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Existenzgründung mit Franchisesystemen

Title: Existenzgründung mit Franchisesystemen

Term Paper , 2003 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nadia Kristin Fricke (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Immer mehr Personen die sich als Unternehmensgründer selbständig machen wollen, vertrauen auf ein System der Kooperation. Das Konzept des Franchising ist inzwischen in fast allen Ländern präsent. Weltweit sind es bereits über 800.000 Franchisenehmer die mit über 12.000 Franchisegebern zusammenarbeiten. Die USA liegt mit mehr als 500.000 Franchisesystemen dabei an der Spitze. Aber auch in Deutschland gibt es einen rapiden Zuwachs und das in sämtlichen Marktbranchen. Selbst durch die allgemeine Konjunkturschwäche im letzten Jahr zeigte sich die Franchisewirtschaft relativ unberührt.

Zunehmend entdecken Grossunternehmen wie Siemens, Swatch/Daimler Chrysler und Quelle die Vertriebsform des Franchising, um im globalen Wettbewerb zu bestehen und sich in neuen Märkten zu etablieren. An dieser Stelle stellt sich die Frage was ein Franchisekonzept so attraktiv macht für ein Unternehmen. Vorteile gibt es viele.

Für Unternehmen bietet das Franchising eine relativ sichere Form der Expansion die einen zentralen Vorteil darstellt. Eine Sicherstellung von Leistungsstandards ist allerdings nur möglich, wenn geeignete Kooperationspartner gefunden werden. Anders als zum Beispiel bei der Erweiterung über Filialen gehen Franchisenehmer in der Regel mit sehr hoher Motivation und entsprechend hohem Einsatz an die Arbeit. Denn je höher der Umsatz, desto höher auch der Gewinn für den Franchisenehmer. Ein weiterer Vorteil für den Franchisegeber ist die Kontrolle über den Kurs seines Unternehmens und der große Handlungsspielraum, die der Franchisegeber weiterhin durch verbindliche Vorgaben behält. Die Erfolgsaussichten dabei sind abhängig von Geschick des Franchisegebers bei der Vertragsgestaltung und dem ständigem Kontakt zu dem Franchisenehmer. Laufende Betriebskosten sind für den Franchisegeber gering und durch die Standardisierung von Gebäuden, Waren und Dienstleistungen, Betriebsführungsmethoden etc. können erhebliche Rationalisierungseffekte erzielt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Grundlagen und begriffliche Abgrenzung

1.1 Definition

1.2 Geschichtliche Entwicklung des Franchising

1.3 Formen des Franchising

1.3.1 Waren- oder Produktfranchising

1.3.2 Leistungsprogrammfranchising

2. Der Franchisevertrag

2.1 Pflichten des Franchisegebers

2.1.1 Gebietsschutz

2.1.2 Werbung

2.1.3 Liefergarantie

2.1.4 Geschäftseinrichtung und Grundausstattung

2.1.5 Überlassung eines Lagers

2.1.6 Allgemeine Beratung und System-Handbuch

2.1.7 Finanzberatung

2.1.8 Weitere Pflichten des Franchisegebers

2.2 Pflichten des Franchisenehmers

2.2.1 Warenbezugsbindung

2.2.2 Erschließung des Vertragsgebietes

2.2.3 Richtlinien zur Einhaltung der Einheitlichkeit

2.2.4 Informationspflicht

2.2.5 Arbeitszeit

2.2.6 Kontrolle von Belegen

2.2.7 Zahlungspflichten und Entgeltregelungen

2.2.8 Weitere Pflichten des Franchisenehmers

3. Franchising als Möglichkeit zur Existenzgründung

3.1 Die Auswahl des geeigneten Franchisegebers

3.2 Vorteile für einen Existenzgründer

3.3 Nachteile für einen Existenzgründer

Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Franchising als eine Form der Existenzgründung und analysiert, unter welchen Voraussetzungen diese Kooperationsform für angehende Unternehmer geeignet ist, wobei die rechtliche Ausgestaltung des Franchisevertrages sowie die Chancen und Risiken für den Existenzgründer im Fokus stehen.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung und historische Entwicklung des Franchising.
  • Analyse der Pflichten von Franchisegebern und Franchisenehmern im Franchisevertrag.
  • Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Franchisegebers.
  • Ermittlung der spezifischen Vor- und Nachteile einer Franchisegründung für Existenzgründer.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition

Bei der Abgrenzung des Begriffes gibt es eine Schwierigkeit, die darin begründet liegt, dass es im Laufe der Zeit unterschiedliche Zuordnungen von Kooperationssystemen zum Franchising gab.

Das Franchising kann als ein Kooperationskonzept beschrieben werden, bei dem ein Unternehmen den Absatz seines Produkts oder Dienstleistung einer begrenzten Zahl von Vertragspartnern überlässt. Die kooperierenden Unternehmen werden als Franchisegeber und Franchisenehmer bezeichnet. Die Franchisenehmer sind rechtlich selbständig und tragen allein das Geschäftsrisiko. Durch den Unternehmensnamen und das gemeinsame Erscheinungsbild bleiben sie jedoch nach außen hin mit dem Franchisegeber verbunden. Ein Franchisevertrag regelt die Verbindung nach innen. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien sind hierin geregelt.

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. erstellte folgende offizielle Definition. „Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbstständiger Unternehmer auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Dieses System tritt auf dem Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystems zur Sicherstellung eines systemkonformen Verhaltens. Das Leistungsprogramm des Franchise-Gebers besteht aus einem Beschaffungs-, Absatz- und Organisationskonzept, dem Nutzungsrecht an Schutzrechten, der Ausbildung des Franchise-Nehmers und der Verpflichtung des Franchise-Gebers, den Franchise-Nehmer laufend und aktiv zu unterstützen und das Konzept ständig weiterzuentwickeln. Der Franchise-Nehmer ist im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig; er hat das Recht und die Pflicht, das Franchise-Paket gegen Entgelt zu nutzen. Als Leistungsbeitrag liefert er Arbeit, Kapital und Information.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen und begriffliche Abgrenzung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente des Franchising, definiert den Begriff und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die verschiedenen Formen dieses Kooperationsmodells.

2. Der Franchisevertrag: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt, wobei detailliert auf die gegenseitigen Rechte und Pflichten von Franchisegebern und Franchisenehmern eingegangen wird.

3. Franchising als Möglichkeit zur Existenzgründung: Dieses Kapitel behandelt praktische Aspekte der Gründung, wie die Auswahl geeigneter Systeme, und diskutiert die spezifischen Vor- und Nachteile, die für einen Existenzgründer bei dieser Kooperationsform entstehen.

Schlüsselwörter

Franchising, Franchisevertrag, Franchisegeber, Franchisenehmer, Existenzgründung, Kooperation, Selbständigkeit, Leistungsprogramm, Gebietsschutz, Unternehmensführung, System-Handbuch, Lizenzgebühren, Geschäftskonzept, Wettbewerbsvorteile, Markteintrittsbarrieren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Eignung des Franchising als Alternative zur klassischen Existenzgründung und untersucht die rechtlichen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dieser Kooperationsform.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition des Begriffs, die vertraglichen Regelungen (Rechte und Pflichten) zwischen den Partnern sowie die Vor- und Nachteile, die sich für einen Existenzgründer aus einer Franchise-Kooperation ergeben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, für wen sich eine Kooperation im Franchise-Modell auszahlt und ob das Konzept für jeden Gründungsinteressierten geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die Definitionen, historische Daten und rechtliche Aspekte zum Franchising zusammenführt und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Pflichten beider Vertragspartner sowie die strategischen Aspekte bei der Auswahl eines Systems und bewertet die Vor- und Nachteile für Gründer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Franchising, Franchisevertrag, Existenzgründung, Kooperation, System-Handbuch und Markteintrittsbarrieren geprägt.

Warum ist der Gebietsschutz ein kritischer Punkt im Vertrag?

Der Gebietsschutz ist essenziell, da er dem Franchisenehmer ein exklusives Territorium sichert und somit die Umsatzbasis schützt, indem interne Konkurrenz durch andere Franchisenehmer vermieden wird.

Welche Rolle spielt die Persönlichkeit des Gründers?

Die Autorin betont, dass der Erfolg im Franchising stark von der Persönlichkeit abhängt; wer sich in einer angestelltenähnlichen Position wiederfinden kann und bereit ist, sich einem System unterzuordnen, hat bessere Voraussetzungen für dieses Modell.

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Details

Title
Existenzgründung mit Franchisesystemen
College
University of Kassel  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Course
Projekt Selbständigkeit
Grade
1,7
Author
Nadia Kristin Fricke (Author)
Publication Year
2003
Pages
29
Catalog Number
V20146
ISBN (eBook)
9783638241113
Language
German
Tags
Existenzgründung Franchisesystemen Projekt Selbständigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadia Kristin Fricke (Author), 2003, Existenzgründung mit Franchisesystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20146
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