Es ist Aufgabe des Lehrers, guten Unterricht zu halten. Guter Unterricht soll aktivierend, abwechslungsreich, gut strukturiert, kompetenzorientiert und nachhaltig sein. Er soll Standards erfüllen, jeden einzelnen Schüler optimal fördern und möglichst einen Beitrag dazu leisten.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des Selbstorganisierten Lernens, im Folgenden SOL genannt. Selbstorganisiertes und selbstreguliertes Lernen hilft Schülern dabei, sich fachliches Wissen und Können durch Verständnis zu erschließen und nachhaltig anzueignen.
Während der Durchführung von SOL übernehmen sie Verantwortung für das eigene Lernen und das ihrer Lernpartner. Zudem erwerben sie überfachliche Kompetenzen wie die Fähigkeit zum Beschaffen und Auswerten von Informationen, die Kooperationsfähigkeit und die Präsentation und Vermittlung von Lernergebnissen. Diese Fähigkeiten sind in der gegenwärtigen Schulrealität unverzichtbar. Konzepte wie SOL helfen uns Lehrern dabei, die Eigenverantwortung unserer Schüler zu steigern.
Inhalt
Einleitung
1. Vorüberlegungen und Begriffsklärungen
1.1.Überblick über das Konzept SOL
1.2.Überblick über die Methoden des SOL
1.3.Was ist Selbständigkeit?
1.4.Selbständigkeit steigern
1.5.Der Kompetenzbegriff Selbständigkeit
1.6.Gegenwartsbedeutung
2. Sachdarstellung
3. Vorüberlegungen zur Unterrichtsplanung
3.1.Wichtige SOL-Methoden in der Einheit
3.2.Das Thema „Herstellung eines individuell gestalteten Stoffbeutels“ im Unterricht – eine Aufgabenanalyse
3.3.Lerngruppenanalyse
4.3.1. Allgemeine Unterrichtsvoraussetzungen
4.3.2.Lernstandsanalyse
4.3.3.Methodische Voraussetzungen
4.3.4.Fachliche Voraussetzungen
4.3.5.Evaluationsinstrumente
4.3.6.Begründung der Konzeption
4.4.Angestrebter Kompetenzerwerb und Standards für die Unterrichtseinheit
5. Synopse
6. Darstellung und Analyse der Unterrichtssequenzen
6.1.Erste Sequenz – das Kartenmemory
6.1.1.Konkretisierung des Standards für die Sequenz
6.1.2.Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden
6.1.3.Didaktisch-methodische Entscheidung
6.1.4.Durchführung
6.1.5.Analyse
6.2.Zweite Sequenz – das Dreiergespräch
6.2.1.Konkretisierung des Standards für die Sequenz
6.2.2.Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden
6.2.3.Didaktisch-methodische Entscheidungen
6.2.4.Durchführung
6.2.5.Analyse
6.3.Dritte Sequenz – das Partnerpuzzle
6.3.1.Konkretisierung des Standards für die Sequenz
6.3.2.Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden
6.3.3.Didaktisch-methodische Entscheidungen
6.3.4.Durchführung
6.3.5.Analyse
6.4.Vierte Sequenz – das Gruppenpuzzle
6.4.1.Konkretisierung des Standards für die Sequenz
6.4.2.Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden
6.4.3.Didaktisch-methodische Entscheidungen
6.4.4.Durchführung
6.4.5.Analyse
7. Auswertung
7.1.Beantwortung der Leitfragen
7.2.Fazit
8. Quellenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist Selbstorganisiertes Lernen (SOL)?
SOL ist ein pädagogisches Konzept, bei dem Schüler Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen und sich Wissen durch Verständnis nachhaltig erschließen.
Welche Methoden werden im SOL eingesetzt?
Zu den Methoden gehören unter anderem das Kartenmemory, das Dreiergespräch, das Partnerpuzzle und das Gruppenpuzzle.
Wie fördert das Thema „Stoffbeutel“ die Selbständigkeit?
Durch die individuelle Gestaltung und die schrittweise Herstellung lernen Schüler, Informationen selbstständig zu beschaffen, zu kooperieren und Ergebnisse zu präsentieren.
Warum ist SOL in der heutigen Schulrealität wichtig?
Es vermittelt überfachliche Kompetenzen wie Informationsauswertung und Kooperationsfähigkeit, die für die moderne Arbeitswelt unverzichtbar sind.
Welche Rolle hat der Lehrer beim SOL?
Der Lehrer fungiert weniger als Wissensvermittler, sondern eher als Lernbegleiter, der den Rahmen strukturiert und die Eigenverantwortung der Schüler unterstützt.
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- Sandra Zapke (Author), 2011, Herstellung eines individuell gestalteten Stoffbeutels. Die Förderung der Selbständigkeit im Fach Arbeitslehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202762