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Der Wandel aus Sicht der Automobilindustrie - Implikationen für Automobilkonzerne aus der Verlagerung der Upstream-Wertschöpfung

Titel: Der Wandel aus Sicht der Automobilindustrie - Implikationen für Automobilkonzerne aus der Verlagerung der Upstream-Wertschöpfung

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B.Sc. Yasemin Sari (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nachdem in der Automobilindustrie mit der Elektromobilität ein Strukturwandel bevorsteht, sehen sich Automobilhersteller großen Herausforderungen gegenübergestellt. Veränderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entfachen unter den Akteuren einen Wettbewerb um Wertschöpfungsanteile. Automobilhersteller müssen sich dabei insbesondere auch gegenüber neuen Marktakteuren behaupten. Diese Arbeit gibt einen Überblick über geplante Elektrofahrzeuge und Elektromobilitätsstrategien der deutschen Hersteller. Sie zeigt zudem auf, welche Wertschöpfungsmodule inwieweit von der Elektrifizierung der Antriebstechnologie betroffen sind. Darauf aufbauend werden strategische Implikationen und Herausforderungen angesichts dieser neuen Wettbewerbssituation dargestellt

Leseprobe


Gliederung

1. Hintergrund

2. Aktuelle Marktübersicht: Hersteller im deutschen Markt

2.1. Alternative Antriebskonzepte

2.2. Verfügbare und geplante Modelle verschiedener Hersteller

2.3. Stategien der deutschen Automobilkonzerne

3. Herausforderung: Wertschöpfungsverlagerung

4. Implikationen und Perspektiven für deutsche Automobilkonzerne

4.1. Know-How-Sicherung in einem neuen Wettbewerbsumfeld

4.2. Design und Materialkompetenz

4.3. Differenzierungsmerkmal: Batteriemanagement

5. Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den strukturellen Wandel der Automobilindustrie durch die Elektromobilität und analysiert die daraus resultierenden Implikationen für deutsche Automobilkonzerne bei der Verlagerung der Upstream-Wertschöpfung.

  • Marktübersicht aktueller und geplanter Elektrofahrzeuge deutscher Hersteller
  • Analyse der Strategien deutscher Automobilkonzerne
  • Herausforderungen durch die Verschiebung der Wertschöpfungsketten
  • Implikationen für Know-How-Sicherung und Kernkompetenzen
  • Strategische Bedeutung von Design, Materialkompetenz und Batteriemanagement

Auszug aus dem Buch

4.1. Know-How-Sicherung in einem neuen Wettbewerbsumfeld

Angesichts der Umverteilungen der automobilen Wertschöpfung und der damit verbundenen Kernkompetenzen, haben Automobilhersteller nun die essentielle Aufgabe, Wettbewerbsanteile für sich zu gewinnen und sich in einem neuen technologischen Umfeld erneut zu profilieren. Die Herausforderung für deutsche OEM wird aber sein, neben der Erkämpfung neuer Potentiale und Kernkompetenzen für das Elektrofahrzeug, weiterhin ihre Spitzenposition in der Verbrennungsmotortechnologie zu behalten, denn mit aller Voraussicht wird der Verbrennungsmotor mindestens für die nächsten beiden Jahrzehnte seine dominierende Rolle beibehalten.

Aufgrund der Vielseitigkeit der Variablen und Treiber der Elektromobilität, können aktuell keine eindeutigen Aussagen über die tatsächliche Machtverteilung zwischen OEM und Zulieferer innerhalb der neuen automobilen Wertschöpfung gemacht werden. So können aufbauend auf den zuvor skizzierten Ergebnissen über den Entfall bzw. die Modifikation wichtiger Komponenten und sich aktuell abzeichnende Entwicklungen, Implikationen und Marktpotentiale für die OEM abgeleitet werden.

Die im zweiten Teil dieser Arbeit präsentierte Übersicht über die alternativen Antriebstechnologien und inwieweit sie in die Strategien der deutschen OEM einfließen, hat gezeigt, dass praktisch alle verfügbaren Technologien von den heimischen Herstellern mit unterschiedlicher Priorität anvisiert werden (vgl. Abbildung 2, Tabelle 1). Im Rahmen dieser mehrgleisigen Strategie, welche sehr kosten- und ressourcenintensiv ist, bleibt es unmöglich hohe Investitionen in alle Forschungsfelder zu tätigen. Um den Rückstand im Gebiet der Batterietechnologien eigenständig einzuholen, müssten deutsche Hersteller immens hohe Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen leisten. Jedoch würden auf diese Weise die darin gebunden Kapital- und Humanressourcen für Forschungszwecke der Optimierung konventioneller Antriebstechnik, worauf kurz- bis mittelfristig der Fokus gelegt wird, nicht mehr zur Verfügung stehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hintergrund: Der Einstieg beleuchtet den tiefgreifenden Strukturwandel der Automobilindustrie durch Klimaschutz-Anforderungen und knapper werdende Erdölreserven.

2. Aktuelle Marktübersicht: Hersteller im deutschen Markt: Es werden verschiedene alternative Antriebskonzepte definiert sowie eine Übersicht über geplante Modelle und die spezifischen Strategien der deutschen Hersteller gegeben.

3. Herausforderung: Wertschöpfungsverlagerung: Dieses Kapitel thematisiert die kritische Verschiebung der Wertschöpfung von klassischen Verbrennungsmotoren hin zu Batterietechnik und Elektromotoren.

4. Implikationen und Perspektiven für deutsche Automobilkonzerne: Hier werden strategische Ansätze zur Know-How-Sicherung, Bedeutung von Design und Materialwahl sowie die Rolle des Batteriemanagements als Differenzierungsmerkmal erörtert.

5. Fazit / Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer mehrgleisigen Strategie zusammen, um sowohl die traditionelle Stärke im Verbrennungsmotor zu bewahren als auch zukunftsfähige Elektro-Kompetenzen aufzubauen.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Automobilindustrie, Wertschöpfungskette, Verbrennungsmotor, Elektrofahrzeuge, Batterie, Batteriemanagement, Strategie, OEM, Zulieferer, Know-How-Sicherung, Strukturwandel, Hybridantrieb, Forschung, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie der Wandel hin zur Elektromobilität die traditionelle Wertschöpfungskette der deutschen Automobilindustrie verändert und vor welche strategischen Herausforderungen dies die Hersteller stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Marktübersicht zu Elektroantrieben, die Analyse von Herstellerstrategien, die Verlagerung von Wertschöpfungsprozessen und die Sicherung technologischer Kernkompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über Elektromobilitätsstrategien zu geben und die strategischen Implikationen der Elektrifizierung auf die Wertschöpfungsmodule und die Wettbewerbsposition der Hersteller zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, Marktstudien und der Auswertung von Brancheninformationen zu Kooperationen und Technologieentwicklungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Marktübersicht, die Herausforderungen der Wertschöpfungsverlagerung und die spezifischen Implikationen für die deutsche Automobilindustrie, wie etwa Know-How-Sicherung und Kooperationsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Elektromobilität, Wertschöpfungskette, Batterie, OEM, Know-How-Sicherung und Strategie.

Warum setzen deutsche Hersteller vermehrt auf Kooperationen?

Aufgrund der hohen Kosten und der Komplexität ist es für einen einzelnen Hersteller oft unmöglich, in allen Forschungsfeldern gleichzeitig Spitzenleistungen zu erbringen. Kooperationen ermöglichen schnellen Zugang zu Know-How und teilen Investitionsrisiken.

Was bedeutet "Converse Design" im Kontext der Arbeit?

Converse Design beschreibt einen Entwicklungsansatz, bei dem bestehende Serienfahrzeuge für den Elektroantrieb modifiziert werden, im Gegensatz zum "Purpose Design", bei dem die Architektur eigens für ein Elektroauto entwickelt wird.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Wandel aus Sicht der Automobilindustrie - Implikationen für Automobilkonzerne aus der Verlagerung der Upstream-Wertschöpfung
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,7
Autor
B.Sc. Yasemin Sari (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V201783
ISBN (eBook)
9783656282068
ISBN (Buch)
9783656282204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elektromobilität Automobil Wertschöpfungskette Wertschöpfungsverlagerung Elektroauto deutsche Autohersteller Antriebstechnologie Elektromobilitätsstrategie Wertschöpfungsanteile; Wertschöpfungsverschiebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.Sc. Yasemin Sari (Autor:in), 2011, Der Wandel aus Sicht der Automobilindustrie - Implikationen für Automobilkonzerne aus der Verlagerung der Upstream-Wertschöpfung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201783
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Leseprobe aus  24  Seiten
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