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Parteien – Wohl oder Wehe der Demokratie?

Titel: Parteien – Wohl oder Wehe der Demokratie?

Hausarbeit , 2010 , 6 Seiten , Note: 2,35

Autor:in: Magda Zwiesler (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Beleuchtet wird das Spannungsverhältnis zwischen dem positiven und den negativen Effekten von pol. Parteien

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Definition von Parteien

2. Die Rolle der Parteien in der Demokratie

3. Parteiprogramme und der öffentliche Diskurs

4. Populismus, Personalisierung und Fraktionsdisziplin

5. Parteifinanzierung und staatliche Mittel

6. Fazit zur Bedeutung politischer Parteien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen der notwendigen staatlichen Finanzierung politischer Parteien und der kritischen Wahrnehmung ihrer Rolle in einer demokratischen Gesellschaft.

  • Definition und Funktion politischer Parteien in der Bundesrepublik Deutschland
  • Die Bedeutung der Vertretung von Wählerinteressen
  • Kritische Analyse von Populismus und Personalisierung im politischen Wahlkampf
  • Herausforderungen durch Fraktionsdisziplin und Parteiverfahren
  • Transparenz in der Parteifinanzierung und öffentliche Skepsis

Auszug aus dem Buch

Populismus und Personalisierung in der Parteipolitik

Ein ständiger Kritikpunkt, gerade kurz vor Wahlen, ist und war schon immer der Populismus, eine Strategie mit der gezielt Wählerstimmen gewonnen werden sollen, indem sich eine Partei volksnah gibt. In Verbindung mit dieser Volksnähe steht oftmals ein charismatischer „leader“, der Wähler mit seinem Auftreten oder seinen rhetorischen Fähigkeiten an sich bindet. So ist auf einem CDU-Wahlplakat zur Bundestagswahl 2009 beispielsweise Angela Merkel zu sehen, wie sie im Halbprofil an der Kamera vorbei sieht. Darunter steht in großen Buchstaben „WIR HABEN DIE KRAFT“. Die Reduktion einer Partei auf einen Kandidaten kann und wird heute in vielen Fällen durch die Medien verstärkt. Gefahr einer solchen Personalisierung ist, und das ist nicht bestreitbar, die Macht, die dem Leiter einer Partei zuteilwird und die dieser nutzen kann, um seine politischen Interessen durchzusetzen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob alle Wähler ohne eine feste „Fixperson“, mit der sie eine Partei verbinden können, den Überblick über die unterschiedlichen Parteien behalten könnten. Parteipolitische Ziele und Programme sind abstrakt, Menschen dagegen greifbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Definition von Parteien: Einführung in das Thema und rechtliche Definition von Parteien gemäß dem Parteiengesetz.

2. Die Rolle der Parteien in der Demokratie: Untersuchung der Parteien als Vertretungsorgane des Volkes und ihre Bedeutung für die Regierung.

3. Parteiprogramme und der öffentliche Diskurs: Erörterung der parteipolitischen Ausrichtungen und der Notwendigkeit des demokratischen Diskurses.

4. Populismus, Personalisierung und Fraktionsdisziplin: Analyse der Gefahren durch Medialisierung, charismatische Führung und den internen Fraktionszwang.

5. Parteifinanzierung und staatliche Mittel: Erläuterung der gesetzlichen Grundlagen der Parteifinanzierung und der Problematik von Spendenskandalen.

6. Fazit zur Bedeutung politischer Parteien: Abschließende Reflexion über das komplexe und ambivalente Verhältnis zwischen Parteien und Demokratie.

Schlüsselwörter

Politische Parteien, Demokratie, Parteiengesetz, Interessenvertretung, Populismus, Personalisierung, Fraktionsdisziplin, Parteifinanzierung, Transparenz, Wahlkampf, Regierungswechsel, Politik, Bundesrepublik Deutschland, Politische Willensbildung, Diskurs.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Rolle politischer Parteien in der deutschen Demokratie sowie das Spannungsfeld zwischen ihrer gesetzlich legitimierten Finanzierung und der öffentlichen Kritik an ihrem Verhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten gehören die Parteiendefinition, die Mechanismen der Parteienfinanzierung, die Auswirkungen von Populismus und der Einfluss interner Parteidisziplin.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Spannungsverhältnis zwischen dem notwendigen Wirken von Parteien für die Demokratie und den problematischen Begleiterscheinungen wie Spendenskandalen und Personalisierung kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung rechtlicher Grundlagen und aktueller journalistischer Fallbeispiele aus der deutschen Politik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen politischen Profile, das Phänomen der Personalisierung in Wahlkämpfen und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Parteifinanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Parteienvielfalt, Fraktionsdisziplin, staatliche Finanzierung und politische Willensbildung geprägt.

Wie bewertet der Autor die Fraktionsdisziplin innerhalb der Parteien?

Der Autor erkennt darin ein kritisches Phänomen, betont jedoch, dass Wähler oft ein einheitliches Auftreten der Parteien erwarten und ein gewisser Grundkonsens für die Handlungsfähigkeit notwendig ist.

Was sagt das Fazit über die Rolle der Parteien aus?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Parteien zwar unbestreitbar mit Problemen behaftet sind, sie aber trotz aller Kritik als „das notwendige Übel“ innerhalb der Demokratie unverzichtbar sind.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Parteien – Wohl oder Wehe der Demokratie?
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,35
Autor
Magda Zwiesler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V201529
ISBN (eBook)
9783656275343
Sprache
Deutsch
Schlagworte
parteien wohl wehe demokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magda Zwiesler (Autor:in), 2010, Parteien – Wohl oder Wehe der Demokratie?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201529
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Leseprobe aus  6  Seiten
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