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Werkverkehr in Deutschland und der EU

Straße, Schiene, Binnen- und Seeschifffahrt

Title: Werkverkehr in Deutschland und der EU

Seminar Paper , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Bernhardt (Author)

Economy - Transport Economics
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In der vorliegenden Hausarbeit, im Rahmen meines Studiums an der Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie, möchte ich mich im Fachbereich Verkehrswirtschaftslehre mit dem Thema „Werkverkehr in Deutschland und der EU: Straße, Schiene, Binnen- und Seeschifffahrt“ näher auseinander setzen.
Ich werde zunächst den Werkverkehr in der Verkehrswirtschaft einordnen und auf die definitorischen Grundlagen eingehen. Dabei wird er gegenüber dem gewerblichen Güterkraftverkehr abgegrenzt, sowie seine Besonderheiten und Hintergründe herausgestellt. Im Anschluss daran wird die Historie des Werkverkehrs betrachtet und die Entwicklung in jüngerer Vergangenheit bis zum Zeitpunkt 2008 beleuchtet, da bis dahin die aktuellsten Daten und Statistiken vorliegen. Des Weiteren werden die Vor- bzw. Nachteile erörtert, die diese Erscheinung im Transportgewerbe mit sich bringt. Als zusätzlichen Bestandteil meiner Ausarbeitung möchte ich einige Modelle aus der Praxis anführen, an denen die unternehmensspezifische Umsetzung des Werkverkehrs in der realen Wirtschaft zu erkennen ist. Dieses erfolgt unter anderem an Beispielen der Unternehmen Aldi, IKEA und Airbus. Ebenso wird die Ausprägung des Werkverkehrs auf Ebene der EU in Augenschein genommen und die Struktur in ausgewählten Ländern geschildert. Dabei fokussiere ich mich auf Österreich und Italien. Zum Schluss möchte ich die Hausarbeit abrunden mit einem Ausblick und einem persönlichen Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorische Grundlagen und Einordnung des Begriffes Werkverkehr

2.1. Abgrenzung des Werkverkehrs vom gewerblichen Güterkraftverkehr

2.2. Abgrenzung des Werkverkehrs vom gewerblichen Güterkraftverkehr

2.3. Die Werkverkehrsdatei

2.4. Ausnahmen und Besonderheiten des Werkverkehrs

3. Entwicklung des Werkverkehrs

3.1 Historische Grundzüge des Werkverkehrs

3.2 Marktentwicklung des Werkverkehrs

3.2.1 Grundlegende Entwicklung der beförderten Mengen

3.2.2 Entwicklung ausgewählter Güterabteilungen

4. Vor- und Nachteile des Werkverkehrs

5. Modelle des Werkverkehrs in der Praxis

5.1 IKEA

5.2 Airbus

5.3 Weitere Praxisbeispiele

6. Der Werkverkehr in der Europäischen Union (EU)

6.1 Werkverkehr in Österreich

6.2 Werkverkehr in Italien

7. Abschluss und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Begriff Werkverkehr präzise in die Transportwirtschaft einzuordnen, seine historische Entwicklung sowie seine aktuelle Bedeutung im Vergleich zum gewerblichen Güterkraftverkehr zu analysieren und dabei unternehmensspezifische Umsetzungsmodelle in der Praxis zu beleuchten.

  • Abgrenzung von Werkverkehr und gewerblichem Güterkraftverkehr
  • Historische Entwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Analyse der Marktentwicklung und beförderten Mengen
  • Praxismodelle (z.B. IKEA, Airbus, BASF)
  • Betrachtung des Werkverkehrs in ausgewählten EU-Ländern

Auszug aus dem Buch

3.2. Marktentwicklung des Werkverkehrs

Um die Marktentwicklung des Werkverkehrs zu beleuchten, wird im Folgenden ein Augenmerk sowohl auf die beförderten Mengen, als auch auf die Güterabteilungen gelegt.

3.2.1. Grundlegende Entwicklung der beförderten Mengen

Die strukturelle Entwicklung des Werkverkehrs gegenüber dem gewerblichen Güterkraftverkehr ist nahezu gegensätzlich. Während der gewerbliche Güterkraftverkehr Marktanteile hinzugewinnen konnte, verlor der Werkverkehr an Bedeutung. Bei Betrachtung der absolut beförderten Gütermengen im Zeitraum 1999 bis 2008 ist dieser Verlauf eindeutig zu erkennen.

Im Jahr 1999 lagen der gewerbliche Verkehr mit einer beförderten Menge von 1,61 Milliarden Tonnen und der Werkverkehr mit einer Menge von 1,57 Milliarden Tonnen nahezu auf dem gleichen Niveau. Der gewerbliche Verkehr sank danach auf einen Stand von 1,46 Milliarden Tonnen bis 2002. Von da an wuchs er stetig bis 2006 um insgesamt 292 Millionen Tonnen. Ab 2006 wurde dieses durch die ökonomische Entwicklung weiter verstärkt bis die Beförderungsmenge im Jahr 2008 schließlich stagnierte. Dann betrug die beförderte Menge 1,91 Milliarden Tonnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Werkverkehrs innerhalb der Verkehrswirtschaft ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Hausarbeit.

2. Definitorische Grundlagen und Einordnung des Begriffes Werkverkehr: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Abgrenzung des Werkverkehrs vom gewerblichen Güterkraftverkehr sowie den regulatorischen Aspekten des Güterkraftverkehrsgesetzes.

3. Entwicklung des Werkverkehrs: Hier wird die historische Historie des Werkverkehrs sowie dessen Marktentwicklung anhand von Daten zur beförderten Menge und zu spezifischen Güterabteilungen detailliert analysiert.

4. Vor- und Nachteile des Werkverkehrs: Dieses Kapitel erörtert die betriebswirtschaftlichen Argumente für und gegen den Werkverkehr, insbesondere in Bezug auf Service, Kosten und Flexibilität.

5. Modelle des Werkverkehrs in der Praxis: Anhand konkreter Fallbeispiele wie IKEA, Airbus und weiteren Unternehmen wird die praktische Umsetzung des Werkverkehrs in der Industrie aufgezeigt.

6. Der Werkverkehr in der Europäischen Union (EU): Hier wird untersucht, wie der Werkverkehr in den Nachbarländern Österreich und Italien regulatorisch behandelt und operativ gehandhabt wird.

7. Abschluss und Fazit: Das Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Werkverkehrs und enthält ein persönliches Resümee des Verfassers.

Schlüsselwörter

Werkverkehr, Güterkraftverkehr, Transportwirtschaft, Güterkraftverkehrsgesetz, Logistik, Fuhrparkmanagement, Marktentwicklung, Beförderungsmenge, Güterabteilungen, Infrastruktur, EU-Verkehr, Gütertransport, Straßengüterverkehr, Kombinierter Verkehr, Lieferkettenoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle, Einordnung und Entwicklung des Werkverkehrs im Vergleich zum gewerblichen Güterkraftverkehr in Deutschland sowie in ausgewählten EU-Ländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die rechtliche Definition des Werkverkehrs, historische Entwicklungen, Marktanalysen der beförderten Mengen sowie praktische Anwendungsmodelle in großen Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Licht in die Vielseitigkeit des Werkverkehrs zu bringen und dessen Marktbedeutung durch eine detaillierte Analyse der vergangenen Jahre zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit gesetzlichen Grundlagen sowie eine Analyse von Verkehrsstatistiken und Branchenberichten, ergänzt durch Praxisbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung gegenüber dem gewerblichen Verkehr, der historischen und marktbezogenen Entwicklung, einer Kosten-Nutzen-Analyse und einer Untersuchung der Praxis bei Unternehmen wie IKEA oder Airbus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Werkverkehr, Güterkraftverkehr, Transportwirtschaft, Güterkraftverkehrsgesetz, Logistik sowie die Marktentwicklung des Gütertransports.

Welche Rolle spielt das Güterkraftverkehrsgesetz für den Werkverkehr?

Das Güterkraftverkehrsgesetz definiert die rechtlichen Voraussetzungen, unter denen eine Beförderung als Werkverkehr gilt, und regelt insbesondere die Erfordernisse an das Unternehmen und die verwendeten Fahrzeuge.

Warum spielt der Werkverkehr heute eine andere Rolle als früher?

Aufgrund der Liberalisierung der Märkte, der gestiegenen Qualitätsanforderungen und der Optimierung logistischer Prozesse hat der gewerbliche Güterkraftverkehr an Bedeutung gewonnen, während der Werkverkehr teilweise Marktanteile verloren hat.

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Details

Title
Werkverkehr in Deutschland und der EU
Subtitle
Straße, Schiene, Binnen- und Seeschifffahrt
College
Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie DAV Bremen
Grade
1,3
Author
Christian Bernhardt (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V203051
ISBN (eBook)
9783656289623
ISBN (Book)
9783656290261
Language
German
Tags
Werkverkehr Werkverkehrsdatei Praxisbeispiele Werkverkehr Vor- und Nachteile Werkverkehr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bernhardt (Author), 2011, Werkverkehr in Deutschland und der EU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203051
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