Floorball: Verbesserung der Grundtechniken

Passen / Schießen / Ballannahme


Unterrichtsentwurf, 2012

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse
1.1 Schulische Rahmenbedingungen
1.2 Zur aktuellen Klassensituation

2 Unterrichtsanalyse

3 Sachanalyse

4 Didaktisch-methodische Entscheidungen

5 Verlausplanung

6 Literaturverzeichnis

Anhang
A 1: Auszug aus dem Stoffverteilungsplan
A 2: Regelübersicht über die Floorballvarianten

1 Bedingungsanalyse

1.1 Schulische Rahmenbedingungen

Das Berufliche Schulzentrum für Gesundheit und Sozialwesen wurde 1992 durch die Zusammenführung verschiedener Ausbildungsrichtungen in Dresden gegründet. Die Verteilung der schulischen Ausbildung auf vier Standorte, die in unterschiedlichen Stadtteilen von Dresden verteilt waren, wirkte sich jedoch negativ auf den organisatorischen Ablauf aus. Infolgedessen musste schon bald die Forderung nach einem mit ausreichenden räumlichen Kapazitäten ausgestatteten Schulgebäude gestellt werden.

Durch ein Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro wurde schließlich nach gut fünfjähriger Bauzeit der ungenutzte Schulstandort Maxim – Gorki - Straße 39 / Döbelner Straße 8 revitalisiert und somit konnte am 02.03.2007 feierlich das neue BSZ für Gesundheit und Sozialwesen mit dem Namen „Karl August Lingner“ eröffnet werden (vgl. Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, 2007, S.14).

Folgende Gebäudekomplexe gehören zur Schule:

- das Haupthaus (Maxim-Gorki-Straße)

Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude wurde aufwendig saniert und durch einen Erweiterungsbau mit einem neuen Gebäudeteil kombiniert.

- die Aula / Mensa (Maxim-Gorki-Straße)

Die ehemalige Turnhalle wurde zu einer Mensa umgebaut, die zu besonderen Anlässen auch als Aula genutzt werden kann.

- das Lehrküchengebäude (Döbelner Straße)

Für die berufspraktische Ausbildung wurde ein attraktiver Neubau errichtet.

- die Sporthalle

Zur neuen Drei-Feld-Sporthalle mit 199 Zuschauerplätzen gehört eine großzügig angelegte Freianlage. (vgl. Landeshauptstadt Dresden, 2012)

Derzeit werden am BSZ für Gesundheit und Sozialwesen mehr als 1700 Schüler von etwa 100 Lehrern unterrichtet. Damit zählt diese Bildungsinstitution zu einer der größten berufsbildenden Schulen in Dresden. Das vielfach prognostizierte und an anderen Beruflichen Schulzentren bereits eingetretene Absinken von Schülerzahlen, blieb am BSZ „Karl August Lingner“ weitestgehend aus. Dies lässt sich vor allem auf die Vielzahl der angebotenen Ausbildungsgänge, die äußerst praxisnahe Ausbildung in hochmodernen Laboren, Fach- und Werkräumen und natürlich nicht zuletzt auf den erhöhten Bedarf an Arbeitskräften auf dem Gebiet des Gesundheitswesens sowie im sozialen Bereich zurückführen.

Das BSZ für Gesundheit und Sozialwesen vereint unter seinem Dach Berufsschule, Berufsfachschule, Fachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium

Folgende Bildungs- bzw. Ausbildungsgänge werden angeboten:

- Berufliches Gymnasium Gesundheit- u. Sozialwesen
- Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
- Fachoberschule Gesundheit- u. Sozialwesen
- Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife
(1- jährige FOS/ 2- jährige FOS)
- Fachschule Gesundheit- u. Sozialwesen
- Staatlich anerkannte/r Erzieher/in
- Staatlich anerkannte/r Heilerzieher/in
- Berufsfachschule
- Altenpfleger/in
- Krankenpflegehelfer/in
- Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in
- Staatlich geprüfte/r Pharmazeutisch technische/r Assistent/in
- Berufsschule
- Medizinische Fachangestellte/r
- Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
- Zahntechniker/in
- Pharmazeutisch kaufmännische/r Angestellte/r

(vgl. Schubert, 2011)

Die große Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten am BSZ impliziert für die Lehrenden allerdings die Schwierigkeit der Differenzierung, da die Schüler der verschiedenen Schularten eine stark ausgeprägte Heterogenität in den vorhandenen Leistungsvoraussetzungen sowie im Ausprägungsgrad relevanter Schlüsselqualifikationen bzw. Kompetenzen aufweisen. Darüber hinaus ergibt sich für das Unterrichtsfach Sport eine unterschiedliche Anzahl an Wochenstunden. Durch den Beschluss der Fachkonferenz wird am BSZ der Sportunterricht für alle Schularten ausschließlich in Doppelstunden geplant. Für Berufsschulklassen hat dies jedoch zur Folge, dass der Unterricht im Fach „Sport“ nur 14-tägig erfolgt. Physische Anpassungsprozesse mit dem Ziel der Leistungssteigerung bleiben dadurch bei den Schülern oftmals aus.

Die räumlichen Bedingungen der Sporthalle sowie deren materielle Ausstattung lassen sich als beispielhaft beschreiben. So finden sich in jedem Abschnitt der Drei-Feld-Halle sämtliche Kleingeräte und Materialien die für die relevanten Sportspiele im Unterricht benötigt werden. Insbesondere für den Lernbereich „Fitness“ wurden eine Vielzahl von Übungsgeräten, wie z.B. Stepp-Bretter, Hanteln, Therapiekreisel, Pezzibälle und Therapiebänder angeschafft. Für den Lernbereich „Floorball“ ist jedoch kritisch anzumerken, dass die Spielfeldmarkierungen sowohl für den Torraum als auch für die Bullypunkte fehlen. Infolgedessen müssen für diesen Lernbereich vor jeder Unterrichtstunde Markierungen vorgenommen werden und diese am Ende wieder entfernt werden.

Eine Nutzung mehrerer Abschnitte der 3-Feld-Halle ist in den Vormittagsstunden meistens nicht möglich, da außer dem BSZ auch noch das angrenzende Förderzentrum für Hörgeschädigte Sportunterricht in einem Teil der Halle durchführt.

Ferner erwiesen sich die kurzen Pausen zwischen den Unterrichtsstunden in Kombination mit der Entfernung der Sporthalle vom Hauptgebäude für einen pünktlichen Stundenbeginn als ungünstig.

1.2 Zur aktuellen Klassensituation

Die Klasse N.N. ist eine von derzeit zwei elften Klassen des Beruflichen Gymnasiums. Der Sportunterricht findet koedukativ im Klassenverband statt. Vorrangiges Ziel dieser Jahrgangsstufe ist es, auf das ab der zwölften Klasse bestehende Kurssystem vorzubereiten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine Schülerin der Klasse hat auf Grund eines ausgeprägten Strabismus eine Teilsportbefreiung für Ballsportarten. Bei einer weiteren Schülerin liegt auf Grund einer rheumatischen Erkrankung eine vollständige Befreiung als amtsärztliches Attest für das gesamte Schuljahr vor.

Innerhalb der Klasse herrscht eine freundliche und aufgeschlossene Atmosphäre. Jedoch ist festzustellen, dass sich auf Grund gruppendynamischer Prozesse verschiedene kleinere Gruppen herausgebildet haben. Die Bildung von Mannschaften bzw. Übungsgruppen, die mit einer Auflösung der existierenden Kleingruppen assoziiert ist, stellt allerdings kein Problem dar. Aufgaben die in Form eines Stationstrainings eigenverantwortliches und selbständiges Üben voraussetzen, werden meistens gewissenhaft erfüllt.

Die Mehrzahl der Schüler/innen hat Freude an der Bewegung und nimmt motiviert am Sportunterricht teil. Auf Grund unterschiedlicher vorangegangener sportlicher Erfahrungen, wie z.B. die Mitgliedschaft in einem Sportverein, lassen sich innerhalb der Klasse große interindividuelle Leistungsunterschiede im konditionellen und koordinativen Fähigkeitsbereich eruieren. Für den Lernbereich „Floorball“ ließ sich feststellen, dass nur wenige Schüler/innen bereits mit dieser Sportart vertraut sind.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Floorball: Verbesserung der Grundtechniken
Untertitel
Passen / Schießen / Ballannahme
Hochschule
Sächsische Bildungsagentur Dresden
Veranstaltung
Fachdidaktik Sport
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V202793
ISBN (eBook)
9783656344261
ISBN (Buch)
9783656344544
Dateigröße
967 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unihockey, Unterrichtsentwurf, Lehrprobe, Didaktische Planung
Arbeit zitieren
Diplommedizinpädagoge, Diplomsportlehrer Uwe Schwender (Autor), 2012, Floorball: Verbesserung der Grundtechniken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202793

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