Die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission


Seminararbeit, 2006

25 Seiten, Note: 1,25


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bedeutung von Matthäus 28,18-20 im Matthäusevangelium
2.1 Die Bedeutung in Kapitel 28
2.2 Die Bedeutung im gesamten Evangelium
2.2.1 Zwei grundlegende Linien im Matthäusevangelium
2.2.2 Die Entwicklung dieser Linien im Matthäusevangelium

3 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,18-20
3.1 Strukturelle Beobachtungen zu Mt 28,28-20
3.2 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,18
3.2.1 Exegetische Beobachtungen zum Vers
3.2.2 Zusammenhänge im Neuen Testament
3.2.3 Gesamt biblische Zusammenhänge
3.3 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,19
3.3.1 Exkurs zum Begriff: μαθητης
3.4 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,20

4 die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission
4.1 Der Grund der Mission ist christologisch
4.2 Das Ziel der Mission ist „Jünger zu machen“
4.3 Die Reichweite der Mission ist universell
4.4 Die Zeit der Mission ist bis zum Ende des Zeitalters

5 Schluss

6 Bibliographie

1 Einleitung

Vielleicht ist der Missionsbefehl in Mt 28,18-20 der geläufigste unter den vier in den Evangelien beschriebenen Missionsbefehlen. Der Befehl Jesu zur Mission ist aber nicht der alleinige Grund für die Mission. Der aufmerksame Bibelleser merkt schnell, dass Mission nicht allein aus den Missionsbefehlen der vier Evangelien zu begründen ist. Georg Peters analysiert:

Der Missionsbefehl ist nicht ein isoliertes Gebot, dass der Christenheit willkürlich übergestülpt wurde. Es ist nichts anderes als die logische Zusammenfassung und die natürliche Folge des Wesens Gottes, wie es sich in der Schrift offenbart[1].

Peter Beyerhaus stimmt mit Peters überein, wenn er sagt:

Der Missionsbefehl legt also nicht den Grund für die weltweite Verkündigung des Evangeliums, wohl aber zeigt der Befehl die theologische Konsequenz [...] und stellt somit die Verbindlichkeit der missionarischen Aufgabe klar[2].

Auch in Mt 28.18-20 wird Wesentliches zusammengefasst, denn die letzten Verse des Matthäusevangeliums stellen den Höhepunkt desselben dar, wie unter Punkt 2 in dieser Arbeit gezeigt wird.

Diese Arbeit hat weiterhin das Ziel die verschiedenen biblischen Wahrheiten und Zu­sammenhänge der einzelnen Verse exegetisch heraus zu arbeiten (Punkt 3), um dann schließlich die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission zusammenfassend dar zu legen (Punkt 4). Im­mer wieder wird darauf hingewiesen, dass auf Grund des gegeben Rahmens dieser Arbeit Man­ches nur teilweise beschrieben werden kann und gibt dem Leser aber damit Raum sich selbst tiefer in die Zusammenhänge von Mt 28,18-20 und die Bedeutung für die Mission hinein zu arbeiten[3].

Im ersten Punkt wird der Zusammenhang von Mt 28,18-20 zu Kapitel 28 und dem gan­zen Evangelium gezeigt.

2 Die Bedeutung von Matthäus 28,18-20 im Matthäusevangelium

Bevor in wenigen Zügen die Bedeutung von Matthäus 28,18-20 im gesamten Evange­lium dargestellt wird, soll die Bedeutung im 28.Kapitel kurz untermalt werden.

2.1 Die Bedeutung in Kapitel 28

So wie das 28.Kapitel das Matthäusevangelium abschließt, schließen die letzten fünf Verse das 28. Kapitel (V. 16-20). In den ersten Versen 1-8 und 11-15 wird von dem leeren Grab berichtet und von den Geschehnissen, die sich um das leere Grab ergaben. Es wird deutlich, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der Auferstandene selbst begegnet Maria Magdalena und der anderen Maria in den Versen 9-10. Der Engel des Herrn (V.2) sowie Jesus weisen auf eine erneute Begegnung in Galiläa (V. 7,10), wo sie Jesus sehen werden (auch schon zuvor in Mt 26,32).

Diese Voraussage erfüllt sich dann in den V. 16-17. Die Jünger sehen Jesus erneut. Die abschließenden Worte vom dem auferstandenen Jesus Christus werden nun zum Abschluss und Höhepunkt des letzten Kapitels[4]. Otto Michel argumentiert gründlich, dass das κήρυγμα zum Entscheidenden wird in der Begegnung mit den Jüngern[5]. Es sind die Worte Jesu, die na­türlich nicht von seiner Person zu trennen sind, die nun, trotz dem zweimaligen „sehen“ in den Versen 7 und 10 und dem Bericht des geschichtlichen Ereignisses in den Vordergrund treten. „...trotz der doppelten Verheißung, dass man in Galiläa den Christus sehen werde (V. 7,10), hat das eigentliche 'Gesicht' in Mt 28,17 keine theologische Beweiskraft; es ist lediglich eine Be­gleiterscheinung für das nachfolgende Wort des Auferstandenen[6].“

Dass Matthäus 28,18-20 „der Schlüssel zum Verständnis des ganzen Buches ist“[7], wird nun andeutungsweise analysiert.

2.2 Die Bedeutung im gesamten Evangelium

Beyerhauser formuliert, dass der „>>Große Auftrag« tatsächlich nicht nur den Abschluss, sondern zugleich den markant herausgearbeiteten Kulminationspunkt [bildet], auf den sich hin wie in einem gotischen Dom alle architektonischen Linien emporschwingen“[8]. Ein paar wenige dieser Linien, die zu Mt 28,18-20 hinführen, werden nun betrachtet. Ziel ist es dabei nicht eine gesamt biblische Theologie des Matthäusevangeliums, sondern verschiedene Vorwegnahmen zu reflektieren, die im gesamten Matthäusevangelium vor dem eigentlichen Höhepunkts der letzten fünf, bzw. drei Verse deutlich werden[9].

2.2.1 Zwei grundlegende Linien im Matthäusevangelium

Grundlegend lassen sich diese Linien[10] in zwei Hauptlinien zusammenfassen: Erstens im universalen Heilswillen Gottes („alle Nationen“, Mt 28,19) und Zweitens in der Durchset­zung der Christus bzw. Gottesherrschaft („Mir ist gegeben alle Vollmacht im Himmel und auf Erden... und siehe ich bin mit Euch alle Tage bis zum Ende des Zeitalters“ - Mt 28,18). Beide Linien werden nun nachskizziert. Es würde den Rahmen und die Absicht dieser Arbeit sprän­gen auf alle Beobachtungen einzugehen, die die Entwicklung der Herrschaft; Christi als König und der universalen Heilsabsicht Gottes aufzeigen. Folgende Beobachtungen sollen die Ent­wicklung der beiden Linien bis hin zu Mt 28,18-20 nur andeuten.

Auf den Inhalt des abschließenden Missionsbefehls wird dabei nicht näher eingegan­gen („Gehet hin, machet Jünger, taufet sie, lehret sie halten alles“, Mt 28,19-20).

2.2.2 Die Entwicklung dieser Linien im Matthäusevangelium

Besonders im 1.Kapitel des Matthäusevangeliums zeigen sich beide Linien. Die erste wichtige Linie ist die von Anfang an klare Aussage der universellen Heilsabsicht Gottes[11], die in Mt 28,18-20 ihren Höhepunkt findet. Matthäus beginnt sein Evangelium mit der Beschrei­bung Jesu Christi, als den Sohn Davids und den Sohn Abrahams (V. 1). Diese Beschreibung bezieht sich nicht allein auf die genealogische Abstammung Jesu, sondern macht von Beginn an deutlich, dass Jesus, der Christus ist (V. 1). Er ist derjenige, der den Namen Emmanuel trägt, wie es schon in Jesaja 7,14 und 8,10 vorausgesagt wurde (V. 23). Der „Gott mit uns“ spiegelt sich in Mt 28,20 wieder[12].

Gott wird somit Mensch in Jesus Christus und kommt „um sein Volk von den Sünden zu retten“ (V. 21). Selbst die zur erst einschränkend erscheinende Aussage „seines Volkes“, wird durch die klaren Aussagen des 1.Kapitels „erweitert“. Dies wird deutlich durch die Wei­ tergabe des abrahmischen Segens an alle Nationen (Gen 12.1-3) und das Erbe des davidschen ewigen Königthrons (2. Sam 7,13 und 16) durch deren Nachkommen Jesus (V. 1).

Durch die Erfüllung des Davidbundes in 2. Sam 7 wird schon die zweite große Linie of­fenbar: Gott will seine Herrschaft durch Christus an alle Nationen erweitern. Dies geschieht durch den Retter Jesus. Die folgenden Genealogie des Matthäus, in der vier heidnische Frauen erwähnt werden, von denen drei (Tamar, Rahab und Batseba - Frau des Uria) einen 'schlechten Ruf' hatten[13], untermalen dies. Denn auch hier zeigt sich, dass das Heil über die Grenzen Israel hinaus reicht. Christus ist Retter und König aller Nationen, inklusive Israel.

Beide Linien, der universale Heilswille Gottes, sowie die Ausbreitung seiner Gottes­herrschaft an alle Nationen sollen nun anhand weiterer Beispiele beobachtet werden.

Schon in den ersten vier Kapitel wird durch die vielen Zitierungen des Alten Testa­ments (1.23, 2.6, 2.15, 17, 23, 3.3, 4.15-17) deutlich, dass es sich im Leben Jesu um eine Erfül­lung der Verheißungen handelt[14]. Er ist der Messias, in dem sich die Verheißungen des Kom­menden erfüllen. Bevor nun Jesus als der auferstandene König vom Vater eingesetzt wird (Mt 28,18), gilt es im Gehorsam sein messianischen Auftrag zu erfüllen, um dann die Herrschaft aus der Hand des Vaters und nicht aus der Hand des Teufels (Mt 4,8-9) zu nehmen.

In den Kapitel 5-7 beginnt mit der Bergpredigt eine von fünf großen Redeblöcken des Evangeliums. Auch deswegen wird das Matthäusevangelium „das Lehrevangelium“ genannt (Mt 28,20). Inhaltlich geht es um die Ankunft des Reiches Gottes, welches in der Bitte Jesu nach der Durchsetzung des Reiches und des Willen Gottes im Himmel und auf der Erde[15] zum Ausdruck kommt[16].

Die Aussendung der zwölf in Mt 10 und dann in Mt 28 scheint zuerst ein Wider­spruch zu sein, da Jesus ausdrücklich erwähnt nicht zu den Nationen und zu den Samaritern zu gehen (Mt 10,5, auch Mt 15,24). Aber auch hier schließt Jesus das Zeugnis für die Nationen mit ein (Mt 10,18). Die Entwicklung, die sich im Matthäusevangelium entfaltet, zeigt den heilsge­schichtlichen Zusammenhang[17]. Die zu verkündende Botschaft („Das Reich der Himmel ist nahe gekommen - 10,7)[18] ist dieselbe Botschaft des Johannes des Täufer (Mt 3,2) und auch Jesu (4,17)[19]. Diese Botschaft wird inhaltlich in Mt 28,18-20 näher gehend erläutert, aber nicht verändert. Die Veränderung zeigt sich in der Reichweite der Botschaft, in der Aussage „alle Nationen“ zu Jüngern zu machen (Mt 28,19). Es geht somit im Matthäusevangelium um die Reihenfolge der heilsgeschichtlichen Ereignisse (zuerst den Juden dann den Griechen (Heiden) - Rö 1,16). Durch die Ablehnung des Messias durch Israel (Mt 11,20-24, 12,22-37, 23,37-39) vollendet Gott die Durchsetzung seiner Gottesherrschaft und seiner Heilsabsicht ohne die Nati­on Israel (Mt 8,10-12, 21,43-44, 22,1-11), das bedeutet ohne diejenigen, die den Messias ableh­nen, egal zu welcher Abstammung sie gehören (Mt 3,8-10)[20]. Die Versammlung der Jünger Jesu, wird zum neuen Gottesvolk (Mt 16,15-20), welches den Auftrag hat den Nationen das Heil zu bringen (Mt 28,18-20).

Wie schon beschrieben zeigt Matthäus, dass sich in Jesus die Verheißungen erfüllen und dass Israel gerade diesen ihren Messias ablehnen. Hans Conzelmann schlussfolgert pas­send: „So ergibt sich aus der der Erfüllung der Verheißung die schärfste Antithese zu dem Isra­el, das sich der Glaubensbotschaft versagt und mit seiner Gerechtigkeit selig werden will (5,17- 20)[21] “.

Matthäus verdeutlicht weiterhin, dass die gute Botschaft des Reiches Gottes, der Herrschaft Christi gepredigt werden wird auf dem ganzen Erdkreis, als Zeugnis für all Natio­nen, durch seine Gemeinde. Und erst dann wir das Ende kommen (Mt 24,14 - Mt 28,18-20). Um an dieser Herrschaft teil zu haben, wirkt Jesus die Rettung durch sein Blut des Bundes (Mt 26,28) und ruft somit alle Menschen in seine Nachfolge.

Es gäbe noch weitere wichtige Beobachtungen zur Entfaltung dieser beiden Linien. Es soll nun dabei belassen sein, da die bisherigen Analysen ausreichen, um zu erkennen, dass Mt 28,18-20 Höhepunkt des Matthäusevangeliums darstellt. Beide erwähnten Linien finden im letzten Kapitel, d.h. in den letzen drei Versen ihren Abschluss und Kulminationspunkt. Beson­ders bei den exegetischen Beobachtungen im nächsten Punkt dieser Arbeit wird dies nochmals deutlich.

Folgende exegetischen Beobachtungen sind grundlegend, um die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission zu verstehen.

3 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,18-20.

Zuerst wird kurz die klare syntaktische Struktur von Mt 28,18-20 betrachtet, welche zum Verständnis des Inhalts beiträgt.

3.1 Strukturelle Beobachtungen zu Mt 28,28-20

Die Satzstruktur[22] von Mt 28,18-20 ergibt sich wie folgt[23] [24]:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus der syntaktischen Struktur ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: Die Grund­legende Aussage in V.18 bestimmt den Rest des Abschnittes. Der Befehl Jesus in V.19 ist durch die Konjunktion ούν [„darum“, „nun“] an die Aussage in V.18 gebunden. Kal Ιδού [„Und siehe“] in V.20 bindet den Satz ebenfalls an die Aussage in V.18. Der Imperativ μαθητ εύσατε und die Partizipien πορευθέντες, βαπτίζοντες, διδάσκοντες liegen 'eingebettet' in der Aussage der Allmacht und Allgegenwart Jesu. Daraus lässt sich schließen, dass die Gegenwart Jesu nicht gebunden ist an der Ausführung des Auftrages, sondern an seiner Allmacht[25].

Die exegetisch-theologische Bedeutung der einzelnen Aussagen wird nun aufgezeigt.

3.2 Exegetische Beobachtungen zu Mt 28,18

Die exegetischen Beobachtungen zu diesem Vers, werden in drei Teile gegliedert, da er im gesamten Neuen Testament, wie im gesamt biblischen Zusammenhang viel klarer gesehen werden kann. Somit werden erstens die unmittelbaren Beobachtungen zum Text erklärt, zwei­tens verschiedene Zusammenhänge im Neuen Testament und drittens der gesamt biblische Zu­sammenhang.

3.2.1 Exegetische Beobachtungen zum Vers

Kal προσελθών ο Ιησούς έλάλησεν αύτοίς λέγων, ’Εδοθη μοί πάσα εξουσία en ούρανω καί επί [της] γης.

Und Jesus näherte sich ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf Erden.

Bevor nun die Grundlegung des eigentlichen Befehls ausgesprochen wird, offenbart das Handeln Jesu, dass er der eigentliche Initiator der göttlichen Mission ist. Denn die Jünger gehen zu dem Berg zu dem Jesus sie bestellt hatte (V.16). Trotz der unterschiedlichen Reaktion der Jünger, als sie dann Jesus begegneten, ist es Jesus, der zu den Zweiflern wie zu denen, die sich nieder warfen[26] hinzu trat [προσελθών]. Er ist es, der mit ihnen redetet [ελαλησεν] und dann schließlich sprach [λεγων].

Vor dem direkten Befehl an seine Jünger (V.19), legt Jesus den Grund und erklärt wa­rum sie überhaupt diese Mission in Angriff nehmen können.

Der Grund liegt in der πασας εξουσίας. Εξουσία kann übersetzt werden, mit Erlaubnis, Autorität, Vollmacht, Gewalt, Recht, Obrigkeit, Herrschaftsbereich, Geistwesen und Möglich- keit[27]. Matthäus macht in seinem Evangelium schon vor der Auferstehung deutlich, dass es Jesus ist, der alle εξουσία besitzt Sünden zu vergeben (Mt 9,6). Die Menschen preisen Gott, nachdem Jesus einen Gelähmten heilt, weil sie wissen, dass solche εξουσία nur von Gott kom­men kann (Mt 9,8). Jesus gibt diese εξουσία unreine Geister auszutreiben und Kranke zu heilen, an seine Jünger weiter (Mt 10,1). Schließlich ist es die entscheidende Frage der Hohenpriester und Ältesten mit welcher εξουσίας Jesus im Tempel lehre (Mt 21,23). Denn er lehrte nicht wie sie (Mt 7,29). Die Frage nach dem Ursprung εξουσία ist also die Entscheidende.

Somit zeigt sich, dass Jesus schon vor seinem Tod und seiner Auferstehung εξουσία besaß. Aber hier liegt die Betonung auf πασα und auf εδοθη μοί. Πασα bedeutet „alle“, sowohl εν ουρανώ, als auch επί [της] γης. Es gibt also keine Macht, keine Autorität oder Regierung, die über der von Jesus stehen würde. Denn er hat diese Macht selbst empfangen.

[...]


[1] Helmuth Egelkraut, Georg Peters. Biblischer Auftrag - Missionarisches Handeln. Eine bibli­sche Theologie der Mission. 3. stark erweiterte Auflage (Bad Liebenzell: VLM, 2005), 195.

[2] Peter Beyerhaus. Er sandte sein Wort (Wuppertal: Brockhaus, Bad Liebenzell: VLM, 1996), 405.

[3] Aufgrund der Umfangs und der theologischen Tiefe bestimmter Autoren, ergänzen viele Kommentare nicht viel. Für das weitere persönliche Studium werden folgende Quellen empfohlen: Este- van Kirschner, “Mateus 28.18-20: Missäo conforme Jesus Cristo,” Vox Scipturae: Revista teológica lati­no-americana VI/1 (1996), 33-48; Peter Beyerhaus, Op.Cit., 401-424, 645-650; Otto Michel, „Menschen­sohn und Völkerwelt“, Evangelische Missionszeitschrift 2:9 (1941), 257-267; Otto Michel, Der Abschluss des Matthäusevangeliums (Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1980); Eckhard Schnabel. UrchristlicheMission (Wuppertal: Brockhaus, 2002), 344-362; 1431-1433.

[4] Kirschner, Op.Cit., 35.

[5] Otto Michel, Der Abschluss des Matthäusevangeliums, Op.Cit., 120-123.

[6] Michel, Op.cit., 120.

[7] Michel, Op.cit., 125.

[8] Beyerhaus, Op.Cit., 30.

[9] Andreas J. Köstenberger, Peter T. O'Brien. Salvation to the Ends of the Earth. A biblical the­ology of mission. New Studies in biblical Theology 11 (Downer Grove: IVP, 2001), 87.

[10] Verschiedene Linien, die in Mt 28.18-20 ihrer Abschluss finden, zeigt W.D. Davies, Dale C. Allison Jr. The International Critical Commentary: Matthew, Volume III, XIX-XXVIII (Edinburgh: T&T Clark, 1997), 687-689.

[11] Das bedeutet nicht, dass Matthäus ein Heilsuniversalismus vertritt, sondern, dass es dem Wil­le Gottes entspricht, πάντκ ta έθνη zu erreichen (Gen 3,15, Gen 12,1-3 - Mt 28,19).

[12] Siehe auch Peter Stuhlmacher. Biblische Theologie des Neuen Testaments Band 2. Von der Paulusschule bis zur Johannesoffenbarung (Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1999), 154.

[13] Leon Morris. Teologia do Novo Testamento (Säo Paulo: Vida Nova, 2003), 140.

[14] Carlos Osvaldo Pinto beschreibt „die Bestätigung des Jesus von Nazareth als den verheißenen Messias“, als einer der grundlegenden Absichten des Matthäusevangeliums. Er verdeutlicht anhand eines exegetischen Aufbaus des Buches, wie Matthäus dieses Ziel innerhalb des Evangeliums entwickelt. In Carlos Osvaldo Pinto. Teologia Bíblica do Novo Testamento. Nicht veröffentlitches Material. (Atibaia: SBPV, 2000), 4-6.

[15] Siehe auch Mt 6,10, im Vergleich mit 28,18: en ούρκηώ ки! έπι γης.

[16] Köstenberger, Op.cit., 90-91.

[17] Köstenberger, Op.cit., 92-93.

[18] Köstenberger, Op.cit., 93.

[19] In Mt 10 fehlt allerdings der ausdrückliche Aufruf zur Buße und zur Vergebung der Sünden. Aufgrund der vorherigen Predigt des Johannes des Täufer und der Predigt Jesu, ist es nun schwierig zu sagen, dass Jesus hier eine andere Botschaft den Jüngern aufgetragen hätte.

[20] Leonhard Goppelt geht ausführlich auf die Frage ein, in dem er 3 charakteristische Themen des Matthäus genauer darstellt: Die Messianität Jesu, die Erfüllung des Gesetzes und die Ablösung Israels durch die Kirche. In Leonhard Goppelt. Theologie des Neuen Testaments. 3.Auflage (Göttingen: Vanden- hoeck & Ruprecht, 1981), 543-568. Siehe dazu auch Pinto, Op.Cit., 8.

[21] Hans Conzelmann. Grundriß der Theologie des Neuen Testaments. 4. Auflage (Tübingen: Mohr, 1987), 156.

[22] Siehe dazu auch die Ähnlichkeit der Berufungsberichte von Mose (Ex 3.1-12), Gideon (Ri 6.11-16), Jeremia (Jer 1.4-8). Erwähnt in Stuhlmacher, Band 2, Op.Cit., 169.

[23] Kirschner, Op.cit., 37-38.

[24] Eckhard Schnabel beschreibt die 3 Elemente als „Vollmachtswort, Auftragswort und Verhei­ ßungswort“ in Eckhard Schnabel. Op.Cit., 348.

[25] Kirschner, Op.cit., 38.

[26] gr.: προσεκυνησαν - wird normalerweise mit „anbeten“ oder „vor jemanden niederknien“ übersetzt.

[27] Barclay-Newman Greek Dictionary in Bible Works 4.0, Montana: Bible Works, 1999 und Beyerhaus schreibt dazu: der „ursprüngliche Sinn .. ex-esti = >>es ist erlaubt« im Sinne des Rechtes und der Freiheit ... Wir können im Allgemeinen Sinne exousia definieren als das personale Vermögen, in einem bestimmten Bereich den eigenen Gestaltungswillen wirkungsvoll durchzusetzen und ihm Anerken­nung zu verschaffen. Im politischen Sinne bedeutet exousia dann die machtvolle Ausübung legitimer Herrschaft“, 407.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission
Note
1,25
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V202816
ISBN (eBook)
9783668413801
ISBN (Buch)
9783668413818
Dateigröße
654 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Missionsbefehl, Mission, Mt 28, Jünger machen, Lehren zu halten, Geht hin
Arbeit zitieren
M.A. Theologie Rouven Hönes (Autor), 2006, Die Bedeutung von Mt 28,18-20 für die Mission, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202816

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