Die mittelalterliche Kartographie

Eine typologische Betrachtung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

31 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die antike Kartographie
2. 1. Die griechische Geographie
2. 2. Die römische Kartographie

3. Die verschiedenen Ausprägungsformen mittelalterlicher Karten
3. 1. Die „mappae mundi“
3. 1. 1. Die Zonenkarte
3. 1. 1. 1. Die Klimakarte
3. 1. 2. Die T-O Karte
3. 1. 3. Mischtyp – Beatuskarten
3. 2. Regionalkarten
3. 2. 1. Die Itinerarien
3. 2. 2. Der Situs
3. 3. Portolankarten

4. Resümee

5. Literaturverzeichnis

6. Abbildungsverzeichnis

7. Anhang

1. Einleitung

Von Kartographie im neuzeitlichen, wissenschaftlichen Sinn lässt sich im Mittelalter kaum sprechen, da die dafür grundlegenden Erkenntnisse des Ptolemäus[1] von der kirchlichen Lehre, als der Bibel widersprechend verworfen worden waren. Damit waren Forschungen über die Kugelgestalt der Erde und die Weiterentwicklungen der ptolemäischen Projektionsmethoden zur kartographischen Darstellung der gekrümmten Erdoberfläche unterbunden[2] . Stattdessen wurden in Klöstern, meist zur Illustration exegetischer Schriften, schematisierende Weltkarten (mappae mundi) entwickelt. Diese veranschaulichten ohne Berücksichtigung von Lage, Größe und Richtung der topographischen Fakten die christliche Schöpfungsgeschichte, vermischt mit lateinischem Schulwissen.

Die mittelalterliche Kartographie beginnt mit der Christianisierung des römischen Reiches im 4. Jahrhundert n. Chr. und endet mit der Erweiterung der Weltkenntnis durch Kolumbus[3] , die mit der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 einsetzt.

Das mittelalterliche kartographische Material lässt sich in drei Kartentypen untergliedern[4] . Dazu zählen die Weltkarten, die Regionalkarten, welche die Itinerarien und den Situs umfasst, und die Portolankarten. Das Ziel der mittelalterlichen Kartographie ist die Vermittlung einer Weltsicht, die im Wesentlichen durch den Glauben an Gott getragen wird. Dabei versteht sich die mittelalterliche Kartographie als humanistische Wissenschaft, bei der der Mensch und nicht die geographisch beschreibbare Welt im Mittelpunkt steht.[5]

Aber

"es reicht nicht aus, die Weltkarten des Hochmittelalters aus sich heraus zu interpretieren. Sie sind in eine Tradition eingebettet, deren Entwicklung im Griechenland und Rom der Antike beginnt und bis weit in das 15. Jahrhundert fortgeführt wird."[6]

Dementsprechend ist diese Arbeit folgendermaßen konzipiert: Die Ausgangsbasis des mittelalterlichen kartographischen Materials bildet die griechische Geographie und die römische Kartographie. Die mittelalterliche Kartographie lässt sich in die drei Kartentypen „mappae mundi“, Regionalkarten und Portolane untergliedern. Dabei teilen sich die „mappae mundi“ und die Regionalkarten ebenfalls noch einmal auf, was sich auch in der Gliederung dieser Arbeit niederschlägt. Das Hauptaugenmerk wird auf der Untersuchung des mittelalterlichen kartographischen Materials liegen. Es soll zunächst um eine allgemeine Beschreibung des Kartentyps gehen. Es werden typische Beispiele angeführt und auf die Verbreitung des jeweiligen Kartentyps eingegangen. Desweiteren werden Hersteller, Auftraggeber, Inhalt, sowie Funktion und Zweck der Karten im Fokus der Untersuchung stehen. Abschließend soll betrachtet werden, ob und welches Weltbild der jeweilige Kartentyp vermittelt.

2. Die antike Kartographie

2. 1. Die griechische Geographie

Die griechische Geographie hatte zunächst die Verdeutlichung der Stellung der Erde im Sonnensystem sowie die Frage nach der Gestalt der Erde zum Gegenstand. Im Zuge der Beschäftigung mit diesen Fragen gelangte man früh zu der Erkenntnis, dass die Erde eine Kugel sei. Diese fand durch die Lehren der Pythagoräer (um 500 v. Chr.) weite Verbreitung und wurde schließlich durch Aristoteles[7] um etwa 350 v. Chr. bewiesen[8] .

Die neuen Erkenntnisse manifestierten sich z.B. in dem um 150 v. Chr. konzipierten Globusmodell[9] des Krates von Mallos[10] , welches nachweislich der mittelalterlichen Kartenfamilie der Zonen- und Klimatenkarten zugrunde liegt: Zwei sich rechtwinklig schneidende Ozeanringe unterteilen die Kugel in vier Kontinente, von denen nur zwei bewohnbar sind.

Nach der eindeutigen Klärung der Frage nach der Gestalt der Erde widmete man sich nun der genauen Darstellung der Ökumene, d.h. der nachweislich bewohnten Welt. Die Basis der Darstellung derselben stellte die Eigenerfahrung dar.[11] Sie umfasste ein breites Spektrum an geographischen, philosophischen und ethnographischen Informationen und wurde durch astrologische und astronomische Erkenntnisse ergänzt. Dabei ergaben sich angesichts der wissenschaftlichen Darstellung der Erde als Kugel Probleme bei der Eingliederung der Ökumene in die Gesamtwelt und bei der Projektion, d.h. bei der Abbildung der gekrümmten dreidimensionalen Erdoberfläche auf die zweidimensionale Abbildungsebene.

Die Lösung dieser Schwierigkeiten erfolgte mittels der Bestimmung der geographischen Lage wichtiger Orte durch exakte Landvermessung und feste astronomische Bezugspunkte.[12] Die Entwicklung von Kartennetzen, die nach der Berechnung des Erdumfanges durch Eratosthenes[13] im 3. Jahrhundert v. Chr. rasche Fortschritte machte, vervollständigte die Methode der wissenschaftlich exakten Darstellung der Erde und Ökumene und begründet die antike wissenschaftliche Kartographie.[14]

Diese erfährt ihren Höhepunkt mit der Geographie des Ptolemäus von Alexandria. Sein Werk, das 391 n. Chr. beim Brand der Bibliothek von Alexandria verloren ging und nur als Kopie erhalten ist, stellt eine verbindliche Anleitung zur Herstellung einer aus 26 Teilkarten bestehenden Ptolemäischen Weltkarte[15] dar, welche der heutigen Weltdarstellung sehr nahe kommt.

Der Großteil dieser Erkenntnisse war im Mittelalter nicht mehr verfügbar. Denn die Teilung des „imperium romanum“ in ein Ost- und ein Westreich im Jahre 395 n. Chr. mit verschiedenen Amts- und Literatursprachen ließ im westlichen Reich, in welchem sich im Gegensatz zum Byzantinischen Reich Latein und nicht Griechisch als Amts- und Kirchensprache durchgesetzt hatte, die Werke und Erkenntnisse griechisch-sprachiger antiker Autoren in Vergessenheit geraten.

Dieses änderte sich erst mit dem Aufkommen lateinischer Übersetzungen der Werke, so dass erst 1406 mit der Übertragung der „Geographie" ins Lateinische der Grundstein für die Wiederaufnahme, auch die „Ptolemäus-Renaissance"[16] genannt, der wissenschaftlichen und exakten Kartographie gelegt werden konnte.

Dem Mittelalter erhalten blieb jedoch die Kenntnis der Klimazonenlehre, welche die spätantiken römischen Autoren Macrobius[17] und Martianus Capella[18] überlieferten. Sie fanden ihren Niederschlag in den sogenannten Klimatenkarten und den meist schematischen Zonenkarten.

2. 2. Die römische Kartographie

Der Ansatz der römischen war völlig verschieden zu dem der griechischen Kartographie, obwohl sie auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der griechischen Kartographie basierte und beide gewissermaßen die exakte Vermessung (des Reiches) zu Grunde legten. Denn das Interesse der Römer an der Kartographie lag in der praktischen Anwendung der Karten. Dementsprechend erfährt die Kartographie unter den Römern unter dem wissenschaftlichen Aspekt betrachtet keinen Fortschritt.

Ganz im Gegenteil dazu, gingen die römischen Kartographen aus praktischen Gründen zu der Reduzierung der Wiedergabe der Erdkugel auf die Darstellung als Erdscheibe über.[19] Denn dieses genügte dem ausschließlichen Interesse an der Darstellung ihres Weltreiches, sowie der Bereitstellung einer (visuellen) Struktur zur Verwaltung und Beherrschung desselben. Einen besonderen Stellenwert bei der römische Heeres- und Verwaltungspraxis nehmen die Itinerare ein. Dieses sind Wege- oder Straßenkarten, die über Verkehrsverbindungen und ihren Zustand, sowie über Entfernungen in Form von zeitlichen Angaben[20] informierten.

Ein bekanntes Itinerar ist die Tabula Peutingeriana[21] . Sie besteht aus 12 Blättern mit einer Gesamtlänge von 7 Metern. Ihre Darstellung ist durch eine starke Dehnung in O-W-Richtung, und eine Verkürzung in Nord-Süd-Richtung nicht maßstabsgetreu.

Die bekannteste römische Welt- bzw. Ökumenekarte ist die des Vispianius Agrippa[22] . Sie stellt die kartographische Umsetzung der Vermessung des Reiches, die unter Caesar (100 - 44 v. Chr.) und unter Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.) vorgenommen wurde, dar und wurde ca. 7 n. Chr. öffentlich in Rom ausgestellt. Diese Karte stellt die Basis für die mittelalterlichen T-O-Weltkarten dar, welche den zahlenmäßig überwiegenden Anteil der „mappae mundi“ des gesamten Mittelalters ausmachen.

3. Die verschiedenen Ausprägungsformen mittelalterlicher Karten

Die mittelalterliche Kartographie läßt sich in drei Kartentypen untergliedern:

1. Die „mappae mundi“, die die Zonen- und Klimatenkarten ebenso umfassen wie die T-O-Karten und die Beatuskarten,
2. die Regionalkarten, welche sich untergliedern in die Itinerare und Siten, sowie
3. die Portolankarten.

Die Beschreibung der Eigenschaften und Besonderheiten dieses mittelalterlichen kartographischen Materials steht im Mittelpunkt.

3. 1. Die „mappae mundi“

Der lateinische Begriff „tabula“ wird im Hochmittelalter zunehmend durch den Begriff „mappa“ ersetzt. Unter dem Begriff „mappa“ ist ein weißes, ausgebreitetes Tuch zu verstehen, das begrenzt ist und in diesem begrenzten Rahmen ausgestaltet werden muss.[23] Der Begriff „mappa“ taucht ausschließlich mit dem Genitiv „mundi“ versehen in den Quellen auf, was die Dominanz der Weltkarten im Mittelalter unterstreicht.

„Mappa heißt Abbild, daher Mappa mundi so viel wie Abbild der Welt. Dieses hat zuerst Julius Caesar erarbeitet mit Hilfe von Kundschaftern, die er über die ganze Erde aussandte. Regionen, Provinzen, Inseln, Städte, Küsten, Sümpfe, Meeresflächen, Gebirge, Flüsse: alles hat er zu einer Gesamtübersicht auf einem Blatt zusammengestellt. Den Betrachtern bringt das einen nicht geringen Nutzen, den Reisenden gibt es die Richtung und eine anschauliche Vorstellung von den Dingen am Wege.“[24]

Mit diesen Worten erklärt der unbekannt gebliebene Zeichner die Entstehung und die Funktion der Ebstorfer Weltkarte[25] .

Die mittelalterliche Universalkartographie, kurz die „mappae mundi“, bildete den Ausgangspunkt der gesamten europäischen[26] Kartographie der damaligen Zeit. Die „mappae mundi“ wird auch Ökumene-, Rad-, oder Mönchskarte genannt.

Das erste Mal trat der terminus technicus der „mappa mundi“ in Bibliothekskatalogen der Benediktinerklöster am Beginn des 9. Jahrhunderts auf.[27] Als Vorbild dieses Kartentyps diente die römische Ökumene-Karte, deren Mittelpunkt der mediterrane Raum war.

Die „mappae mundi“ war nichts Neues, sie galt schon in der Bibel als bildliche und geschriebene Hilfe zur Demonstration der Heilsgeschichte. Dies war auch der Hauptzweck der mittelalterlichen Weltkarte. Sie sollte die Welt anders darstellen, nämlich unter christlicher Chiffre. Dasselbe galt für Itinerar und Situs. Zur Veranschaulichung dieser Komponente dient die Ebstorfer Weltkarte[28] , die den Körper Christi darstellen sollte.

„Weltgeschichte vom Anfang der Zeiten, auf eine Kartenfläche gebannt, also ein Geschichtsgemälde, so kann man die mittelalterliche Weltkarte zu verstehen suchen.“[29] .

Alle „mappae mundi“ sind in einem vorgegebenen Rahmen eingezeichnet, also von vornherein begrenzt und nicht ergänzbar.[30] Der Rahmen, der weiträumig oder eng mit Informationen, Legenden und Mythen zu füllen ist, bestimmte also den Inhalt. Die mittelalterlichen Karten stellen eine Art Geschichtsgemälde[31] dar, welches die Orte und Geschehnisse von der Schöpfung bis zum Jüngsten Gericht umfaßt. Sie erläutern das Heilsgeschehen, geben aber nur wenige physikalische und keine politischen Informationen[32] . Die Karte diente also nicht nur der Erläuterung der Heilsgeschichte, sondern war auch Schauplatz der weltlichen Geschichte. Dargestellt wurden Orte, die durch Kriege oder Krankheiten Verluste verzeichneten. Das Wichtigste auf den Karten waren menschliche Siedlungen, Naturgegebenheiten, wie Gebirge, Flüsse und Meere und historische Plätze aller Zeiten.[33] Sie wurden auf die vorgegebene Fläche projiziert, wobei alte Ortsnamen sehr lange beibehalten und nur durch bedeutsame Städte der jeweiligen eigenen Zeit erweitert wurden. Auf den mittelalterlichen Weltkarten gab es keine weißen Flecken. Aus diesem Grund schoben sie wenig bekannte Gegenden räumlich zusammen, das selbe geschah mit dem Meer.

Ein weiteres wesentliches Merkmal der „mappae mundi“ stellt das deduktive Vorgehen bei der Gestaltung dar. Die Kartographen gingen von unumstößlichen Gegebenheiten aus, in die sie die individuellen Erkenntnisse hineininterpretierten.

3. 1. 1. Die Zonenkarte

Die Zonen- und Klimatenkarten sind naturwissenschaftlich geprägte Weltkarten, die auf der griechisch-kartographischen Tradition beruhen. Auf der Basis der Kugelvorstellung von der Erde teilen zwei sich rechtwinklig schneidende Ozeanringe - der Äquatorialozean und der polare Ozeangürtel - die Erdkugel in vier Teile. Auf diese Art entstehen vier Kontinente, von denen beim Übergang zur planigloben Darstellung nur zwei erkennbar sind[34] .

Die Ökumene[35] besteht aus den Erdteilen Asien, Europa und Afrika und wird auf einem dieser vier Kontinente, meist auf der nördlichen Halbkugel, von den anderen Landmassen durch für Menschen unüberwindliche Ozeanringe getrennt lokalisiert. In dieser Erdvorstellung nimmt die bewohnte Welt also nur ein Viertel der Gesamtfläche ein.

Ihren Namen erhielten die Zonenkarten durch die weitere Untergliederung der Erdkugel in fünf Klimazonen (in der nachfolgenden Reihenfolge von Nord nach Süd):

Eine nördliche polare Zone, die wegen der dort herrschenden Kälte als unbewohnbar angenommen wird; eine nördliche gemäßigte Zone, die die Ökumene umfaßt; eine Äquatorialzone, die auf Grund der dort herrschenden Hitze als unbewohnbar gilt; eine südliche gemäßigte Zone, die zumindest theoretisch bewohnbar ist und eine südliche polare Zone, die wie die nördliche Polarzone als unbewohnbar gilt.[36]

Die Karten weisen einen Durchmesser von 8 bis 14 cm auf, was dem maximalen Format einer doppelten Buchseite entspricht. Dieses hat seine Ursache darin, daß die Zonenkarten meist in Codices[37] als erläuternde Skizzen eingebunden sind. Dementsprechend weisen sie eine eingeschränkte Nomenklatur auf und sind eng an die Formulierungen des umgebenden Textes gebunden.

Insgesamt beschränken sich diese Karten auf Grundaussagen. Ein differenzierte Abbildung ist nicht Ziel der Zonenkarten. Ein typisches Beispiel für diesen Kartentyp ist die Zonenkarte des Lambert von Saint-Omer (nach Martianus Capella)[38] . Die größte Verbreitung haben die Zonenkarten im Hochmittelalter, da zu dieser Zeit, u.a. durch arabische Einflüsse, die Erweiterung des geistigen Horizontes einsetzte und das Interesse an einer naturwissenschaftlichen Betätigung und Beschäftigung mit der Welt einsetzte.

Zahlenmäßig stehen die Zonenkarten mit ihrem naturwissenschaftlichen Hintergrund und Ansatz jedoch weit hinter den Mappae Mundi im T-O-Schema zurück. Der Inhalt der Darstellung beschränkt sich auf eine grobe und wenig detaillierte oder differenzierte Abbildung der Welt. Auch blieben die Zonenkarten frei von theologischen Elementen[39] , wie heilsgeschichtlichen Darstellungen und Erwägungen, da sie vor allem zur Verdeutlichung naturwissenschaftlich fundierter Werke und Enzyklopädien dienten. Zonenkarten sind in wissenschaftliche Werke und Enzyklopädien als erläuternde Skizzen eingebunden. Ziel ist eine grobe Übersicht über die Unterteilung der Erde in die vier Kontinente und die fünf Klimazonen zu rein wissenschaftlichen Zwecken und zur Verdeutlichung eines naturwissenschaftlichen Textes.

Die Zonenkarten vermitteln tendenziell kein Weltbild, da sie auf eine detaillierte Abbildung der Welt oder Ökumene verzichten und aus diesem Grund verschont blieben von den theologischen Elementen, wie der Darstellung der Heilsgeschichte, der Paradiesabbildung oder der Ostung, die die „mappae mundi“ auszeichnen. Wenn überhaupt vermitteln die Zonenkarten eine relativ nüchterne, naturwissenschaftlich orientierte Sicht auf die Welt, die allerdings leicht durch die Nachteile der planigloben und schematischen Darstellungsweise der Erdkugel verzerrt wird.

[...]


[1] Klaudios Ptolemaios von Alexandria, berühmter Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph und Erkenntnistheoretiker, Lebenszeit: 87 - vor 180 n. Chr..

[2] Vgl. Babicz 1986, S. 644.

[3] Vgl. Von den Brincken 1988, S. 20.

[4] Untergliederung nach von den Brincken 1988, S. 20 ff.

[5] Vgl. Kliege 1991, S. 13; auch: Von den Brincken 1988, S. 49.

[6] Kliege 1991, S. 20.

[7] Aristoteles, Griechischer Philosoph und Schriftsteller, Lebenszeit: 384 - 322 v. Chr..

[8] Die Beweisidee beruht darauf, dass der stets kreisförmige Schatten der Erde bei Mondfinsternissen nur durch eine Kugel hervorgerufen werden könne. Also sei die Erde eine Kugel.

[9] Anhang, S. 22, Abb. 1.

[10] Krates von Mallos, pergamentischer Homer-Exegeten im zweiten vorchristlichen Jahrhundert.

[11] Vgl. Wolf 1986, S. 280.

[12] Vgl. Wolf 1986, S. 280f..

[13] Erathostenes von Kyrene, Philolog, Bibliothekar und Prinzenerzieher in Alexandria, Lebenszeit: ca. 276 - 195 v. Chr..

[14] Vgl. Wolf 1986, S. 280.

[15] Anhang, S. 22, Abb. 2.

[16] Von den Brincken 1988, S. 20.

[17] Ambrosius Theodosius Macrobius, lateinischer Schriftsteller Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr..

[18] Martianus Capella, lateinischer Enzyklopädist des 5. Jahrhunderts n. Chr., Lebensdaten unsicher: geboren vor 439 und gestorben nach 410 n. Chr..

[19] Vgl. Dilke 1986, S. 678.

[20] D.h. es erfolgten Angaben darüber, wie lange (Maß: Tagesmärsche) z.B. ein Trupp von Soldaten zur Überquerung eines Alpenpasses benötigt, welcher Weg zu wählen ist und welche Gefahren und Tücken dieser z.B. in Form von feindlich gesinnten Anwohnern dieser bereithielt.

[21] Anhang, S. 23, Abb. 3.

[22] Anhang, S. 23, Abb. 4.

[23] Vgl. von den Brincken 1988, S. 23.

[24] Schneider 2006, S. 25.

[25] Anhang, S. 24, Abb. 5.

[26] Diese Unterscheidung ist wichtig, denn im islamisch geprägten Raum nahm die Kartographie einen völlig anderen Weg.

[27] Vgl. von den Brincken 1988, S. 25.

[28] Vgl. Anhang, S. 24, Abb. 5.

[29] Von den Brincken 1968, S. 119.

[30] Vgl. von den Brincken 1989, S. 19.

[31] Vgl. Kliege 1991, S. 44.

[32] Vgl. von den Brincken 1989, S. 19.

[33] Vgl. Anhang, S. 24, Abb. 5.

[34] Anhang, S. 24, Abb. 6.

[35] Die Ökumene entspricht der nachweislich bewohnten Welt.

[36] Vgl. Kliege 1991, S. 29

[37] Vgl. Kliege 1991, S. 29: Codices sind Sammlungen von Gesetzen, Handschriften usw. .

[38] Anhang, S. 25, Abb. 7.

[39] Vgl. Kliege 1991, S. 31.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Die mittelalterliche Kartographie
Untertitel
Eine typologische Betrachtung
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
31
Katalognummer
V201342
ISBN (eBook)
9783656282129
ISBN (Buch)
9783656282334
Dateigröße
2810 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Itinear, Situs, T-O-Karte, Portulan, Kartographie, Portolan, mappa mundi, Regionalkarten, römsiche Kartographie, greichische Kartographie
Arbeit zitieren
Marco Schmidt (Autor), 2010, Die mittelalterliche Kartographie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201342

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