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Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Mitarbeiter und Unternehmen

Titel: Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Mitarbeiter und Unternehmen

Hausarbeit , 2012 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mareike Gerdes (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den Medien wird man immer mehr mit Schlagzeilen wie „Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen nimmt zu“, „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz kosten Milliarden“ oder „Wenn Arbeit krank macht“ konfrontiert. Und auch man selbst erfährt von immer mehr Kollegen, die aufgrund von „Burnout“ längerfristig bei der Arbeit ausfallen. Es kommt die Frage auf, warum immer mehr Menschen aufgrund von psychischen Problemen arbeitsunfähig werden und welche Veränderungen der Arbeitswelt dazu geführt haben. Und vor allem wie wirkt sich diese Problematik auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus?

Diese Arbeit soll deshalb zum Ziel haben, die Auswirkungen arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber herauszukristallisieren. Dafür soll zunächst im zweiten Kapitel, unter Klärung und Abgrenzung der wichtigsten Begrifflichkeiten, die Relevanz des Themas anhand aktueller Zahlen dargestellt und ergründet werden. In Kapitel drei geht es dann um die Ursachenforschung für arbeitsbedingte psychische Erkrankungen. Unter Vorstellung einiger ausgewählter Krankheitsbilder werden die möglichen Folgen für Mitarbeiter und Unternehmen in Kapitel vier erarbeitet. Abschließend sollen eine kurze Zusammenfassung und ein abschließendes Fazit den Schluss dieser Arbeit bilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit

2. Grundlagen zur Thematik psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz

2.1 Abgrenzung „Berufsbedingte“ und „Arbeitsbedingte Erkrankungen“

2.2 Definition Psychische Erkrankung

2.3 Psychische Belastungen und Beanspruchungen

2.4 Aktuelle Zahlen

3. Ursachen psychischer Belastungen

4. Folgen psychischer Fehlbelastung und ausgewählte psychische Erkrankungen

4.1 Folgen für den Arbeitnehmer

4.1.1 Fehlbeanspruchungen im Sinne des Arbeitsschutzes

4.1.2 Depression

4.1.3 Posttraumatische Belastungsstörung

4.1.4 Burnout

4.1.5 Sonstige Folgen für den Arbeitsnehmer

4.2 Folgen für den Arbeitgeber

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen auf Arbeitnehmer und Unternehmen, um die Relevanz des Themas aufzuzeigen, Ursachen zu identifizieren und die ökonomischen sowie gesundheitlichen Konsequenzen zu analysieren.

  • Abgrenzung psychischer Erkrankungsbegriffe im beruflichen Kontext
  • Analyse aktueller statistischer Daten zur Arbeitsunfähigkeit durch psychische Leiden
  • Identifikation arbeitsbezogener und sozialer Stressoren als Ursachen
  • Untersuchung spezifischer psychischer Krankheitsbilder wie Burnout und Depression
  • Bewertung der Folgen für die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Fehlbeanspruchungen im Sinne des Arbeitsschutzes

Mit allen im Folgenden dargestellten Phänomenen beschäftigt sich die zurzeit einzige Norm DIN EN ISO 10075 (Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung), die es zu psychischen Belastungen und Beanspruchungen gibt. Der Arbeitsschutz kennt dabei drei Arten von Fehlbeanspruchungen: Stress, psychische Ermüdung und ermüdungsähnliche Zustände.

a) Stress

Stresszustände sind wohl die häufigste Form psychischer Fehlbeanspruchungen. RIECHERT beschreibt Stress als einen „Zustand innerer Anspannung, Unruhe, Nervosität, in der Regel begleitet durch Misserfolgshandlungen“. Die DIN EN ISO 10075-1 zeigt weiterhin auf, dass Stress ein „unangenehmer Zustand ist, „der von der Person, als bedrohlich, kritisch, wichtig und unausweichlich erlebt wird.“ Der Arbeitnehmer hat also das Gefühl eine Situation nicht mehr bewältigen zu können und empfindet eine vollkommene Überforderung. Auch hier ist es wieder von der Person individuell abhängig, ob die Person die Situation als Stress empfindet. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff jedoch sowohl oft als Ursache als auch als Zustandsbeschreibung verstanden. Wichtiger als eine eindeutige Definition erscheint jedoch die Frage wie Stress funktioniert:

Bestimmte Faktoren (wie Zeitdruck, Ärger mit Kunden etc.) sind sogenannte Stressoren. Also alle externen und internen Reize, die als negativ bewertet werden. Die Stressoren führen zu Stressreaktionen, die sich auf die Gedanken/Gefühle (z. B. Ärger, Angst etc.), das Verhalten (Gereiztheit, mangelnde Planung, etc.), und den Körper (hoher Blutdruck, hohe Atemfrequenz etc.) des Arbeitnehmers auswirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Zunahme psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Grundlagen zur Thematik psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten geklärt, das Belastungs-Beanspruchungs-Modell eingeführt und die aktuelle statistische Lage dargelegt.

3. Ursachen psychischer Belastungen: Das Kapitel beleuchtet verschiedene Auslöser, darunter nicht arbeitsplatzspezifische Faktoren wie Globalisierung sowie arbeitsbezogene und soziale Stressoren.

4. Folgen psychischer Fehlbelastung und ausgewählte psychische Erkrankungen: Dieser Teil untersucht die Auswirkungen auf den Arbeitnehmer (z. B. Burnout, Depression) und den Arbeitgeber sowie die ökonomischen Konsequenzen.

5. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit präventiver, menschengerechter Arbeitsgestaltung.

Schlüsselwörter

Psychische Belastung, Psychische Beanspruchung, Burnout, Depression, Arbeitsunfähigkeit, Fehlzeiten, Stress, Arbeitsschutz, Prävention, Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingte Erkrankung, Psychische Ermüdung, Posttraumatische Belastungsstörung, Gesundheitsmanagement, Betriebliches Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die arbeitsbedingte psychische Erkrankungen auf sowohl die betroffenen Mitarbeiter als auch auf die Unternehmen haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung psychischer Störungen, die Identifikation von Ursachen am Arbeitsplatz sowie die Folgen von Fehlbelastungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen arbeitsbedingten psychischen Belastungen und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit sowie Gesundheit herauszukristallisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller statistischer Daten von gesetzlichen Krankenkassen und der Bundespsychotherapeutenkammer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Ursachenforschung und die Analyse spezifischer Krankheitsbilder sowie deren Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Psychische Belastung, Beanspruchung, Burnout, Depression, Arbeitsunfähigkeit und präventive Arbeitsgestaltung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Belastung und Beanspruchung?

Die Belastung wird als externe Einwirkung von außen auf den Menschen definiert, während die Beanspruchung die individuelle Auswirkung dieser Einflüsse auf die jeweilige Person beschreibt.

Warum wird Burnout trotz fehlender Anerkennung als Krankheit thematisiert?

Da Burnout in der heutigen Arbeitswelt eine zunehmende Bedeutung gewinnt und als spezifische Folge von arbeitsplatzbezogenem Stress eine hohe Relevanz für Fehlzeiten hat.

Welche Rolle spielt die Globalisierung für psychische Erkrankungen?

Sie wird als übergeordneter Faktor genannt, der durch erhöhten Zeitdruck, zunehmende Komplexität und Arbeitsplatzunsicherheit psychische Belastungen verstärken kann.

Welche präventiven Ansätze werden als Lösung vorgeschlagen?

Als Lösung wird eine „menschengerechte“ Arbeitsgestaltung empfohlen, bei der Belastungen reduziert und Ressourcen der Mitarbeiter aktiv aufgebaut werden.

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Details

Titel
Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Mitarbeiter und Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
BWL 55 - Personalmanagement Vertiefung
Note
1,0
Autor
Mareike Gerdes (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V203222
ISBN (eBook)
9783656297659
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychische Erkankungen Burnout Personalmanagement BWL55
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Gerdes (Autor:in), 2012, Auswirkungen berufsbedingter psychischer Erkrankungen auf Mitarbeiter und Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203222
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Leseprobe aus  21  Seiten
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