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Mathematisch begabte Grundschulkinder

Title: Mathematisch begabte Grundschulkinder

Term Paper , 2003 , 23 Pages , Grade: gut

Autor:in: Anja Winterstein (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Hochbegabung ist heutzutage immer noch ein relativ wenig erforschtes Thema. Es herrscht Unwissenheit und Unsicherheit bei den Eltern, aber genauso bei vielen Lehrern, Pädagogen und Erziehern. Oft haben diese ebenso wenige Informationen wie betroffene Eltern, bzw. haben keine spezielle Ausbildung zu diesem Thema.

Circa 2% der Schulkinder (ca. 300.000) sind hochbegabt und weitere 8% (1,2 Mio.) bereits stark in den Schulen unterfordert. Von diesen 2% Hochbegabten werden bis zur gymnasialen Oberstufe 15% zu Schulversagern (underachiever). Das sind immerhin ca. 45.000 Schulkinder. Wenn man diese Zahlen betrachtet, fragt man sich natürlich wie man dies in Zukunft verhindern und die Betroffenen speziell fördern kann.

Die PISA-Studie und andere empirische Studien haben deutlich gemacht, dass alle Schüler in gleichem Maße gefördert und unterstützt werden müssen. Dies betrifft neben den lernschwachen Schülern ebenso die Begabten und Hochbegabten. Dennoch hat sich, v.a. in der Schulpraxis, immer wieder gezeigt, dass der Schwerpunkt hierbei meist auf lernschwache Schüler gesetzt wird. In nahezu jeder Grundschule gibt es eigens hierfür ins Leben gerufene Förderprogramme, oder Nachhilfegruppen. Die begabten Schüler werden hierbei leider oft konsequent vernachlässigt. Argumente von Lehrern und Pädagogen ist oft, dass die begrenzte Anzahl der Förderstunden einfach lieber für lernschwache Schüler genutzt werden. Außerdem herrscht das Vorurteil, dass begabte Schüler keine Hilfe benötigen, da sie ja schon hochbegabt sind. Doch auch diese Schüler brauchen Förderung und Unterstützung. Jedes Kind in einer Schule muss entsprechend seines Bildungsstandes, und somit seinen speziellen Bedürfnissen, optimal betreut und gefördert werden.

Leider wurde auch in der Mathematikdidaktik die Erforschung mathematischer Denkprozesse von Hochbegabten lange Zeit stark vernachlässigt. Hochbegabtenforschung hat in der Bundesrepublik Deutschland bis Anfang der 80er Jahre kaum eine Rolle gespielt. Lediglich im Bereich des Sportes fand intensive Förderung der starken Schüler statt. Erst in den 90er Jahren hat die Forschung ihren Blick auch verstärkt auf das Gebiet der Hochbegabung gerichtet. Friedhelm Käpnicks Studien bilden hierbei eine nennenswerte Ausnahme. Seine Arbeit zeigt wie wichtig es ist begabte Kinder richtig und erfolgreich zu fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegendes zum Essen und Essstörungen

2.1. Gestörtes Essverhalten

2.2. Einteilung und Definition von Essstörungen

2.3. Essstörungen als behandlungsbedürftige Krankheiten

2.4. Was liegt Essstörungen zugrunde?

2.5. Welches Gewicht ist „normal“?

3. Anorexia nervosa (Magersucht)

3.1. Definition

3.2. Charakteristika der Anorexia nervosa

3.2.1. Diagnostische Kriterien

3.2.2. Das klinische Bild

3.2.3. Körperliche Folgeschäden

4. Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)

4.1. Definition

4.2. Charakteristika der Bulimia nervosa

4.2.1. Diagnostische Kriterien

4.2.2. Das klinische Bild

4.2.3. Körperliche Folgeschäden

5. Ursachen der Magersucht und Bulimie

5.1. Die Gesellschaft

5.2. Die Familie

5.3. Die Persönlichkeit

5.4. Sexueller Missbrauch als besondere Ursache der Magersucht

6. Therapiemöglichkeiten

6.1. Prävention von Essstörungen

6.2. Allgemeine Aspekte zur Therapie

6.3. Formen der Therapie

6.4. Heilungschancen

7. Schlussbetrachtung

8. Bibliographie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer umfassenden Analyse von Essstörungen, wobei insbesondere die Definitionen, klinischen Merkmale und die vielfältigen Ursachen von Magersucht und Bulimie beleuchtet werden, um daraus fundierte Ansätze für therapeutische Maßnahmen abzuleiten.

  • Grundlagen und Definitionen von Essstörungen
  • Differenzierte Betrachtung von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
  • Analyse psychosozialer und gesellschaftlicher Ursachenfaktoren
  • Diskussion von Präventions- und Therapiemöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

3. Anorexia nervosa (Magersucht)

Die Wissenschaftler in der Forschung sind sich keineswegs einig, was Hochbegabung wirklich ausmacht. Schon vor 20 Jahren konnte man über 100 verschiedene Definitionen des Begriffes Hochbegabung finden und seitdem sind noch zahlreiche hinzugekommen. In Deutschland gibt es v.a. zwei gegensätzliche Ansichten.

Zum einen gibt es die Marburger Gruppe um den Psychologieprofessor Detlef Rost. Er führt seit ca. 20 Jahren eine Langzeitstudie unter 7300 Drittklässlern Deutschlands durch und wählt diese ausschließlich durch Intelligenztests und ähnliche Verfahren aus. Dem gegenüber steht die Münchener Gruppe des Psychologieprofessor Kurt Heller. Sie kritisieren Rosts Ansatz als zu eng und beziehen musikalische und soziale Fähigkeiten mit ein. Außerdem betonen sie die Bedeutung der Kreativität als wichtiges und eigenständiges Begabungsmerkmal. Sie sehen Rosts Konzept der allgemeinen Intelligenz umfassend als widerlegt. Rost hingegen kritisiert seinerseits, dass z.B. derzeit keine vernünftigen Kreativitätstests existieren.

Verallgemeinernd findet man Unterschiede innerhalb der Definitionen meist in dem Bereich, in dem die Hochbegabung auftritt. Nach Heller und Hany lässt sich „Hochbegabung als individuelles Fähigkeitspotential für herausragendes Leistungen, oft (nur) in einem bestimmten Bereich“ definieren. Andere Erklärungen bezeichnen dies „nur“ als eine Art Talent, oder Spezialbegabung in einem bestimmten Gebiet. Hochbegabung bezieht sich in diesem Fall auf die Gesamtheit aller Leistungen des Schülers, d.h. auf alle Gebieten. Wiederum andere Forscher definieren Hochbegabung als eine Art Entwicklungsvorsprung eines Kindes in seiner „geistigen, künstlerischen, motorischen, oder sozialen Entwicklung“ gegenüber Gleichaltrigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Einführung in die Relevanz der Thematik.

2. Grundlegendes zum Essen und Essstörungen: Einführung in die Begrifflichkeiten, die Einteilung und die theoretischen Hintergründe von Essstörungen.

3. Anorexia nervosa (Magersucht): Analyse der Definition sowie der spezifischen diagnostischen Merkmale und Folgen der Anorexie.

4. Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht): Untersuchung des Krankheitsbildes der Bulimie mit Fokus auf Kriterien und klinische Ausprägungen.

5. Ursachen der Magersucht und Bulimie: Erörterung der multifaktoriellen Entstehungsursachen, unterteilt in gesellschaftliche, familiäre und persönlichkeitsbezogene Faktoren.

6. Therapiemöglichkeiten: Überblick über Präventionsstrategien, therapeutische Ansätze und Heilungsaussichten.

7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Thematik und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.

8. Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Psychologie, Entwicklungspsychologie, Prävention, Therapie, Ursachenforschung, Leistungsgesellschaft, Körperbild, Essverhalten, Diagnose, Krankheitsbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Einordnung und Analyse von Essstörungen, wobei die beiden Formen Anorexia nervosa und Bulimia nervosa im Mittelpunkt stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Definitionen, diagnostische Kriterien, die Ursachenfaktoren (gesellschaftlich, familiär, persönlich) sowie Interventions- und Therapiemöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Entstehung und das Erscheinungsbild dieser Erkrankungen zu schaffen, um effektive Hilfs- und Therapiemöglichkeiten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien die verschiedenen Aspekte der Essstörungen systematisch zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung der beiden Störungsbilder sowie eine tiefgreifende Analyse der sozialen und psychologischen Ursachen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Essstörungen, Magersucht, Bulimie, Ursachenforschung, Prävention und therapeutische Ansätze.

Wie unterscheiden sich Anorexia und Bulimia nervosa laut der Arbeit?

Die Arbeit arbeitet die spezifischen diagnostischen Kriterien und das klinische Bild beider Krankheiten heraus, um deren unterschiedliche Ausprägungen im Essverhalten und der Psychologie zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt die Gesellschaft bei der Entstehung dieser Störungen?

Ein wesentlicher Teil der Arbeit analysiert, wie gesellschaftliche Einflüsse, Leistungsdruck und Schönheitsideale die Entwicklung von Essstörungen bei Betroffenen begünstigen können.

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Details

Title
Mathematisch begabte Grundschulkinder
College
University of Lüneburg  (Pädagogik)
Course
Mathematische Lernprozesse
Grade
gut
Author
Anja Winterstein (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V20221
ISBN (eBook)
9783638241632
Language
German
Tags
Mathematisch Grundschulkinder Mathematische Lernprozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Winterstein (Author), 2003, Mathematisch begabte Grundschulkinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20221
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