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Thema der Stunde: Sklaverei im Römischen Reich

7. Klasse

Titel: Thema der Stunde: Sklaverei im Römischen Reich

Unterrichtsentwurf , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christoph Grave (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Entwurf einer Unterrichtsstunde im Fach Geschichte für die Klasse 7. Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei mit abschließender Stellungsnahme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Arbeitsergebnisse (AEs)

2. Verlaufsplan

3. Bemerkung zur Lerngruppe

4. Begründung der didaktischen Entscheidungen

4.1 Sklaverei im römischen Reich

4.2 Wege in die Sklaverei

4.3 Arbeitsbereiche von Sklaven

4.4 Rechtsstatus

5. Begründung der methodischen Entscheidungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Schülern die rechtliche und reale Stellung der Sklaven im antiken Rom sowie ihre zentrale Rolle als Produktionsfaktor in der römischen Wirtschaft zu vermitteln und sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Handel von Menschen zu bewegen.

  • Rechtliche und soziale Stellung von Sklaven in der römischen Gesellschaft
  • Die Bedeutung von Sklaven als zentraler Produktionsfaktor
  • Verschiedene Arbeitsbereiche (Bergbau, Privathaushalte)
  • Ethische Reflexion zur Menschenwürde und zum Menschenhandel
  • Analyse von antiken Quellen und Karikaturen als methodischer Zugang

Auszug aus dem Buch

Arbeitsbereiche von Sklaven

Sklaven wurden als Arbeitskräfte im privaten Bereich, aber auch bei der Produktion von Gütern und Waren eingesetzt. Die Arbeitsgebiete von Sklaven waren sehr vielfältig und so kamen sie in allen drei Wirtschaftssektoren zum Einsatz.

Im primären Sektor waren Sklaven in der Landwirtschaft und Viehzucht, aber auch in Steinbrüchen und Bergwerken beschäftigt. Vor allem der Anbau von Oliven und Wein erforderte eine hohe Anzahl von Sklaven. Aber auch der Bergbau verschlang eine große Zahl von Sklaven, da die Baumaterialien, welche dort gewonnen wurden über große Entfernungen transportiert werden mussten.

Der industrielle Sektor bot eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten für Sklaven und so wurden sie in Keramikmanufakturen, bei der Ziegelproduktion, im Bauhandwerk, in der Textilproduktion, in der Lederherstellung und der Metallverarbeitung eingesetzt.

Im Dienstleistungssektor waren Sklaven ebenfalls kaum wegzudenken, und so wurden sie im Handel, im Haushalt und der Erziehung, der Bildung , z.B. als Lehrer, im Gesundheitswesen und im Unterhaltungssektor, als Gladiatoren eingesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Arbeitsergebnisse (AEs): Fasst die zentralen Erkenntnisse über die Lebens- und Rechtsverhältnisse der Sklaven im römischen Reich zusammen.

2. Verlaufsplan: Detaillierte Auflistung der Phasen einer Unterrichtsstunde inklusive Sozialformen und Medien.

3. Bemerkung zur Lerngruppe: Analyse der heterogenen Klassenzusammensetzung der 7b und deren Leistungsstand.

4. Begründung der didaktischen Entscheidungen: Erläutert die fachwissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Sklaverei im römischen Reich und deren Einbettung in den Lehrplan.

5. Begründung der methodischen Entscheidungen: Beschreibt den Einsatz von Karikaturen und Arbeitsblättern zur Aktivierung der Schüler und Förderung der Textanalyse.

6. Fazit: Reflektion über die geplante Unterrichtssequenz und deren didaktische Erreichbarkeit innerhalb von 45 Minuten.

Schlüsselwörter

Sklaverei, Römische Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaftssektoren, Rechtsstatus, Produktionsfaktor, Menschenhandel, Didaktik, Quellenanalyse, Antike, Arbeitsbereiche, Soziale Hierarchie, Mensch als Ware, Geschichtsunterricht, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen didaktischen Entwurf für eine Unterrichtsstunde im Fach Geschichte dar, welche die Thematik der Sklaverei im alten Rom behandelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rechtslage von Sklaven, deren ökonomische Relevanz und die sozialen Unterschiede innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, Schülern ein Verständnis für die Rolle der Sklaven zu vermitteln und die ethische Frage zu diskutieren, ob man Menschen wie Waren handeln darf.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Unterrichtsplanung erstellt, die auf der Analyse von antiken Quellen und der Verwendung von modernen Karikaturen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Wege in die Sklaverei, die vielfältigen Arbeitsbereiche und den juristischen Status der Sklaven als „Sache“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sklaverei, Römische Geschichte, Produktionsfaktor, Menschenwürde, Quellenanalyse und Didaktik.

Warum wird als Einstieg eine Karikatur mit „Ebay“ gewählt?

Die Anachronismen in der Karikatur dienen dazu, die Schüler durch eine ihnen bekannte moderne Lebenswelt zu aktivieren und den provokanten Vergleich „Mensch = Ware“ unmittelbar erfahrbar zu machen.

Welche unterschiedlichen Sklavengruppen werden betrachtet?

Die Arbeit beleuchtet die Heterogenität, von Sklaven in extrem unmenschlichen Bedingungen wie dem Bergbau bis hin zu Sklaven in hohen Positionen als Geschäftsführer.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Thema der Stunde: Sklaverei im Römischen Reich
Untertitel
7. Klasse
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Planung und Reflexion von Geschichtsunterricht
Note
1,0
Autor
Christoph Grave (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V201744
ISBN (eBook)
9783656365679
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Römisches Reich Sklaverei Rom Sklaven Geschichte Unterrichtsentwurf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Grave (Autor:in), 2012, Thema der Stunde: Sklaverei im Römischen Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201744
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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