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Identidad y Viaje en "Sin Nombre" - Eine medienwissenschaftliche Analyse

Titel: Identidad y Viaje en "Sin Nombre" - Eine medienwissenschaftliche Analyse

Bachelorarbeit , 2011 , 58 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Silvia Dietrich (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Analyse des Filmes Sin Nombre von Gary Fukunaga aus dem Jahr 2009. Der Film wurde größtenteils in Mexiko mit unbekannten SchauspielerInnen und einer mexikanisch- amerikanischen Produktion gedreht.

Zu Beginn möchte ich mit einer Zusammenfassung des Inhaltes und mit Hintergrundinformationen zu den beiden Themen Mara Salvatrucha und Migrationsflucht in die USA einen Überblick geben. Darauf folgt eine Einführung in das Genre Roadmovie, um die wichtigsten Punkte des Genres vorzustellen, da die Analyse immer wieder auf die Elemente des Roadmovies zurückgreifen wird. Einen großen Teil der Arbeit stellt als nächstes die Filmanalyse dar. Sie soll Themen wie die Handlung, die Erzählung, die Figuren und die Bauformen aufgreifen und näher beschreiben. Die inhaltlichen Elemente eines Roadmovies werden in einem eigenen Kapitel verarbeitet. Nach der ausführlichen Filmanalyse sollen noch einmal die wichtigsten Bestandteile des Roadmovies zusammengefasst werden und es soll eruiert werden, ob der Film überhaupt geeignet ist dem Genre Roadmovie zugeschrieben zu werden.

Im Anhang finden sich einerseits zwei Protokolle, die für die Analyse des Filmes sehr hilfreich und fast unverzichtbar waren. Während das Szenen- und Sequenzprotokoll einen Überblick über den Ablauf des gesamten Filmes gibt, so bezieht sich das Einstellungsprotokoll „Schwellensituation“ lediglich auf eine Sequenz. Wie der Name schon verrät enthält das Protokoll eine genaue Analyse der Schwellensituation des Willy.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhaltliche Zusammenfassung

3 Hintergrundinformationen

3.1 Mara Salvatrucha

3.2 Migrationsflucht in die USA

4 Genre Roadmovie

5 Filmanalyse

5.1 Handlungs- und Erzählanalyse

5.1.1 Szenen und Sequenzen

5.1.2 Handlungsstränge und Handlungsphasen

5.1.3 Perspektiven und Darbietungen des Erzählens

5.1.4 Zeitgestaltung

5.2 Figurenanalyse

5.2.1 Figurenkonstellationen

5.2.2 Sayra

5.2.3 El Caspar und Willy

5.2.4 Benito und El Smiley

5.3 Inhaltliche Elemente des Roadmovies

5.3.1 Aufbruch und Schwellensituation

5.3.2 The Road

5.3.3 Vehikel

5.3.4 Stationen, Passagen

5.3.5 Transgressionen - Grenzüberschreitungen

5.3.6 Begegnung mit dem Fremden

5.3.7 Art der Reise

5.4 Analyse der Bauformen

5.4.1 Bildinhalt und Inhalt in Bildern

5.4.2 Kamera, Einstellungen und Montage

5.4.3 Der Ton

5.4.4 Raum, Licht und Farbe

6 Sin Nombre als Roadmovie

7 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Film Sin Nombre von Gary Fukunaga aus dem Jahr 2009 unter besonderer Berücksichtigung der Merkmale des Roadmovie-Genres. Dabei liegt der Fokus darauf, wie die Handlung, die Figurenzeichnung und die filmischen Bauformen die Fluchtgeschichte der beiden Protagonisten Willy und Sayra im Kontext lateinamerikanischer Gang-Strukturen und Migrationsphänomene darstellen.

  • Strukturelle Analyse der Filmhandlung und Erzählphasen
  • Untersuchung der Figurenentwicklung und Identitätsbildung
  • Analyse filmischer Bauformen (Kamera, Ton, Montage) in Schlüsselszenen
  • Diskussion des Roadmovie-Genres in Bezug auf den Film

Auszug aus dem Buch

5.4.2 Kamera, Einstellungen und Montage

Roadmovies sind nicht selten langsam geschnitten, denn die Geschwindigkeiten der Fahrten bringen oft schon genug Tempo in die Bilder. Sieht man sich allerdings die Sequenz der Schwellensituation genauer an, so ist auffallend, dass 65 Einstellungen innerhalb von knapp vier Minuten doch eine stattliche Anzahl ist, vor allem, wenn zu bedenken ist, dass einige wenige der Einstellungen (zu Beginn oder am Ende) bis zu 15 Sekunden dauern. Im Durchschnitt dauert eine Einstellung nur 3,66 Sekunden. Durch den immer schneller werdenden Schnitt wird beim Zuseher/ bei der Zuseherin die Spannung gesteigert, bis sie am Höhepunkt angekommen ist. Dann fällt sie durch die lange und langsame Einstellung am Ende wieder ab und kennzeichnet somit das Ende der Handlung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des zu analysierenden Filmes und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2 Inhaltliche Zusammenfassung: Kurze Zusammenfassung der Handlung des Films, die die Flucht der Charaktere Willy und Sayra skizziert.

3 Hintergrundinformationen: Darstellung der soziopolitischen Kontexte, insbesondere der Gang-Struktur Mara Salvatrucha und der Migrationsbewegungen durch Mexiko.

4 Genre Roadmovie: theoretische Einführung in die Merkmale des Roadmovies und dessen Bedeutung im US-amerikanischen sowie internationalen Filmkontext.

5 Filmanalyse: Umfassende Untersuchung der Handlungsstruktur, Figurenentwicklung, genretypischen Elemente und filmischen Bauformen.

6 Sin Nombre als Roadmovie: Zusammenführende Diskussion, inwieweit der Film die Kriterien des Roadmovie-Genres erfüllt.

7 Schlusswort: Reflexion über die Ergebnisse der Arbeit und die subjektive Natur der Filminterpretation.

Schlüsselwörter

Sin Nombre, Roadmovie, Mara Salvatrucha, Migration, Flucht, Filmanalyse, Erzählstruktur, Figurenanalyse, Gewalt, Identität, Kamera, Montage, Zentralamerika, Mexiko, filmische Bauformen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer detaillierten Analyse des Films Sin Nombre aus dem Jahr 2009 und untersucht, inwieweit dieser dem Genre des Roadmovies zugeordnet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Flucht aus Zentralamerika in die USA, die brutale Realität der Gang Mara Salvatrucha sowie die filmischen Mittel, die zur Darstellung dieser Prozesse eingesetzt werden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Film Sin Nombre auf Basis filmwissenschaftlicher Kategorien (wie Handlung, Erzählperspektive und Montage) zu untersuchen und seine Eignung als Roadmovie zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Filmanalyse-Kategorien von Werner Faulstich und Alice Bienk, um den Film als Ganzes sowie in detaillierten Einstellungs- und Sequenzprotokollen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche und erzählerische Analyse, die Figurenanalyse, die Untersuchung roadmovie-spezifischer Elemente sowie eine detaillierte Analyse der filmischen Bauformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Roadmovie, Migration, Mara Salvatrucha, Filmanalyse, Identitätsbildung und filmische Bauformen definiert.

Warum spielt Wasser eine so zentrale Rolle im Film?

Wasser wird als Symbol für den Übergang in neue Lebensphasen und als hart gezogene Grenze zwischen Ländern interpretiert, insbesondere im Kontext der Grenzüberschreitungen und des Todes der Figur Willy.

Welche Bedeutung hat der Titel "Sin Nombre"?

Der Titel spielt auf die gespaltene Identität der Hauptfigur Willy an, der sich zwischen seiner Rolle als Gangmitglied El Caspar und seinem menschlichen Kern Willy entscheiden muss.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Güterzugs?

Der Güterzug wird als essentielles, fremdgesteuertes und kollektives Vehikel analysiert, das einerseits Freiheit symbolisiert, andererseits jedoch auch große Gefahr, Armut und das Scheitern der Flucht verkörpert.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identidad y Viaje en "Sin Nombre" - Eine medienwissenschaftliche Analyse
Hochschule
Universität Wien  (Romanistik)
Veranstaltung
Medienwissenschaftliches Seminar
Note
1,0
Autor
Silvia Dietrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
58
Katalognummer
V202884
ISBN (eBook)
9783656289685
ISBN (Buch)
9783656290544
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienwissenschaft Spanisch Sin Nombre Film Mexiko Filmanalyse Migration Migrationsfluch in die USA Road Movie Roadmovie Mara Salvatrucha Sartingen.
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silvia Dietrich (Autor:in), 2011, Identidad y Viaje en "Sin Nombre" - Eine medienwissenschaftliche Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202884
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  58  Seiten
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