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Soziale Netzwerke als Katalysator des Cyber-Mobbings?

Neue Strategien und Angriffsmöglichkeiten des Cyber-Mobbings am Beispiel Facebook

Titel: Soziale Netzwerke als Katalysator des Cyber-Mobbings?

Bachelorarbeit , 2012 , 87 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Audrey Canaud (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Cyber-Mobbing als Phänomen des systematischen Demütigens im virtuellen Raum gewinnt in der heutigen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung: Jeder siebte Jugendliche hat bereits schlechte Erfahrungen mit Mobbing im virtuellen Raum gemacht. Parallel zu diesem problematischen Aspekt des Social Webs genießen Soziale Netzwerke immer größere Beliebtheit. Facebook ist derzeit das beliebteste Soziale Netzwerk bundesweit und wird von einer Vielzahl an Nutzern täglich zur sozialen Interaktion genutzt. Folglich liegt die Frage nahe, ob Facebook als Sammelpunkt technischer Funktionen und wichtiger Bestandteil des Alltags der Internetnutzer zu einer Verstärkung des Cyber-Mobbings beiträgt.
Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des Beispiels Facebook, festzustellen, ob Soziale Netzwerke als Katalysator für Cyber-Mobbing wirken und zu prüfen, ob im Rahmen dieser Plattformen neuartige Strategien für das Cyber-Mobbing entstanden sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Einbettung

2.1 Computervermittelte Kommunikation

2.2 Identität, Anonymität und Selbstdarstellung im Web 2.0

2.3 Beziehungen im Web 2.0

3. Cyber-Mobbing

3.1 Merkmale und Abgrenzung zu traditionellem Mobbing

3.2. Akteure

3.2.1 Täter

3.2.2 Opfer

3.2.3 Zuschauer

3.3. „Klassische“ Strategien und Erscheinungsformen des Cyber-Mobbings

3.4 Folgen

3.4.1 Auswirkungen für die Opfer

3.4.2 Rechtliche Grundlage und Sanktionen für die Täter

4. Soziale Netzwerke: Fallbeispiel Facebook

4.1 Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten

4.2 Öffentlichkeit und Privatheit

4.3 Informationsmanagement

4.4 Identitätsmanagement

4.5 Beziehungsmanagement

5. Neue Strategien des Cyber-Mobbings auf Facebook

5.1 Angriffsmöglichkeiten

5.1.1 Persönliches Bildmaterial

5.1.2 Statusmitteilungen und weitere geteilte Inhalte

5.1.3 Persönliche Informationen auf dem Profil

5.1.4 Social Gaming

5.1.5 Informationen aus dem Offline-Kontext

5.2 Zweckentfremdung der Facebook-Funktionen für Cyber-Mobbing

5.2.1 Interne Kommunikations- und Interaktionsmittel

5.2.2 Fotos und Videos

5.2.3 Gruppen und Seiten

5.2.4 Fake-Profile

5.2.5 Systematisches Ausgrenzen

5.3. Ergebnisse der Analyse

6. Facebook als Katalysator

6.1 Erhöhtes Potenzial zum Cybermobbing?

6.2 Privatsphäre-Einstellungen und interne Sanktionsverfahren als Lösung?

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des Beispiels Facebook zu untersuchen, inwieweit soziale Netzwerke als Katalysator für Cyber-Mobbing fungieren und ob sich innerhalb dieser Plattformen neue, spezifische Angriffsstrategien entwickelt haben.

  • Grundlagen der computervermittelten Kommunikation und Identitätsbildung im Web 2.0.
  • Definition und Kategorisierung von Cyber-Mobbing sowie dessen Akteure und Folgen.
  • Analyse der spezifischen Funktionen von Facebook im Kontext von Öffentlichkeit und Privatheit.
  • Identifikation und Kategorisierung neuer Cyber-Mobbing-Strategien auf Facebook.
  • Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und Präventionsansätzen.

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Persönliches Bildmaterial

Das von den Nutzern geteilte, persönliche Bildmaterial auf Facebook kann sowohl Fotos als auch Videos der eigenen Person oder des privaten Umfelds umfassen. Facebook legt, wie die meisten Sozialen Netzwerke, besonderen Wert auf den Ausdruck persönlicher Details durch seine Nutzer. Da Fotografien einen genauen Eindrück über die jeweilige Person vermitteln und parallel dazu die Anonymität im virtuellen Raum aufheben, sind sie eine wichtige Identitätsrequisite und grundlegendes Element innerhalb Sozialer Netzwerke. Gelangen veröffentlichte Aufnahmen allerdings in den Wahrnehmungsbereichs eines potenziellen Cyber-Mobbers, können diese schnell für negative Zwecke missbraucht werden: Zum einen geben sie Details aus dem privaten Umfeld des Nutzers preis, die als thematischer Ansatzpunkt für Mobbing genutzt werden können, zum anderen kann das Bildmaterial heruntergeladen und anschließend auf diffamierende Weise verfremdet oder in einem demütigenden Zusammenhang weiterverbreitet werden. Vor allem für den Prozess des Identitätsklaus und der Erstellung von Fake-Profilen ist die Aneignung persönlicher Bilder des Opfers für den Täter von zentraler Relevanz.

Um zu verstehen, wie persönliche Aufnahmen in die Hände der Cyber-Mobber gelangen können, bzw. wie das Bildmaterial auch plattformintern zu Cyber Mobbingattacken genutzt werden kann, ist ein Grundverständnis der Facebook Funktionen bezüglich Fotos und Videos nötig. Im Folgenden soll deshalb eine Übersicht über diese gegeben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des Themas Cyber-Mobbing und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der katalytischen Rolle von Facebook.

2. Theoretische Einbettung: Erläuterung der Grundlagen computervermittelter Kommunikation, Identitätskonstruktion und Beziehungsbildung im Web 2.0.

3. Cyber-Mobbing: Analyse der Merkmale, Akteure, klassischen Strategien und Folgen von Cyber-Mobbing.

4. Soziale Netzwerke: Fallbeispiel Facebook: Detaillierte Darstellung der Funktionen von Facebook, insbesondere im Hinblick auf Öffentlichkeit, Privatheit und das Management von Informationen und Beziehungen.

5. Neue Strategien des Cyber-Mobbings auf Facebook: Analyse spezifischer, plattformabhängiger Angriffsmöglichkeiten und der Zweckentfremdung von Facebook-Funktionen durch Täter.

6. Facebook als Katalysator: Bewertung der Plattform als verstärkender Faktor für Cyber-Mobbing und Diskussion möglicher Schutzmaßnahmen.

7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Notwendigkeit von Medienkompetenz und Sensibilisierung.

Schlüsselwörter

Cyber-Mobbing, Soziale Netzwerke, Facebook, Online-Identität, Web 2.0, Privatsphäre, Cyberstalking, Denigration, Impersonation, Cyberthreats, Medienkompetenz, Kommunikation, Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Cyber-Mobbing mit einem Fokus auf die Rolle von sozialen Netzwerken, insbesondere Facebook, als verstärkender Katalysator für solche Angriffe.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Online-Kommunikation, die Mechanismen von Cyber-Mobbing, die spezifischen Funktionen von Facebook sowie neue Strategien, die Täter zur Schikanierung auf dieser Plattform nutzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand von Facebook zu prüfen, ob soziale Netzwerke das Ausmaß von Cyber-Mobbing intensivieren und welche neuen, plattformspezifischen Strategien dabei zum Einsatz kommen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur in Kombination mit einer analytischen Betrachtung von Praxisbeispielen (Fallbeispielen), um die Strategien der Täter auf Facebook zu identifizieren.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Möglichkeiten der Zweckentfremdung von Facebook-Funktionen (wie Bilder, Gruppen, Fake-Profile) sowie die Rolle von Privatsphäre-Einstellungen und dem Informationsmanagement für die Entstehung von Mobbing-Situationen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Cyber-Mobbing, Web 2.0, Identitätsmanagement, Privatsphäre, Denigration sowie die spezifischen Kategorisierungen von Online-Tätern und Nutzertypen.

Wie werden die Akteure beim Cyber-Mobbing auf Facebook unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen Tätern, Opfern und Zuschauern, wobei hervorgehoben wird, dass die Rollen nicht starr sind und Zuschauer durch ihr Verhalten (z.B. durch „Gefällt mir“-Angaben) zu Mittätern oder Verteidigern werden können.

Warum ist Facebook laut der Analyse ein besonders geeigneter Ort für Cyber-Mobbing?

Facebook bündelt eine enorme Nutzerbasis, persönliche Informationen und vielfältige Funktionen an einem Ort, was Tätern eine hohe Reichweite für ihre Angriffe und ein potenziell großes Publikum für die Bloßstellung der Opfer bietet.

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Details

Titel
Soziale Netzwerke als Katalysator des Cyber-Mobbings?
Untertitel
Neue Strategien und Angriffsmöglichkeiten des Cyber-Mobbings am Beispiel Facebook
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Institut für Medienforschung)
Note
1,3
Autor
B.A. Audrey Canaud (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
87
Katalognummer
V203221
ISBN (eBook)
9783656296812
ISBN (Buch)
9783656297239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Facebook Cyber-Mobbing Cybermobbing Cyberbullying Cyber-Bullying negative Effekte Facebook Privatsphäre Facebook Jugendliche Neue Medien Internet Soziale Netzwerke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Audrey Canaud (Autor:in), 2012, Soziale Netzwerke als Katalysator des Cyber-Mobbings?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203221
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  87  Seiten
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