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Gerhard Vollmer und die Evolutionäre Erkenntnistheorie

Titel: Gerhard Vollmer und die Evolutionäre Erkenntnistheorie

Essay , 2012 , 6 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dietmar Hube (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit Gerhard Vollmer und dessen Darlegung „Wieso können wir die Welt erkennen? - Neue Argumente zur Evolutionären Erkenntnistheorie“. Jedoch werde ich auf Grund des engen Rahmens dieser Arbeit seine Argumente, aber auch die Plausibilität für oder gegen die Evolutionäre Erkenntnistheorie nur punktuell darstellen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Wieso können wir die Welt erkennen?“

2.1. Voraussetzung der Frage

2.2. Notwendigkeit der Evolutionären Erkenntnistheorie

2.3. Sprachfähigkeit

2.4. Einwände gegen die Evolutionäre Erkenntnistheorie

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Gerhard Vollmers Werk „Wieso können wir die Welt erkennen?“ auseinander. Das primäre Ziel besteht darin, die zentralen Thesen der Evolutionären Erkenntnistheorie zu erläutern und ihre theoretische Plausibilität sowie mögliche Grenzen vor dem Hintergrund wissenschaftstheoretischer Einwände zu beleuchten.

  • Grundlagen und Voraussetzungen der Evolutionären Erkenntnistheorie
  • Die evolutionäre Genese kognitiver Leistungen und der Sprachfähigkeit
  • Auseinandersetzung mit dem hypothetischen Realismus
  • Kritische Analyse zentraler Einwände gegen den evolutionären Ansatz
  • Vergleichende Perspektiven zu alternativen erkenntnistheoretischen Deutungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Voraussetzung der Frage

Damit diese Frage beantwortet werden kann, setzt sie, so Vollmer, voraus, dass es die Welt tatsächlich gibt. Und durch den bestimmten Artikel die Welt, liegt es zudem nahe, dass es auch nur eine solche Welt geben kann, die einmalig und eindeutig zu bestimmen sei.

Weiter setzt die Frage voraus, so Vollmer, dass wir diese Welt erkennen können. Vielleicht sei die Welt nicht in ihrer Vollständigkeit zu erkennen, vielleicht nicht beliebig, nicht irrtumsfrei. Aber würde es die Welt nicht geben, oder selbst wenn es sie gäbe, und der Mensch sie nicht erkennen könnte, wäre es sinnlos nach dem Warum? und Wieso? solchen Erkennens zu fragen.

Dass solche Voraussetzungen für Vollmer nicht als selbstverständlich angesehen werden können, begründet er anhand von verschiedenen philosophischen Richtungen, die entweder die Existenz einer realen Welt (Idealisten), oder die Erkennbarkeit (Skeptiker, Agnostiker), oder das erforderliche Mass an Intersubjektivität (Relativisten) bezweifelt oder gänzlich bestritten haben. Jedoch, räumt Vollmer ein, gäbe es auch keine zwingenden Argumente gegen sie. Dennoch sollte man den Standpunkt einnehmen, der dem gesunden Menschenverstand, dem erfahrungswissenschaftlichen Ansatz und der philosophischen Kritik gerecht wird: der hypothetische Realismus, der sich stichwortartig charakterisieren lässt:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel der menschlichen Selbstwahrnehmung nach, von der biologischen Einordnung in die Natur bis hin zur Entstehung der evolutionären Erkenntnistheorie.

2. „Wieso können wir die Welt erkennen?“: Hier werden die philosophischen Voraussetzungen für die Erkenntnisfähigkeit des Menschen untersucht, die evolutionäre Notwendigkeit dieser Fähigkeit begründet und die Rolle der Sprachfähigkeit analysiert.

2.1. Voraussetzung der Frage: In diesem Abschnitt werden die grundlegenden Annahmen diskutiert, die für eine sinnvolle Beantwortung der Frage nach der Erkennbarkeit der Welt zwingend vorausgesetzt werden müssen.

2.2. Notwendigkeit der Evolutionären Erkenntnistheorie: Das Kapitel erläutert, warum der Mensch als Produkt der biologischen Evolution zwangsläufig über kognitive Fähigkeiten verfügt, die durch den Prozess der Selektion geprägt wurden.

2.3. Sprachfähigkeit: Hier wird dargelegt, wie die menschliche Sprachfähigkeit als Ergebnis der biologischen Evolution betrachtet werden kann, gestützt durch Hinweise aus der Forschung an Kreolensprachen und der Kindergrammatik.

2.4. Einwände gegen die Evolutionäre Erkenntnistheorie: Dieser Teil setzt sich mit erkenntnistheoretischen Herausforderungen auseinander, insbesondere mit der Korrespondenztheorie der Wahrheit und der Zirkelfreiheit der kognitiven Anpassungsprüfung.

3. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Untersuchung zusammen, weist auf die Grenzen der Theorie hin und stellt sie in den Kontext alternativer wissenschaftlicher sowie philosophischer Positionen.

Schlüsselwörter

Evolutionäre Erkenntnistheorie, Gerhard Vollmer, Hypothetischer Realismus, Biologische Evolution, Erkennbarkeit, Sprachfähigkeit, Kreolensprachen, Kognitive Strukturen, Selektion, Korrespondenztheorie, Erkenntnisfähigkeit, Natur, Wirklichkeitserkenntnis, Wissenschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den erkenntnistheoretischen Positionen von Gerhard Vollmer und untersucht, inwieweit die Evolutionäre Erkenntnistheorie erklären kann, wie und warum Menschen die Welt erkennen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der biologischen Fundierung menschlicher Erkenntnis, der Entstehung der Sprachfähigkeit sowie der kritischen Auseinandersetzung mit erkenntnistheoretischen Einwänden.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Argumentationsmodell Gerhard Vollmers zu schaffen und die Tragfähigkeit der Evolutionären Erkenntnistheorie im wissenschaftstheoretischen Diskurs zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophisch-analytische Arbeit, die auf der kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und der Rekonstruktion spezifischer wissenschaftstheoretischer Argumente basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Voraussetzungen der Frage nach der Erkennbarkeit, der evolutionären Notwendigkeit von Erkenntnisfähigkeiten, der Rolle der Sprache und der Verteidigung gegen kritische Einwände.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Evolutionäre Erkenntnistheorie, Hypothetischer Realismus, biologische Anpassung, natürliche Selektion und die Korrespondenztheorie der Wahrheit.

Wie begründet der Autor die angeborene Komponente in der Sprachfähigkeit?

Vollmer verweist auf die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen Kreolensprachen und die Beobachtungen bei der sogenannten „Kindergrammatik“ sowie der Gestikulation gehörloser Kinder, die auf biologisch-genetische Grundlagen hindeuten.

Wie entgegnet Vollmer dem Einwand, dass wir die Welt aufgrund unserer kognitiven Strukturen nur „konstruieren“?

Vollmer argumentiert, dass die Anpassung an eine reale Umwelt biologisch notwendig ist; ohne selektive Anforderungen der Außenwelt gäbe es keine Kriterien für das Überleben, was den gesamten Prozess der evolutionären Entwicklung sinnlos machen würde.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gerhard Vollmer und die Evolutionäre Erkenntnistheorie
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Seminar
Note
1,7
Autor
Dietmar Hube (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
6
Katalognummer
V202094
ISBN (eBook)
9783656279693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gerhard vollmer evolutionäre erkenntnistheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dietmar Hube (Autor:in), 2012, Gerhard Vollmer und die Evolutionäre Erkenntnistheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202094
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Leseprobe aus  6  Seiten
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