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Erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschungsverbünden

Title: Erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschungsverbünden

Seminar Paper , 2012 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christian Klang (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Das Themenfeld der Forschung ist kein statisches. Es ist, wie alle Tätigkeitsfelder von Unternehmen und anderen Institutionen auch, einem ständigen Wandel unterworfen. Darüber hinaus werden heutige Probleme immer komplexer und umfassender, wie z.B. in der Biochemie oder Pharmazie, oder auch beim Klimawandel oder auf internationalen Finanzmärkten. Es ist daher normal, dass täglich Entscheidungen getroffen werden, ob Forschungsprojekte gestartet oder wieder eingestellt werden, ob Vorhaben ausgelagert oder als Kerngeschäft durchgeführt werden oder ob neue Dienstleister ‚mit ins Boot geholt‘ werden.
Diese Seminararbeit beschreibt Kooperationen, Forschungsverbünde und deren Besonderheiten sowie zählt Erfolgsfaktoren auf, die zu einer gewinnbringenden Gestaltung notwendig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kooperationen und Forschungsverbünde

2.1 Kooperationen

2.2 Forschungsverbünde und deren Besonderheiten

2.3 Trans- und Interdisziplinarität im Forschungsverbund

3. Erfolgreiche Gestaltung von Forschungsverbünden

3.1 Gemeinsame Sprache

3.2 Erfahrungen und Entscheidungsprogramme

3.3 Gruppendynamische Prozesse

3.4 Organisatorische Strukturen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Erfolgsfaktoren für eine gelungene interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb von Forschungsverbünden, um die organisatorischen und inhaltlichen Anforderungen an diese komplexe Form der wissenschaftlichen Kooperation zu identifizieren.

  • Grundlagen von Kooperationen in der Forschung
  • Besonderheiten und Strukturen von Forschungsverbünden
  • Bedeutung von Trans- und Interdisziplinarität
  • Erfolgsfaktoren wie gemeinsame Sprache, Entscheidungsprozesse und Gruppendynamik
  • Umgang mit opportunistischem Verhalten und organisatorischen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Gemeinsame Sprache

„Das Vorhandensein einer Kommunikationsbasis in Form eines beiden Partnern gemeinsamen Wissensbestandes ist eine notwendige Bedingung für das Zustandekommen von Kooperationen. Zu diesem Wissensbestand gehört mindestens eine Sprache, die beide Kooperationspartner verstehen und in der sie sich somit verständigen können.“ (Laudel, 1999: 193). Das Wissen muss insbesondere im Forschungsverbund ausreichend kommuniziert werden, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu erreichen. Nach Laudel ist deshalb „Eine notwendige Bedingung für das Zustandekommen vieler Kooperationen […] die Institutionalisierung von Kommunikation.“ (Laudel, 1999: 201), also eine regelmäßige und routinemäßige Kommunikation innerhalb des Verbundes. Auch Blaschke betont die Relevanz einer offenen Kommunikation bei interdisziplinärer Zusammenarbeit (Blaschke, 1976: 150 ff.).

In Forschungsverbünden ist die Kommunikation besonders aufwändig. „Wissenschaftliche Kommunikation ist durch einen speziellen Kontext des Handlungsfeldes Wissenschaft geprägt. […] zum einen die Kommunikation innerhalb eines Arbeitsgebietes und um anderen die Kommunikation zwischen WissenschaftlerInnen und Laien, zu denen auch WissenschaftlerInnen anderer Fächer gehören.“ und „Dabei gehört es zum integralen Bestandteil des Aufgabenbereichs des Experten sein Wissen zu kommunizieren.“ (Rehfeldt, 2008: 267 f.). Dazu gehört auch, dass Fachtermini der jeweiligen Disziplinen im Sinne einer kommunikativen Kompetenz verständlich gemacht und erklärt werden (Rehfeldt, 2008: 275).

„Entscheidend für den interdisziplinären Austausch ist, dass der gemeinsame Bezugsrahmen und der gemeinsame Gegenstand aller ForscherInnen im Kommunikationsprozess erst abgeglichen, erweitert oder sogar erst hergestellt werden muss. […] Würden sich Kommunikationspartner permanent über das jeweilige Verständnis rückversichern, wäre Kommunikation nicht möglich.“ (Rehfeldt, 2008: 273).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung und die Herausforderungen interdisziplinärer Forschung dar und legt den Grundstein für die Analyse der Erfolgsfaktoren.

2. Kooperationen und Forschungsverbünde: Das Kapitel definiert Kooperationen und Forschungsverbünde und beleuchtet deren spezifische Eigenschaften, Rollenverteilungen sowie die Notwendigkeit von Inter- und Transdisziplinarität.

3. Erfolgreiche Gestaltung von Forschungsverbünden: Hier werden zentrale Erfolgsfaktoren analysiert, darunter die Notwendigkeit einer gemeinsamen Sprache, das Management von Entscheidungsprogrammen, gruppendynamische Prozesse sowie die Wahl der richtigen organisatorischen Strukturen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit trotz komplexer Rahmenbedingungen durch eine systematische Steuerung der Erfolgsfaktoren (Sprache, Dynamik, Struktur) maßgeblich beeinflusst werden kann.

Schlüsselwörter

Forschungsverbund, Interdisziplinarität, Transdisziplinarität, Kooperation, Erfolgsfaktoren, Forschungsmanagement, Gruppenprozesse, Kommunikation, Organisation, Wissenschaftsbetrieb, Synergieeffekte, Arbeitsteilung, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der interdisziplinären Zusammenarbeit in Forschungsverbünden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Forschungsverbünden, der Rolle von Disziplinarität, der Bedeutung von Kommunikation sowie der Gestaltung von Arbeitsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Forschungsverbünde erfolgreich gestaltet werden können, um trotz komplexer fachlicher Hintergründe Ergebnisse zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur, die Erfolgsfaktoren anhand bestehender wissenschaftlicher Konzepte und Studien zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Kooperationen, die Erläuterung von Disziplinaritätsbegriffen sowie die operative Betrachtung von Erfolgsfaktoren wie Sprache und Organisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Interdisziplinarität, Forschungsverbund, Synergieeffekte und erfolgreiches Management von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Warum ist eine „gemeinsame Sprache“ so wichtig für den Erfolg?

Da verschiedene Disziplinen unterschiedliche Fachtermini und Konzepte nutzen, ist eine gemeinsame Kommunikationsbasis essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden und gemeinsame Ziele überhaupt definieren zu können.

Wie kann opportunistischem Verhalten in Verbünden entgegengewirkt werden?

Laut der Arbeit ist opportunistisches Verhalten schwer vollständig zu vermeiden, kann jedoch durch klare Kooperationsvereinbarungen, definierte Meilensteine und Kontrollrechte begrenzt werden.

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Details

Title
Erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschungsverbünden
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät)
Course
Seminar zur Kooperationsforschung
Grade
2,3
Author
Christian Klang (Author)
Publication Year
2012
Pages
27
Catalog Number
V201606
ISBN (eBook)
9783656275022
ISBN (Book)
9783656276883
Language
German
Tags
kooperationen forschungsverbünde interdisziplinarität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Klang (Author), 2012, Erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschungsverbünden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201606
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