeffekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die filmische Darstellung von Gewalt in „Harry Potter und der Feuerkelch“ und wie diese zur Erzeugung einer bedrohlichen Atmosphäre beiträgt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Gewaltbegriff, die filmische Umsetzung von Gewaltszenen und die psychologische Wirkung auf den Zuschauer durch filmische Gestaltungsmittel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, mit welchen spezifischen filmischen Mitteln Voldemort und die Gewalt im Film als furchterregend inszeniert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Filmanalyse angewendet, die Aspekte wie Kameraeinstellungen, Licht, Musik und Perspektiven untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert drei repräsentative Szenen (Traumszene, Zeltplatzszene, Friedhofsszene) hinsichtlich ihrer Gestaltung und Wirkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Filmanalyse, mediale Gewaltdarstellung, Identifikation und Inszenierung geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität wichtig?

Da es sich um einen Spielfilm handelt, unterscheidet sich die Distanz des Zuschauers zur Gewalt im Vergleich zu realen Nachrichtenbildern.

Wie trägt die Musik zur Wirkung der Szenen bei?

Musik und Geräusche steuern die Spannung, unterstützen den Realitätseindruck und lösen beim Zuschauer emotionale Reaktionen wie Angst oder Anteilnahme aus.

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Details

Title
Die Auferstehung des dunklen Lords
Subtitle
Mediale Gewaltdarstellung in „Harry Potter und der Feuerkelch“
College
University of Bonn
Grade
1,0
Author
Andrea Harings (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V201332
ISBN (eBook)
9783656273837
ISBN (Book)
9783656274322
Language
German
Tags
Medien Kommunikation Filmanalyse Harry Potter Gewalt Harry Potter und der Feuerkelch Mediale Gewaltdarstellung Gewaltdarstellung Inszenierung Kinder- und Jugendfilm Lord Voldemort Voldemort
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Harings (Author), 2009, Die Auferstehung des dunklen Lords, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201332
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