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Das Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung und ihr Einfluss auf Angehörige und Partnerschaften

Titel: Das Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung und ihr Einfluss auf Angehörige und Partnerschaften

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sabrina Kurek (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um die psychische Erkrankung der bipolar affektiven Störung. Das Ziel ist es, dem Leser verständlich zu machen, was es bedeutet an dieser Krankheit zu leiden und in welchem Zusammenhang Angehörige Hilfestellungen leisten können.

Um dem Leser ein besseres Verständnis zu verschaffen, wird zunächst die Krankheit definiert und historisch eingeordnet. Des Weiteren werden die Begriffe „Manie“ und „Depression“ bestimmt, sodass das weitere Lesen der Arbeit vereinfacht wird. Auch die Entstehung der bipolar affektiven Störung wird erläutert, um sich dem Thema anzunähern.

Weitergehend wird auf die Pharmakotherapie eingegangen, damit dem Leser das Krankheitsbild genau verdeutlicht wird und er ein Verständnis dafür bekommt, warum es nötig ist, zusätzlich medikamentös behandelt zu werden. Durch den Einblick in die Pharmakotherapie wird zusätzlich gezeigt, welche Charakteristika die Krankheit aufweist.

Da nicht nur eine medikamentöse Behandlung ausreicht, wird auch auf die Psychotherapie eingegangen. Dieses dient zugleich als Übergang zu den zwischenmenschlichen Beziehungen, da die Angehörigen einen entscheidenden Aspekt in der Therapie ein- und wahrnehmen.

Der Fokus dieser Arbeit liegt besonders auf den Angehörigen und Partnern der Betroffenen. Es wird aufgezeigt, wie diese sich fühlen und welche Rolle sie in der Beziehung zu einem Betroffenen einnehmen.

Um diese Arbeit abzurunden und die Hauptaspekte zusammenzufassen, schreibt die Verfasserin in eigenen Worten ein Resümee.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeines

1.1 Historische Einordnung und Definition des Begriffs „bipolar affektive Störung“

1.2 Begriffsbestimmung „Manie“

1.3 Begriffsbestimmung „Depression“

1.4 Die Entstehung von bipolar affektiven Störungen

2. Pharmakotherapie

2.1 Die medikamentöse Behandlung

2.2 Stimmungsstabilisierende Medikamente

2.3 Antidepressiva

2.4 Dauer der Einnahme und Nebenwirkungen

3. Die Psychotherapie

4. Zwischenmenschliche Beziehungen

4.1 Angehörige

4.2 Partnerschaften

5. Resümee der Verfasserin

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein grundlegendes Verständnis für das Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung zu vermitteln und aufzuzeigen, wie Angehörige und Partner Betroffene unterstützen können, ohne dabei ihre eigene Belastungsgrenze zu vernachlässigen.

  • Historische und klinische Definition der bipolaren Störung
  • Medikamentöse Therapiestrategien und deren Nebenwirkungen
  • Stellenwert der Psychotherapie im Behandlungsprozess
  • Herausforderungen und Rollenbilder für Angehörige und Partner

Auszug aus dem Buch

1.2 Begriffsbestimmung „Manie“

Der Begriff „Manie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Wahnsinn“ oder auch „Raserei“. Der Begriff wird allgemein mit Affektivität und Besessenheit, sowie auch Ekstase, gleichgesetzt. In der Psychologie stellt die Manie einen Terminus für einen eher abnorm fröhlich erregten und affektiven Zustand einer Psychose dar. Die Manie wird durch eine erhebliche Selbstüberschätzung charakterisiert. Die Extermform dabei ist die Megalomanie, welche dann schon Größenwahn bedeutet (vgl. Brockhaus 2001, S. 156). Diese massive, meist realitätsferne Selbstüberschätzung führt auch eine Kritiklosigkeit herbei. Hinzu kommt eine extrem gehobene Stimmung und die Betroffenen fühlen sich ausgesprochen wohl und extrem leistungsfähig. Sie haben viele Ideen, die sie für sinnvoll halten. Im Gegenzug dazu, empfinden Angehörige diese Ideen als weniger sinnvoll. Dies zeigt erneut, dass die Wahrnehmung in manischen Episoden extrem realitätsfern ist. Ein weiteres Kennzeichen der Manie ist eine enorme Antriebssteigerung. Die Betroffenen haben einen Sprechdrang, der sich auch zu einer Inkohärenz ausbilden kann. Meist wird dieses von den Betroffenen nicht bemerkt. Sie haben das Gefühl schnell, aber klar und deutlich zu sprechen und zu denken. Im Gegensatz dazu, nehmen sie ihre Umgebung als langsam und begriffsstutzig wahr. Weiter kennzeichnend für die Manie ist, dass die Betroffenen eine äußerst erhöhte Kontaktfreudigkeit und dazu ein vermindertes Schlafbedürfnis haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung skizziert das Krankheitsbild der bipolaren affektiven Störung und legt den Fokus auf die unterstützende Rolle von Angehörigen und Partnern.

1. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert die bipolare Störung historisch und klinisch, erläutert die Begriffe Manie und Depression und beleuchtet die Entstehungsfaktoren.

2. Pharmakotherapie: Der Abschnitt behandelt die medikamentöse Behandlung, verschiedene Wirkstoffgruppen wie Stimmungsstabilisatoren und Antidepressiva sowie deren Nebenwirkungen und Einnahmedauer.

3. Die Psychotherapie: Dieses Kapitel verdeutlicht die Notwendigkeit der Psychotherapie als Ergänzung zur medikamentösen Behandlung zur Rückfallprophylaxe und Alltagsbewältigung.

4. Zwischenmenschliche Beziehungen: Hier wird die Belastung und die Rolle von Angehörigen sowie Partnern im Umgang mit dem Betroffenen analysiert.

5. Resümee der Verfasserin: Die Verfasserin reflektiert die Wichtigkeit fundierten Fachwissens für den Umgang mit Betroffenen und zieht ein persönliches Fazit für ihre zukünftige Arbeit.

Schlüsselwörter

Bipolar affektive Störung, Manie, Depression, Pharmakotherapie, Psychotherapie, Angehörige, Partnerschaft, Lithium, Stimmungsstabilisator, Krankheitsverlauf, Rückfallprophylaxe, Psychohygiene, Sozialwissenschaften, Krisenintervention, Krankheitsbewältigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung und beleuchtet insbesondere die Auswirkungen auf das soziale Umfeld der Betroffenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die klinische Definition der Störung, die medikamentöse Therapie, psychotherapeutische Ansätze sowie die spezifischen Herausforderungen in partnerschaftlichen und familiären Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lesern ein Verständnis für das Leiden an dieser Krankheit zu vermitteln und Strategien für Angehörige zu beleuchten, wie sie Betroffene unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene psychiatrische und psychologische Standardwerke sowie medizinische Klassifikationen heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinische Behandlung der Krankheit (Pharmakotherapie und Psychotherapie) sowie in eine detaillierte Betrachtung der Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind bipolare Störung, Manie, Depression, Pharmakotherapie, Angehörigenarbeit und Rückfallprävention.

Wie gehen Partner idealerweise mit einer depressiven Phase um?

Partner sollten versuchen, sich abzugrenzen und ein eigenes Leben außerhalb der Betreuung zu führen, um Schuldgefühle zu vermeiden und die eigene Stabilität zu wahren.

Warum ist das Wissen über das Krankheitsbild für Fachkräfte so wichtig?

Ein fundiertes Wissen ist notwendig, um Betroffenen adäquat zu begegnen, Symptome richtig zu deuten und schwerwiegende Fehler in der Betreuung zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung und ihr Einfluss auf Angehörige und Partnerschaften
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Autor
Sabrina Kurek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V202246
ISBN (eBook)
9783656283003
ISBN (Buch)
9783656283225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bipolar affektive Störung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Kurek (Autor:in), 2011, Das Krankheitsbild der bipolar affektiven Störung und ihr Einfluss auf Angehörige und Partnerschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202246
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Leseprobe aus  18  Seiten
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