Die Vermittlung von Wissen im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung hat sich im Laufe der Zeit durch mehrere Faktoren gewandelt. Dazu zählen insbesondere die veränderten Anforderungen an Mitarbeiter, welche durch das sich ändernde Marktumfeld der jeweiligen Unternehmen, den technologischen Fortschritt und eine daraus resultierende gesunkene Halbwertzeit des Wissens zustande kommen. Das Wissen wird immer komplexer und schneller obsolet, was eine Erweiterung der Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter erfordert. Darüber hinaus entsteht ein Wettbewerb zwischen den Unternehmen, indem Wissen mehr und mehr als Wettbewerbsfaktor verstanden wird (Schulte, S., Schulz, J. ,2008, S. 26).
Um den Anforderungen gerecht zu werden, sind neue Formen des Lernens, der Kommunikation und des Wissensaustauschs erforderlich, um die Mitarbeiter für die neuen Anforderungen zu qualifizieren. Dabei müssen die Lernprozesse mit den Arbeitsprozessen verzahnt werden. In diesem Zusammenhang muss sich betriebliche Weiterbildung stetig mit neuen Lernmedien und Lernmethoden auseinandersetzen. Die Herausforderung besteht darin, Schulungsmaßnahmen so zu planen und Medien so einzusetzen, dass sie nicht nur den größten Lernerfolg mit sich bringen, sondern den größten Lernerfolg in Relation mit dem entsprechenden Aufwand. Dies ist abhängig vom jeweiligen Bedarf, Inhalt und der Situation der Maßnahme (ILTC., 2008, S.22 f.).
Diese Arbeit beleuchtet den Einsatz neuer Medien im Vergleich zu klassischen Medien wie Klassenraumtrainings, in Bezug auf die veränderten Anforderungen. Dabei werden ihre Vor- und Nachteile im Lernprozess hinterfragt und ein Bezug zur betrieblichen Weiterbildung hergestellt.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die betriebliche Weiterbildung in Unternehmen
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Entwicklung der betrieblichen Weiterbildung
2.3 Trends in der betriebliche Weiterbildung
3. Instrumente der betrieblichen Weiterbildung
3.1 Präsenz-, Distanz- und Online-Lernen
3.2 eLearning und Onlinemedien
3.3 eLearning 2.0
3.4 Mobile Learning
3.5 Blended Learning
4. Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung
4.1 Veränderte Lernkultur
4.2 Einsatz der Onlinemedien und deren Vor- und Nachteile
4.3 Beurteilung der Entwicklung und Widerstände
5. Fazit und Ausblick
Glossar
Literaturverzeichnis
Fachzeitschriften
Verzeichnis verwendeter World Wide Web Ressourcen
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Präsenz- und Distanz-Schulungen?
Präsenz-Schulungen finden vor Ort im Klassenraum statt, während Distanz-Schulungen Onlinemedien nutzen, um zeit- und ortsunabhängiges Lernen zu ermöglichen.
Was versteht man unter Blended Learning?
Blended Learning ist eine integrierte Lernform, die die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit den flexiblen Möglichkeiten des eLearning kombiniert.
Welche Vorteile bietet Mobile Learning für Unternehmen?
Mitarbeiter können Lerninhalte flexibel auf Smartphones oder Tablets abrufen, was die Verzahnung von Lernprozessen mit dem täglichen Arbeitsprozess erleichtert.
Warum sinkt die „Halbwertzeit des Wissens“?
Durch technologischen Fortschritt und schnellen Marktwandel veraltet Wissen immer schneller, was kontinuierliche betriebliche Weiterbildung unerlässlich macht.
Was ist eLearning 2.0?
Es bezeichnet den Einsatz von Social-Media-Elementen, Wikis und Blogs im Lernprozess, um den Austausch und die kollaborative Wissenserstellung zu fördern.
- Quote paper
- Pascal Gries (Author), 2012, Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterentwicklung. Trend und Wandel von klassischen Präsenz-Schulungen hin zu Distanz-Schulungen unter Einsatz von Onlinemedien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202358