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Schrumpfungsprozesse als Chance für die Raumplanung in Österreich

Auswirkungen auf Gesellschaft, Steuerung und Raum

Titel: Schrumpfungsprozesse als Chance für die Raumplanung in Österreich

Seminararbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: BA Katharina Jutz (Autor:in)

Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit bezieht sich auf das Seminar Urbanistik (LV-Nr. 273.054), welches sich mit den aktuellen Themen und Fragestellungen bezüglich urbaner Schrumpfung und den daraus resultierenden Umstrukturierungsprozessen beschäftigt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einem Analysedreieck, bestehend aus baulichen Strukturen, sozialen Prozessen und stadtplanerischer Steuerung. Mit dieser Arbeit soll besonders auf die aktuelle und zukünftige stadtplanerische Steuerung in Österreich Bezug genommen werden. Dabei soll mit Einbezug der zwei weiteren Bestandteile des Analysedreiecks aufgezeigt werden, welche Anforderungen und Chancen sich für die Raumplanung in Österreich durch das Raumphänomen Schrumpfung ergeben. Um den doch sehr umfangreichen und komplexen Themenbereiche einzugrenzen, konzentriert sich die vorliegende Arbeit auf folgende Fragestellungen, welche im weiteren Verlauf beantwortet werden sollen:

- Wie geht die Raumplanung in Österreich mit dem Phänomen der Schrumpfung in städtischen Räumen um und welche Anforderungen - seitens der Gesellschaft, der Steuerung und des städtischen Raumes - werden in Zukunft an sie gestellt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG

1.1. BEGRIFFSDEFINITIONEN

2 ANALYSEDREIECK – GESELLSCHAFT, STEUERUNG UND RAUM

2.1. PARADIGMENWECHSEL [GESELLSCHAFT]

2.2. PLANUNG NEU DENKEN [STEUERUNG]

2.3. CHANCEN FÜR DEN RAUM [RAUM]

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die österreichische Raumplanung auf urbane Schrumpfungsprozesse reagiert und welche Anforderungen sich aus den Bereichen Gesellschaft, Steuerung und Raum ergeben, um Schrumpfung als Chance für eine nachhaltige Entwicklung zu begreifen.

  • Analyse des Analysedreiecks aus Gesellschaft, Steuerung und Raum.
  • Überwindung des Wachstumsparadigmas in der Raumplanung.
  • Rolle der Raumplanung als Moderatorin und Vermittlerin.
  • Umgang mit Schrumpfung als nachhaltiger Transformationsprozess.
  • Nutzung endogener Potenziale und Aufwertung von Freiräumen.

Auszug aus dem Buch

2.2. Planung neu denken [Steuerung]

Der beschriebene Paradigmenwechsel stellt die Raumplanung und deren Akteure vor eine neue Aufgabe. Die Akteure von stadtplanerischen Steuerungsprozessen müssen in der Phase der Akzeptanz ihre Instrumente und Verfahren neu positionieren, um in Zeiten urbaner Schrumpfung bestmögliche Entscheidungen treffen zu können. (Weber 2009: 4f; Doehler-Behzadi et al. 2005: 74ff)

Doehler-Behzadi schreibt in einem Artikel: „Niemand weiss genau, wie ein geordneter Rückzug aus Fläche und Raum ablaufen soll, wie er sozial verträglich gestaltet und bezahlt werden könnte“ (ebd.: 75). Es ist schwierig theoretisch festzulegen wie man auf urbane Schrumpfungsprozesse zu reagieren hat. Wie bereits bei der Begriffsdefinition „Schrumpfung“ erwähnt, verläuft dieser dynamische Prozess in keiner Stadt oder Region gleich ab. Somit gibt es kein Standardkonzept, welches anzuwenden wäre. Vielmehr muss man spezifisch auf die vorhandene Situation eingehen und jene Instrumente, die einem zur Verfügung stehen, anpassen. Das Erkennen und Nutzen von endogenen Potentialen spielt hier eine besonders wichtige Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG: Einführung in das Seminarthema sowie Definition der zentralen Forschungsfragen zur Rolle der Raumplanung bei Schrumpfungsprozessen in Österreich.

1.1. BEGRIFFSDEFINITIONEN: Klärung des Begriffs Schrumpfung im raumwissenschaftlichen Kontext unter Berücksichtigung sozioökonomischer und demografischer Faktoren.

2 ANALYSEDREIECK – GESELLSCHAFT, STEUERUNG UND RAUM: Vorstellung des theoretischen Rahmens, der die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichem Wandel, planerischer Steuerung und räumlichen Gegebenheiten untersucht.

2.1. PARADIGMENWECHSEL [GESELLSCHAFT]: Analyse, warum Schrumpfung bisher oft negativ besetzt war und welche Bedeutung das Wachstumsparadigma für die Verzögerung der Problemwahrnehmung hatte.

2.2. PLANUNG NEU DENKEN [STEUERUNG]: Erläuterung der neuen Anforderungen an Raumplaner, die nun vermehrt moderierende und vermittelnde Rollen einnehmen müssen.

2.3. CHANCEN FÜR DEN RAUM [RAUM]: Aufzeigen von positiven Aspekten der Schrumpfung, wie ökologische Entlastung und die Schaffung neuer städtischer Freiraumqualitäten.

Schlüsselwörter

Raumplanung, Schrumpfung, Stadtentwicklung, Wachstumsparadigma, Österreich, Stadtplanung, Steuerung, Nachhaltigkeit, Demografie, Sozialraum, Infrastruktur, Freiraum, Stadtumbau, Governance, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik urbaner Schrumpfungsprozesse in Österreich und hinterfragt, wie die Raumplanung mit diesem Phänomen umgehen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, stadtplanerischer Steuerung und den konkreten räumlichen Auswirkungen des Schrumpfens.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Raumplanung durch eine Anpassung ihrer Instrumente Schrumpfungsprozesse lenken und als Chance für eine nachhaltige Entwicklung begreifen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf einem interdisziplinären Analysedreieck aufbaut, um theoretische Konzepte auf die österreichische Situation zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die jeweils den Paradigmenwechsel in der Gesellschaft, die strategische Neupositionierung der Planung sowie die räumlichen Potenziale der Schrumpfung beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Raumplanung, Schrumpfung, Nachhaltigkeit, Wachstumsparadigma und interdisziplinäre Steuerung.

Warum wird Schrumpfung in Österreichs Raumplanung oft als "Scheitern" wahrgenommen?

Dies ist auf ein tief verwurzeltes Wachstumsdenken zurückzuführen, bei dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum fälschlicherweise als einzige Indikatoren für Erfolg und Fortschritt definiert werden.

Welche Rolle kommt der Raumplanung laut dieser Arbeit in Zukunft zu?

Die Raumplanung muss sich von ihrer rein technischen Aufgabe hin zu einer moderierenden und vermittelnden Instanz weiterentwickeln, die zwischen den verschiedenen Akteuren in der Stadtgesellschaft agiert.

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Details

Titel
Schrumpfungsprozesse als Chance für die Raumplanung in Österreich
Untertitel
Auswirkungen auf Gesellschaft, Steuerung und Raum
Hochschule
Technische Universität Wien
Note
2,0
Autor
BA Katharina Jutz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V202724
ISBN (eBook)
9783656289876
ISBN (Buch)
9783656290186
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Planung Schrumpfungsprozess Schrumpfung Raumplanung Urbanistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Katharina Jutz (Autor:in), 2012, Schrumpfungsprozesse als Chance für die Raumplanung in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202724
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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