1. Vorwort
Das Ausbildungsberufsbild der Fachkraft für Lagerlogistik umfasst laut Ausbildungsordnung vom 26. Juli 2004 den Bereich „ Annahme von Gütern“. (§11 Nr. 8)
Gemäß Ausbildungsrahmenplan §11 Nr. 8 ist dem Auszubildenden die Kenntnis und Fertigkeiten „ Annahme von Gütern“ zu vermitteln.
a) Begleitpapiere unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften und nach betrieblichen Vorgaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen.
b) Güter entladen
c) Quantitative und qualitative Güterkontrolle durchführen, Eingangsdaten erfassen und Fehler- Protokolle erstellen.
Der Ausbildungsrahmenplan Nr. 8 wird in mehreren Unterweisungen vermittelt. Der Azubi wird in der Annahme und Kontrolle von Postsendungen ausgebildet. Die weiteren Aufgabenbereiche der Sachlichen Gliederung unterweise ich meinen Auszubildenden zu einem späteren Zeitpunkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Der Auszubildende:
3. Ausgangssituation
4. Zeitrahmen
5. Lernort
6. Arbeitszergliederung
7. Lernziel
7.1. kognitives Lernziel
7.2. psychomotorische Lernziele
7.3. affektive Lernziele
8. Methodischer Verlauf
8.1. Stufe- Vorbereitung des Auszubildenden
8.2. Stufe – Vormachen und Erklären
8.3. Stufe – Nachmachen
8.4. Stufe – Üben
9. Motivation
10. Ausbildungsmittel
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist die praxisnahe Vermittlung des Ausbildungsinhalts "Annahme von Gütern" an einen Auszubildenden der Fachkraft für Lagerlogistik, um eine korrekte Abwicklung der Warenannahme, Kontrolle und Weiterleitung zu gewährleisten.
- Strukturierte Unterweisung nach dem 4-Stufen-Modell
- Qualitative und quantitative Güterkontrolle sowie Mängelerfassung
- Prozessabgleich von Bestellunterlagen mit Lieferscheinen
- Sicherheitsrelevante Aspekte beim Heben und Bewegen von Gütern
- Förderung der beruflichen Selbstständigkeit und Motivation des Auszubildenden
Auszug aus dem Buch
8. 2. Stufe – Vormachen und Erklären
Die zweite Stufe der Unterweisung beinhaltet das Vorführen und das begleitende erklären des Ausbilders.
Der Ausbilder hat den Arbeitsablauf entsprechend untergliedert und führt nun alle Arbeitsgänge der Reihe nach vor. Er erläutert jeden Teilschritt eingehend und versucht ihn für den Auszubildenden verständlich zu machen.
Der Auszubildende nimmt in dieser Stufe eine Beobachterrolle ein, die der Ausbilder genau festlegt damit er auch die Arbeitsschritte genau verfolgen kann und weist Ihn darauf hin das er bei Fragen sofort fragen solle. Der Ausbilder achtet auf ein korrektes Vorführtempo, um für den Auszubildenden die notwendige Zeit für Aufnahme des Lernstoffes zu gewährleisten. Zu schnelles als auch zu komplexes Vorgehen schreckt ab, der Auszubildende soll zunächst an die Materie herangeführt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Einleitung in das Thema der Warenannahme gemäß Ausbildungsrahmenplan.
2. Der Auszubildende:: Kurzprofil und erste Einschätzung der Fähigkeiten des Auszubildenden.
3. Ausgangssituation: Einordnung der Unterweisung in den zeitlichen und betrieblichen Rahmen der Ausbildung.
4. Zeitrahmen: Planung der Dauer für Unterweisung und Übungsphase sowie Begründung des gewählten Zeitpunkts.
5. Lernort: Beschreibung der gewählten Umgebung für die praktische Unterweisung.
6. Arbeitszergliederung: Detaillierte tabellarische Aufarbeitung der Arbeitsschritte unterteilt in Was, Wie und Warum.
7. Lernziel: Definition der angestrebten kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele.
8. Methodischer Verlauf: Beschreibung der vier Stufen der Unterweisung zur Wissensvermittlung.
9. Motivation: Strategien zur Förderung des Ausbildungsinteresses durch Ausblick auf künftige Aufgaben.
10. Ausbildungsmittel: Auflistung der für die Unterweisung benötigten Materialien.
Schlüsselwörter
Lagerlogistik, Warenannahme, Ausbildungsunterweisung, 4-Stufen-Modell, Güterkontrolle, Lieferschein, Bestellschein, Arbeitssicherheit, Fachkraft, Auszubildender, Logistik, Prozessoptimierung, Qualitätskontrolle, Unterweisungsmethode, Ausbildungsmittel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisung grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Ausbildung eines angehenden Lagerlogistikers im Bereich der Warenannahme.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Zentral sind die korrekte Annahme von Gütern, die Prüfung von Begleitpapieren und die Durchführung von Sicht- und Qualitätskontrollen.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Warenlieferungen selbstständig anzunehmen, zu kontrollieren und sachgerecht weiterzuleiten.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird angewandt?
Es wird das klassische 4-Stufen-Modell (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen, Üben) verwendet.
Was umfasst der Hauptteil der Unterweisung?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Arbeitszergliederung, die den logistischen Prozess von der Warenannahme bis zur Ablage der Belege erklärt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die zentralen Aspekte sind Lagerlogistik, Warenannahme, 4-Stufen-Modell, Arbeitssicherheit und Qualitätskontrolle.
Warum ist die Wahl des Zeitpunkts und Ortes für die Unterweisung wichtig?
Der späte Vormittag sichert die Aufnahmefähigkeit, während der direkte Arbeitsplatz ("am Arbeitsplatz") einen unmittelbaren Praxisbezug und die Nutzung echter Arbeitsmittel ermöglicht.
Welche Rolle spielt der Ausbilder in der dritten Stufe der Unterweisung?
Der Ausbilder tritt in die Beobachterrolle zurück, um das Erlernte zu kontrollieren und gezielt durch Feedback und Korrekturen zu festigen.
Wie soll der Auszubildende motiviert werden?
Durch die Vermittlung der betrieblichen Wichtigkeit der Warenannahme und den Ausblick auf weiterführende Qualifikationen, wie den Lehrgang für Flurförderzeuge.
- Arbeit zitieren
- David Rausch (Autor:in), 2009, Postsendungen (Güter) annehmen und kontrollieren (Unterweisungsentwurf für Lagerist(in)), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202700