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Die bilanzielle Behandlung des Micro-Hedging mit Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes in der Bankpraxis

Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen GoB

Title: Die bilanzielle Behandlung des Micro-Hedging mit Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes in der Bankpraxis

Diploma Thesis , 2003 , 120 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Fatih Akçay (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die bilanzielle Behandlung des Micro-Hedging mit Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes bei Forderungen und Wertpapieren des Nichthandelsbestandes in der Bankpraxis - Eine Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen GoB

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es die aktuelle handelsrechtliche Bilanzierungspraxis von Instituten im Bereich der KRD darzustellen. Darüber hinaus ist es Hauptziel, gegenüber der Bilanzierungspraxis unter dem Gesichtspunkt der Konformität mit den handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) kritisch Stellung zu nehmen. Die Untersuchung ist ausschließlich auf das Ziel ausgerichtet, Vereinbarkeiten und Gegensätze zwischen den Bilanzierungs-/ Bewertungsmethoden der Institutspraxis und den handelsrechtlichen GoB auszuarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kreditderivate und ihre wichtigsten Transaktionsvarianten

2.1. Kreditrisiko und Absicherungsbedarf

2.2. Grundlegendes zu den Kreditderivaten

2.3. Überwiegend gehandelte Transaktionsvarianten

2.3.1. Total Return Swaps

2.3.2. Credit Default Swaps

2.3.3. Credit Linked Notes

2.4. Hedge Accounting für Kreditderivate nach HGB

3. Relevante handelsrechtliche Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung im Bereich der Kreditderivatbilanzierung

3.1. Vollständigkeitsgrundsatz

3.2. Einzelbewertungsprinzip

3.3. Vorsichtsprinzip

3.4. Imparitätsprinzip

3.5. Realisationsprinzip

3.6. Grundsatz der Wertaufhellung

3.7. Prinzip der Bewertungsstetigkeit

3.8. Generalnorm

4. Bilanzierung und Bewertung wichtiger Abschlussposten

4.1. Buchforderungen

4.2. Wertpapiere

5. Bilanzierung und Bewertung von Total Return Swaps als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer

5.1. Bilanzansatz und Erstbewertung

5.2. Folgebewertung

5.3. Behandlung der Zins- und Ausgleichszahlungen beim Total Return Swap

5.4. Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung

6. Bilanzierung und Bewertung von Credit Default Swaps als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer

6.1. Bilanzansatz und Erstbewertung

6.2. Folgebewertung

6.3. Behandlung der Prämien- und Ausgleichszahlungen beim Credit Default Swap

6.4. Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung

7. Bilanzierung und Bewertung von Credit Linked Notes als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer

7.1. Bilanzansatz und Erstbewertung

7.2. Folgebewertung

7.3. Behandlung der Cash Flows bei der Credit Linked Note

7.4. Untersuchung der Vereinbarkeit mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung

8. Vergleichende Beurteilung der drei Transaktionsvarianten

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die aktuelle handelsrechtliche Bilanzierungspraxis von Kreditinstituten bei der Verwendung von Kreditderivaten zur Absicherung von Forderungen und Wertpapieren im Nichthandelsbestand. Ziel ist es, die Vereinbarkeit dieser Bilanzierungspraxis mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) kritisch zu analysieren.

  • Grundtypen von Kreditderivaten (Total Return Swap, Credit Default Swap, Credit Linked Note)
  • Kredit- und Marktrisiken im Bankgeschäft
  • Anwendung des "Hedge-Accounting" unter HGB-Grundsätzen
  • Handelsrechtliche Bewertungsprinzipien und deren Auslegung bei Sicherungsgeschäften

Auszug aus dem Buch

5.4. Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung

Die Darstellung der KRD im Jahresabschluss bezieht sich auf fast alle Einzelgrundsätze der GoB. Die wichtigsten sind das Einzelbewertungsprinzip, Vorsichtsprinzip und die das Vorsichtsprinzip konkretisierenden Realisations- und Imparitätsprinzipien.

TRS stellen handelsrechtlich keine Kontrakte dar, die zeitlich unmittelbar nach Abschluss zu einer Ergebnisrealisation führen. Dies entspricht dem Realisationsprinzip. Denn auch wenn der SN alle Chancen und Risiken aus dem Referenzaktivum auf den SG überträgt, liegt keine wirtschaftliche Eigentumsveräußerung (also kein Umsatzakt) vor, da der SG die Verfügungsrechte über das Referenzaktivum nicht erlangt. Daher kann z.B. an die Stelle des zu sichernden Wertpapiers bei Abschluss des TRS keine Forderung an den SG bilanziert werden, da kein Verkauf des Wertpapiers stattgefunden hat. Vergleichbar ist dieser bilanzieller Sachverhalt mit der bilanziellen Behandlung eines echten Pensionsgeschäfts, das ebenfalls die Absicherung von Marktwerten bezweckt. Der Gesetzgeber hat in diesem Zusammenhang in §340b IV S. 1 HGB angeordnet, die Wertpapiere weiterhin beim Pensionsgeber (Sicherungsnehmer) zu bilanzieren. Die Forderung oder das Wertpapier werden bei Vertragsabschluss also unabhängig vom TRS mit ihren vom Realisationsprinzip bestimmten Anschaffungskosten angesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung des Kreditgeschäfts für Banken und die daraus resultierende Notwendigkeit der Absicherung durch Kreditderivate unter kritischer Betrachtung der aktuellen handelsrechtlichen Bilanzierungspraxis.

2. Kreditderivate und ihre wichtigsten Transaktionsvarianten: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der wichtigsten Kreditderivattypen sowie das notwendige Verständnis für Kreditrisiken und das Hedge-Accounting vermittelt.

3. Relevante handelsrechtliche Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung im Bereich der Kreditderivatbilanzierung: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten Abhandlung der handelsrechtlichen GoB, die für die Bilanzierung und Bewertung von Kreditderivaten zentral sind.

4. Bilanzierung und Bewertung wichtiger Abschlussposten: Hier wird der bilanzielle Umgang mit originären Buchforderungen und Wertpapieren sowie deren Behandlung an Bilanzstichtagen dargelegt.

5. Bilanzierung und Bewertung von Total Return Swaps als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer: Dieses Kapitel behandelt die spezifische Bilanzierung, Bewertung und buchhalterische Behandlung von Total Return Swaps sowie die Diskussion ihrer Vereinbarkeit mit den GoB.

6. Bilanzierung und Bewertung von Credit Default Swaps als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer: Hier erfolgt eine detaillierte Untersuchung der Bilanzierung, Prämienbehandlung und Vereinbarkeit von Credit Default Swaps mit den GoB.

7. Bilanzierung und Bewertung von Credit Linked Notes als Instrument zur Absicherung von Forderungen oder Wertpapieren durch den Sicherungsnehmer: Dieses Kapitel beschreibt die strukturierte Natur von Credit Linked Notes und die notwendige getrennte Bilanzierung ihrer Komponenten.

8. Vergleichende Beurteilung der drei Transaktionsvarianten: Abschließend werden die drei Instrumente vergleichend gegenübergestellt und die Auswirkungen auf die Bilanzierungspraxis im Hinblick auf das Vollständigkeitsgebot und andere GoB kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Kreditderivate, Bilanzierung, HGB, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, GoB, Total Return Swap, Credit Default Swap, Credit Linked Note, Hedge-Accounting, Micro-Hedging, Einzelbewertungsprinzip, Vorsichtsprinzip, Imparitätsprinzip, Realisationsprinzip, Bankbilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der bilanziellen Behandlung von Kreditderivaten (Total Return Swaps, Credit Default Swaps, Credit Linked Notes) bei der Absicherung von Forderungen und Wertpapieren im Nichthandelsbestand von Banken unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen GoB.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kreditderivate, die regulatorischen Anforderungen an das "Hedge-Accounting" sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung von Bewertungsprinzipien wie dem Vorsichts- und Einzelbewertungsprinzip.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht in der Darstellung der aktuellen handelsrechtlichen Bilanzierungspraxis für Kreditderivate und der kritischen Prüfung, inwieweit diese Praxis konform zu den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine untersuchende Arbeit, die theoretische Konzepte der Kreditderivate mit den bestehenden handelsrechtlichen Vorschriften und den Auslegungen durch Institutionen wie den Bankenfachausschuss abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine Erläuterung der relevanten Buchführungsgrundsätze sowie eine detaillierte, instrumentenspezifische Analyse der Bilanzierung für TRS, CDS und CLNs, ergänzt durch eine vergleichende Gesamteinschätzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kreditderivate, HGB, GoB, Bilanzierung, Hedge-Accounting, Einzelbewertungsprinzip und Micro-Hedging charakterisieren.

Wie gehen Banken nach dieser Untersuchung mit Marktwertschwankungen bei besicherten Wertpapieren um?

Banken können bei nachgewiesener Sicherungswirkung auf eine Einzelwertberichtigung verzichten, indem sie die Instrumente im Rahmen des "Micro-Hedging" als Bewertungseinheit betrachten, sofern die Bonität des Sicherungsgebers zweifelsfrei ist.

Warum ist die Bilanzierung von "schwebenden Geschäften" bei Kreditderivaten problematisch?

Die Bilanzierung ist deshalb herausfordernd, weil nach dem Realisationsprinzip ein Ausweis erst bei Leistungserbringung erfolgen darf, während das Vorsichtsprinzip gleichzeitig dazu drängt, drohende Verluste frühzeitig durch Rückstellungen oder Abschreibungen abzubilden, was bei Derivaten häufig zu komplexen Verrechnungsfragen führt.

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Details

Title
Die bilanzielle Behandlung des Micro-Hedging mit Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes in der Bankpraxis
Subtitle
Untersuchung der Vereinbarkeit mit den handelsrechtlichen GoB
College
University of Duisburg-Essen  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft)
Grade
2,7
Author
Fatih Akçay (Author)
Publication Year
2003
Pages
120
Catalog Number
V20157
ISBN (eBook)
9783638241182
ISBN (Book)
9783638848039
Language
German
Tags
Behandlung Micro-Hedging Total Return Swaps Credit Default Linked Notes Forderungen Wertpapieren Nichthandelsbestandes Bankpraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fatih Akçay (Author), 2003, Die bilanzielle Behandlung des Micro-Hedging mit Total Return Swaps, Credit Default Swaps und Credit Linked Notes in der Bankpraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20157
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