Investitionsentscheidung zur neuen Heizungsanlage im Bauhof Hildburghausen aus technischer, ökologischer und ökonomischer Sicht


Projektarbeit, 2012
35 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung des Unternehmens/ Beschreibung der Stadt
1.1 Beschreibung des Betriebes

2. Beschreibung des Problems
2.1 Zahlen und Fakten des Problems
2.2 Berechnung der Fakten

3. Analyse der Ist Situation

4. Diskussion der Alternativen
4.1 Technische Beurteilung
4.1.1 Blockheizkraftwerk
4.1.1.1 Technische Erklärung eines BHKW
4.1.2 Brennwertheizung
4.1.2.1 Technische Erklärung eines Brennwertheizung
4.2 Wirtschaftlichkeitsberechnung
4.2.1 Wirtschaftlichkeitsberechnung der vorhandenen Heizanlage
4.2.2 Wirtschaftlichkeitsberechnung des Blockheizkraftwerkes
4.2.3 Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Brennwertheizung
4.3 Gesamtbetrachtung

5. Entscheidungsvorschlag

1 Beschreibung des Unternehmens/ Beschreibung der Stadt

Wappen der Stadt Hildburghausen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 1

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hildburghausen

Deutschlandkarte

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb 2

Quelle: http://www.edelgrau.de/corel-photopaint/download/corel-draw.htm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hildburghausen ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Sie ist eine ehemalige Residenzstadt im fränkisch geprägten Süden des Freistaates Thüringen.

Hildburghausen liegt im Tal der Werra, in etwa 372 m Höhe über NN am südwestlichen Rand des Buntsandsteinlandes zwischen dem Thüringer Wald im Norden und dem Grabfeld im Süden. Nördlich liegt außerdem der Hildburghäuser Stadtwald mit bis zu 550 Meter hohen Bergen. Vom (noch flacheren) Coburger Land wird die Stadt nach Südwest bis Süd durch den Häselriether Berg (526 m), den Stadtberg (496 m) und den Krautberg (488 m) getrennt. Hildburghausen besteht aus der Altstadt und der kleineren, 1710 von Hugenotten1 angelegten Neustadt. Zur Stadt gehören die Ortsteile Birkenfeld, Bürden, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Häselrieth, Leimrieth, Pfersdorf, Wallrabs und Weitersroda.

Angrenzende Gemeinden sind Auengrund, Brünn/Thür., Gleichamberg, Kloster Veßra, Reurieth, die Stadt Schleusingen, Straufhain und Veilsdorf.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hildburghausen

1.1 Beschreibung des Betriebes

Hierbei handelt es sich um das Amt 68, den Baubetriebshof2, der Stadtverwaltung Hildburghausen, welcher in der Thomas-Müntzer-Str. 17, in 98646 Hildburghausen ansässig ist.

Der städtische Bauhof wurde 1990/1991 als eigenständiges Amt gegründet.

1994 wurde dieser umgewandelt zu einer Kapitalgesellschaft der Stadt Hildburghausen und hieß Stadtwerke GmbH. Da diese Unternehmensform nicht den gewünschten Erfolg brachte, wurde sie im Frühjahr 1996 aufgelöst und in die Stadtverwaltung als eigenständiges Amt (Amt 68) zurückgeführt.

Gemäß dem Aufgabengliederungsplan3 der Stadtverwaltung, wurde weiterhin noch die Friedhofsverwaltung dem Bauhof zugeordnet. Die Personalstruktur des Amtes stellt sich wie folgt dar:

Der Bauhof:

1 Amtsleiter

1 Einsatzleiter

1 Verwaltungsfachangestellter

22 Bauhofmitarbeiter

Die Friedhofsverwaltung:

1 Friedhofsverwalter

1 Sachbearbeiter Friedhofswesen

Mit seinen 27 Mitarbeitern bewältigt der Bauhof ein großes Aufgabenspektrum. Dazu gehören u. a.: der Winterdienst, die Unterhaltung der Grünflächen, die Beseitigung von Müll und Verschmutzung, Straßenreinigung, Müllentsorgung der städtischen Papierkörbe, Baumsanierung, Unterhaltung und Pflege der 10 städtischen Friedhöfe, bauliche Unterhaltung des Straßennetzes, Pflege der städtischen Sportplätze und die Absicherung kultureller Ereignisse, sowie die Unterstützung der ansässigen Vereine. Sie bilden alle ein großes Aufgabenspektrum. 2011 wurden vom Bauhof insgesamt 201 Einzelaufträge und 131 Daueraufträge erledigt. Dies entsprach lt. Innerer Verrechnung einer Gesamtleistung von 1.303.247,39 €.

Anmerkung: Die Anzahl der Einzelaufträge ist nicht steuerbar. Sie werden nach Dringlichkeit und zeitlicher Unabwendbarkeit abgearbeitet. Der Planansatz für das Haushaltsjahr belief sich auf kalkulatorische 1.379.000,00 €.

Die Differenz zum Haushaltsansatz von 75.752,61 € resultiert aus der Schwankung der Arbeitsaufträge, wie z.B. welche Fahrzeuge und Geräte zum Einsatz kommen (unterschiedliche Verrechnungssätze für ausgeführte arbeiten), Ausfall von Technik und Arbeitszeit bedingter Ausfall, durch Krankheitstage.

Die Zahlen im Überblick:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Beschreibung des Problems

Wie wir fast täglich aus den Medien erfahren, haben sich in den letzten 10 Jahren die Preise für Strom und Gas drastisch verändert.

Die Fachpresse diskutiert darüber, ob und wann der Erde die gegebenen Ressourcen ausgehen. Aktuell wird geschätzt, dass die fossilen Vorräte noch etwa 50 Jahre reichen werden. Die weltweite Nachfrage steigt weiterhin, Forscher und Wissenschaftler glauben nicht, dass die Vorräte noch so lange reichen. Somit ist sicher, dass die Preise weiter steigen. Neue Heiztechniken und regenerative Energieträger4 werden somit wirtschaftlicher.

Die Sorge, das sich das Klima global verändert und das nicht zum positiven, führt aktuell zu einem gesellschaftlichen Umdenken. Man überlegt, wie es möglich ist, eine höhere Energieeffizienz zu erreichen aber gleichzeitig die zu erwartenden Kosten niedrig zu halten. Momentan gelten 75 % der in Deutschland verbauten Heizanlagen als veraltet.

Da jeder Haushalt, jede Kommune, jedes Bundesland und auch die Bundrepublik Deutschland angehalten ist, Einsparpotentiale zu suchen und diese nach einer eingehenden Prüfung umzusetzen, sucht die Stadtverwaltung Hildburghausen ebenfalls nach einem neuen Heizungssystem für ihre Liegenschaften5, unter anderem auch für den Bauhof.

2.1 Zahlen und Fakten des Problems

Der Bauhof Hildburghausen beheizt insgesamt ca. 2000 m². Diese Quadratmeter verteilen sich auf eine Großfahrzeughalle, eine Schlosserei, eine Tischlerei, eine Lackiererei, eine Fahrzeuggarage für vier PKW, 18 Lagerräumen und dem Sozialgebäude.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3

Quelle: www.google.de/maps

Für die Beheizung der Gebäude werden ca. 200.000 kW/h im Jahr benötigt. Des weiteren verbraucht der Bauhof ca. 20.000 kW/h Strom, beides zusammengerechnet, ergibt dies einen Kostenpunkt von ca. 20.000 € pro Jahr. Die Vorstellung des Bürgermeisters und des Stadtrates gehen dahin, dass der Verbrauch und somit die Betriebskosten gesenkt werden, ohne weitere hohe Anschaffungskosten zu verursachen.

2.2 Berechnungen der Fakten

Der Gasverbrauch wurde seit 1991 lückenlos dokumentiert, die Abb. 4 zeigt den Gasverbrauch und den Verbrauch an Kilowatt pro Stunde aus dem Jahr 2011.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4

Quelle: Eigene Unterlagen

[...]


1 Franzosen aus dem 15. Jahrhundert

2 Offizielle Amtsbezeichnung, Kurzbezeichnung ist Bauhof

3 Zeigt die Aufgaben der einzelnen Ämter und deren Personalstruktur auf

4 Unerschöpfliche Energien, z. b. Sonne, Wind

5 Grundstücke, Bauwerke oder Gebäude

6 Faktor für die Umrechnung des Gases (Vorgabe des Energieversorgers)

7 Vorgabe des Energieversorgers

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Investitionsentscheidung zur neuen Heizungsanlage im Bauhof Hildburghausen aus technischer, ökologischer und ökonomischer Sicht
Hochschule
Industrie- und Handelskammer Erfurt
Note
2
Autor
Jahr
2012
Seiten
35
Katalognummer
V202696
ISBN (eBook)
9783656343356
Dateigröße
1738 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Blockheizkraftwerk, Brennwertheizung, Investitionsentscheidung, Nutzwertanalyse, Heizkurve, TBW, Technischer Betriebswirt, ökonomisch, ökologisch
Arbeit zitieren
David Rausch (Autor), 2012, Investitionsentscheidung zur neuen Heizungsanlage im Bauhof Hildburghausen aus technischer, ökologischer und ökonomischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202696

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