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Methodenarbeit - 6 Schritte: vom Beobachten zum Beurteilen

Title: Methodenarbeit - 6 Schritte: vom Beobachten zum Beurteilen

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 24 Pages , Grade: erfüllt

Autor:in: Alexandra Zilioli (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Bestimmte Verhalten eines Menschen zu verstehen ist nicht immer frei von persönlichen Vorurteilen und Intepretationen. In der Arbeit als Sozialpädagoge/in ist es jedoch unabdingbar.
Ich habe versucht dies an einem Fallbeispiel anzuwenden.
Das Fallbeispiel wird mit dem ICF (International Classificacion of Functioning) beschrieben.
Ein bestimmtes Verhalten der Person wird mit der Methode der 6 Schritten: Beobachten zum Beurteilen erfasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1. Institution

1.2. Angaben zur Person

1.2.1. Auswahl der zu beobachtenden Person

1.2.2. Beschreibung der zu beobachtenden Person

1.2.3. Aktuelle Situation von Frau J. nach Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit

2. Beobachtungskonzept

2.1. Beobachtungsabsicht

2.2. Fragestellung

2.3. Beobachtungsbereiche

2.4. Planung der Beobachtungssituationen

3. Beschreibung der Beobachtungen und deren Bearbeitung

3.1. Beobachtungssituation 1

3.1.1. Situation 1

3.1.1.1. Kontext

3.1.1.2. Beobachtung

3.1.2. Deutung 1

3.1.3. Hinterfragung 1

3.1.4. Deutung 2

3.1.5. Hinterfragung 2

3.1.6. Selbstbeobachtung

3.2. Beobachtungssituation 2

3.2.1. Situation 2

3.2.1.1. Kontext

3.2.1.2. Beobachtung

3.2.2. Deutung 1

3.2.3. Hinterfragung 1

3.2.4. Deutung 2

3.2.6. Selbstbeobachtung

3.3. Beobachtungssituation 3

3.3.1. Situation 3

3.3.1.1. Kontext

3.3.1.2. Beobachtung

3.3.2. Deutung 1

3.3.3. Hinterfragung 1

3.3.5. Hinterfragung 2

3.3.6. Selbstbeobachtung

4. Beurteilung

4.1. Gesamtbericht

4.2. Beantwortung der Fragestellung

5. Konsequenzen

Fazit:

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Methode „6 Schritte vom Beobachten zum Beurteilen“ anzuwenden, um das Fixationsverhalten einer kognitiv beeinträchtigten Bewohnerin besser zu verstehen. Die Forschungsfrage untersucht, in welchen Situationen die Bewohnerin bei Anwesenheit der Autorin konkrete Aufgaben konzentriert ausführen kann, um durch dieses Verständnis die agogische Unterstützung zu optimieren und die Selbstständigkeit sowie das Selbstbild der Bewohnerin zu fördern.

  • Anwendung der Methode „6 Schritte vom Beobachten zum Beurteilen“
  • Analyse des Fixationsverhaltens und der Bindungsdynamik
  • Einsatz der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF)
  • Förderung der Selbstregulierung und Identitätsbildung
  • Reflexion der pädagogischen Grundhaltung und Rolle

Auszug aus dem Buch

3.1.1.2. Beobachtung

Ich setzte mich gegenüber von Frau J. hin und positioniere die Kamera. Frau J. sieht mich an und fragt mich laut wo ich war, ich gebe ihr die Antwort, dass ich mit einem Bewohner beim Arzt war. Ich fragte sie, ob sie so nett wäre und jedem ein Glas Tee auffüllt. Dabei fragte ich sie ob ich sie dabei filmen dürfe. Frau. J nickt und steht auf. Ich schalte die Kamera an.

Frau J. fragt zuerst die Bewohnerin, welche links von ihr sitzt, ob sie etwas Tee möchte. Die Bewohnerin nickt. Frau J. sieht mich an, dann nimmt sie das Glas der Bewohnerin in die Hand und schenkt stehend den Tee ein.

Ich sehe Frau J. kurz an, als sie den Tee eingeschenkt hat und wende mich wieder dem Essen zu. Frau. J sieht mich an und stellt langsam im Blickfeld zu mir den Tee zur Bewohnerin.

Eine Betreuerin wünscht allen einen guten Appetit. Frau J. gibt keine Antwort. Ich bedanke mich bei der Betreuerin für das Kochen und wünsche auch allen einen guten Appetit. Frau J. sieht mich an und sagt. „Danke, ich dir auch“.

Frau J. fragt im Uhrzeigersinn den nächsten Bewohner, ob er etwas zu trinken möchte. Frau J. sieht den Bewohner an. Der Bewohner sagt. „ Ja gerne“. Frau J. nimmt das Glas vom Bewohner, sieht mich an und schenkt den Tee ins Glas ein. Als sie den Tee einschenkt, schaut sie die Aufgabe an (das Glas füllen mit Tee).

Frau J. sieht mich an und stellt das Glas dem Bewohner hin.

Frau J. nimmt das Glas von der Betreuerin, Frau J. fragt die Betreuerin nichts. Frau J. sieht mich an und füllt das Glas halb auf. Frau J. stellt das Glas schneller neben die Betreuerin hin und schaut mich weiter dabei an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Anwendung der „6 Schritte vom Beobachten zum Beurteilen“ zur besseren Unterstützung einer Bewohnerin sowie die Rahmenbedingungen der Institution und der beobachteten Person.

2. Beobachtungskonzept: Hier wird das Beobachtungskonzept vorgestellt, welches die Fragestellung, die zu beobachtenden ICF-Bereiche und die methodische Planung der Beobachtungssituationen definiert.

3. Beschreibung der Beobachtungen und deren Bearbeitung: In diesem Kapitel werden drei konkrete Beobachtungssituationen detailliert beschrieben, gedeutet, theoriegeleitet hinterfragt und durch die Autorin selbst reflektiert.

4. Beurteilung: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit unter Einbezug theoretischer Ansätze.

5. Konsequenzen: Hier werden die aus der Methodenarbeit resultierenden Schlussfolgerungen für das weitere agogische Handeln und die persönliche Haltung gezogen.

Fazit:: Das Fazit resümiert den Nutzen des ICF-Modells und der „6 Schritte“-Methode für die Reflexion und Distanzierung von der Fixationsproblematik.

Schlüsselwörter

Beobachtungsmethode, Fixationsverhalten, kognitive Beeinträchtigung, ICF, Bindungstheorie, Ich-Identität, Agogik, Konzentrationsfähigkeit, Selbstregulierung, Selbstbild, Handlungsspielraum, Sozialpädagogik, Fremdbeobachtung, Reflexion, Entwicklungsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Leistungsnachweis zur Anwendung der Methode „6 Schritte vom Beobachten zum Beurteilen“ im agogischen Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Beobachtung einer Bewohnerin mit einer sogenannten Fixationsproblematik, die Analyse von Bindungsverhalten und die Förderung der Ich-Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „In welchen Situationen kann Frau J. konkrete Aufgaben, mit meiner Anwesenheit konzentriert ausführen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode „6 Schritte vom Beobachten zum Beurteilen“ angewandt, ergänzt durch Kategorisierungen nach der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit) und bindungstheoretische Ansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei spezifische Beobachtungssituationen (Tischsituation, Essenszubereitung, gemeinsames Spiel) dokumentiert, gedeutet und wissenschaftlich hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fixationsverhalten, Ich-Identität, Agogik, ICF und Selbstregulierung charakterisiert.

Warum spielt die Bindungstheorie nach Bowlby und Ainsworth eine Rolle in der Analyse?

Die Autorin nutzt die Bindungstheorie, um das Sicherheitsbedürfnis der Bewohnerin und ihr abhängiges Verhalten gegenüber der Bezugsperson zu verstehen und professionell einzuordnen.

Welchen Einfluss hat die Anwesenheit der Autorin auf die Bewohnerin?

Die Anwesenheit führt bei der Bewohnerin zu einer Bindung, die je nach Situation förderlich oder hemmend auf die Konzentrationsfähigkeit bei Aufgaben wirken kann.

Wie verändert sich die Sichtweise der Autorin durch die Arbeit?

Die strukturierte Beobachtung ermöglicht es der Autorin, sich emotional von der Fixationsproblematik zu distanzieren und eine nähere, sachlichere pädagogische Beziehung aufzubauen.

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Details

Title
Methodenarbeit - 6 Schritte: vom Beobachten zum Beurteilen
College
HFS Agogis Z
Grade
erfüllt
Author
Alexandra Zilioli (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V201951
ISBN (eBook)
9783656278221
ISBN (Book)
9783656279549
Language
German
Tags
methodenarbeit schritte beobachten beurteilen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Zilioli (Author), 2012, Methodenarbeit - 6 Schritte: vom Beobachten zum Beurteilen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201951
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