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Expansion der EU – Chancen / Risiken Auswertung potentieller Beitrittskandidaten am Beispiel Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei

Titel: Expansion der EU –  Chancen / Risiken Auswertung potentieller Beitrittskandidaten am Beispiel Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei

Diplomarbeit , 2012 , 92 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Robert Otto (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahr 1951 mit sechs Staaten, entwickelte sich dieses Vorhaben zur heutigen Europäischen Union mit insgesamt 27 Staaten.
Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 fingen auch die osteuropäischen Staaten an, sich von ihrer sozialistischen Planwirtschaft ab- und den westlichen Marktstrukturen zuzuwenden. Somit folgte 2004 die Osterweiterung der EU.
Seitdem die Folgen der Balkankriege überwunden sind, melden auch die südosteuropäischen Staaten Mazedonien, Montenegro, Kroatien und die Türkei Interesse an einer Mitgliedschaft an. Ebenso wie die vorangegangen osteuropäischen Staaten, erhoffen sie sich mehr Wohlstand, Arbeit und Freiheit in der europäischen Gemeinschaft. Zugleich wurde ihnen der Beweis geliefert, dass die Reformen, die der Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Kriterien zum EU-Beitritt dienen, realisierbar sind.
Ihre Beitrittsanträge haben die vier genannten Länder bereits eingereicht. Kroatien steht seit 2005 in Verhandlungen mit der EU. Mazedonien und Montenegro sind seit 2005 bzw. 2010 offizielle Kandidaten. Ihre Beitrittsverhandlungen wurden allerdings noch nicht eröffnet.
Eine Ausnahme bildet die Türkei. Sie ist bereits ein langjähriger Partner der Europäischen Union. 1987 erfolgte ihr Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Seit 1999 ist sie offizieller Kandidat für die Mitgliedschaft in der EU. Die Beitrittsverhandlungen dauern, aufgrund fehlender Bereitschaft bei der Erfüllung und Umsetzung von Vorgaben, an. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Ein weiterer potentieller Anwärter auf eine Mitgliedschaft ist Island, ein seit Jahrzehnten eigenständiger und wirtschaftlich sehr gut positionierter Staat im Norden Europas. Seit 1970 bestehen zahlreiche Abkommen und Verträge zur europäischen Gemeinschaft. Aufgrund der geographischen Lage und den langjährigen Beziehungen, ist Island dementsprechend auch Teil des europäischen Marktes. Der Beitrittsantrag Islands erfolgte 2009.

Welche wirtschaftlichen Chancen und Risiken kann ein hochentwickeltes westeuropäisches Land wie Island noch erwarten? Was könnte ein EU-Beitritt für die Balkanstaaten Kroatien, Mazedonien, Montenegro und für die Türkei bewirken? Ist ein EU-Beitritt erstrebenswert?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ziel und Aufbau der Diplomarbeit

2. Die Europäische Union

2.1 Die Geschichte der EU

2.2 Aktuelle und künftige Mitglieder der EU

2.3 Ziele der EU

2.4 Erweiterung der EU und Integration neuer Mitglieder

2.4.1 Voraussetzungen für einen Beitritt in die europäische Union

2.4.2 Der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP)

2.4.3 Der Erweiterungsprozess

2.4.3.1 Das Mandat und die Rahmenbedingungen

2.4.3.2 Screening und Monitoring

2.4.3.3 Abschluss der Verhandlungen und der Beitrittsvertrag

3. Island

3.1 Die Bevölkerung Islands

3.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Islands

3.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik

3.2.2 Außenpolitik

3.2.3 Islands Beziehung zur EU

3.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Islands 2008 – 2010

3.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010

4. Kroatien

4.1 Die Bevölkerung Kroatiens

4.2 Staatsaufbau/ Innen- und Außenpolitik Kroatiens

4.2.1 Beziehungen zwischen Kroatien und der EU

4.3 Wirtschaft und Wirtschaftliche Lage Kroatiens 2008 – 2010

4.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010

5. Türkei

5.1 Die Bevölkerung der Türkei

5.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik der Türkei

5.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik

5.2.2 Außenpolitik

5.2.3 Beziehungen der Türkei zur EU

5.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage der Türkei 2008 - 2011

5.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010

6. Mazedonien

6.1 Bevölkerung Mazedoniens

6.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Mazedoniens

6.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik

6.2.2 Außenpolitik

6.2.3 Beziehungen Mazedoniens zur EU

6.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Mazedoniens 2008 - 2010

6.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts 9. November 2010

7. Montenegro

7.1 Bevölkerung Montenegros

7.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Montenegros

7.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik

7.2.2 Außenpolitik

7.2.3 Beziehung Montenegros zur EU

7.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Montenegros 2008 - 2010

7.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts 9. November 2010

8. Chancen und Risiken für die Beitrittsländer

8.1 Chancen

8.1.1 Allgemeine Chancen

8.1.2 Besondere Chancen für Mazedonien, Montenegro, Kroatien und der Türkei

8.2 Risiken für die Beitrittskandidaten

9. Zusammenfassende Betrachtung der Chancen und Risiken der Beitrittskandidaten

9.1 Island

9.2 Die Länder Kroatien, Mazedonien, Montenegro und die Türkei

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Chancen und Risiken einer EU-Mitgliedschaft für fünf ausgewählte Beitrittskandidaten (Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei), um eine fundierte Einschätzung zu treffen, ob ein Beitritt aus Sicht der jeweiligen Länder erstrebenswert ist.

  • Analyse des Staatsaufbaus und der politischen Ziele der untersuchten Länder.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Strukturen und Entwicklungen (2008–2010/2011).
  • Bewertung der aktuellen Fortschrittsberichte der EU-Kommission.
  • Erstellung einer differenzierten Chancen-Risiko-Analyse pro Kandidatenland.

Auszug aus dem Buch

1.1 Ziel und Aufbau der Diplomarbeit

Die Aufgabe der vorliegenden Diplomarbeit soll diese wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Beitrittsländer Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und Türkei erarbeiten und auswerten, um damit eine Einschätzung zu geben, ob ein Beitritt zur EU aus Sicht der Länder erstrebenswert ist.

Der erste Teil der Diplomarbeit setzt sich mit der Europäischen Union auseinander und soll als Einstieg in die Thematik dienen. Es wird dabei näher auf die Geschichte der EU, ihre Mitgliedstaaten, ihre Ziele und auf den Beitrittsprozess eingegangen.

Im nächsten Schritt folgt die ausführliche Betrachtung der genannten Beitrittskandidaten Island, Kroatien, Türkei, Mazedonien und Montenegro, deren Staatsaufbau, ihre innen- und außenpolitischen Ziele sowie ihre Beziehung zur EU, um einen Bezug zwischen Europäischer Union und Beitrittskandidaten zu liefern. Der darauffolgende Teil beschäftigt sich eingehend mit den Wirtschaftsstrukturen und der wirtschaftlichen Entwicklung der Beitrittskandidaten zwischen 2008 und 2010, um so wirtschaftliche Stärken oder Schwächen zu erkennen. Im Anschluss erfolgt die Zusammenfassung der, von der EU-Kommission erstellten, aktuellen Fortschrittsberichte der jeweiligen Länder. Dies soll aufzeigen, welche innerstaatlichen Probleme die Länder aufweisen und bis zu einem EU-Beitritt zu bewältigen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Ziele und den Aufbau der Diplomarbeit sowie den historischen Kontext der EU-Erweiterung.

2. Die Europäische Union: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung, Struktur, Ziele und den formalen Erweiterungsprozess der Europäischen Union.

3. Island: Das Kapitel analysiert die Bevölkerung, den Staatsaufbau, die Außenpolitik und die wirtschaftliche Lage Islands unter besonderer Berücksichtigung der Finanzkrise.

4. Kroatien: Hier werden Bevölkerungsstruktur, politisches System, die wirtschaftliche Lage sowie die Beziehungen zur EU und der Fortschrittsbericht untersucht.

5. Türkei: Das Kapitel behandelt die Bevölkerungsstruktur, den Staatsaufbau, die Außenpolitik, die Wirtschaftsentwicklung und den EU-Beitrittsstatus der Türkei.

6. Mazedonien: Analysiert werden Bevölkerungsdemografie, innen- und außenpolitischer Rahmen, die wirtschaftliche Situation und der Fortschrittsbericht Mazedoniens.

7. Montenegro: Untersucht werden Bevölkerungsstruktur, politisches System, Außenpolitik sowie die wirtschaftlichen Kennzahlen und Fortschrittsberichte Montenegros.

8. Chancen und Risiken für die Beitrittsländer: Dieses Kapitel stellt allgemein und länderspezifisch die Chancen und Risiken dar, die ein Beitritt mit sich bringt.

9. Zusammenfassende Betrachtung der Chancen und Risiken der Beitrittskandidaten: Eine synoptische Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen für Island sowie die südosteuropäischen Beitrittskandidaten.

10. Fazit: Das Fazit bewertet die Gesamtergebnisse und zieht ein Resümee zur Erstrebenswertheit eines Beitritts für die jeweiligen Kandidaten.

Schlüsselwörter

EU-Erweiterung, Beitrittskandidaten, Wirtschaftliche Chancen, Risiken, Strukturwandel, Europäische Union, Stabilisierung, Außenpolitik, Reformbedarf, Finanzen, Binnenmarkt, Island, Kroatien, Türkei, Mazedonien, Montenegro.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der wirtschaftlichen Chancen und Risiken, die mit einem EU-Beitritt für Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und die Türkei verbunden sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der politische Staatsaufbau, die wirtschaftliche Lage (insbesondere zwischen 2008 und 2011), die Beziehungen zur EU sowie die Umsetzung der Kopenhagener Kriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis der länderspezifischen Analyse und der EU-Fortschrittsberichte zu bewerten, ob ein EU-Beitritt für die jeweiligen Staaten erstrebenswert ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine strukturierte Länderbetrachtung und -auswertung durch, stützt sich auf Wirtschaftsdaten, aktuelle Fortschrittsberichte der EU-Kommission und eine Chancen-Risiko-Analyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der fünf Länder inklusive ihrer innen- und außenpolitischen Rahmenbedingungen, Wirtschaftsstrukturen und der spezifischen Herausforderungen im Beitrittsprozess.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind EU-Erweiterung, Beitrittskandidaten, wirtschaftliche Transformation, Strukturwandel, Stabilisierung und Chancen-Risiko-Bewertung.

Wie bewertet der Autor die Situation für Island?

Aufgrund der wirtschaftlichen Stärke und der ablehnenden Haltung der Bevölkerung kommt der Autor zu dem Schluss, dass ein EU-Beitritt für Island aktuell nicht erstrebenswert ist.

Welche spezifische Rolle spielt der Icesave-Streit für Island?

Der Icesave-Streit stellt ein bilaterales Problem dar, das zwischen Island und seinem EU-Beitritt steht und die Verhandlungen sowie die öffentliche Meinung belastet.

Was ist das Hauptergebnis für die Balkanstaaten und die Türkei?

Der quantitative Vergleich zeigt, dass diese Staaten von einem Beitritt profitieren können, da sie durch den Prozess der Angleichung an EU-Standards notwendige Reformen und eine Modernisierung ihrer Wirtschaft vorantreiben.

Ende der Leseprobe aus 92 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Expansion der EU – Chancen / Risiken Auswertung potentieller Beitrittskandidaten am Beispiel Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei
Hochschule
DIPLOMA Private Hochschulgesellschaft mbH
Note
2,7
Autor
Robert Otto (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
92
Katalognummer
V203263
ISBN (eBook)
9783656319979
ISBN (Buch)
9783656320616
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Expansion EU Europa Mazedonien Türkei Montenegro Island Kroatien Chancen Risiken Osterweiterung Staatsaufbau Fortschrittsbericht Fortschrittsberichte zypernfrage namensstreit neue Mitglieder der EU neue EU-Mitglieder Beitrittskandidaten ICESAVE
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Otto (Autor:in), 2012, Expansion der EU – Chancen / Risiken Auswertung potentieller Beitrittskandidaten am Beispiel Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203263
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  92  Seiten
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