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Krebs - Eine unheilbare Krankheit?

Title: Krebs - Eine unheilbare Krankheit?

Presentation (Elaboration) , 2002 , 48 Pages , Grade: 1

Autor:in: Diplom Pflegewirt (FH) Christoph Poß (Author), Petra Conte (Author), Robert Klein (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Was ist eigentlich Krebs? Krebs ist eine Erkrankung der Zelle. Das Krankheitsgeschehen spielt sich an und in der Zelle ab. Die Krebserkrankung ist eine ungesteuerte, schrankenlose Vermehrung abartiger, kranker Körperzellen, die den Gesetzen des normalen Wachstums nicht folgt. Bösartige Tumore bilden nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den westlichen Industrieländern die zweithäufigste Todesursache. Ca. 27 % der Menschen sterben an Krebs. In der letzten Zeit lag offensichtlich eine Zunahme der Krebssterblichkeit vor, die sich durch zwei Umstände erklären lässt. Zum einen sind früher wichtige Todesursachen wie zum Beispiel Tuberkulose zurückgegangen und der Krebs hat relativ an Bedeutung gewonnen. Zum anderen nimmt die durchschnittliche Lebenserwartung laufend zu; das heißt, dass mehr Menschen ein höheres Lebensalter erreichen, welches wiederum mit einer größeren Krebswahrscheinlichkeit verbunden ist.

Angesichts dieser Tatsache haben wir uns mit der Geschichte des Krebses, der Krebsepidemiologie, den vier häufigsten Krebserkrankungen und ihren Ursachen, der Krebsversorgung in Deutschland und schließlich mit der Krebsprävention beschäftigt, und möchten mit dieser Arbeit die einzelnen Inhalte näher erläutern, zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Zum Schluss muss man überlegen, ob gegenwärtige Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft eine sichere Grundlage zur Heilung bieten? In Relation zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen stellt sich die Frage Therapie oder Prävention?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Krebs und seine Geschichte

3. Krebsepidemiologie

3.1. Historische Aspekte

3.2. Situation der Krebsregister

3.3. Neuerkrankungs- und Sterbefälle

3.4. Mammakarzinom

3.5. Darmkrebs

3.6. Lungenkrebs

3.7. Prostatakrebs

4. Vorstellung der vier häufigsten Krebserkrankungen

4.1. Unterschied zwischen malignen und benignen Tumoren

4.2. Prostatakarzinom

4.3. Darmkrebs

4.4. Bronchial-/Lungenkrebs

4.5. Mammakarzinom

5. Krebsursachen

5.1. Innere Ursachen

5.2. Umwelteinflüsse

5.3. Vieren

5.4. Lebensgewohnheiten

5.5. Wechselwirkung von Psyche und Soma

5.6. Beruflich verursachte Krebserkrankung

6. Krebs und Ernährung

7. Ambulante Krebsversorgung in Deutschland

7.1. Ambulante Chemotherapie

7.2. Betreuung von Krebspatienten durch Sozialstationen

7.3. Brückenpflege

7.4. Ambulante psychosoziale Krebsberatung in Deutschland

7.5. Krebskranke treffen sich online

8. Krebsprävention und Früherkennung

8.1. Primärprävention

8.2. Sekundärprävention

8.3. Tertiärprävention, Rehabilitation und Nachsorge

9. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Krankheitsbild Krebs unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen, epidemiologischer Daten und der vier häufigsten Krebsarten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der vielfältigen Krebsursachen sowie der aktuellen Versorgungsstrukturen und Präventionsstrategien in Deutschland, mit dem Ziel, zum Nachdenken über die Balance zwischen therapeutischen Maßnahmen und präventiven Ansätzen anzuregen.

  • Historische Entwicklung des Krebsverständnisses
  • Epidemiologische Analyse der Krebsinzidenz und -sterblichkeit
  • Untersuchung von Risikofaktoren und Krebsursachen
  • Darstellung der ambulanten Krebsversorgung und psychosozialer Unterstützung
  • Diskussion von Präventions- und Früherkennungsstrategien

Auszug aus dem Buch

3.2. Situation der Krebsregister

Eine nationale Datensammlung, die Auskunft über Häufigkeit, Ursachen und Therapierbarkeit von bösartigen Neubildungen gäbe, ist in Deutschland nicht vorhanden. Ursachen hierfür sind die Hemmnisse, die aus Gründen des Datenschutzes bestehen.

Neben einer Reihe regionaler Register an Tumorzentren mit unterschiedlichen Datensammlungen gab es bis zur Wiedervereinigung nur drei Register in der Bundesrepublik. Das saarländische Krebsregister (seit 1979), Krebsregister Nordrein-Westfalen (seit 1985) und das bundesweite Krebsregister für bösartige Erkrankungen im Kindesalter (seit 1980).

Mit der Wiedervereinigung kam das Register der DDR in die Debatte. Grundlage dieses Registers war eine Verordnung: → Meldepflicht jeder Krebserkrankung. Um diese Daten zu erhalten und zu bearbeiten, musste die Bundesregierung ein Krebsregistersicherungsgesetz erlassen.

„Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass personenbezogene Daten in einer Vertrauensstelle zentral verschlüsselt werden, bevor sie dem Krebsregister gemeldet werden.“2

Seit den 90er Jahren haben die meisten Bundesländer ein Krebsregister ins Leben gerufen. Die Vollzähligkeit ist deshalb noch sehr gering und nur das saarländische Register bietet der Bundesregierung die Möglichkeit einer epidemiologischen Forschung mit bevölkerungsbezogenen Krebsmorbiditätsdaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Krankheitsbildes und Einordnung der Bedeutung von Krebserkrankungen im heutigen Gesundheitssystem.

2. Krebs und seine Geschichte: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des Wissens über Krebserkrankungen von der Antike bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit.

3. Krebsepidemiologie: Analyse der statistischen Daten zur Häufigkeit, den Sterberaten und den trendspezifischen Entwicklungen bei verschiedenen Krebsarten.

4. Vorstellung der vier häufigsten Krebserkrankungen: Detaillierte Betrachtung von Prostatakarzinom, Darmkrebs, Lungenkrebs und Mammakarzinom hinsichtlich Ursachen, Symptomen und Therapie.

5. Krebsursachen: Untersuchung verschiedener Faktoren wie Genetik, Umwelteinflüsse, Viren, Lebensgewohnheiten und psychische Aspekte bei der Entstehung von Tumoren.

6. Krebs und Ernährung: Darstellung des Zusammenhangs zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Risiko für bestimmte Krebserkrankungen.

7. Ambulante Krebsversorgung in Deutschland: Erläuterung moderner Versorgungsformen wie der ambulanten Chemotherapie, Brückenpflege und psychosozialer Beratung.

8. Krebsprävention und Früherkennung: Überblick über primäre, sekundäre und tertiäre Präventionsmaßnahmen und deren Stellenwert bei der Heilungschance.

9. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Eigenverantwortung des Individuums und der notwendigen politischen Neuausrichtung in der Krebsbekämpfung.

Schlüsselwörter

Krebs, Krebsepidemiologie, Mammakarzinom, Prostatakarzinom, Darmkrebs, Lungenkrebs, Krebsursachen, Krebsprävention, Früherkennung, Onkologie, ambulante Versorgung, psychosoziale Onkologie, Rehabilitation, Tumortherapie, Lebensstil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Übersicht zum Thema Krebserkrankungen, von den historischen Grundlagen über die Epidemiologie und Ursachen bis hin zur modernen Versorgung und Prävention in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Epidemiologie der häufigsten Krebsarten, der Identifikation von Risikofaktoren und der kritischen Beleuchtung der ambulanten Versorgung und Vorsorgemöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für das Krankheitsgeschehen zu vermitteln und zur Diskussion anzuregen, inwieweit Prävention gegenüber reiner Therapie an Bedeutung gewinnen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Auswertung epidemiologischer Daten und Berichte aus dem Gesundheitswesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier häufigsten Krebsarten, untersucht innere und äußere Ursachen wie Lebensstil und Umwelt und beschreibt Versorgungsstrukturen wie die Brückenpflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Onkologie, Krebsprävention, Früherkennung, Epidemiologie und das Spannungsfeld zwischen Therapie und Vorbeugung.

Warum ist das Screening bei Krebs so umstritten?

Das Screening wird kontrovers diskutiert, da es neben dem Nutzen auch Risiken wie falsch-positive Befunde und psychische Belastungen birgt, deren ethische und medizinische Relevanz genau abgewogen werden muss.

Welche Rolle spielt die psychologische Rehabilitation?

Die Arbeit betont, dass psychologische Hilfe entscheidend ist, um Patienten den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern und soziale Ausgrenzung zu verhindern.

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Details

Title
Krebs - Eine unheilbare Krankheit?
College
University of Applied Sciences Ludwigshafen  (Studiengang Pflegeleitung)
Grade
1
Authors
Diplom Pflegewirt (FH) Christoph Poß (Author), Petra Conte (Author), Robert Klein (Author)
Publication Year
2002
Pages
48
Catalog Number
V20252
ISBN (eBook)
9783638241861
ISBN (Book)
9783656231042
Language
German
Tags
Krebs Eine Krankheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Pflegewirt (FH) Christoph Poß (Author), Petra Conte (Author), Robert Klein (Author), 2002, Krebs - Eine unheilbare Krankheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20252
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