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Die Rolle des Gaius Marius im Jahr 100 v. Chr.

Titel: Die Rolle des Gaius Marius im Jahr 100 v. Chr.

Hausarbeit , 2008 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Berlind (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Quästor, Volkstribun, fünfmaliger Konsul – Gaius Marius blickte 101 v. Chr. auf eine große Karriere zurück. Wie kam es ein Jahr später dazu, dass sein politisches Leben ein vorläufiges Ende nahm? Wieso verspielte er sein Ansehen bei den Popularen und den Optimaten? Weshalb verriet er seine politischen Verbündeten? Im Rahmen der Hausarbeit möchte ich versuchen, auf diese Fragen plausible Antworten zu finden. Zum Verständnis von Marius’ Charakter skizziere ich kurz seinen Lebensweg (Kapitel II), beleuchte dann die politische Situation von 107 bis 101 v. Chr. (Kapitel III), lege meinen Fokus anschließend auf das Jahr 100 (Kapitel IV) und gebe letztlich einen – wenn aus Platzgründen auch nur kurzen – Ausblick auf die Zeit nach Saturninus’ Tod (Kapitel V). Dabei liegt der Hauptaugenmerk stets auf Gaius Marius.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Der politische Aufstieg des Gaius Marius

III Die römische Innenpolitik vor der Jahrhundertwende – ein Überblick

IV Das Jahr 100 v. Chr. – Marius’ politisches Scheitern

V Kurzer Ausblick auf die Jahre nach der Krise

VI Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das politische Wirken und Scheitern des Gaius Marius im Kontext der römischen Innenpolitik der Jahre 107 bis 101 v. Chr. sowie insbesondere des Jahres 100 v. Chr. Ziel ist es, die Motive für den plötzlichen Seitenwechsel von Marius gegenüber seinen politischen Verbündeten Saturninus und Glaucia zu analysieren und plausible Hypothesen für sein Verhalten zu entwickeln.

  • Politischer Aufstieg des homo novus Gaius Marius
  • Machtkämpfe zwischen Ritterstand, Senat und Volkstribunat
  • Die Rolle des Gaius Marius im Bündnis mit Saturninus und Glaucia
  • Politische Instrumentalisierung und Gewalt im Jahr 100 v. Chr.
  • Historische Kontroverse um die Motivationen und das Scheitern des Marius

Auszug aus dem Buch

IV Das Jahr 100 v. Chr. – Marius’ politisches Scheitern

Um sich durchzusetzen, scheute das Trio nicht vor Gewalt oder Bestechung zurück. Marius soll „immense Summen für Wahlbestechung ausgegeben haben“, einen Widersacher, Aulus Nonius, ließen Saturninus und Glaucia erschlagen. Plutarch stellt Marius für seinen Wahlkampf um den sechsten Konsulat ein schlechtes Zeugnis aus und bekräftigt damit das Bild, das man von Marius hat. Er sei ein militärisches, aber kein politisches Talent gewesen.

Er suchte mit Schmeicheleien das Volk zu gewinnen und buhlte durch willfahriges Nachgeben um die Gunst der Menge. Damit schadete er nicht nur der Würde und dem Ansehen des Amtes, sondern tat auch seiner eigenen Natur Gewalt. Er wollte gern ein geschmeidiger Volksmann sein, obwohl er dazu am allerwenigsten geschaffen war. […] Im Felde besaß er Ansehen und Macht, weil man ihn brauchte, auf dem Boden der Politik aber hatte er seine Führerstellung bald verscherzt.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Vorstellung der Person Gaius Marius, der Forschungsfrage und der methodischen Herangehensweise unter Einbeziehung antiker Quellen und moderner Forschung.

II Der politische Aufstieg des Gaius Marius: Skizzierung des Lebensweges von Marius als homo novus und der ambivalenten Beziehung zu den Metelli sowie dem Senat.

III Die römische Innenpolitik vor der Jahrhundertwende – ein Überblick: Analyse der politischen Spannungen zwischen den Ständen und der Entstehung des Bündnisses zwischen Marius, Saturninus und Glaucia.

IV Das Jahr 100 v. Chr. – Marius’ politisches Scheitern: Detaillierte Untersuchung des politischen Zusammenbruchs und des Seitenwechsels von Marius nach der Eskalation der Gewalt.

V Kurzer Ausblick auf die Jahre nach der Krise: Zusammenfassung der politischen Konsequenzen nach dem Tod der Aufständischen und dem Exil des Metellus.

VI Schlusswort: Synthese der Forschungsergebnisse und Bewertung des historischen Urteils über das Handeln von Marius.

Schlüsselwörter

Gaius Marius, Römische Republik, Volkstribunat, Saturninus, Glaucia, Homo novus, Innenpolitik, Politische Krise, 100 v. Chr., Senat, Nobilität, Klientelwesen, Machtkampf, Historische Analyse, Amicitia.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der politischen Rolle des römischen Konsuls Gaius Marius in den Jahren 107 bis 101 v. Chr. und seinem folgenschweren Scheitern im Jahr 100 v. Chr.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen der soziale Aufstieg eines homo novus, die Mechanismen politischer Machtkämpfe in der späten römischen Republik sowie die Dynamik von politischen Zweckbündnissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, warum Marius seine politischen Verbündeten Saturninus und Glaucia verriet und warum er nach seinem Zenit im Jahr 101 v. Chr. so rasch an politischem Ansehen verlor.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse antiker Berichte (z.B. Appian, Plutarch) im Abgleich mit moderner, insbesondere englischsprachiger Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch den Aufstieg des Marius, seine Zusammenarbeit mit den Popularen, die Eskalation der Gewalt im Jahr 100 v. Chr. und die daraus resultierende politische Isolation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gaius Marius, Römische Republik, Popularen, Nobilität, politisches Scheitern, Machtkampf und das Jahr 100 v. Chr.

Welche Bedeutung hat das Bündnis zwischen Marius, Saturninus und Glaucia für die Krise?

Das Trio nutzte das Volkstribunat und militärische Macht, um Gesetzesvorhaben durchzusetzen und den Senat unter Druck zu setzen, was letztlich zu einer destabilisierenden Gewalteskalation führte.

Wie bewertet die Forschung den Seitenwechsel des Marius?

Während ältere Forschung Marius oft als prinzipientreuen Feldherrn sah, der Recht und Gesetz schützen wollte, betonen moderne Historiker eher sein opportunistisches Streben nach Erhalt der eigenen politischen Macht.

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Details

Titel
Die Rolle des Gaius Marius im Jahr 100 v. Chr.
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Autor
Katharina Berlind (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
17
Katalognummer
V202414
ISBN (eBook)
9783656286400
ISBN (Buch)
9783656288114
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rolle gaius marius jahr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Berlind (Autor:in), 2008, Die Rolle des Gaius Marius im Jahr 100 v. Chr., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202414
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Leseprobe aus  17  Seiten
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