Präsentationsmedien im Vergleich

Entscheidungshilfe beim zukünftigen Einsatz


Skript, 2012
33 Seiten, Note: 0,9

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Präsentationsmedien
1.1 Overheadprojektor
1.1.1 Vor- und Nachteile
1.1.2 Besonderheiten bei der Präsentation
1.2 Flipchart
1.2.1 Vor- und Nachteile
1.2.2 Besonderheiten bei der Präsentation
1.3 LCD-Projektor / Beamertechnik
1.3.1 Vor- und Nachteile
1.3.2 Besonderheiten bei der Präsentation
1.3.3 Exkurs Beamertechnik in der Presse
1.4 Moderationswand
1.4.1 Vor- und Nachteile
1.4.2 Besonderheiten bei der Präsentation

2 Foliengestaltung

3 Präsentationsaufbau
3.1 Handout
3.2 Fragenspeicher
3.3 Nachträgliches Handout

4 Literaturverzeichnis

5 Abbildungs-, Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis
5.3 Abkürzungsverzeichnis

Anhang

Anhang 1: Folie 1 - Inhalt der Präsentation, Begrüßung, Namensnennung

Anhang 2: Folie 2 – Vor-/Nachteile OHP Präsentationen

Anhang 3: Folie 3 – OHP Besonderheiten im Umgang

Anhang 4: Folie 4 – Negativbeispiel für Foliengestaltung

Anhang 5: Folie 5 - Positivbeispiel für Foliengestaltung

Anhang 6: Flipchart 1 handschriftlich – Flipchart Vor-/Nachteile

Anhang 7: Flipchart 2 handschriftlich – Flipchart Besonderheiten im Umgang

Anhang 8: Flipchart 3 handschriftlich – Moderationswand Vor-/Nachteile

Anhang 9: Flipchart 4 handschriftlich – Moderationswand Besonderheiten im Umgang

Anhang 10: Folie 6 – Beamertechnik Vor-/Nachteile

Anhang 11: Folie 7 – Beamertechnik Besonderheiten im Umgang

Anhang 12: Folie 8 – Einleitung Diskussion mit Fragestellung

Anhang 13: Literaturverzeichnis für Handout

Anhang 14: Original Artikel Spiegel Online – Beamer an, Hirn aus

1 Präsentationsmedien

Nachfolgend werden die verschiedenen Präsentationsmedien (Overheadprojektor, Flipchart, LCD-Projektor und die Moderationswand) unter Berücksichtigung der Besonderheiten sowie der Vor- und Nachteile erläutert.

Egal, welches Präsentationsmedium genutzt wird, so haben alle auch gleiche Funktionen. Die gleichen Funktionen sind u. a.:

- „sollen das gesprochene Wort ergänzen.“ (LANGE, 2006, S. 131)
- „ermöglichen, Zustände, Abläufe, Zahlen, komplizierte Zusammenhänge, usw. für jeden in jeder Phase präsent zu halten.“ (LANGE, 2006, S. 131)
- „helfen, den Redeaufwand zu verkürzen, Wiederholungen und Abschweifungen zu vermeiden.“ (LANGE, 2006, S. 131)
- „Helfen, sachbezogen/zielorientierte Mitarbeit zu erreichen.“ (LANGE, 2006, S. 131)

1.1 Overheadprojektor

Als Overheadprojektor (kurz OHP) „(...) bezeichnet man optische Bildwerfer, die mit ganz oder teilweise deckender Schrift und Grafik versehene transparente Folien, meist aus Kunststoff, vergrößert auf eine Leinwand projizieren.“ (WIKIPEDIA, o.J.)

1.1.1 Vor- und Nachteile

Tab. 1: Vor- und Nachteile der Overheadprojektion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Besonderheiten bei der Präsentation

Wie bei jedem Präsentationsmedium gibt es Besonderheiten im Umgang. Nachfolgend werden diese für den OHP dargestellt:

Bei der Präsentation mit dem OHP ist darauf zu achten, dass bei längerer Nichtbenutzung oder bei der Verwendung eines anderen Präsentationsmediums der Projektor ausgeschalten wird. Die Zuhörer werden dann weniger von der hell erleuteten Leinwand abgelenkt und widmen ihre Aufmerksamkeit dem Sprecher. (vgl. PIETER, 2011, S. 51)

Die Einstellung der Bildschärfe ist zu kontrollieren. In einigen Fällen (bei älteren OHP) sollte dies auch während der Präsentation im Auge behalten werden. (vgl. PIETER, 2011, S. 51)

Für eine gute Präsentation ist die Organisation der Folien auf dem Präsentationstisch eine unabdingbare Vorraussetzung. Genügend Platz sorgt für eine geordnete Ablage von bereits gezeigten Folien und denen, die noch benutzt werden sollen (vgl. PIETER, 2011, S. 51). Die Folien sollten im Vorfeld in der richtigen Reihenfolge sortiert werden, um ein unnötiges Suchen während der Präsentation zu vermeiden.

Während des Vortrages ist der Spannungsaufbau ein wichtiges Mittel, um die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Folgende Schritte sind beim Wechseln der Folien zu berücksichtigen (vgl. PIETER, 2011, S. 51):

- nach dem Erläutern der letzten Folie schweigt der Redner
- die alte Folie vom OHP nehmen
- die als nächste folgende Folie in die Hand nehmen, Blickkontakt zum Publikum suchen (immer noch schweigend)
- Ankündgung des Folieninhaltes (z. B. durch Vorlesen der Folienüberschrift)
- erneutes Schweigen
- die neue Folie auflegen
- Inhalt der Folie erläutern
Generell ist beim Präsentieren mit dem OHP noch auf die folgenden Punkte zu achten:
- „Jeder muß von jedem Platz aus jederzeit alles ungehindert sehen können. Deshalb sollte der Referent gegebenenfalls ruhig neben dem dem Tageslichtschreiber sitzen, statt im Wege zu stehen.“ (LANGE, 2006, S. 132)
- „Folien sollten nicht überladen sein (Horror: kopierte Seiten aus Fachbüchern.“ (LANGE, 2006, S. 132)

1.2 Flipchart

Das Flipchart ist ein „Gestell, auf dem ein großer Papierblock befestigt ist, dessen Blätter nach oben umgeschlagen werden können.“ (DUDEN, 2012). Der Begriff leitet sich aus dem englischen to flip (umdrehen) und englisch chart (Schaubild) ab.

1.2.1 Vor- und Nachteile

Tab. 2: Vor- und Nachteile der Präsentation mittels Flipchart

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.2 Besonderheiten bei der Präsentation

Bei der Präsentation mittels Flipchart ist die Lesbarkeit der Schrift sicher zu stellen. Es empfiehlt sich, liniertes Papier zu verwenden und nicht mehr als zehn Zeilen auf einem Flipchartbogen zu schreiben. (vgl. PIETER, 2011, S. 52)

Der Einsatz von unterschiedlichen Farben kann Grafiken (einfache Zeichnungen sind ausreichend und erzielen dennoch große Wirkung) und textliche Zusammenhänge verdeutlichen. Farbige Stifte sind somit von Vorteil. (vgl. PIETER, 2011, S. 52)

Der Rand des Bogens kann genutzt werden, um im Vorfeld mit einem Bleistift Notizen vorzubereiten. Das gibt dem Referenten die Möglichkeit, „spontane“ Visualisierungen zu erstellen. Aus weiterer Entfernung sind diese Bleistiftnotizen nur schwer, bis gar nicht zu erkennen. (vgl. PIETER, 2011, S. 52)

1.3 LCD-Projektor / Beamertechnik

Der Beamer ist ein Projektor der „(...) zur vergrößerten Wiedergabe des Computerbildschirms“ dient. (DUDEN, 2012) Über die im Vorfeld erstellte Präsentation können Inhalte auf einer Leinwand oder weißen Wandfläche projiziert werden.

1.3.1 Vor- und Nachteile

Tab. 3: Vor- und Nachteile der Präsentation mittels Beamertechnik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3.2 Besonderheiten bei der Präsentation

Der Umgang mit der Präsentationssoftware und Technik (z.B. Fernsteuerung, um in den Folien zu blättern) sollte im Vorfeld geübt werden, um eventuelle Abstürze des Programms zu vermeiden. Eine nicht hinreichenden „Probe“ kann den Dozenten unprofessionell wirken lassen. (vgl. PIETER, 2011, S. 54)

Die Präsentationsprogramme bieten mannigfaltige Möglichkeiten, Übergänge und Visualisierungen einzubinden. Es ist bei der Erstellung der Folien darauf zu achten, dass ein einheitlicher „Übergangsstil“ (z.B. der Folienübergang ist von unten nach oben) genutzt wird. Ein zu starker Animationsmix hat Unruhe und Ablenkung bei den Zuhörern zur Folge. (vgl. PIETER, 2011, S. 54)

Ausreichende Redepausen sind einzuhalten. „Da ein Klick zur nächsten Folie genügt, passiert es sehr schnell, dass (...)“ die Zuhörer mit Informationen überfrachtet werden. (PIETER, 2011, S. 54)

LANGE beschreibt, dass das Layout einheitlich gestaltet sein soll. „Die Präsentation wirkt damit homgener und professioneller.“ (LANGE, 2006, S. 132) Für die „Bewegungsfreiheit“ des Referenten sollte dieser einen Laiserpointer nutzen anstelle des Mauszeigers. (vgl. LANGE, 2006, S. 132)

Für den Fall, dass die Präsentation aus technischen Gründen gar nicht gestartet oder nicht mehr fortgesetzt werden kann, empfiehlt es sich Kopien (in Form von ausgdruckten Folien) bereit zu halten. (vgl. PIETER, 2011, S. 54) Der Referent kann dann mit dem OHP die Präsentation fortsetzten und beenden.

1.3.3 Exkurs Beamertechnik in der Presse

Im Jahr 2009 verfasste PATALONG einen Artikel zu wissenschaftlichen Erkentnisse zum Thema Präsentation mit Softwareunterstützung (original Artikel siehe Anhang 14). Der Autor beschreibt darin die Wirkungsweise des „neuen“ Mediums auf die Zuhörer:

„Kaum beginnt der Referent damit, die projizierte Powerpoint-Folie vorzulesen, fallen wir in eine Vollstasis: Das Denken gefriert, der Körper geht in eine Art Winterschlaf-Modus über, sieht nur noch wach aus. Das ist kein subjektives Gefühl: Studien zeigen, dass Powerpoint das Verständnis lähmt.“ (PATALONG, 2009)

PATALONG stützt seine Aussagen und Argumente auf eine Studie (Veröffentlichung im Jahr 2004) die von einer Studiengruppe an der University of New South Wales (Australien) durchgeführt wurde. Diese kam zu dem Ergebnis „(...) dass Powerpoint uns schlicht und einfach überfordert: Informationen in einem Mix aus akustischer und visueller, im schlimmsten Fall sogar noch bewegter Form zu vermitteln, sei völlig kontraproduktiv. (...) Denn verstanden und erinnert würden Informationen besser, wenn man sie entweder akustisch oder visuell übermittele. Jeder Mix gehe auf Kosten der eigentlichen Informationsvermittlung, denn mächtiger als der Vortrag wirkt stets das Bild: Dem ist aber allzu oft herzlich wenig zu entnehmen. “ (PATALONG, 2009)

Aus dem Kontext des Artikels geht hervor, dass im Umgang mit Software gestützten Präsentationen Vorsicht gilt. Es sollte im Vorfeld überlegt werden, ob der Rahmen der Veranstaltung passend zu dem gewählten Medium ist. Auch das Einbinden von zahlreichen Effekten sollte auf Sinnhaftigkeit geprüft werden. In diesem Fall gilt das Sprichwort „Weniger ist manchmal mehr!“.

1.4 Moderationswand

Die Moderationswand „(...) ist eine Hartschaumtafel mit einer Fläche von ca. 50 x 125cm.“ (PIETER, 2011, S. 53) Auf dieser Tafel kann, ähnlich der Flipchart, geschrieben werden (wenn durch Papierbögen „geschützt“). Das Anpinnen von Papierkarten ist ebenfalls möglich.

[...]

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Präsentationsmedien im Vergleich
Untertitel
Entscheidungshilfe beim zukünftigen Einsatz
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,9
Autor
Jahr
2012
Seiten
33
Katalognummer
V201618
ISBN (eBook)
9783656302599
ISBN (Buch)
9783656302650
Dateigröße
6896 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Gesamtnote setzt sich aus der Ausarbeitung und der Lehrprobe zusammen.
Schlagworte
DHfPG, Kommunikation, Präsentation, BSA, Kommunikationstrainer, Skript, Lehrprobe, Medien im Vergleich, Beamer, Flipchart, Overheadprojektor, Moderationswand, Präsentationsmedien
Arbeit zitieren
Sven Schmauder (Autor), 2012, Präsentationsmedien im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201618

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Präsentationsmedien im Vergleich


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden