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Rosario Castellanos 'El don rechazado' - Eine literaturwissenschaftliche Analyse

Titel: Rosario Castellanos 'El don rechazado' - Eine literaturwissenschaftliche Analyse

Seminararbeit , 2011 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: BA Silvia Dietrich (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werde ich mich mit der Analyse der Erzählung El don rechazado aus der Sammlung Ciudad Real von Rosario Castellanos beschäftigen. Hierzu gebe ich zunächst einen Überblick über die Autorin selbst, da ihre eigene Lebensgeschichte ein wichtiger Teil ihrer literarischen Werke ist. Im nächsten Schritt werde ich ihre wichtigsten Themen genauer unter die Lupe nehmen und kurz die Situation der indigenen Bevölkerung in Mexiko beleuchten. Nach einer Einführung in die Erzählsammlung werde ich im letzten Teil meiner Arbeit zuerst den Inhalt von El don rechazado zusammenfassen und infolgedessen inhaltlich und formal diskutieren. Bei der formalen Analyse habe ich mich an den Theorien von Monika Fludernik orientiert und anhand dieser die Erzählung untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rosario Castellanos

2.1 Kurzbiographie

2.2 Ihre Werke

2. 3 Ihre Themen

2.3.1 Frauen

2.3.2 Indígenas

3 Die Situation in Mexiko

4 Die Sammlung »Ciudad Real«

5 Die Erzählung »El don rechazado«

5.1 Inhalt

5.2 Inhaltsanalyse

5.3 Figuren der Erzählung

5.4 Formale Analyse

5.4.1 Erzählperspektive

5.4.2 Erzählzeit

5.4.3 Erzählort

5.4.4 Erzählaufbau

6 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Erzählung "El don rechazado" aus Rosario Castellanos' Sammlung "Ciudad Real" einer tiefgehenden inhaltlichen und formalen Analyse zu unterziehen, um die Dynamik zwischen den Figuren und die zugrundeliegenden gesellschaftlichen Strukturen zu beleuchten.

  • Biografischer und literarischer Kontext von Rosario Castellanos
  • Die Situation der indigenen Bevölkerung in Mexiko
  • Analyse der Machtverhältnisse (Dichotomie Herr/Leibeigener)
  • Formale Untersuchung der Erzählstruktur nach Monika Fludernik
  • Die Bedeutung von Kommunikation und kultureller Identität

Auszug aus dem Buch

5.1 Inhalt

Die Erzählung handelt von einem Zusammentreffen des weißen Anthropologen José Antonio Romero mit der indigenen Manuela in Ciudad Real. Als der Anthropologe, welcher für ein indigenistisches Hilfswerk arbeitet, eines Tages vom Markt zurück zu seinem Stützpunkt fährt, läuft ihm ein Mädchen vor seinen Jeep. Das indio-Mädchen schafft es, dass der Anthropolge es zu einer Hütte begleitet, vor welcher eine indigene Frau mit einem Neugeborenen liegt. Da die Frau schwer krank scheint beschließt José Antonio sie, das Neugeborene und das Mädchen mit zu dem Hilfswerk zu nehmen, um sie dort versorgen zu lassen. Als es der indigenen Frau, sie heißt Manuela, wieder besser geht erzählt sie dem Anthropolgen und anderen Mitarbeitern der Mission ihre Geschichte: Nach dem Tod ihres Mannes floh Manuela mit ihrer Tochter Marta (das Mädchen, welches sich vor den Jeep warf) zu Verwandten um auf den Feldern tätig zu sein. Da sie aber schwanger war, fiel es ihr immer schwerer zu arbeiten und da auch die Ernten schlecht ausfielen versuchte sie eine Stelle als Dienstmädchen in Ciudad Real zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Autorin und die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Erzählung unter Berücksichtigung erzähltheoretischer Ansätze.

2 Rosario Castellanos: Dieses Kapitel behandelt das Leben und Werk der Autorin sowie ihre zentralen Thematiken wie Feminismus und die Situation indigener Gruppen.

3 Die Situation in Mexiko: Hier wird der demografische und gesellschaftliche Hintergrund Mexikos beleuchtet, insbesondere das Verhältnis zwischen Mestizen und der indigenen Bevölkerung.

4 Die Sammlung »Ciudad Real«: Dieses Kapitel ordnet den Erzählband in das Werk der Autorin ein und erläutert die Bedeutung der Dichotomie amo/siervo.

5 Die Erzählung »El don rechazado«: Dieser Hauptteil analysiert den Inhalt, die Figurenkonstellation, die soziokulturellen Hintergründe und die formale Struktur der Erzählung.

6 Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Wirkung des Textes auf die Leserschaft sowie die Bedeutung der thematischen Auseinandersetzung.

Schlüsselwörter

Rosario Castellanos, El don rechazado, Ciudad Real, Mexiko, Anthropologie, Indigenismo, Feminismus, Kolonialismus, Herr-Leibeigener-Dichotomie, Literaturanalyse, Kommunikation, soziale Identität, Maya, Erzähltheorie, Interkulturalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erzählung "El don rechazado" der mexikanischen Autorin Rosario Castellanos und untersucht dabei die zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Konflikte zwischen den beteiligten Charakteren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Rolle der Frau in der mexikanischen Gesellschaft, das Schicksal der indigenen Bevölkerung sowie die problematische Kommunikation zwischen verschiedenen kulturellen und sozialen Schichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das gegenseitige Unverständnis zwischen dem weißen Anthropologen und der indigenen Manuela vor dem Hintergrund historischer und sozialer Machtstrukturen aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt ihre formale Analyse der Erzählung auf die erzähltheoretischen Theorien von Monika Fludernik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem inhaltlichen Verlauf, einer detaillierten Analyse der Figuren, der Untersuchung formaler Aspekte wie Erzählperspektive und -zeit sowie der Einordnung in den historischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Rosario Castellanos, Indigenismo, Feminismus, Kolonialismus und die Herr-Leibeigener-Dichotomie charakterisieren.

Warum lehnt Manuela die Hilfe des Anthropologen ab?

Manuela vertraut dem Anthropologen nicht, da sie durch ihre bisherigen Erfahrungen mit der weißen Oberschicht geprägt ist und das Unbekannte für sie eine größere Gefahr darstellt als ihr bekanntes, wenn auch hartes Leben.

Welche Rolle spielt Doña Prájeda in der Erzählung?

Trotz ihrer harten Behandlung fungiert sie als Bezugspunkt für Manuela, die in ihr weiterhin ihre "Meisterin" sieht, was die tief verwurzelten Abhängigkeitsstrukturen verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rosario Castellanos 'El don rechazado' - Eine literaturwissenschaftliche Analyse
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Romanistik)
Veranstaltung
Hispanoamerikanische Erzählungen des 19. und 20. Jahrhunderts
Note
1,0
Autor
BA Silvia Dietrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V203153
ISBN (eBook)
9783656296669
ISBN (Buch)
9783656297932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rosario Castellanos el don rechazado Literaturwissenschaft Kurzgeschichte ciudad real Mexiko Indigene Indigenas
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Silvia Dietrich (Autor:in), 2011, Rosario Castellanos 'El don rechazado' - Eine literaturwissenschaftliche Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203153
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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