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Grundzüge der Entwicklungspsychologie Jean Piagets

Titel: Grundzüge der Entwicklungspsychologie Jean Piagets

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Jean Piagets(1896-1980)Werken zur kognitivenEntwicklung des Menschen. Dieser Wissenschaftler, welcher ohne Zweifel das Prädikat„genial“ verdient, hat mehr als 60 Jahre seines Lebens der Forschung gewidmet,über 400(bisher veröffentlichte!) Fachpublikationen verfasst und wie kaum ein anderer„konstruktivistische“ Denkansätze gefördertund einen Paradigmenwechsel in derEntwicklungspsychologie verursacht.Die größte Schwierigkeitindiesem Werk besteht darin,möglichst prägnant und inhaltlichkorrekt PiagetskomplexesDenken und Weltbild zu veranschaulichen, und dabeiwesentliche Zusammenhänge nicht zu vernachlässigen.Zu Beginn wirdJean Piagets AusgangslageunddieMotivation seines Schaffens sowieseine wissenschaftlicheNähe zur Biologie und Philosophieherausgearbeitet.Im Anschluss wirddas Menschenbild Piagetserläutert, welches sich durch dasZusammenspiel aus Subjekt und Objekt konkretisiert.Darauf folgend werdendie wesentlichen Anpassungsprozesse des Individuums an dieUmweltillustriert, nämlich Assimilation und Akkommodationsowiedie Selbstregulierungdes Menschen durch Äquilibration.Anschließend erfolgt eine prägnante Einführung in Piagets Stadientheorie, ebenso werdendiewesentlichen charakteristischen Merkmale der unterschiedlichen Adaptationsniveausdargelegt. Dies stellt auch gleichzeitig den Kern dieses Werks dar.Zum Abschluss erfolgt eine kritische Würdigung Jean Piagets und ein finales Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangspunkte von Piagets Werken

3. Die Theorie der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget

3.1. Die Beziehung zwischen Subjekt und Objekt

3.2. Adaptation: Assimilation und Akkommodation

3.3. Entwicklungsfaktoren

3.3.1. Die klassischen Entwicklungsfaktoren

3.3.2. Äquilibration

3.4. Die Stadientheorie

3.4.1. Allgemeines zu Piagets Entwicklungsstufen

3.4.2. Die senso-motorische Entwicklungsstufe (0-2 Jahre)

3.4.2.1. Erstes Stadium

3.4.2.2. Zweites Stadium

3.4.2.3. Drittes Stadium

3.4.2.4. Viertes Stadium

3.4.2.5. Fünftes Stadium

3.4.2.6. Sechstes Stadium

3.4.3. Die prä-operationale Entwicklungsstufe (2-7 Jahre)

3.4.3.1. Präkonzeptuelles Denken (2-4 Jahre)

3.4.3.2. Intuitives Denken (4-7 Jahre)

3.4.4. Die konkret-operationale Entwicklungsstufe (7-11/12 Jahre)

3.4.5. Die formal-operationale Entwicklungsstufe (ab 11/12 Jahre)

4. Kritische Würdigung Jean Piagets

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, das komplexe Werk von Jean Piaget zur kognitiven Entwicklung des Menschen prägnant und inhaltlich korrekt darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Genese menschlicher Erkenntnis durch das Zusammenspiel von Subjekt und Objekt sowie der sequenziellen Entfaltung kognitiver Stadien.

  • Biologische und philosophische Grundlagen von Piagets Denken
  • Die Mechanismen der Adaptation (Assimilation und Akkommodation)
  • Der Prozess der Äquilibration als Selbstregulierung der Entwicklung
  • Detaillierte Analyse der vier kognitiven Hauptstadien
  • Kritische Reflexion der theoretischen Konzepte

Auszug aus dem Buch

3.2. Adaptation: Assimilation und Akkommodation

Die wesentlichen Charakteristika bei dem Aufbau menschlicher Erkenntnis sind Assimilation und Akkommodation. Beide Prozesse sind stets vorhanden, untrennbar miteinander verbunden und ermöglichen die Adaptation, also die Anpassung des Organismus an seine Umwelt.

Adaptation, exakter formuliert, ist die „[…] immer neu zu leistende Anpassung eines jeden Organismus jeder Entwicklungshöhe an seine Umwelt.“ (Buggle 2001, S.24)

Bei Adaptationsvorgängen sind, wie bereits konstatiert, die Grundaspekte Assimilation und Akkommodation beteiligt, die bei jedem Organismus vorhanden sind, immer zusammen vorkommen und unterschiedlich stark akzentuiert sind. Diese werden in Piagets System als „funktionelle Invarianten“ (Flammer 1988, S.136) bezeichnet.

Assimilation (von lateinisch assimilare=angleichen) bedeutet, dass Elemente der Umwelt an vorgegebene Strukturen des Organismus angeglichen und diesem „einverleibt“ werden. (vgl. Buggle 2001, S.25)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk von Jean Piaget ein und erläutert die Bedeutung seines konstruktivistischen Ansatzes sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Ausgangspunkte von Piagets Werken: Dieses Kapitel beleuchtet die Wurzeln von Piagets Forschung in der Biologie und der Erkenntnistheorie.

3. Die Theorie der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget: Hier werden die zentralen theoretischen Konzepte wie Subjekt-Objekt-Interaktion, Adaptation, Entwicklungsfaktoren und die Stadientheorie im Detail dargelegt.

4. Kritische Würdigung Jean Piagets: Dieses Kapitel reflektiert die Stärken und Schwächen der piagetschen Theorie und diskutiert wissenschaftliche Gegenpositionen.

5. Schluss: Der Schlussteil fasst die Bedeutung von Piagets Arbeiten für die modernen Wissenschaften zusammen und unterstreicht die Aktualität des konstruktivistischen Menschenbildes.

Schlüsselwörter

Jean Piaget, kognitive Entwicklung, Konstruktivismus, Genetische Epistemologie, Adaptation, Assimilation, Akkommodation, Äquilibration, Stadientheorie, senso-motorisch, prä-operational, konkret-operational, formal-operational, Subjekt, Objekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über das Lebenswerk von Jean Piaget und seine Theorie zur menschlichen kognitiven Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der biologischen und philosophischen Basis von Piagets Forschung, den Mechanismen der Wissensanpassung und dem Stufenmodell der kognitiven Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist die prägnante und inhaltlich korrekte Darstellung von Piagets komplexem Denken und Weltbild.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet Piaget?

Piaget nutzt primär die sogenannte "klinische Methode", die auf freien Unterhaltungen und detaillierten Beobachtungen des kindlichen Denkens basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Interaktion zwischen Subjekt und Umwelt, die Prozesse der Adaptation sowie die vier Stadien der kognitiven Entwicklung vom Säuglingsalter bis zur Adoleszenz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Assimilation, Akkommodation, Äquilibration, Objektpermanenz, Reversibilität und das konstruktivistische Menschenbild.

Warum spielt die "Äquilibration" eine so zentrale Rolle für Piaget?

Die Äquilibration fungiert als übergeordneter, organisierender Selbstregulierungsprozess, der die anderen Entwicklungsfaktoren zu einer schlüssigen Gesamtheit koordiniert.

Wie reagiert das Werk auf Kritik an Piagets methodischem Vorgehen?

Die Arbeit führt auf, dass Kritik an Validität und Reliabilität der "klinischen Methode" durch größere und methodisch strukturierte Nachuntersuchungen weitgehend entkräftet werden konnte.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundzüge der Entwicklungspsychologie Jean Piagets
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V202088
ISBN (eBook)
9783656282648
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Piaget Jean Piaget Entwicklung Entwicklungspsychologie Assimilation Akkomodation Equilibration Adaptation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Grundzüge der Entwicklungspsychologie Jean Piagets, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202088
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Leseprobe aus  16  Seiten
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