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Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein? (Unterrichtsentwurf, 2. Schuljahr)

Entnommen aus der Unterrichtsreihe "Wir erforschen Licht und Schatten!" (Unterrichtsstunde für das Fach Sachunterricht der Grundschule)

Title: Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein? (Unterrichtsentwurf, 2. Schuljahr)

Lesson Plan , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dirk Feldmann (Author)

Didactics - Regional History and Geography
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Summary Excerpt Details

1. Thema der Stunde: Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein?

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in Form von Freihand-Versuchen mit der Problematik aus-einander, welche Parameter die Größe von Schattenprojektionen beeinflussen können, um die hierbei gewonnenen Erkenntnisse zu verbalisieren, zu dokumentieren und in einen Anwendungszusammen-hang mit dem geplanten Handlungsprodukt („Das Schattentheater der Klasse 2a“) zu stellen.

2. Thema der Unterrichtseihe: Wir erforschen Licht und Schatten!

Eine handlungs- und produktionsorientierte Unterrichtsreihe zur forschenden Auseinandersetzung mit den optischen Phänomenen Licht und Schatten, mit dem Ziel, grundlegende Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich des Verhältnisses von Licht und Schatten zu abstrahieren und zu verbalisieren, und darauf fußend ein eigenes Schattentheater zu konzipieren und aufzuführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Thema der Unterrichtsreihe: Wir erforschen Licht und Schatten!

2. Aufbau der Unterrichtsreihe

1. Das brauchen wir für unser Schattentheater: Was wissen wir schon und was wollen wir noch lernen?

2. Woher bekommen wir Licht für unser Theater?

3. Was Licht alles kann...

4. Haben alle Dinge einen Schatten?

5. Wie entsteht ein Schatten? Was ist ein Schatten?

6. Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein?

7. Warum ist der Schatten schwarz? – Sind alle Schatten schwarz?

8. So soll unser Theaterstück aussehen!

9. Licht an, Bühne frei! Wir präsentieren unser Schattentheater unseren Eltern

3. Schwerpunktziel der Stunde

4. Didaktische Schwerpunktsetzung

4.1 Bezug zu Richtlinien und Lehrpläne

4.2 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung sowie Exemplarizität

4.3 Didaktische Prinzipien

4.4 Didaktisches Material / Funktion von Leitmedien

4.5 Differenzierungsmaßnahmen (innere Differenzierung) unter Berücksichtigung des sachstrukturellen Entwicklungsstandes der Kinder und der Niveaustufen

4.5.1 Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler

4.5.2 Differenzierung

4.6 Deutsch in allen Fächern als Prinzip

5. Tabellarische Übersicht über den geplanten Unterrichtsverlauf

6. Anhang

6.1 Fachwissenschaftliche Analyse des Unterrichtsgegenstandes

6.2 Arbeitsauftrag

6.3 Beobachtungsauftrag

6.4 Forscherbogen

6.5 Übersicht über die zur Verfügung stehenden Tippkarten

6.6 Hilfsangebot: Dokumentationsbogen zu den o.g. Forscherbögen (zweistufig differenziert)

6.7 Angebot zur quantitativen Differenzierung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Unterrichtsstunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler durch systematisches Experimentieren grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Schattenprojektion entdecken, verbalisieren und in einen Anwendungszusammenhang für ein geplantes Schattentheater bringen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Parameter wie die Position der Lichtquelle oder des Gegenstandes die Größe eines Schattens beeinflussen.

  • Erforschung physikalischer Gesetzmäßigkeiten von Licht und Schatten
  • Anwendung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen (Beobachten, Dokumentieren, Hypothesenbildung)
  • Handlungs- und produktionsorientiertes Lernen durch die Vorbereitung eines Schattentheaters
  • Förderung sprachlicher Kompetenzen im Sachunterricht
  • Innere Differenzierung zur individuellen Lernförderung

Auszug aus dem Buch

4.3 Didaktische Prinzipien

Die oben beschriebene Unterrichtseinheit bzw. diese Stunde berücksichtigt das Prinzip der Handlungs- und Produktionsorientierung. Handlungsorientierter Unterricht geht im Idealfall von einem konkreten Problem aus (hier: Erstellung eines Schattentheaters), für dessen Bewältigung die Lernenden eine zielgerichtete Planung entwickeln und auf ihre individuellen Kompetenzen zurückgreifen müssen. Der Aspekt des „Handelns“ verbindet sich innerhalb dieser Stunde eng mit dem Gesichtspunkt des manuellen Tuns (z.B. Hantieren mit Lichtquellen, Verschieben des Gegenstandes in Relation zur Lichtquelle); auf diese Weise werden vor allem jene Lerntypen angesprochen, bei denen sich Lerninhalte vor allem über das konkrete Handeln bzw. über eine multisensorische Erfassung verfestigen.

Nach Hilbert Meyer bzw. Joachim Kahlert kann die Auseinandersetzung mit einem Problem wie der Veränderbarkeit von Schattenprojektionen in die Kategorie „freies Experimentieren“ bzw. „Ausprobieren“ eingeordnet werden: Die natürliche Experimentierlust der Kinder, die ihre Entfaltung weitgehend außerhalb der Schule erfährt, wird für die vorliegende Lernsequenz kanalisiert. Das selbstständige Entdecken, weitgehend ohne rigide Vorgaben, erzeugt zudem intrinsische Motivation, was eine bessere neuronale Vernetzung des Unterrichtsgegenstandes gewährleistet. Angesichts des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts der vorliegenden Unterrichtsstunde kommt dem Lernen durch Wahrnehmen und Beobachten eine besondere Bedeutung zu.

Ausgehend von einer konkreten Problemstellung (vgl. Titel der Unterrichtsstunde) müssen sich die SuS beispielsweise entscheiden, wie sie ihre Untersuchung und Beobachtung möglichst zielgerichtet und effektiv gestalten können. Da die SuS bei der Untersuchung der Veränderbarkeit des Schattens weitgehend ohne Vorgaben experimentieren dürfen – wobei das Arbeits- bzw. Dokumentationsmaterial letztendlich dem Beobachtungsprozess eine gewisse Struktur verleihen soll – finden sich Anknüpfungspunkte zum Prinzip des „Entdeckenden Lernens“: Die Kinder sind zunächst dazu aufgefordert, Hypothesen zu formulieren, wie sich die Größe von Schattenprojektionen mithilfe der zu Verfügung stehenden Materialien beeinflussen lässt. Diese Vermutungen sollen anschließend bestätigt oder wiederlegt werden; gewonnene Erkenntnisse müssen gedeutet und dokumentiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema der Unterrichtsreihe: Wir erforschen Licht und Schatten!: Einführung in die handlungs- und produktionsorientierte Unterrichtsreihe mit dem Ziel, Gesetzmäßigkeiten von Licht und Schatten zu erarbeiten.

2. Aufbau der Unterrichtsreihe: Detaillierte Darstellung der neun Einzelschritte der Unterrichtsreihe, von der Vorerfahrung bis zur finalen Präsentation des Schattentheaters.

3. Schwerpunktziel der Stunde: Definition des zentralen Lernziels, welches die Entdeckung und Verbalisierung von Gesetzmäßigkeiten bei der Schattenprojektion durch systematisches Experimentieren umfasst.

4. Didaktische Schwerpunktsetzung: Begründung der Unterrichtsgestaltung durch Bezug zu Richtlinien, Prinzipien des entdeckenden Lernens und Strategien zur Binnendifferenzierung.

5. Tabellarische Übersicht über den geplanten Unterrichtsverlauf: Detaillierte Darstellung des geplanten Unterrichtsgeschehens inklusive didaktischer Kommentare für die Initial-, Arbeits- und Präsentationsphase.

6. Anhang: Umfassende fachwissenschaftliche Analyse, Arbeitsmaterialien, Beobachtungsaufträge sowie Anleitungen für die Differenzierungsangebote.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Licht und Schatten, Schattentheater, Freihand-Versuche, Naturphänomene, Schattenprojektion, Entdeckendes Lernen, Experimentieren, Kompetenzzuwachs, Didaktik, Grundschule, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Naturwissenschaftliches Lernen, Schattenraum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine schriftliche Planung für eine unterrichtspraktische Prüfung im Fach Sachunterricht, in der Grundschüler der Klasse 2a das Phänomen Licht und Schatten erforschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Reihe?

Die Unterrichtsreihe befasst sich mit der Entstehung von Schatten, der Wirkung verschiedener Lichtquellen, der farblichen Wahrnehmung von Schatten sowie der Konzeption und Aufführung eines Schattentheaters.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Gesetzmäßigkeiten für die Veränderung der Größe von Schattenprojektionen entdecken, diese verbalisieren und ihre Beobachtungen systematisch dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Fokus liegt auf dem „Entdeckenden Lernen“ durch „Freihand-Versuche“ und das Prinzip des handelnden Lernens, bei dem die Kinder durch Ausprobieren eigene Erkenntnisse gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der didaktischen Schwerpunktsetzung, den Prinzipien der Unterrichtsgestaltung (wie Handlungs- und Produktionsorientierung), sowie den notwendigen Differenzierungsmaßnahmen für eine heterogene Lerngruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sachunterricht, Licht und Schatten, Schattentheater, Freihand-Versuche, Naturphänomene, Schattenprojektion und Entdeckendes Lernen.

Warum ist das Schattentheater als Handlungsprodukt so wichtig?

Das Schattentheater dient als motivierendes Ziel, das einen Anwendungszusammenhang für die theoretisch erarbeiteten Gesetzmäßigkeiten schafft und die gestalterische Tätigkeit der Kinder würdigt.

Wie geht die Lehrkraft mit der Heterogenität der Klasse um?

Es werden verschiedene Differenzierungsmaßnahmen angewendet, darunter die Arbeit in leistungshomogenen Gruppen, die Bereitstellung von bildgestützten Tippkarten und qualitativ angepasste Dokumentationsbögen.

Welche Rolle spielt Sprache in dieser Unterrichtsstunde?

Da viele Kinder Deutsch als Zweitsprache erlernen, hat die Sprachförderung einen hohen Stellenwert. Fachbegriffe wie „Lichtquelle“ werden explizit eingeführt und durch Satzmuster unterstützt.

Wie werden Kinder mit besonderen Bedürfnissen (z.B. ADHS oder Sehschwäche) berücksichtigt?

Die Lehrkraft plant gezielte Motivationshilfen, angepasste Materialien für Kinder mit Sehschwäche und eine kleinschrittige Begleitung während der Arbeitsphasen ein.

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Details

Title
Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein? (Unterrichtsentwurf, 2. Schuljahr)
Subtitle
Entnommen aus der Unterrichtsreihe "Wir erforschen Licht und Schatten!" (Unterrichtsstunde für das Fach Sachunterricht der Grundschule)
College
Study seminar for teaching professions at schools Arnsberg
Course
Zweite Staatsprüfung
Grade
1,0
Author
Dirk Feldmann (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V202635
ISBN (eBook)
9783656334767
ISBN (Book)
9783656335092
Language
German
Tags
Schatten Licht Versuche Experimente Grundschule Sachunterricht 2. Schuljahr Projektionen Parameter wahrnehmen beobachten EIS-Prinzip Handlungsorientierung Produktionsorientierung Versuch Schattenspiel Taschenlampe Projektion Randstrahlen Kernschatten Halbschatten Gruppenarbeit Erproben Wissenschaftliches Arbeiten Ausprobieren Naturwissenschaften Anfangsunterricht 2. Klasse Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Feldmann (Author), 2011, Warum ist ein Schatten manchmal groß und manchmal klein? (Unterrichtsentwurf, 2. Schuljahr), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202635
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