Google: Einfluss und Auswirkungen der Suchmaschine auf Individual- und gesellschaftliche Kommunikation


Bachelorarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsfragen und Hypothesen

3. Google’s Weg zum Erfolg
3.1. Google's Geschichte
3.2. Vom Universitäts-Projekt.
3.3. zum großen, weltweiten Unternehmen

4. Technischer Hintergrund
4.1. Das Data-Mining
4.2. Das Page-Rank-System

5. Das Recht und die Möglichkeit auf Selbstinformation
5.1. Demokratisierung der Information
5.2. Alles ist Information / Was kann man bei Google finden?

6. Die Rolle Googles auf dem Weg zur Informationsgesellschaft
6.1. Die Neuordnung des Wissens
6.2. Schnittstelle zwischen Individuum und dem World Wide Web
6.3. Die mediale Erschaffung der Wirklichkeit
6.4. Neue Wirklichkeit, neue Öffentlichkeit
6.5. Ungleichheit durch Gerechtigkeit
6.6. Unhintergehbare technische Normen
6.7. Wiederverzauberung der Welt
6.8. Die neue Ökonomie
6.9. Der Kampf um Aufmerksamkeit
6.10. Information als Transaktionsressource
6.11. Dissoziative Umordnung des Wissens

7. Von der Mediengesellschaft zur Google-Welt
7.1. Von Gutenberg und McLuhan zu Turing und Google
7.2. Die „Internet-Galaxie“
7.3. Die „Google-Galaxie“
7.4. Die digitale Reputation

8. Manipulierbarkeit von Google
8.1. Das „Google-Bombing“

9. Die Gatekeeper-Funktion
9.1. Definition von „Gatekeeper“
9.2. Google als Gatekeeper

10. Google's Weg in die Zukunft
10.1. Die Erschaffung einer „künstlichen Intelligenz“
10.2. Vom Durchstöbern der Gene
10.3. Die Erschließung neuer Energiequellen

11. Studien zum Nutzungsverhalten von Google-Nutzern
11.1. Google's Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem
11.2. Wahrnehmung der Google-Ergebnis-Seite
11.3. Die qualitative Marketagent.com-Umfrage

12. Conclusio

13. Nachwort

Literaturverzeichnis

Sekundärliteratur

Zeitschriftenartikel

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Das Internet respektive das World Wide Web gewinnt in unserer heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Wurden wir bis vor gut einem Jahrzehnt ausschließlich über Push-Medien wie Fernsehen, Radio, etc. informiert, was in der Welt außerhalb „unserer vier Wände“ passiert, steht uns mittlerweile mit einem Mausklick zu jeder Zeit überall das Wissen und die Informationen der gesamten Welt zur Verfügung. Besser noch, Diskussionsplattformen und Kommentarfunktionen lassen uns aktiv am Geschehen teilhaben, setzen einen interaktiven Rahmen im Meinungsbildungsprozess. Durch die Weiterentwicklung der ehemaligen militärischen Erfindung wurde uns ein völlig neuer Zugang zu Wissen geschaffen.

Doch wie findet man sich in diesem Netz unzähliger Informationsträger, das sich von Tag zu Tag erweitert, verändert und einem fluktuativen Zustand unterworfen ist, zurecht? Wie bringt man eine persönliche Ordnung in ein fast erdrückendes Chaos an Daten?

Suchmaschinen bildeten des Rätsels Lösung. Sie durchströmen heute permanent den Bestand an riesigen Datenmengen, halten diese automatisch in einer Bestandsliste fest und lassen jederzeit in Sekundenbruchteilen auf genau die Informationen zugreifen, die aktuell benötigt werden.

Spricht man heute von Suchmaschinen, meint man eigentlich Google. Diese setzten den Grundstein für die Suche, wie wir sie mittlerweile kennen. Viele Menschen setzen heutzutage das Internet gleich mit Google. Das mag daran liegen, dass ein Großteil der Internet-User mit eben dieser Seite in das Datennetz einsteigen. Spätestens seit dem Einzug des Verbes „googeln“ in die 23. Auflage des deutschen Dudens, ist Google mit dem Suchen in den Weiten des World Wide Web gleichzusetzen.

Dabei hat sich das Unternehmen aus dem Silicon Valley folgenden Leitspruch auf die Fahnen geschrieben: „Die Informationen der Welt zu organisieren und sie vielseitig zugänglich und hilfreich zu machen.“[1]

„Noch nie zuvor in der Geschichte dieses Planeten konnten so viele Menschen ohne jegliche fremde Hilfe so viele Informationen über so viele Dinge und so viele andere Menschen finden.“[2] Dabei spielt es keine Rolle ob es sich beim Suchenden um ein Kind in Kambodscha oder einen Universitätsprofessor handelt. Für alle gelten die gleichen Voraussetzungen und Regeln. Laut dem in Russland geborenen Google-Gründer Sergey Brin ist Google ein „totaler Gleichmacher.“[3]

Doch was macht Google im Vergleich zu anderen Suchmaschinen im Internet so besonders. Dem Phänomen Google möchte ich auf den nächsten Seite auf die Spur gehen. Bei meinen Untersuchungen möchte ich mich hauptsächlich auf die Suchfunktion von Google konzentrieren, auch wenn das Unternehmen noch eine große Palette zusätzlicher Dienstleistungen im Angebot hat.

2. Forschungsfragen und Hypothesen

Alles in Allem handelt es sich bei Google um ein sehr vielschichtiges Thema, daher möchte ich mich bei meinen Untersuchungen nur auf einige wenige prägnante Aspekte konzentrieren.

Forschungsleitende Fragestellungen:

- Was macht Google so erfolgreich im Vergleich zu anderen Suchmaschinen?
- Inwiefern änderte sich durch Google das indivuelle Informations-Suchverhalten von Endnutzern?
- In welchen Bereichen findet sich heute die Google-Technologie und wo wird der Weg noch hinführen (Paradigmen)?
- Welche Problemstellungen in Bezug auf Informationsfreiheit könnten durch die Quasi-Monopolstellung von Google auftreten?
- Wie könnte die Zukunft der Suche aussehen, welchen Stellenwert wird dabei die Google-Technologie haben?

Die dazu gehörigen Hypothesen:

- Google nimmt in Hinblick auf die Auffindbarkeit von Informationen die Funktion eines „Gatekeepers“ ein.
- Die „Googleisierung“ führt dazu, dass man sich nur über die Suchmaschine ermittelten Quellen beschränkt, was somit zu einer verzerrten Wiedergabe von Themen und Meinungen führt.
- Suchmaschinen werden als Meta-Angebote nur dann gebraucht, wenn neue Angebote gesucht werden bzw. die bekannten Angebote ein Bedürfnis nicht befriedigen.
- Zusatzdienste wie Maildienste oder Karten steigern die Reichweite und „Stickiness“, also die Verweildauer.
- Durch die technische Begrenzung der Suchmaschine und deren Kapazitätsbegrenzungen ergibt sich eine Qualitätsminderung der Ergebnisse, da eine Vollständigkeit nicht gewährleistet werden kann.

3. Google’s Weg zum Erfolg

3.1. Google's Geschichte

Der Name Google entstammt dem Wort "Googol". Dieser Begriff beschreibt eine Eins mit hundert Nullen und wurde von dem Sohn des amerikanischen Mathematikers Edward Kasner erfunden. Durch ein Wortspiel wurde aus dem Wort "Googol" das Wort Google. Die Gründer der Suchmaschine suchten eigentlich nur nach einem Begriff, um die enorme Menge an Informationen im Netz zu beschreiben.[4] Der kindlich geprägte Name soll gleichzeitig die spielerische wie auch hochgeistig mathematische Herangehensweise des Unternehmens an den weltweiten Suchmarkt zeigen.

3.2. Vom Universitäts-Projekt...

Die beiden Erfinder der Suchtechnologie Google, Larry Page und Sergey Brin trafen erstmals im Frühjahr des Jahres 1995 aufeinander, als beide an einem Doktorantenprogramm im Fachbereich Mathematik der Universität Stanford, USA, teilnahmen. Von ihren Kommilitonen wurden sie als kritische, freidenkende, debattierfreudige und humorvolle Menschen beschrieben. Da beide in Akademikerfamilien hineingeboren waren und ihre Väter Tätigkeiten als Professoren nachgingen, wuchsen sie als „Computernutzer der zweiten Generation auf“.

So sollte es nicht verwunderlich sein, dass sie – aufgewachsen in einem wissenschaftlich geprägten sozialen Gefüge – ebenso eine Akademikerlaufbahn einschlagen wollten. Der gebürtige Russe Brin schloss als bereits 19-Jähriger sein Studium in den Fächern Mathematik und Informatik an der Universität von Maryland ab und galt seinen Altersgenossen als weit voraus. Page, aus einer jüdischen Familie stammend, graduierte 1995 in den Fächern Computertechnik und Betriebswirtschaftslehre.[5]

Bis zur Arbeit an Google hatte sich die Informatikabteilung der Stanford Universität bereits einen guten Namen auch außerhalb des Campusgeländes gemacht, da man „…sich bereits als Brutkasten für einige der erfolgreichsten Technologie-Unternehmen der Welt etabliert (hatte), von Hewlett Packard bis hin zu Sun Microsystems („Sun“ steht für Standford University Network)“.[6]

Brin konzentrierte sich während seiner Promotion zusammen mit dem Stanford-Professor Rajeev Motwani in seinen Forschungen auf den Bereich Data Mining.[7] Page hingegen arbeitete an einem Projekt mit dem Namen „Digital Libraries Projekt“, wobei er durch die Nutzung der bereits bestehenden Suchmaschine Altavista[8] auf die Nützlichkeit von Links stieß, die „zur Dynamik des Webs beitrugen“ und auch nach Vorstellung des britischen WWW-Erfinders Tim Berners-Lee „...informationshungrige Computernutzer von einem Dokument zu anderen führen würde.“[9]

Die Konvergenz beider Ideen, welche 1996 stattfand, sollte zu einer Verbesserung der Internetrecherche führen. Ein entscheidender Schritt sollte die Einführung von sogenannten „Spider-Programmen“ bieten, die „...zur Durchsuchung des gesamten Internets losgeschickt wurden“ und dessen gesamten Bestand in einer riesigen Datenbank zu archivieren.[10]

Das angestrebte Ziel lautete: Ein brauchbares Ordnungssystem, das die unkontrollierbar unüberschaubaren und chaotisch wirkenden Datenbestände des WWW in eine leicht durchschaubare Struktur bringen sollte. Die Analyse der dadurch gewonnenen Ergebnisse führte schließlich zum Page-Rank-Verfahren. (siehe dazu 4.2.)

3.3. zum großen, weltweiten Unternehmen

Anfang 1998 entschieden sich die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin ihr Projekt „BackRub“, an dem sie an der Stanford Universität arbeiteten, in „Google“ umzutaufen. Die Beiden nahmen sich auf Anraten ihres Professors eine Auszeit vom Studium, mieteten sich eine Garage im Menlo Park in Kalifornien, registrierten sich die Domain google.com und bekamen von Andy Bechtolsheim, einem der Gründer von Sun Microsystems, 100.000 Dollar Startkapital. Ende 1998 gründeten sie die Firma Google Inc. und erfreuten sich erster positiver Resonanz der Öffentlichkeit.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Unternehmen wuchs sehr schnell und zog deshalb 1999 erst nach Paolo Alto und dann nach Mountain View, dem heutigen Stammsitz, um. Google hatte bereits 40 Mitarbeiter und konnte weitere Geldgeber finden, die das Projekt unterstützten.

Die Zeit danach war durch unglaubliches Wachstum geprägt. Google hatte Unmengen an Internetseiten indexiert und versuchte diese nun, nach Relevanz sortiert, weltweit seinen Nutzern zu präsentieren. Um dieses System zu finanzieren, welches eine enorme Rechnerleistung benötigte, startete Google im Jahr 2000 sein Programm AdWords. Dieses gab Werbetreibenden die Möglichkeit auf den Google-Suchergebnisseiten zu werben und beschert Google bis heute den größten Teil seiner Einnahmen. Eine weitere Hilfe, die die Bekanntheit und damit den finanziellen Erfolg der Suchmaschine herbei führte, dürfte die Erwähnung und Unterstützung durch Danny Sullivan mit seinem „Search Engine-Watch“ gewesen sein.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anfang 2001 bewältigte Google bereits sensationelle 100 Millionen Suchanfragen pro Tag , also 10000 pro Sekunde. Im gleichen Jahr eröffnete Google einen weiteren Firmensitz in Tokio und der ehemalige Firmenchef von Novell, Eric Schmidt, wurde ins Unternehmen geholt. Google erweiterte seine Produktpalette und bot nun auch eine Bildersuche an. Fortan wurden eine ganze Reihe weiterer Produkte entwickelt. Google stellte seinen Entwicklern 20 Prozent ihrer Arbeitszeit frei zur Verfügung um kreativ zu sein. Sie konnten eigene Ideen entwickeln oder vorhandene Produkte verbessern. Daraus entstanden beispielsweise Produkte wie der beliebte Service Google News oder die Produktsuchmaschine Froogle.[12]

2004 eröffnete Google seinen europäischen Firmensitz in Dublin und startete seinen Dienst Google Mail in der Beta-Phase die erst 2009 offiziell beendet wurde. Im Jahr 2004 ging Google auch an die Börse und machte dadurch die beiden Gründer zu Multimilliardären.[13]

Die Dienste Google Maps und Google Earth prägten das Jahr 2005, wodurch Google eine Vormacht-stellung in der digitalen Kartographierung einnahm und die großen Anklang bei den Nutzern fand. 2006 übernahm Google den Video-Dienst YouTube um seine Angebotspalette zu erweitern und neuen Entwicklungen in der Netzwelt zu folgen. Eine weitere Neuerung war der Dienst Google Docs, eine Art Online-Office-Anwendung. Im Jahr 2007 startete Google dann das Projekt Street View, was bis heute bei vielen Datenschützern umstritten ist, und kaufte die Firma DoubleClick, einen der größten Werbevermarkter im Internet.

2008 steigt Google mit Chrome auch in den Browser-Markt ein und bringt ein Handy Namens G1 mit dem hauseigenen mobilen Betriebssystem Android auf den Markt. Google hatte endgültig das Stadium einer „einfachen Suchmaschine“ verlassen und kann als eines der führenden Technologiekonzerne weltweit bezeichnet werden.

2010 bezieht Google neue Stellung in Bezug auf ihre China-Politik, was im Vorfeld international großes Aufsehen erregte (da Google vorgeworfen wurde, durch Zensur das totalitär-kommunistische Regime zu unterstützen): Google wird Suchergebnisse auf Google.cn nicht mehr zensieren und wir d nach einem Weg suchen, innerhalb des gesetzlichen Rahmens eine ungefilterte Suchmaschine zu betreiben. „Soweit dies möglich ist“, nach eigenen Angaben. Mit dem neuen Indexierungssystem Caffeine bietet Google seinen Nutzern 50 Prozent aktuellere Ergebnisse für Websuchen als sein Vorgänger. Google wird nochmal politisch und veröffentlicht zusammen mit Verizon einen Vorschlag über Richtlinien für ein offenes Internet.[14]

4. Technischer Hintergrund

Den Grundstein für ein rasches Finden von Informationen im Internet legten Prin und Page mit einem ausgeklügelten System aus Algorithmen und mathematischen Kniffen.

4.1. Das Data-Mining

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sergey Brin konzentrierte sich während seiner Promotion in Stanford zusammen mit dem Stanford-Professor Rajeev Motwani in seinen Forschungen hauptsächlich auf den Bereich Data Mining.[15] Beim Data-Mining handelt es sich um eine bestimmte Form der Datenfilterung, wobei es in erster Linie um eine softwaregestützte Ermittlung von Zusammenhängen, Mustern und Trends in großen Datenbeständen geht. In unzähligen Datenbanken werden Daten gesammelt, die ab einem gewissen Zeitpunkt weder weiterverwendet noch ausgewertet werden, z. B. wissenschaftliche Daten, Personalangaben bei der Strafverfolgung etc. Solange die Daten ungeordnet auf Servern gespeichert liegen, sind sie wertlos. Wertvoll wird der Datenbestand erst dann, wenn er mit Analysesoftware bearbeitet wird. Längst ist dieses Data-Mining bei großen Unternehmen zum technischen Standard geworden und so werden alle Daten, die von Kunden hinterlassen werden, mit Hilfe einer Data-Mining-Software analysiert, „die mit statistisch-mathematischen Methoden Muster, Regeln und statistische Auffälligkeiten erkennt.“[16] So kann beispielsweise die Analyse von Verkaufszahlen mithilfe des Data-Minings zum Erkennen von Kaufverhalten verhelfen. Ebenso können wesentliche Kundencharakteristika oder Zielgruppen herausgefunden werden, auf die man durch gezielte Marketingmaßnahmen eingehen kann. Softwareprodukte für Data-Mining verwenden komplexe Methoden der Statistik, der künstlichen Intelligenz (v. a. neuronale Netze und Fuzzylogik), Entscheidungsbaumtechniken sowie Kombinationen davon.[17]

Dabei sind stets große bzw. gigantische Datenmengen im Focus des Betrachters, die analysiert werden. Data-Mining wird auch gerne zusammen mit „Knowledge Discovery“ verwendet, also Wissenentdeckung. Schließlich kann man Wissen nur mit solchen System aus so riesigen Datenbeständen, wie Google sie hat, gewinnen.[18]

Mit Google Analytics[19] hat das Unternehmen eine eigene Data-Mining-Software herausgebracht, die zusammen mit Adwords gebraucht, jedermann aufschlussreiche Daten und Statistiken über das Nutzungsverhalten von Seitenbesuchern erstellen kann.

Offiziell setzt Google die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse zur Weiterentwicklung der eigenen Datenbanken und Software ein. Datenschützer kritisieren allerdings, dass das Unternehmen dadurch zu große Einsichten in die Privatsphäre von jedem einzelnen Nutzer hätte. Und es wäre kaum auszudenken, wenn die Daten in die Hände der falschen Personen gelangen würden. Schließlich ist Wissen in bestimmter Form auch Macht. Und das Wissen über das individuelle Surf- und Suchverhalten speichert Google gerne und bereitwillig auf den abertausenden Servern weltweit.

4.2. Das Page-Rank-System

Die typische Google-Suche läuft folgendermaßen ab:

„Sie tippen einen Suchbegriff ein, und Googles Netzwerk aus Hunderttausenden verbundener Computer durchforstet eine Datenbank mit Milliarden von Webseiten, wählt einige Tausend aus, die am besten zu ihrem Suchbegriff passen, ordnet sie nach ihrer Bedeutung und zeigt dann das Ergebnis über das Internet auf Ihrem Bildschirm an.“[20]

Was sich dabei im Hintergrund abspielt, bleibt dem Otto-Normal-User dabei verborgen, da sich dies innerhalb einer Sekunde und vor allem im Verborgenen abspielt. Den Kern einer jeden Google-Suche bildet der sogenannte Page-Rank-Algorithmus - benannt nach seinem Erfinder Larry Page, dessen Funktionsweise ich hier erläutern möchte:

[...]


[1] Zielvorgabe für die Suchmaschine “Google”, zit. n. Google Engineering Team 2003, XVII: “Organize the world’s information and make it universally accessible and useful”

[2] Friedman, S.221-222

[3] Friedman, S. 222

[4] Vgl. Friedman, S. 222

[5] Vise, S. 33 - 39

[6] Vise, S. 41

[7] Vise, S. 45

[8] http://www.altavista.com

[9] Vise, S. 46

[10] Vise, S. 46 - 47

[11] Vgl. Vise, S. 66 - 100

[12] Vgl. Vise: S. 114 - 129

[13] Vgl. Vise: S. 240 - 256

[14] Vgl. http://www.google.com

[15] Vise, S. 45

[16] Reischl, S. 84

[17] Vgl. http://www.lexikon.meyers.de

[18] Vgl. Reischl, S. 85

[19] http://www.google.de/analytics

[20] Carr, S.22

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Google: Einfluss und Auswirkungen der Suchmaschine auf Individual- und gesellschaftliche Kommunikation
Hochschule
Universität Wien  (Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
41
Katalognummer
V202631
ISBN (eBook)
9783656303275
ISBN (Buch)
9783656305606
Dateigröße
1331 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
google, suchmaschine, suchen, googeln, wissen, journalismus, kommunikationswissenschaft, geld, verdienen, wissensvorsprung, marketing, adwords, silicon valley, perfekt, data, mining, page, rank, geschichte, kommunikation, gesellschaft, wissensgesellschaft, gatekeeper, zukunft, künstliche intelligenz, intelligenz, nutzungsverhalten, gene, wahrnehmung, reputation, google-bombing, gutenberg, mcluhan, turing, internet, information, umordnung, demokratisierung, alles ist information, informationsgesellschaft, individuum, neue ökonomie, aufmerksamkeit, transaktion, medien, medial, technische normen, finden, gerechtigkeit, öffentlichkeit
Arbeit zitieren
Peter Lauterkorn (Autor), 2011, Google: Einfluss und Auswirkungen der Suchmaschine auf Individual- und gesellschaftliche Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202631

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