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Der Ruf der Generation Y nach "Easy Economy"

Wie eine neue Arbeitnehmergeneration den österreichischen Arbeitsmarkt auf den Kopf stellen wird

Title: Der Ruf der Generation Y nach "Easy Economy"

Textbook , 2012 , 153 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: MBA Maria Kovarik (Author)

Leadership and Human Resources - Generation Y, Generation Z
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Welcher Angestellte hat sich noch nie ein Leben mit all jenen Annehmlichkeiten und persönlichen Freiräumen gewünscht, die sonst nur einem Freiberuflichen oder Selbständigen vorbehalten sind?
Auch unter der Woche einmal auszuschlafen, am Vormittag einen Einkaufsbummel zu machen oder am Nachmittag zwei Stunden zum Sport zu gehen? Warum an einem heißen Sommernachmittag das Büro nicht eher verlassen und den Laptop mit ins Schwimmbad nehmen, die E-Mails abends beantworten oder die liegen gebliebene Arbeit am Wochenende aufarbeiten? Was spricht dagegen?

Ist das arbeitsrechtlich nicht möglich oder bislang gesellschaftlich einfach nur unüblich bzw. nicht akzeptiert?
Sind strenge Anwesenheitskontrollen mit Stechuhr und das abendliche gegenseitige „Aussitzen“ der Kollegen wirklich entscheidende Leistungskriterien in unserer Arbeitswelt?
Wäre eine zeitunabhängige Leistungsmessung anhand von Output und Zielvorgaben nicht wesentlich sinnvoller? Und welche Rollen spielen der demographische Wandel und die technische Mobilisierung bei dieser Überlegung?

Fakt ist, dass der Ruf nach mehr Freiheit und Flexibilität im Berufsleben immer lauter wird, vor allem bei den unselbständig Erwerbstätigen. Begünstigt wird dieser Wunsch durch den Eintritt einer neuen Generation in den Arbeitsmarkt, der sogenannte „Generation Y“.

Doch wie sieht die Ist-Situation am österreichischen Arbeitsmarkt aus und wie fortschrittlich gehen die Top 500! Unternehmen Österreichs mit dem Thema Arbeitszeitflexibilisierung für Angestellte um? Welche Trends machen sich bemerkbar und warum wird die „Generation Y“ den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren völlig auf den Kopf stellen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Generation Y

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Wer ist die Generation Y?

2.2.1 Merkmale und Werte der Generation Y

2.2.2 Die Generation Y als Arbeitnehmer

2.2.3 Die Grenzen und Sorgen der Generation Y

3. „Easy Economy“

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Warum das Thema „Easy Economy“ zunehmend brisant wird

3.2.1 Der demographische Wandel

3.2.2 Der gesellschaftliche Wandel

3.2.3 Der technologische Wandel

3.3 „Easy Economy“ und die Generation Y

3.4 Voraussetzungen für die „Easy Economy“

3.4.1 Kompatibilität mit den betrieblichen Erfordernissen

3.4.2 Persönlichkeit des Arbeitnehmers

3.4.3 Adäquate technische Vernetzung

3.5 Mit welchen Hürden hat die „Easy Economy“ zu kämpfen?

3.5.1 Gesellschaftliche Hürden

3.5.2 Arbeitsrechtliche Hürden

3.5.3 Probleme mit den Arbeitnehmervertretungen

4. Formen und Arbeitsmodelle der „Easy Economy“

4.1 „Easy Economy“ ohne Arbeitszeiterfassung

4.2 „Easy Economy“ mit Arbeitszeiterfassung

4.2.1 Lage der Arbeitszeit

4.2.2 Umfang der Arbeitszeit

4.2.3 Arbeitsort

4.2.4 Sonderform Caféteria-Modell

5. Vorteile der „Easy Economy“

5.1 Produktivitäts- und Umsatzsteigerungen

5.2 Kosteneinsparungen durch weniger Bürofläche

5.3 Effizienteres Arbeiten ohne Ablenkung

5.4 “Easy Economy” statt Burnout und Boreout

5.5 Entlastung für die Umwelt

6. Gefahren der „Easy Economy“

7. Die Generation Y stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen

7.1 Neue Formen des Recruitings

7.2 Neuer Führungsstil - Leadership 2.0

7.3 Generationskonflikte mit älteren Arbeitnehmern

7.4 Employer Branding – Markenbildung als Arbeitgeber

8. Flexible Arbeits(zeit)modelle halten Einzug in die heimischen Unternehmen

8.1 Unterschiedliche Vorstellungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

8.2 Die Vor-, und Nachteile von flexiblen Arbeits(zeit)modellen

8.2.1 Vorteile aus Sicht des Arbeitnehmers

8.2.2 Nachteile aus Sicht des Arbeitnehmers

8.2.3 Vorteile aus Sicht des Arbeitgebers

8.2.4 Nachteile aus Sicht des Arbeitgebers

8.3 Herausforderungen bei Einführung flexibler Arbeits(zeit)modelle

8.4 Kosten bzw. Kostenersparnis durch die Einführung flexibler Arbeits(zeit)modelle

9. Die „Easy Economy“ in Österreich

9.1 Trend zur Teilzeit

9.2 Befragung der Top 500! Unternehmen in Österreich

9.2.1 Die Befragten

9.2.2 Thema und Ziel der Befragung

9.2.3 Art der Erhebung

9.2.4 Die Fragetechnik

9.2.5 Die Befragung

9.2.6 Das Ergebnis

9.2.7 Interpretation

9.3 Fazit

10. Ausblick in die Zukunft

10.1 Die Wirtschaftskrise – Chance oder Hemmnis für die „Easy Economy“?

10.2 Wie geht es weiter?

11. Schlusswort

11.1 Resümee

11.2 Denkanstoß

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Arbeitsmodell der „Easy Economy“ im Kontext der Generation Y und des demographischen sowie technologischen Wandels. Ziel ist es, zu analysieren, wie durch flexible Arbeitszeitmodelle eine ganzheitliche „Life-Balance“ in österreichischen Unternehmen realisiert werden kann, um sowohl Arbeitnehmern mehr Freiheit zu bieten als auch Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte zu stärken.

  • Analyse der Generation Y und ihrer spezifischen Ansprüche an den Arbeitsmarkt.
  • Untersuchung von Modellen und Rahmenbedingungen der „Easy Economy“.
  • Bewertung von Chancen und Risiken flexibler Arbeits(zeit)modelle aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht.
  • Evaluierung der aktuellen Situation flexibler Arbeitsmodelle bei österreichischen Top-500-Unternehmen.
  • Diskussion der Bedeutung von Employer Branding und Generationenmanagement.

Auszug aus dem Buch

Die Generation Y als Arbeitnehmer

Glaubt man Prognosen, dann wird die Generation Y die bisher produktivste Mitarbeitergruppe. Sie zu halten, kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Doch Vorsicht: Ihre Lebenshaltung und Karrierevorstellungen unterscheiden sich wesentlich von jenen der älteren Generationen: Noch nie hat eine Generation jemals so konkrete Forderungen an den Arbeitsmarkt gestellt, wie es die Generation Y nun tut. Allerdings ist auch noch keine Generation davor mit Handy und dem World Wide Web aufgewachsen und derart global vernetzt. Dementsprechend hatte auch noch keine Generation die Möglichkeit, sich derart rasch und unkompliziert Informationen zu beschaffen bzw. aus derart vielen Alternativen zu wählen.

Eine neue Ära unter ganz neuen Voraussetzungen hat begonnen, die logischerweise auch entsprechende Änderungen mit sich bringt: Während die früheren Generationen noch mühsamst Stelleninserate in den Zeitungen studiert bzw. Blindbewerbungen verschickt haben, bekommt die Generation Y auf Knopfdruck hunderte, bereits nach ihren Vorstellungen vorselektierte, Stelleninserate. Sie haben die Qual der Wahl, um daraus in einem ersten Schritt jene Anzeigen auszuwählen, die einer Bewerbung überhaupt würdig erscheinen.

Auch in Puncto Karrierevorstellungen tickt die Generation Y anders: Da ihr im Vergleich zu früheren Generation eine ausgewogene „Work-Life-Balance“ sehr wichtig ist, nimmt die Möglichkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung einen immer wichtiger werdenden Faktor in der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Arbeitgeber ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Arbeit im Lebensverlauf und führt in die Problematik einer mangelnden „Work-Life-Balance“ ein, die den Grundstein für die Auseinandersetzung mit der „Easy Economy“ bildet.

2. Die Generation Y: Dieses Kapitel definiert die Generation Y als die anspruchsvollste, technisch versierte Generation und analysiert ihre speziellen Werte, ihr Konsumverhalten sowie ihre spezifischen Anforderungen an den Arbeitsmarkt.

3. „Easy Economy“: Hier wird der Begriff der „Easy Economy“ als flexibles Arbeitsmodell definiert und der demographische, gesellschaftliche sowie technologische Wandel als treibende Kräfte für die zunehmende Relevanz dieses Themas herausgearbeitet.

4. Formen und Arbeitsmodelle der „Easy Economy“: Dieses Kapitel differenziert zwischen Modellen ohne und mit Arbeitszeiterfassung und erläutert konkrete Umsetzungsmöglichkeiten wie Arbeitszeitkonten oder das Caféteria-Modell.

5. Vorteile der „Easy Economy“: Hier werden die positiven Effekte beleuchtet, darunter Produktivitätssteigerungen, Kostenersparnisse bei Büroflächen, die Prävention von Burnout/Boreout sowie eine Entlastung für die Umwelt.

6. Gefahren der „Easy Economy“: Dieses Kapitel widmet sich den Risiken, etwa der Entgrenzung von Arbeit durch ständige Erreichbarkeit und dem potenziellen sozialen Druck auf die Mitarbeiter.

7. Die Generation Y stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen: Es wird analysiert, wie Unternehmen ihre Recruiting-Strategien, Führungsstile und das Generationenmanagement anpassen müssen, um für junge Talente attraktiv zu bleiben.

8. Flexible Arbeits(zeit)modelle halten Einzug in die heimischen Unternehmen: Das Kapitel vergleicht die Erwartungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und diskutiert Herausforderungen sowie Kosten/Nutzen-Aspekte bei der Einführung solcher Modelle.

9. Die „Easy Economy“ in Österreich: Basierend auf einer eigenen empirischen Erhebung bei Top-500-Unternehmen wird der Status quo der Umsetzung flexibler Arbeitszeitmodelle in Österreich aufgezeigt und interpretiert.

10. Ausblick in die Zukunft: Abschließend wird diskutiert, wie Unternehmen und der Gesetzgeber in Zukunft mit den neuen Anforderungen an die Arbeitswelt umgehen sollten, insbesondere im Kontext von Wirtschaftskrisen.

11. Schlusswort: Das Kapitel zieht ein Resümee über die Notwendigkeit der Arbeitszeitflexibilisierung und bietet mit einer Anekdote einen letzten Denkanstoß für die Leserschaft.

Schlüsselwörter

Generation Y, Easy Economy, Work-Life-Balance, Arbeitszeitflexibilisierung, Vertrauensarbeitszeit, Telearbeit, Employer Branding, Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Digital Natives, Burnout, Boreout, Arbeitszeitkonten, Recruiting, Führungskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der „Easy Economy“ – einem modernen Arbeitsansatz, der darauf abzielt, Arbeit und Privatleben durch Flexibilisierung in Einklang zu bringen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Bedürfnisse der Generation Y, die technologische Vernetzung, die Notwendigkeit von flexiblem Arbeiten und die Herausforderungen für Unternehmen im Hinblick auf den demographischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie flexible Arbeitsmodelle in Österreich umgesetzt werden können, um Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und Arbeitnehmern eine bessere Balance zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit einer empirischen Befragung der österreichischen Top-500-Unternehmen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil stehen die theoretischen Grundlagen der Generation Y, die verschiedenen Arbeitsmodelle der „Easy Economy“ sowie eine detaillierte Analyse der Chancen und Risiken für Unternehmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Generation Y, Easy Economy, Flexibilisierung, Work-Life-Balance, Vertrauensarbeitszeit und Employer Branding.

Wie stehen die "Baby Boomer" zur "Generation Y"?

Es gibt deutliche Generationskonflikte: Während ältere Generationen auf Tradition, feste Strukturen und Anwesenheit setzen, fordert die Generation Y Autonomie, Sinnhaftigkeit und Flexibilität.

Warum ist das Thema trotz Wirtschaftskrise aktuell?

Gerade wegen des demographischen Wandels und Fachkräftemangels ist ein Umdenken notwendig. Unternehmen, die sich nicht anpassen, riskieren den Verlust wertvoller Talente an Konkurrenten oder das Ausland.

Wie schätzen österreichische Unternehmen das Thema ein?

Die Befragung der Top-500-Unternehmen zeigt, dass ein Großteil zwar bereits flexible Modelle anbietet, jedoch bei der Umsetzung – etwa bei modernen Führungskonzepten – noch erhebliches Entwicklungspotenzial besteht.

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Details

Title
Der Ruf der Generation Y nach "Easy Economy"
Subtitle
Wie eine neue Arbeitnehmergeneration den österreichischen Arbeitsmarkt auf den Kopf stellen wird
College
Joseph Schumpeter Institut Wels School of Applied Studies  (Joseph Schumpeter Institut Wels, School of Applied Studies)
Grade
Sehr Gut
Author
MBA Maria Kovarik (Author)
Publication Year
2012
Pages
153
Catalog Number
V201703
ISBN (eBook)
9783656307709
ISBN (Book)
9783656308362
Language
German
Tags
Vertrauensarbeitszeit Work-Life-Balance Leadership 2.0 Cafeteria-System Easy Economy Generation Y Telework Flexible Arbeitszeitmodelle ROWE-Prinzip
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MBA Maria Kovarik (Author), 2012, Der Ruf der Generation Y nach "Easy Economy", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201703
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