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Unterschiede von Aktientypen

Internationaler Darstellung und Vergleich

Title: Unterschiede von Aktientypen

Seminar Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tugba Kahraman (Author)

Economics - Finance
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Summary Excerpt Details

Inhaberaktien, Namensaktien, Nennwertaktien, Stückaktien, Stammaktien, Vorzugsaktien….??? Heutzutage gibt es so viele Aktientypen, dass die potentiellen Anleger einfach verwirrt sind, was sich hinter diesen Aktien versteckt, was man darunter zu verstehen hat, was sie für die Unternehmen und Anleger bedeuten. Welche sollten sie kaufen und worauf müssen sie dabei achten?
Diese Seminararbeit widmet sich um diese Problematik. Es sollen die Unterschiede von den wesentlichen Aktientypen zunächst mittels Theorie gezeigt und anschließend auf die praktische Lage dieser Aktien eingegangen werden. Obwohl den Schwerpunkt die deutschen Aktientypen bilden, werden auch auf US-amerikanische Aktien eingegangen. Dabei sieht die Vorgehensweise wie folgt aus:
Im Kapitel 1 sind Grundlagen wie die Definition der Aktie und das Aktienrecht von Deutschland und den USA. Anschließend werden die Aktientypen nach drei Unterscheidungsmerkmale gegliedert, die ausführlich in diesem Kapital behandelt werden. Vor- und Nachteile sowie die Bedeutung der Aktientypen werden aufgedeckt.
Kapitel 2 konzentriert sich auf die Vorzugsaktie die schon im ersten Kapitel erwähnt wird. Dieser Aktientyp wird vertieft, indem die verschiedenen Vorzugsaktienarten hier ausführlich erklärt werden. Vorzugsaktie ist ein interessantes Forschungsgebiet. Der Grund dafür ist, dass die Vorzugsaktien in den letzten Jahren immer weiter abgeschafft werden, obwohl sie in den Achtziger bis Mitte Neunziger Jahre sehr beliebt und von vielen Unternehmen einsetzt worden waren
Im Kapitel 3 werden die Hintergründe der Vorzugsaktie aufgedeckt. Die erste Expansion der Vorzugsaktie in den 80’er Jahren, was die Emittenten mit diesem Aktientyp beabsichtigen und warum die Unternehmen die Vorzugsaktie mittlerweile abschaffen. Am Ende dieses Kapitels sollen auch Wege gezeigt werden, wie die Emittenten ihre Vorzugsaktien aus ihrer Kapitalstruktur eliminieren können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Aktien

1.1 Begriff der Aktie

1.2 Aktienrecht

1.3 Aktientypen

1.3.1 Unterschiede nach den Übertragungsmerkmalen

1.3.1.1 Namensaktien

1.3.1.2 Inhaberaktien

1.3.1.3 Praktische Lagen der Inhaber- und Namensaktien

1.3.2 Unterschiede nach der Beteiligung am Grundkapital

1.3.2.1 Nennwertaktien

1.3.2.2 Nennwertlose Aktien

1.3.2.2.1 Stückaktie

1.3.2.2.2 Quotenaktie

1.3.2.3 Praktische Lagen der Nennwert- und nennwertlosen Aktien

1.3.3 Unterscheidung nach der verbrieften Rechte

1.3.3.1 Stammaktien

1.3.3.2 Vorzugsaktien

2. Vorzugsaktienarten

2.1 Dividendenvorzugsaktien

2.1.1 Stimmrechtslose Vorzugsaktie

2.1.2 Vorzugsaktie mit prioritätischem Dividendenanspruch

2.1.3 Vorzugsaktie mit prioritätischem Dividendenanspruch mit Überdividende

2.1.4 Limitierte Vorzugsaktie

2.2 Stimmrechtsaktien

2.3 Liquidationsaktien

2.4 Praktische Lage der Vorzugsaktien

3. Hintergründe von Vorzugsaktien

3.1 Emissionsgründe der Vorzugsaktien

3.2 Praktische Lage der Emission der Vorzugsaktien

3.3 Eliminierung der Vorzugsaktie

3.3.1 Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien

3.3.2 Einziehung der Vorzugsaktien

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Aktientypen, um Anlegern und Unternehmen Orientierung in der komplexen Struktur unterschiedlicher Aktienformen zu bieten und deren Vor- und Nachteile sowie praktische Relevanz im deutschen und US-amerikanischen Aktienrecht zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Aktienrechts in Deutschland und den USA
  • Differenzierung von Aktientypen nach Übertragbarkeit, Beteiligung am Grundkapital und verbrieften Rechten
  • Detaillierte Analyse der Ausgestaltungsformen von Vorzugsaktien
  • Hintergründe der Emission und der aktuellen Tendenz zur Eliminierung von Vorzugsaktien
  • Strategien zur Umwandlung oder Einziehung von Vorzugsaktien in der Unternehmenspraxis

Auszug aus dem Buch

1.3.1.1 Namensaktien

Namensaktien lauten auf den Namen des Aktionärs, d.h. auf der Urkunde der Aktie steht ausdrücklich der Name des Besitzers. Zudem werden die Aktionäre im Aktienbuch der Aktiengesellschaft eingetragen, in denen neben dem Namen auch Geburtsdatum, Anschrift, Zahl der Aktien und neuerdings auch E-Mail Adressen aufgeführt werden. Nur die im Aktienbuch eingetragene Person gilt gegenüber der Gesellschaft als legitimer Aktionär und kann somit seine Rechte ausüben.

Für die Namensaktien gibt es zwei Übertragungsalternativen. Sie können nach sachenrechtlichen Grundsätzen d.h. nach Einigung und Übergabe übertragen werden. Somit wird unmittelbar die Urkunde und mittelbar die verbriefte Rechtsposition übertragen. Zusätzliche Voraussetzung für die Übertragung ist, dass der bisher Berechtigte auf der Urkunde oder einem Zusatzblatt erklärt, dass die verbrieften Rechte der Aktie künftig einem Dritten stehen soll. Eine solche Erklärung wird als Indossament bezeichnet. Es besteht auch noch die Möglichkeit, über die in Namensaktien verbriefte Rechtsposition durch Abtretung zu verfügen. Somit wird unmittelbar die Rechtsposition und mittelbar die sie verbriefende Urkunde übertragen.

Die Namensaktie bringt bestimmte Vorteile mit sich. Die Gesellschaft kennt dadurch ihre einzelnen Aktionäre. Da die Kontaktdaten des Aktionärs zur Verfügung stehen, ist eine Kontaktaufnahme jederzeit möglich. So können die Aktionäre direkt und gezielt angesprochen, über die wichtigen Neuigkeiten der Gesellschaft informiert sowie zur Hauptversammlung eingeladen werden. Zudem können die Investor-Relations-Abteilungen sich um die Aktionäre kümmern, so dass die Aktionäre möglichst lange in der Gesellschaft gehalten werden können. Diese Vorteile sind aber eng mit Nachteilen verbunden. Die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien verursacht sehr hohe Kosten. In diesem Fall muss das Aktienregister neu angelegt werden, das mit einem enormen Rechercheaufwand verbunden ist. Aus Sicht der Aktionäre ist es nachteilig, dass sie nicht mehr anonym bleiben können auch wenn sie darauf Wert legen. Außerdem können die Aktionärsrechte erst ab der Eintragung in das Aktienbuch geltend gemacht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aktien: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Aktie sowie das Aktienrecht in Deutschland und den USA und klassifiziert Aktien nach verschiedenen Kriterien wie Übertragbarkeit, Beteiligung am Grundkapital und Rechten.

2. Vorzugsaktienarten: Das Kapitel bietet eine vertiefte Analyse verschiedener Vorzugsaktienformen, insbesondere Dividendenvorzugsaktien, Stimmrechtsaktien und Liquidationsaktien, unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Ausgestaltungsmerkmale.

3. Hintergründe von Vorzugsaktien: Dieses Kapitel untersucht die Beweggründe für die Emission von Vorzugsaktien sowie die Gründe für den aktuellen Trend, diese Aktienformen durch Umwandlung oder Einziehung aus der Kapitalstruktur zu eliminieren.

Schlüsselwörter

Aktie, Aktientyp, Namensaktie, Inhaberaktie, Nennwertaktie, Stückaktie, Quotenaktie, Stammaktie, Vorzugsaktie, Dividendenvorzug, Stimmrecht, Aktienbuch, Kapitalstruktur, Börsennotierung, Unternehmensfinanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Vielfalt der Aktientypen, erläutert deren rechtliche Rahmenbedingungen und analysiert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen, insbesondere im Hinblick auf Vorzugsaktien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Einteilung nach Übertragungsmerkmalen (Namens- vs. Inhaberaktien), die Beteiligung am Grundkapital (Nennwert- vs. nennwertlose Aktien) sowie die Rechte der Aktionäre (Stamm- vs. Vorzugsaktien).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Licht in die Vielfalt der Aktientypen zu bringen, um Anlegern eine Entscheidungsgrundlage zu bieten und zu verdeutlichen, warum Unternehmen sich für bestimmte Aktientypen entscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch das Aktienrecht und ergänzt diese durch eine Analyse der praktischen Lage von Aktienemissionen, insbesondere unter Einbeziehung von Beispielen aus der deutschen und US-amerikanischen Unternehmenslandschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Aktiengrundlagen, eine detaillierte Untersuchung der Vorzugsaktienarten und schließlich die Analyse der Hintergründe und Strategien zur Abschaffung bzw. Eliminierung von Vorzugsaktien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Aktie, Vorzugsaktie, Stimmrecht, Dividende, Namensaktie und Kapitalstruktur.

Warum spielt das Delaware-Aktienrecht eine besondere Rolle?

Da es in den USA kein einheitliches Aktienrecht gibt, dient das Recht des Bundesstaates Delaware als Bundesstandard, an dem sich die Mehrheit der großen US-Aktiengesellschaften orientiert.

Weshalb werden Vorzugsaktien in der Praxis zunehmend abgeschafft?

Unternehmen eliminieren Vorzugsaktien oft, um internationalen Indexanforderungen zu entsprechen, da diese Indizes häufig nur eine Aktiengattung zählen, und um die Attraktivität für ausländische Investoren zu erhöhen, die Stimmrechte erwarten.

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Details

Title
Unterschiede von Aktientypen
Subtitle
Internationaler Darstellung und Vergleich
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Tugba Kahraman (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V202904
ISBN (eBook)
9783656292326
ISBN (Book)
9783656294580
Language
German
Tags
unterschiede aktientypen internationaler darstellung vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tugba Kahraman (Author), 2010, Unterschiede von Aktientypen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202904
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